Hermann Wieland

Atlantis, Edda und Bibel

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UNGLAUBLICHKEITEN präsentiert “Atlantis, Edda und Bibel” Hinweise zur Formatierung des vorliegenden Buches: ¾ Die ursprüngliche Fraktur-Schrift wurde mit ABBYY FineReader 7.0 Pro erkannt, in Microsoft Word 2003 korrekturgelesen und mit Adobe Acrobat 6.0 in ei ne PDF-Datei verwandelt. Die neue Schriftart ist “Bookman Old Style” auf Seitengröße A4. ¾ Alle Seitenzahlen und -umbrüche wurden beibehalten (außer beim Vorwort). Zeilenumbrüche wurden auf A4 angepaßt. ¾ Schwierigkeiten beim Entziffern gab es mit 1, l, ™, f, t, i, j, und T, C, E sowie I, J . Es ist daher möglich, daß ungewöhnliche Namen nicht korrekt wiedergegeben sind. ¾ Wörter, die im Original a u s e i n a n d e r g e s c h r i e b e n sind, wurden i.d.R. normal wiedergegeben. Fett wurde in die Formatierung übernommen. ¾ Die Anführungszeichen am An fang eines Wortes waren im Original natürlich unten, hier sind sie oben (englische Word-Version).

Forschungsreihe “Historische Faksimiles” Unveränderter Faksimile-Nachdruck für Forschungszwecke:

Insbesondere zur Ergänzung von Sammlungen.

Reihen: Frühgeschichte und Völkische Bewegung Herausgegeben von Wieland Körner Originalausgabe: Weißenburg 1925.

Großdeutscher Verlag Erscheinungsjahr: 2001 ROLAND-Versand Bremen KG Verlag: Roland Faksimile D-28334 Bremen – Postfach 330404 Eigendruck ISBN: 3-9807552-4-X Der ROLAND-Versand liefert eine Vielzahl von Faksimiles und Quellenschriften zu Themen der Ideen- und Zeitgeschichte:

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ROLAND-Versand Bremen KG – Postfach 330404 – D-28334 Bremen

Hinweis des Verlages Die vorliegende Faksimile-B roschüre erscheint für Forschungszwecke, insbesondere zur Ergänzung von Sammlungen.

Es handelt sich bei dieser Faksimile-Dokumentation um die originalgetreue Wiedergabe einer ältereren Schrift, deren Inhalt aus der Zeit vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland stammt.

Aus diesem Grund können inhaltlich an dieses Druckwerk keine aktuellen politischen oder weltanschaulichen Ansprüche gestellt werden. Der Verfasser dieser Schrif ten verwendet an einigen Stellen zeittypische Formulierungen aus einer früheren, heute der Vergangenheit angehörenden Geschichts- und Wissenschaftsepoche.

Er kommt an einigen Stelle n zu Wertungen, die in unserem heutigen Sprachgebrauch nicht oder nur eingeschränkt verwendet werden.

Einzelne Formulierungen (T hema: Jüdische Verschwörung) widersprechen dem Wertekanon unserer Zeit ganz. Gleichwohl liefert das vorliegende Werk ein reiches Quellenmaterial, das wir unseren frühgeschichtlich interessierten Lesern – mittels moderner Drucktechnik – im Faksimile hier mit neu zugänglich machen. Die Druckqualität der vorliegenden Faksimile-Veröffentlichung entspricht jener des zur Verfügung stehenden Originals aus dem Jahr 1925.

Ihr Verlag Roland Faksimile Faksimile Dokumentation “Atlantis, Edda und Bibel”

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Seinem g e l i e b t e n deutschen Vaterlande gewidmet vom Verfasser Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten.

Copyright 1922 by Großdeutscher Verlag Weißenburg.

Gedruckt bei B e n e d i k t H i l z Nürnberg

Es war vorauszusehen, daß Frdr . Döllingers Veröffentlichung “Baldur und Bibel” bei Laien und Theologen großes Aufsehen erregen und zur ernsten Prüfung der für die Zukunft des deutschen Volkes höchst wichtigen Fragen der Bibe l und des Juden- und arischen Christentums führen würde.

Döllinger gelang es als Ersten, in jener Schrift den Nachweis zu führen, daß Jesus kein Jude, sond ern ein Arier war, daß somit das Christentum aus arisch-germanischer Quelle stammt und daß die vorjüdische und angebliche jüdische Kultur Palästinas eine germanische war und somit der un s Deutschen 2000 Jahre lang eingeflößte Gedanke von dem Auserwählten Heiligen Volke der Juden, von seiner Weltmission und seinem hohen Kulturwert als eine grobe Fälschung und als wohlberechnete Täuschung sich erweist. Es blieben für den Bibe lgläubigen und Bibelfreund aber noch eine Menge Bibelrätsel zurück, die noch einer Lösung bedürfen.

Denn gerade diese – es handelt sich hier insbesondere neben vielen Psalmen um die prophetischen Bücher und die Offenbarung St. Johannis – haben schon Zehntausende deutscher Volksgenossen in religiösen Wahnsinn gestürzt und wurden in den letzten Jahren vom Judentum dazu benützt, durch ein Riesenunternehmen dem bibelgläubigen Volke den Wahngedanken eines kommenden Gottesreiches unter Führung eine s jüdischen Messias und seiner jüdischen Helfershelfer einzuflößen 1).

In den folgenden Blättern wird nun versucht, diese letzten Rätsel der Bibel zu lösen. Der Leser wird staunend sehen, wie gewissenlose Literaturdiebe und -Fälscher seit 2500 Jahren bestrebt waren, ehrwürdige alte arische Schriften in geschickter Weise umzuändern, um das jüdische Volk zum Herrenvolk der Welt und die Germanen zu dessen Knechten zu machen. Gleichzeitig wird der Leser sehen, welche gewaltige kult urelle Vergangenheit das in den Kot getretene deutsche Volk hat. Der Vorhang, der absichtlich vor die Vorgeschichte unseres Volkes gehäng t wurde, wird weggezogen, und der Blick taucht tief hinab in eine sagenumwobene, ehedem nachtdunkle, nunmehr sonnenhelle und glänzende kulturelle Betätigung des Ariertums in der Vorzeit und erkennt staunend die wundersamen Zusammenhänge von Atlantis, Edda und Bibel und das Ariertum als ursprünglichen Schöpfer der Bibel und Kultur.

Der gegenwärtige Kampf des deutschen Volkes wird in seinem Ergebnis bestimmt durch entscheidende Ideen. Beharrt es auf den ihm durch Juda und Rom eingeflößten internationalen Ideen, so wird 1 Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke und die Internationalen Ernsten Bibelforscher.

es trotz vorübergehender Erfolge verloren sein. Hält es sich aber an die hier gegebenen Tatsachen und fußt es auf dem wiedergefundenen arischen Christentum und seinen uralten Rassengesetzen, so wird ihm nach einem blutigen Sieg über den Weltenring seiner Feinde ein glänzender Aufstieg beschieden sein.

Schon wenige Wochen nach Erscheinen des Werkes erweist sich eine 2. Auflage als notwendi g. Das ist ein erfreuliches Zeichen dafür, daß in dem schwer krank darniederliegenden deutschen Volke sich noch Kräfte regen und ans Licht drängen, die den Gesundungsprozeß einleiten und durchsetzen können.

Was seit 2000 Jahren da s deutsche Volk und das Germanentum bis in die tiefste Seele vergiftet hat, kann nicht über Nacht wieder ausgeschieden werden. Zeit und eine Menge von Hilfskräften sind hiezu notwendig.

An alle, die deutschen Herzen s sind und in dem Glück des Vaterlandes ihr eigenes und das ihrer Kinder sehen, ergeht die herzliche und dringende Bitte, für die Verbreitung der Wahrheit tätig zu sein! Die Wahrheit wird uns frei machen!

Das Buch geht mit wenigen Än derungen zum zweiten Male hinaus in die deutschen Gaue. Möge es in dem angebrochenen Kampfe der Ideen, der dem Germ anentum im Weltkrieg bestimmt war, diesem Wegweiser und Helfer zum Sieg sein! – Hier sei auf das Nachwort am Schlusse des Buches verwiesen.

Für seine viele Mühe bei Abfassung des Werkes “Atlantis, Edda und Bibel” fühlte sich der Verfasser reich belohnt durch die Wahrnehmung, daß es allgemein mit dem größten Interesse gelesen wurde und nicht wenig zur Befrei ung des deutschen Volkes aus Irrwahn und geistiger Knechtschaft beiträgt. Ausgesetzt wurde verschiedentlich an dem Werk nur der Umstand, daß die Existenz eines vorgeschichtlichen Atlantis manchem geschichtlich und urkundlich nicht genügend festzustehen schien. Viele sagten, wenn diese erwiesen sei, könne man den Ausführungen des Werkes zustimmen.

Die neuen Forschungen haben au ch diesen letzten möglichen Rest der Befangenheit gegenüber dem Werke beseitigt. Die Astronomen Hanns Hörbiger und Hanns Fischer haben das

Vorhandensein des Erdteils Atlant is, seine Vernichtung durch eine Erdkatastrophe (Sintflut) und die hohe Kultur der Atlantisbewohner wissenschaftlich einwandfrei bewiesen. Hiezu kam 1923/24 wie gerufen die Entzifferung der rätselhaften, nach dem Urteil von Astronomen bis zu 200 .000 Jahre alten schwedischen Felsbilderschriften, den ältesten Urkunden des menschengeschlechtes überhaupt, durch Fr. v. Wendrin in Berlin.

Nach diesen Bilderschriften steh t fest, daß Germanen schon vor rund 200 .000 Jahren als kühne Seefah rer die Weltmeere befuhren und in anderen Weltteilen Kolonien anlegten.

Die 3. Auflage hat nach versc hiedenen Seiten hin eine Erweiterung und Berichtigung erfahren, die den alten Freunden des Buches willkommen sein dürfte . Durch die Heranziehung der Forschungen von Hörbiger, Fischer und M. Valier ist das Werk auf eine unanfechtbare Grundlage gestellt. Die schwedischen Felsbilderschriften bringen eine B estätigung. Endlich zeigt die 3.

Auflage ganz neue Gesichtspunkte in der Frage der Person des geschichtlichen Jesus, Gesichtspunkte, die von jedem ernsten Wissenschaftler gewürdigt werden müssen, Wenn unsere Untersuchungen zu dem Ergebnis kommen: Jesus war ein Germane und zwar ein vorgeschichtlicher Ge rmanenkönig, so mag die ganze Welt freilich staunend aufhorchen und auf das viel verlästerte Deutschland blicken, das in Wirklichkeit den Heiland der Welt geboren hat. Wir Deutschen aber wollen in ehrfürchtiger Bescheidenheit und inniger Verehrung unseres großen Ahnen gedenken, der – uns zum Heile gesa ndt – der Weltkultur Ziel und Richtung gab bis auf unsere Tage. Die rechte geschichtliche Erkenntnis bezüglich seiner Pers on wird und soll uns nicht abwenden vom Christentum, sonder n erst recht hinführen zu ihm, freilich zu einem reinen, entjudeten Christentum, das nicht wie das vom Judentum verfälschte Kirc hen- und Dogmenchristentum “neben” unserem Leben äußerlich einhergeht, sondern das ganze Sein des Menschen erfaßt und ihn und den Staat von Grund auf ändert. Man darf wohl sagen, da ß die neuen Entdeckungen dieser Auflage allmählich zu einer erfreulichen Änderung unseres religiösen, bürgerlichen und staatlichen Lebens führen müssen. Der wahre Jesus wird in Wahrheit unser Führer auf Erden und zur Ewigkeit werden.

Die historischen Untersuchungen dieses Werkes sind, soweit sie eine der anerkannten Religionsgesellschaften berühren, nicht dazu bestimmt, diese irgendwie anzugreifen oder herabzusetzen, sie dienen vielmehr lediglich der Er forschung der Wahrheit und damit der geistigen Befreiung unseres Volkes von tausendjährigen schädlichen Irrtümern und von den weittragenden Folgen kecker Geschichtsfälschungen.

Durch Geschichtsfälschung und Geschichtslügen wurde das deutsche Volk seit 1500 Jahren am Kulturaufstieg gehindert und zur Sklaverei einer internationalen Verbrechergesellschaft gemacht. – Die Enthüllungen der Wahrheit soll in ihm die geistige Spannkraft und das zerstörte rassische Selbstbewußtsein wecken und ihm die Freiheit bringen.

Möge sich die völlig umgearbeitete und vermehrte 3. Auflage neue Freunde erwerben!

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1. Abschnitt

Fragen der Vorzeit – Lebensfragen des deutschen Volkes.

Not und Elend, die infolge des Weltkrieges über das deutsche Volk hereingebrochen sind, haben dieses denken gelehrt. Es ist den Dingen gegenüber kritischer und mißtrauischer geworden. Seiner Verführer und Verderber Schlagwört er: Gleichheit aller Menschen, Völkerversöhnung, Völkerverbrüder ung, allgemeine Abrüstung, ewiger Friede usw. wollen nicht mehr recht ziehen. Es beginnt zu erkennen, daß es damit von Verb rechern in den Abgrund gezogen wurde. Der Phrasenmantel fängt an zu zerreißen.

Neue Enthüllungen (s. v. Widdumhoff: Die entdeckten schwarzen Henker des deutschen Volkes, und H. Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volk) haben ihm auch ganz entsetzt die Augen darüber geöffnet, daß au ch die Religion in gröblichster Weise dazu mißbraucht wurde, das edelste, aber leider vertrauensseligste aller Völker in Elend, Schande, Verzweiflung und ewige Sklaverei zu führen. Das gab zur kritischen Prüfung der kirchlichen Lehren Anlaß.

In die Zeit der tiefsten Schmach fielen nun eine Reihe von Veröffentlichungen auf dem Ge biete der Rassenkunde und Vorgeschichte, die dem entehrten, geschundenen, zu “Schweinen” und scheußlichen “Barbaren” gestempelten Volke erkennen ließen, daß die verlästerten Germanen das erste und einzige Kulturvolk der Erde sind und daß ihm mittels unglaublicher Geschichtsfälschungen ein Schleier vor seine glanzvolle Vorgeschichte gezogen wurde, damit es sich und seinen Wert, seine Bedeutung nicht erkennen könne und willig die Ausbeutung durch eine Fälscher- und Betrügergesellschaft dulde.

So ergaben sich allmählich eine ganze Menge von Fragen, die nicht nur wissenschaftlich von Interesse sind, sondern auch von größter Tragweite für die wirtschaftliche und politische Zukunft des deutschen Volkes und der germanischen Rasse.

Es seien hier einige dieser Fragen herausgegriffen: Ist die Lehre der Kirche wirklich richtig, daß di e Erde erst 6000 Jahre alt ist, nachdem die Wissenschaft deren Alter auf Millionen und Milliarden von Jahren angibt?

  • 2 – Kann der Mensch nach der kirc hlichen Lehre wirklich erst 5684 Jahre auf Erden weilen, nachdem doch sein Auftreten schon in der Tertiärzeit, also vor Millionen Jahren, als sicher festgestellt ist?

Die Bibel redet von einem Menschenpaar im Paradies, von Adam und Eva. War dieses rot, schwarz, braun oder weiß? Das hebräische Wort adhom für Adam be deutet rotbraun, weist also auf einen Bastard niederster Rassen hin. Assyrisch heißt Adam Udumv.

So nannte man jene berüchtigten Bastarde, die halb Tier, halb Mensch waren. Der heilige Hieronymus hat daher Adam glattweg mit Vieh übersetzt. War nun Eva von gleicher Art?

Wie konnten aus diesem einen Menschenpaar so verschiedene Menschenrassen entstehen, die do ch so grundverschieden im Aussehen und Körperbau und Charakter sind? Kann die Behauptung von der Gleichheit al les dessen, was Menschenantlitz trägt, richtig sein, wenn schon die Nachkommen dieses angeblich ersten Menschenpaares so grundverschieden wurden?

Die Bibel spricht ferner nich t nur von “Menschen”, sondern auch von “Kindern (Söhnen) Gottes” (Theos), die nach den Töchtern der Menschen sahen und zu Weibern nahmen, welche sie wollten.

Was sind Kinder Gottes, was Menschen? Sind jene eine höhere Menschenart die Söhne der Götter (Goten) oder des Theos (Tius Zius), die Weißen und eigentlichen Menschen im Gegensatz zu den in der Edda genannten menschlichen Menschen, d. h. menschenähnlichen Tieren?

Warum sagte Gott: “Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei?” Gab es also mehrere Götter, weil dieser Gott in der Mehrzahl spricht? Oder ist damit eine höhere Menschenart gemeint, und mit den Menschen, di e die Götter machen wollten, das Tiermenschentum, das sie “machten”, d. i. als Sklaven züchteten?

Von wem stammen wir Germanen (Deutsche) ab, von den Kindern Gottes d. i. den weißen glänzenden Menschen der Aurinar- Rasse oder von den “menschenähnlic hen Menschen”, den Tier- oder Neandertalmenschen, zu denen un s Juden und Franzosen stempeln wollen?

Von wem stammen dann unsere Feinde ab, von Tiermenschen oder von Bastarden?

Wenn wir Germanen von den “Kindern Gottes” der Bibel abstammen, unsere Feinde dagegen von dem Tiermenschentum, was Rassenforscher schlagend beweisen (s. Dr. Woltmann: Politische Anthropologie. Gobineau, Wilser, Gunther usw.), ist es dann nicht ein Wahnsinn von allgemeiner Gleichheit und Brüderlichkeit von Völkerversöhnung und Völkerbund zu sprechen? Wird nicht ein Lamm immer dann aufgefressen, wenn es mit Wölfen verhandelt?

  • 3 – nicht eine grenzenlose Torheit und Schande, mit Bastarden und Tiermenschen Verträge abzuschließen, so den Schmachvertrag von Versailles, Spaa und London, und sich zu Sklaven von Tiermenschen und deren Bastarden machen zu lassen? Ist der Vertrag von Versailles nicht ein gottloses Werk, nachdem doch die Bibel ausdrücklich sagt, Kanaan und Sem, d. i. das Niederrassentum, sollen die Knechte Japhets, d. i. der weißen Rasse, sein, und Jesus ausdrücklich die Vernichtung des Niederrassentums fordert?

Was war das Paradies der Bibel? Wo lag es? Wo sind seine Flüsse? Deutet es nicht auf ei nen ehedem vorhandenen ewigen Frühling? Die Götter (Söhne der Götter, Gottmenschen) setzten die “Menschen” in den Garten Gotte s, daß sie ihn baueten und bewohneten. Setzten sie Tiermensch en als Sklaven in den Garten Gottes? Wer sollte die Erde füllen und sich untertan machen? Die Kinder Gottes oder die Tiermenschen?

Eine große Flut kam später über die Erde, die die Berge bedeckte und alles vernichtete, Menschen und Tiere. Konnte wirklich eine Regenflut über den Bergen zusammenschlagen? Unmöglich!

Oder handelt es sich um einen uralten Bericht über eine furchtbare Erdkatastrophe? Noah soll allein übrig geblieben sein? Wer war Noah? Hat er nach dem Befehl Gottes auch giftige Schlangen, Raubtiere und Ungeziefer aller Art in seinen Kasten getan? Welcher Rasse gehörten er und seine Fami lie an? Wie konnten aus dieser einen Familie so grundverschiedene Rassen kommen?

Die Bibel erzählt uns von einem “heiligen, auserwählten Volke”.

Können das wirklich die Hebräer sein, dieses grausame und blutgierige Volk, das nach dem Zeugnis der Bibel massenhaft Kinder opferte, Menschenfresserei trieb und alle Völker der Erde ausplündert? Konnte Gott wirklich dieses verworfene Volk dazu ausersehen, den Gottessohn als He iland der Welt hervorzubringen und den Völkern das Heil zu bringen? Liegt hier nicht grobe Geschichtsfälschung durch das Ju dentum vor? Zu welchem Zwecke wurde diese begangen?

Wer ist in Wirklichkeit das heilig e, auserwählte Volk Gottes?

Sind es die “Kinder Gottes”, die germanische Rasse?

Die Bibel spricht von einer he iligen Stadt Gottes mitten im Meere (s. Abschn. 11, 30 und 31), “an den vielen Wassern”, “zwischen zwei Meeren”, “bei den vielen Inseln im Meere”, “mit dem werten Berg Gottes zwischen zwei Meeren”, “mit den Grenzen mitten im Meere”, “mit dem Thron Gottes mitten im Meere” (s. Abschn. 30).

Kann denn damit Jerusalem gemeint sein? Niemals! Welche Stadt denn dann? Liegt hier eine Fälschung uralter Berichte vor? Sicher-

  • 4 – lich! Dann ist aber auch vieles andere in der Bibel, vielleicht das meiste, und die Hauptsache gefälscht!

War die heilige Stadt Gottes zwischen zwei Meeren vielleicht die höchst merkwürdige, sagenhaft e Hauptstadt des versunkenen Atlantis, d. i. der versunkenen atlantischen Insel “Atlantis”, mit der sich seit Jahrhunderten eine Reih e von Gelehrten beschäftigt? Ist dieses Atlantis etwa das Paradies der Bibel?

Wir rücken von der Paradiesgeschichte vor zur Geschichte der jüdischen Opfer und Priester, zu den von der Bibel beglaubigten Menschenopfern, zu den Menschenschlächtereien und zur Menschenfresserei der Hebräer. Wie kommt es, daß die Kultusgebräuche der Hebräer so merkwürdig gleich sind denen der atlantisch-amerikanischen Indi aner? (Belege s. Ghillany: Die Menschenopfer bei den Hebräern. Braunschweig 1842.) Sind die Juden Indianermischlinge?

Wie kommt es, daß die spanischen Eroberer Mittelamerikas zu ihrem Erstaunen dort Kultusgebräuche der katholischen Kirche:

Taufe, Abendmahl, Weihwasser, Paps ttum, Priesterkleidung, Kreuz, Beichte, Sündenvergebung finden konnten, obwohl doch Amerika Jahrtausende vorher nie mit Europa in Verbindung getreten war?

Wie kommt es, daß man dieselben Einrichtungen und Gebräuche in Tibet (Asien) im Buddhismus wieder finden konnte, ohne daß vorher eine Berührung der Christen mit den Tibetanern stattgefunden hatte?

Wenn es geschichtliche Tatsache ist, daß es Taufe, Abendmahl, Beichte, Absolution, Weihwasser, Ro senkranz und Priesterhierarchie schon längst vor der katholischen Kirche gab, woher hatten dann Tibetaner, Vorderasiaten, Mexikaner und Ägypter dieses vorgeschichtliche katholische Chri stentum? Ist dann ihr äußeres Christentum älter als das der römi schen Kirche oder ist dieses gar die Fortsetzung des amerikanisch-i ndianisch-jüdisch-tibetanischen Kultus?

Wenn Bilder eines Gekreuzigten schon längst vor Christus bei Azteken und Ägyptern vorhanden waren und verehrt wurden, wie steht es dann mit Jesus? Hat er wirklich vor 1900 Jahren gelebt?

Wann dann? Wenn nordische Sagen auf eine gekreuzigte hohe Persönlichkeit schon längst vor Christus hinweisen, wer ist dann der vorgeschichtliche Jesus und was ist die geschichtliche Wahrheit bezüglich seiner Person? Hat er wirklich in Palästina gelebt oder wo sonst und wann? Warum hat dann das Judentum hinsichtlich seiner Person Geschichtsfälschungen getrieben und zu welchen Zwecken?

Wenn nun das uns gelehrte Ch ristentum historisch nicht haltbar ist und die römische Kirche tatsächlich nur eine Fortsetzung aztekisch-buddhistisch-hebräischen Heidentums wäre, sind denn dann nicht im

  • 5 – Namen eines gefälschten Christentums von Karl dem Großen an bis in die Gegenwart herein ungeheuere Verbrechen an unserem Volke und am Germanentum begangen worden? Ist dann nicht die Spaltung der Germanen in Konfes sionen und deren gegenseitige Bekämpfung ein Wahnsinn?

Und wie erklärt sich die höchst merkwürdige Tatsache, daß die Evangelien Buddhas dem Evangelium Christi so ähnlich sind, oft fast im Wortlaut gleich, obwohl sie etwa 500 Jahre älter sind?

Welche Evangelien sind die ur sprünglichen? Hat Jesus von Buddha entlehnt oder dieser von einem Jesus, der vor ihm lebte in altersgrauer Zeit? Warum stimmt die Lebensgeschichte Buddhas mit der Jesu so auffallend überein?

Welches Aussehen hätte die deut sche Geschichte, Kultur und Politik bekommen, welche Wendung der Weltkrieg, wenn das gefälschte Christentum des azteki sch-jüdisch-tibetanisch-römischen Papststaates nicht in Deutschland Fuß gefaßt, wenn das deutsche Volk seine eigene Kultur weiter entwickelt hätte? Welches Aussehen wird unsere Politik un d die Lage des Germanentums erhalten, wenn die geschichtlichen Tatsachen aufg edeckt werden und nicht mehr falsche betrügerische Lehren un ser Tun und Lassen bestimmen, unsere Kraft lähmen und uns an der notwendigen Einigung verhindern?

Nach dem Bisherigen ergibt sich von selbst die Frage: Was ist es dann mit der Bibel? Ist sie wirkli ch Gottes Wort? Oder besteht sie aus uralten, für die Zwecke des Judentums umgefälschten Geschichtsberichten des grauen Altertums? Wer sind die ursprünglichen Verfasser? Wer die Juden?

In Vorstehendem geben wir nur eine kleine Auslese von Fragen wieder, die sich dem Denkenden au fdrängen müssen, das Leben der Germanen aufs tiefste berühren un d von allergrößter Bedeutung für das inner- und außerpolitische Leben, also grundlegend für die Zukunft des deutschen Volkes sind.

Auf die Lösung dieser Fragen wurde bisher ungeheuer viel Fleiß verwendet; es sei nur an die Verö ffentlichungen von Döllinger, von Bugge, Delitzsch, Niemojewsky, Dr ews, Chamberlain, Stuhl u. a. erinnert. Aber eine befriedigende Lösung wurde noch nicht gefunden, teils weil nur Teilfragen erörtert wurden, teils weil die Verfasser auf dem Boden der biblischen Berichte st anden, teils uralte einschlägige Sage und Geschichte anderer Völker außer acht ließen.

  • 6 – Hier soll nun der Versuch ge macht werden, unter Zuziehung der Astronomie, Geologie, Paläontologie, Anthropologie, Rassenkunde und der neueren Geschichtsforschungen die Berichte der Bibel mit der deutschen Edda und den uralte n Sagen der Völker der Erde in Zusammenhang zu bringen. Dabe i werden wir vielfach auf den untergegangenen Erdteil Atlantis, der in der Vorzeit ein Haupt- und Glanzpunkt der germanischen Kult ur war, zu sprechen kommen.

Vielleicht gelingt es uns, in da s Dunkel von Irrtum, Fälschung und Betrug, welches das deutsche Volk und die Germanenwelt umgibt, Licht zu bringen und ihm damit den Weg zum Wiederaufstieg zu bahnen.

2. Abschnitt

Eine Schreckenszeit auf Erden.

Besieht man sich große Kalkst einbrüche, insbesondere die großen Lithographiesteinbrüche in Bayern und ihre waagrechten Schichten mit den eingelagerten Ve rsteinerungen, so drängt sich einem die große Frage auf: Woher kam die Menge Kalk, aus dem diese Kalkschichten gebildet si nd? Wie viel Jahrtausende und Jahrmillionen haben daran gearbeitet. Warum entstehen jetzt keine Kalkschichten mehr?

Betrachtet man große Sand- un d Lehmgruben, Steinbrüche, Salzbergwerke, so sieht man sofort , wie sich Schichte auf Schichte durch Anschwemmung gebildet hat, oft über 1000 Meter tief und in Tausenden von Lagen. Man fragt sich aber gleich: Ist das möglich, daß diese Anschwemmungen durch Flüsse erzeugt wurden? Müssen sie nicht vielmehr durch ungeheuere Fluten bewirkt worden sein?

Beim Besuch der riesigen St ein- und Braunkohlenlager drängen sich einem die Gedanken auf: Ja, das ist richtig, daß die Kohlen durch Verkohlung untergeg angener Bäume entstanden sind.

Aber warum finden sie sich dann nicht überall, da doch allenthalben Bäume wuchsen, warum nur an wenigen Stellen der Erde und warum merkwürdigerweise mehr in den gemäßigten und kalten Zonen? Sieht das nicht so aus, als wenn durch ungeheuere Fluten ganze Wälder in den tropischen Gegenden losgerissen und nach bestimmten Stellen im Norden und Süden vertriftet und mit Schlamm bedeckt worden wären? Da s sind lauter Rätsel, die nur durch Annahme ungeheuerer Fluten erklärt werden können, die Jahrtausende lang über die Er de tosten. Hierzu kommt ein beachtenswerter Fund:

In Südamerika finden sich in 3000 Meter Höhe Marken von

  • 7 – Fluten, die Jahrhunderte und Jahrtausende an den steilen Felswänden genagt haben mußten. Über ihnen an ganz unzulänglichen steilen Felswänden aber sind nicht entzifferbare mindestens 1 Million Jahre alte Hieroglyphenschriften, die nur angebracht worden sein konnten, wenn man sich auf einem Floß befand. In Grönland und auf Nowaja Semlia befinden sich Flutmarken in 1000 Meter Höhe. (H . Fischer: Weltwenden 20/21. – A. Humboldt: Tagebuch seiner amer ikanischen Reise. – R. Falb:

Kritische Tage, Sintflut und Eiszeit.) Wer hat die Hieroglyphen angebracht, wann und wo? Vom Meere aus? Wie kommen die Flutmarken in solche Höhe?

Alle die angeführten Fragen lass en sich nur erklären durch die Annahme ungeheuerer Fluten, die über die Erde mit unwiderstehlicher Macht hinwegto bten, Berge abtragend und Täler füllend. Vielleicht haben die vielen (über 70) unter fast allen Völkern verstreuten Flutsagen (Andree: Flutsagen) doch einen geschichtlichen Hintergrund.

Suchen wir die Fragen nach de n Darlegungen des Astronomen Hörbinger (Das deutsche Weltbild – Voigtländer, Leipzig) und nach den anschaulichen Schilderungen H. Fischers (Weltwenden – im gleichen Verlag) in kurzen Züge n wenigstens andeutungsweise zu klären:

Millionen und Milliarden Jahre ist es her, daß die Erde von der Sonne als glühender Ball ins All hinausgeschleudert wurde, Millionen Jahre dauerte es, bis sie sich soweit abgekühlt hatte, daß auf ihr Leben, Pflanzen und Ti ere entstehen konnten. Mit der allmählichen Abkühlung entstanden Schrumpfungen, Faltungen der Erdoberfläche, Gebirge und Täler, Niederschläge. Die kohlensaure Atmosphäre begünstigte das Wachstum einer üppigen Pflanzenwelt und riesiger Vorweltstiere.

Auch in der Sternenwelt gibt es ein fortgesetztes Werden und Vergehen, Kommen und Gehen 1). Kleinere, mit der Erde hinausgeschleuderte Gestirne (Planeten) kamen in den Anziehungsbereich der Erde, wurden nacheinander als Monde von ihr eingefangen, schraubten sich allmählich an sie heran und stürzten auf sie nieder. Hiedurch wurden bewirkt: Regelmäßige Vereisungen großer Erdteile, ungeheuere Flutströme vom Äquator zu Pol und umgekehrt durch Jahrtausende hindurch, Vergrößerung der Meere und Landteile durch niederströmende Wasser-, Eis-, Gesteinsund Erdmassen, geologischer Aufbau der Erdrinde und Schichtung derselben; Entstehung von Kohle und Braunkohle durch Abschwemmung von Riesenwäldern aus den 1 Vgl. auch die gedankenvollen Darlegungen von Mar Valiet: Der Sterne Bahn und Wesen. Verlag Voigtländer, Leipzig.

  • 8 – tropischen Zonen, aus Aufl agerung derselben in höheren Breiten an geeigneten Einfang-Stellen, En tstehung von Pet roleum durch Riesensterben von T ieren bei Mon deinstürzen un d Aufschwemmen derselben in Buchten, Auferstehung eines “neuen Himmels und einer neuen Erde”, d. i. neuer Erdteile nach dem Mondeinsturz, und in der mondlosen Zeit, Auf kommen von ne uen Pflanzen- und T ierarten, Menschenrassen und menschlichen Kulturen.

Weit zurück auf Millionen von Jahren gehen die Erinnerungen der Menschheit.

Deutlicher wird uns sch on die Geschichte unseres Vormon des Phöbus und sein es Einst urzes auf die Erde, eine Geschich te von Grauen und Ent setzen, die mit eisernem Griffel in das Denken unserer Vorfahren sich eingrub und in uralten Sagen und Urkunden sich widerspiegelt, zum Teil in der Edda und Bibel, welch letztere nur eine Sammlung uralter, freilich ge fälschter Geschich tsberichte und mit der Geschichte von Atlantis innig verknüpft ist. * * * So wie unser jetziger Mon d, so äh nlich sah einst vor etwa 1 Million Jahren der Vormon d Phöbus aus. Immer enger schraubte er sich an die Erde heran, dabei seine Umlaufszeit verringernd un d größer werden d, bis schließlic h die Monduml aufszeit mit der Erdumlaufszeit gleichen Schritt hielt, die Mondumlaufszeit also nur

  • 9 – 1 T ag dauerte. Bei der wachsen den Erdnähe des Mondes wuch s auch seine Anziehungskraft. Das Wasser t ürmte sich zwischen den beiden Wendekr eisen zu einer Gürtelhoch flut auf, die den Erdteil Atlantis, Lemurien und fast ganz Afrika deckte, während die Kappen der Nor d- un d Südhal bkugel au s Gr ünden, di e man in der ausgezeichneten Darstell ung Fisch ers nach lesen w olle, bis auf 40 Grad herab vereisen m ußten, so daß die Wohnräume für T iere und Menschen sich schließlich nur auf wenig e Gebi ete zwisch en den beiden Wendekreisen beschränkten (Abb. 1).

Auf diesen bil deten sich i n jahrtausen delanger Absonderung verschiedene Menschenrassen, die rote, schwarze, braune, gelbe und weiße, die weiße in Süd- und Mitteleuropa am Rande der totbringenden Gletscherwelt durch Au slese, da nur si e infolge ihrer besseren Körper- und Bl utbeschaffenheit der Kälte zu widerstehen vermochte. Di e Funde im Vezerestal stam mten aus jener Zeit un d verraten schon ei ne gewisse K ulturhöhe des nor dischen Men schen zu jener schrecklichen Zeit (Abb. 2). Die Zeit der Gürtelhochfl ut und des eintägigen Mondes w ar eine Zeit der regsten Aufbautätigkeit der Erde.

Täglich pen delte die R iesengürtelflut der verschieden en Stellungen der Mond- und Erdbahn entsprechend zwi schen Norden und Süden hin und her (Abb. 3).

Der Mond Phöbus blieb n icht stehen, er schraubte sich noch näher an die Erde heran und verri ngerte seine Uml aufszeit noch mehr, bis er sch ließlich täglich dr eimal um die E rde lief. Welch groteskes unvergl eichliches Bil d, als die riesengroß gewor dene Mondscheibe tä glich d reimal d ie So nne und die Ster ne verfinsterte und dreimal täglich auch eine Ve rfinsterung des Mon des durch di e

  • 10 – Vergleich zum Mond überklein er scheinende S onne eintrat. Das schildert uns (nach Fischer, S. 104 ff.) Off. Joh. 8, 12 (Abb. 4).

Als der Mond Phöbus auf 2-2½ Erddurchmesser an die Erde herangekom men war, mußte er sich unter dem Drucke der Erdanziehungskraft in Ringe auflösen, die nacheinander auf die Erde niederstürzten: Zuerst kam ein ungeh euerlicher Hagel von Eisstücken, Hagel, Schnee und Regenwetter, dann ei n Schlammregen von Sand

  • 11 – und Ei sen und L ehm, die das Me er blutrot färbten, dann feste s Gestein bis zur Bergesgröße, glühend geworden beim Durcheilen der Erdluft, und en dlich wieder heulende Hag elstücke. Kaum konnten sich die Menschen vor den niederfa llenden Steinstücken in Klüften und Felsen bergen. Wir finden da s ansch aulich g eschildert in Off.

Joh. 8, 12 und 6, 12-17 (Abb. 5). 3-5 Jahre dauerte die schauerlich e Zeit des Einsturzes des Mondes auf die Erde, während welc her die Sonne verfinstert war.

Das war der 5 Ja hre dauernde finstere Winter der E dda. Die Edda spricht von fim-bul-vetr = 5 Jahre schrecklicher Zeit und von 3 oder 5 Jahr en “Sonnenschweigen”. Jammernd irrten hungernde Menschen durch unge kannte Gebirge. Anscheinend de uten folgende Stellen der Edda auf die S chreckenszeit vor dem Ei nsturz unseres Vormondes: “Windzeit, Wolfszeit, Ehe die Welt zerstürzt.” (Völuspa.) “Wer lebt und leibt noch, Wenn der langbesungene Schreckenswinter schwand.

Lis und Listhrasier leben verborgen In Hodimirs Holz.

Von ihnen stammt ein neu Geschlecht.” (Wafthrudirlied.) “Die Erde war wüste und leer.” (I. Mose 21, 2.)

  • 12 – “Finster war es auf der Tiefe und der Geist Gottes (d. i. richtiger übersetzt, heftige Winde und Stürme als Begleiter des Einsturzes) schwebte auf dem Wasser” (I. Mose 1, 12). Der letzte Ring war niedergestürzt: “Es wurde Licht” (I . Mose 1,3). “Da schied Gott das Licht von der Finsternis” (II. Mose 1, 4), helle wurde es, wolkenlos und blau lachte der Himmel, und heiter strahlte die Sonne nieder vom Firmament, und Tag und Nacht waren wieder unterscheidbar.

Aber welches Wunder aller Wunder sahen die wenigen Übriggebliebenen der Tropengegenden? Der Mond und seine spätern Ringe waren verschwunden, ledig lich die Sonne und die Sterne glänzten und leuchteten am Himm el. Das Meer in den Tropen war gewichen, um 2000 Meter herab. Mi t dem Einsturz des Mondes war dessen Anziehungskraft verschwund en, die Gürtelhochflut zwischen den Tropen mußte verebben und nach Norden und Süden drängen.

Und so wälzten sich mit de m Einsturz des Mondes ganze Wassergebirge 1000-2000 Meter hoch nach Norden und Süden, bedeckte dabei Ebene und Berge bi s auf die höchsten Bergspitzen und die Gebiete mittlerer Breiten in ihren höheren Lagen. Die Verebbung der Gürtelhochflut br achte den Tropenbewohnern nun ein Zurückweichen des Wassers und Auftauchen neuen Landes, für die Länder südlich und nördlich davon aber schreckliche Fluten, gehäuften Tod und Vern ichtung bis auf wenige. Lange schossen die Fluten hin und her, bis sich die Erde zur Kugelform zurückgebildet hatte, und nagten an den Felsküsten Grönlands Wassermarken in 1000 Meter Höhe aus, bis sie sich verliefen und sich “das Wasser an besonderen Örtern, in größer gewo rdenen Meeren versammelte”, so daß die Erde hervortrat (I. Mose 1, 5-10).

Und was sahen die wenigen Überlebenden: Einen neuen Himmel (Heimat v. nord. himin = heim) und eine neue Erde.

Wolkenlos und azurblau lachte er ja auf die tief verängstigten Menschenkinder hernieder, die nun wieder säen und ernten konnten (II. Mose 14-18). Der Mond war verschwunden, hatte sich in grausiger Weise mit der Erde vermählt. Die Flutsage der Chibchas- Indianer spricht ausdrücklich vo n einer mondlose n Zeit vor der letzten Flut, die Atlantis wied er unter Wasser setzte (Fischer:

Weltwende S. 81). Die richtige Ansicht, daß unser Mond nicht von jeher am Himmel gestanden sei, war im gesamten Altertum allgemein verbreitet.

Der Einsturz des Phöbus auf die Erde soll nach indischen Aufzeichnungen vor 800 .000 Jahren gewesen sein, was mit astronomischen Berechnungen so ungefähr stimmen würde.

  • 13 – Und wi e sah die Erde nach dem Ei nsturz und dem Rückströmen der großen Flut aus?

Eine neue Erde tat sich auf. Vo n der Gürt elhochflut befreit, traten neue Erdteile aus dem Wasser hervor: Lemuria und Atlantis.

Fast senkrecht stand die Achse der Erde, ein ewiger Frühling war angebrochen und unter dem Einfluß der Sonne brachte die Erde bald wie der ne ue Pflanzen und Bä ume, Gr as un d Kraut he rvor (I.

Mose 1, 11). Auch neue Tierarten entstanden, die alten waren bei der ungeheueren Katastrophe gestorben und ve rsunken (I. Mose 1, 21- 25).

Und die Menschen? Außerordentlich wenige werden es gewesen sein, die die furchtbare Katastrophe überlebten, mehr von der Rasse der Roten in Amerika, seh r wenige von der weißen R asse, nach den vielen Sagen hierüber gar n ur ein Paar (vgl. auch hiez u die biblische Darstellung, I. Mose 1, 26 ff).

Die vorst ehende Schilder ung ei ner Schreckenszeit auf Erden nach der genialen Glacial-Kosmogonie (Welteislehre) des Astronomen Hörbiger finden wir zu unserer gr ößten Überraschung bereits i n der Prosa- oder jüng eren Edda, nunmehr erschlossen durch Joh n Gorsleben. Für den Leser unseres Buches bietet diese Tatsache keine große Überraschung, weiß er doch, daß die in der Edda geschilderten erdgeschichtlichen und astr onomischen Vorgänge auf Überlieferungen

  • 14 – der Germanen beruhen, die über Jahrmillionen zurückreichen und zum Teil sich in den Bohusläner Bilderschriften wiederfinden. Die Wahrheit ist auf dem Marsche. – Wer sich über die berührten astronomischen Verhältnisse größere Klarheit verschaffen will, dem empfehlen wir das ausgezeichnete Werk von M. Valier: Der Sterne Bahn und Wesen. Leipzig, bei Voigtländer.

3. Abschnitt

Die neue, mondlose, glückliche Zeit des ewigen Frühlings, des neuen Himmels und der neuen Erde.

Buchstäblich war ein neuer Himmel und eine neue Erde geschaffen worden. Eine neue Erdp eriode begann. Die oft tausend und mehr Meter dicken Gletscher der bis auf 40 Grad nördlicher und südlicher Breite herunter verei sten Gebiete der Erde begannen abzuschmelzen bis hinauf ins nördlichste Norwegen und Spitzbergen.

Neue Pflanzen und Tiergeschlech ter bevölkerten die Erde. Aber auch eine neue menschliche Kultur mußte sich entfalten. Das Klima war bis weit nach Norden hinauf mild und warm geworden, Feigen gediehen noch in Norddeutschland. Da die Erde reiche Ernten von Früchten aller Art bot, mußten sich die Menschen naturgemäß rasch vermehren.

Es trat eine Abwanderung der in Südeuropa jahrtausendelang am Rande der Gletscherwelt gewese nen weißen Rasse nach Norden ein, da ihr das dortige, etwas kü hlere Klima mehr zusagte, während die Farbigen mehr in den heißen Ländern wohnten und in wasserfrei gewordene Gebiete von Afrika, Atlantis und Lemuria abwanderten.

Eine wahrhaft glückliche, goldene Zeit, eine Paradieseszeit hatte der neue Himmel und die neue Erde den gequälten Menschen gebracht: Land in Hülle und Fülle für jeden, keine Übervölkerung und soziale Frage, jeder konnte si ch niederlassen, konnte jagen und fischen, bauen und wohnen, wo er wollte. Dazu ein paradiesisches Klima mit einer Überfülle von Pfla nzen, Tieren und Früchten aller Art. Das war die entschwundene selige, goldene Zeit, von der die alten Sagen erzählen und die alten Dichter zu singen wissen.

Ungehindert konnten die einzelnen Rassen sich vermehren und ausbreiten: in Europa die Weißen, in Amerika-Atlantis die Roten,

  • 15 – in Asien die Gelben, in Afrika die Schwarzen, in Lemurien (dazu Austra lien, Polynesien, Sunda- Inseln, Madagaskar) die Braunen.

Die in den tropischen Gegenden lebenden farbigen Rassen hatten es nicht nötig, der Beschaffu ng ihres Lebensunterhaltes viel Sorge zuzuwenden und Kultur zu entwickeln, die verschwenderische Natur des Südens bot ihnen ja reichlich, was sie zum Leben brauchten. Anders stand es mit der weißen Nordlandsrasse, mit unseren Vorfahren.

4. Abschnitt

Die Wanderung der weißen Nordlandsrasse (Germanen) in alle Welt und nach Atlantis.

Europa war damals nicht so groß als jetzt. Ein Teil von Rußland blieb nach der zurückg eströmten Gürtelhochflut unter Wasser bis zum Einfang des jetzigen Mondes durch die Erde und trennte Europa von Asien. Die rasche Zunahme der nordischen Rasse mußte die Siedlungsgebiete verringern und dazu zwingen, die Nahrungsmittel auf andere Weise zu vermehren. Schon in sehr früher Zeit kam daher der erfinderische tätige Germane zur Viehzucht und zum Ackerbau und zu anderen nützlichen Erfindungen. Unter seiner Hand en tstanden schon sehr frühzeitig Pflug, Wagen, Schlitten und Schiff. Schon sehr bald entwickelten sich Rechtsgrundsätze, die das Zusammenleben und den Besitz regelten. Versammlungen auf eigena rtigen, überall gleich gebauten Bergheiligtümern sorgten für die Erweckung rassischen Sinnes und religiösen Lebens. (Wir werden hierüber noch eine gesonderte Abhandlung bringen. Der Verlag.) “Wir müssen,” sagt E. Beta (Die Erde und unsere Ahnen, Verlag Bermühler, Berlin), “mit Recht auf dem Gebiete der Geschichte völlig umlernen.” Die Vorgeschichte unserer Ahnen und der Erde und ihrer Bewohner ist anders, als sie uns bisher dargestellt wurde 1). 1 Dr. Biedenkamp: Der Nordpol als Völkerheimat. Jena 1906, bei Tostenoble.

Tilak (ein brahamischer Gelehrter): Die nordpolare Urheimat, erschlossen aus dem heiligen Schrifttum der Inder, 1903 . Beweise über die nordische Herkunft der Arier bringen u. a. auch:

  • 16 – Das bestätigen uns die ältesten Urkunden des Menschengeschlechtes, die schwedi schen Felsbilderschriften, die sich auf 500 Kilometer Länge erstrecken und auf 800 .000 Jahre zurückgehen. Da findet man in den seltsamen Schriften (ein Teil veröffentlicht vom Folkwangverlag in Darmstadt unter dem Titel:

Schwedische Felsbilder 1. Werke der Urgermanen) Sternbilder, wie sie vor Jahrzehn- und vor Jahrhu nderttausenden gestaltet waren.

Aus ihrer Lage und aus der Stellung der einzelnen Sterne zu einander konnten kluge Astronomen Schlüsse auf das Alter der Bilderschriften ziehen. Auf den Bildern sieht man verschiedene Menschenrassen, Haustiere, Schli tten, Ruderschiffe, Tiere und Bäume aus den Tropen, Zeichnungen der Nilmündung, des Oderflusses, des Rheins usw. Endlich ist es einem genialen Forscher (Franz v. Wendrin) gelungen, die rätselhaften Bilderschriften zum Teil zu entziffern. Er stellt f est, daß die Germanen die oben erwähnten Erfindungen machten und schon vor Jahrhunderttausenden in kühnen Fahrten mit großen Ruderschiffen Entdeckungsfahrten in alle Meer e machten, damals schon eine gegründete Anschauung von der Kugelgestalt der Erde gewannen und nach Ägypten, Afrika, Polynesien, Lemurien und Amerika- Atlantis kamen (Abb. 7).

Bei der dichter werdenden weiß en Bevölkerung Europas waren Auswanderungen in den benach barten, zwischen Europa und Amerika liegenden und zwischen beiden die Brücke bildenden Erdteil Atlantis naheliegend, umsomehr, weil dessen Klima als ein überaus angenehmes sich erwies und seine Fruchtbarkeit und sein Metallreichtum (infolge 2) 2 Prof. Penka: Der Herkunft der Arier. Teschen-Wien, 1886.

Derselbe: Origenes-Ariacae. Teschen-Wien, 1883. “ Die Flutsagen der arischen Völker . Politisch-anthropologische Revue, 1904. Berlin-Steglitz. “ Über den Ursprung der vorgeschic htlichen Kultur Europas. Ebenda. “ Die alten Völker Nord- und Osteuropas und die Anfänge der europäischen Metallurgie. Hildburghausen, 1910. “ Die vorhellenische Bevölkerung Griechenlands. Ebenda, 1911.

Prof. Wilser: Die Germanen. Leipzig, 1903.

Prof. Much: Die Heilnot der Indogermanen. Jena, 1902.

E. Krause: Thuis Koland. 1891. Glogau, bei Fleming.

Guido v. List: In vielen Werken, erhältlic h durch die Guido v. List-Gesellschaft in Wien.

Prof. Dr. Stuhl: Nordlands Untergang. Ubodung-Verlag, 1921. Perleberg.

  • 17 – des Mondeinsturzes) großartig waren. Hier in Atlantis, dessen Name heute n och der Atlantische Oz ean u nd d as A tlasgebirge u nd mexikanische St ädte ( Aztlan) tragen, konnte sich infolge der genannten Bedi ngungen jene großartige vorgeschi chtliche germanische Welt kultur entwickeln, von der alle alten Sagen un d Geschichten, auch Edda und Bibe l sprachen und von der wir noch Reste haben. Hier entstand en zum T eil jene uralten Geschichtsberichte, die in alle Priesterbüchereien der alten Kulturvölker gelangten und dann auch von den jüdischen Machern der Bi bel zur Herstellung dersel ben benützt wurden. Atlantis wird uns manches Rätsel der Bibel und Edda erklären.

In den nachfolgenden Blätte rn soll der Versuch gemacht werden, die g ermanische Kultur und Geschichte von Atlan tis so darzustellen, wie sie sich aus de n alten Sagen und Berichten über Atlantis und a us den Berichten de r Edda und Bi bel und na ch den Felsbilderschriften von Bohuslän ergibt.

5. Abschnitt

Vom versunkenen Erdteil Atlantis.

Beweise für das frühere Vorhande nsein des Erdteils Atlantis und seiner Kultur hat zunäch st Schliemann durch seine Ausgrabungen in Kleinasien und Kreta erbracht, dann auch Frobenius durch seine Forschunge n und Funde in Westafrika. Der Geologe Eduard Süß kommt nach eingehenden Untersuchungen zu dem Ergebnis, daß das hier beschriebene Atlantis bestanden hat und Grönland ein radialer Ausschnitt aus der Atlantis, der Tafel des alten roten Sandsteins ist 1). Prof. Dr. Wegener liefert den Nachweis, daß Nordamerika und Europa, ebenso Afrika und Südamerika in früheren Perioden der Erdgeschichte zusammenhingen und allmählich auseinandergezogen wurden. Hierbei sind Inseln des Zwischengliedes und Bruchteile stehen geblieben, zu denen auch das versunkene Atlantis gehörte 2). Auch gewiegte Botaniker und Zoologen, so Professor Seeberger und Dr. Hausthal, kommen zur Überzeugung von dem früheren Dasein eines Erdteils Atlantis im atlantischen Ozean, weil sich sonst gewisse botanische und zoologische Tatsachen nicht erklären lassen. Anhaltspunkte für die Annahme eines vorgeschichtlichen, nun unter Wasser begrabenen Atlantis erbrachten auch die Tiefseeforschungen und Kabelverlegungen der letzten Jahrzehnte.

Für die Notwendigkeit eines Zusammenhanges von Amerika und Atlantis spricht die Tatsache , daß die Tiere und Pflanzen der weit ins Hinterland reichenden Ostküste Amerikas mit denen Europas und Afrikas viel größere Ähnlichkeit haben, als mit denen der eigenen Westküste. Selbst die allerältesten Tier- und Pflanzenfunde in Europa und Afrika stimmen mit denen von Ostamerika außergewöhnlich überei n. (Nach Fischer: Weltwende, S. 135.) Neuerdings erbringen die astronomisch-geologischen Betrachtungen und Berechnungen von H. Hörbiger 3) und H. Fischer 4) ausgezeichnete Belege für das wiederholte Auftauchen und Verschwinden von Atlantis (s. Abschnitt 2). Eine Menge anderer Beweise aus Erd- und Kunst- 1 Ed. Süß: Das Antlitz der Erde, 11. Band, S. 281 ff. und 370 ff. Leipzig, 1888, bei Freitag. 2 Prof. Wegener: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, Braunschweig, 1920, bei Vieweg. 3 H. Hörbiger: Das deutsche Weltbild. Leipzig, bei Voigtländer. 4 H. Fischer: Weltwenden. Im gleichen Verlag.

  • 19 – geschichte, Völkerkunde, Ar chäologie, Anthropologie, Sprachwissenschaft, Mythologie und Vorgeschichte der Arier werden die folgenden Darlegungen bringen.

Wir haben auch geschichtliche Berichte über Atlantis 5). Die beste Beschreibung des versunkenen Erdteils findet sich in Aufzeichnungen der ägyptischen Priester, deren Inhalt dem griechischen Weisen Solon bei seinem Besuche in Sais im Nildelta von den dortigen Priestern mitgete ilt wurde. Sein Schüler Plato hat uns seinen Bericht übermittelt. Merkwürdigerweise stimmt dieser überein mit den längst vor ihm entstandenen Sagen des Altertums, mit den Sagen in Homer (besonders mit Odyssee und Ilias), mit uralten ägyptischen und indischen Überlieferungen, ferner mit den in Mittelamerika vor der Vernicht ungswut der Missionare geretteten Aufzeichnungen der Mayas, Inkas, Tolteken, Peruaner, Araukanier und deren Sagen. Endlich mit bisher unerklärlich gewesenen Teilen der Edda und der Bibel. Beide geben uns weitgehende, überaus wertvolle und überraschende Aufsch lüsse über Atlant is, wie in den nachfolgenden Blättern bewie sen werden wird. Wertvolle geschichtliche Feststellungen über At lantis erbringt auch E. Beta in seinem Werke: Die Erde und unsere Ahnen. Berlin, bei Bermühler. 5 Literatur über Atlantis: 1. W. Scott-Elliot: Das untergegangene Lemuria. Leipzig, bei Altmann. 2. Leo Frobenius: Auf dem Wege nach Atlantis. Berlin, Deutsches Verlagshaus. 3. Derselbe: Und Afrika sprach … Im gleichen Verlag. 4. Wachtelborn: Atlantis, Leipzig, bei Wallrath. 5. Donelly: Atlantis, die Vorsintflutliche Welt. Eßlingen, bei Gutzmann. 6. Otto Hauser: Atlantis. Weimar, bei Dunker. (Ein Epos.) 7. Otto Kiefer: Der Bericht Platos über Atlantis. Jena, 1909. 8. W. Scott-Elliot: Atlantis nach ok kulten Quellen. Leipzig, 1903, bei Grieben. 9. Baldrom: Altamerika. 10. Sohagun: Geschichte von Neuspanien. 11. Zschaetzsch: Herkunft und Gesch ichte des arischen Stammes.

Nikolassee-Berlin, 1920. Arierverlag. 12. H. P. Blavatzky: Geheimlehre. Leipzig, bei Vollrath. 4 Bände: 13. F. F. Baumann: Abriß einer vorgeschichtlichen Völkerkunde. Leipzig. 14. Ed. Süß: Das Antlitz der Erde. Leipzig, 1888, bei Freitag. 15. Prof. Wegener: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane.

  • 20 – Gewisse Rückschlüsse auf die versunkene arisch-atlantische Kultur ergeben sich aus den vom Verfasser in Deutschland gefundenen zahlreichen Resten derselben, über welche eine gesonderte Veröffentlichung erfolgen wird.

Wem die angegebene große Literatur und die angeführten wissenschaftlichen Beweise noch nicht genügen sollten, dem müssen die Steine die Wahrheit über Atlantis verkünden. An der skandinavischen Küste finden sich , bei Bohuslän beginnend, eine lange Reihe, auf 500 Kilometer sich erstreckende Felsbilderschriften, deren Entzifferung dem ausgezeichneten Forscher Franz v. Wendrin erstmals gelungen ist. (G ute Wiedergabe von solchen Felsbilderschriften bringt der Volkwangverlag unter dem Titel:

Schwedische Felsbilder von Götebo rg bis Strömstad; ferner L.

Baltzer: Glyphes des Roches du Bohuslän.) Dieselben gehen nach astronomischen Gutachten bis auf 800 .000 Jahre zurück und besagen uns, daß die Germanen schon vor Jahrhunderttausenden auf ihren Wikingerschiffen die Weltmeere durchfurchten und überall Kolonien anlegten, so am Nil, in Vorderasien, Afrika, in der Südsee und in Atlantis-Amerika. Ein Hauptauswanderungsgebiet war 6) 6 Literatur über Atlantis: 16. Bailly: Lettres sur l’Atlandide. 17. Zeugnisse über Atlantis findet man auch bei den alten Schriftstellern Aelian (Varia Historia, Buch III, Ka p. VIII), Broklus, Marcellus und Diodorus Siculus. Diese Schriftsteller sprechen von “vielen Inseln im Meer jenseits der Säulen des Herkules (Gibraltar). Die Bewohner dieser Inseln hätten sich die Erinnerung an eine sehr große Insel Atlantis bewahrt, welche lange Zeit hindurch die Oberherrschaft über alle Inseln im Meere führte. Auch die Gallier besaßen Überlieferungen von Atlantis, welche durch den römischen Schriftsteller Ti magenes gesammelt wurden. Herodot und Diodor sprechen ebenfalls von den Atlantern. 18. Prof. Knötel: Atlantis. Leipzig, 1893. Verlegt irrtümlicherweise Atlantis wie Frobenius nach Westafrika und Marokko. 19. Olaf Rudbeck: Alland eller Manheim – Atlantis oder Manheim. 3 Bände.

Schwedisch und lateinisch geschrieben. Bezeichnet irrtümlicherweise Schweden als Atlantis. Upsala, um 1690. Sonst sehr wertvoll. 20. Hermann Müller: Nordisches Griech entum. 1850. Er sucht Atlantis in Britannien. 21. Ghillany, Stadtbibliothekar in Nü rnberg: Die Menschenopfer bei den Hebräern. Braunschweig, 1842. Er bringt außerordentlich wertvolle Nachweise über das frühere Bestehen des Erdteils Atlantis und über die Herkunft des Juden und ihres Ritus aus Atlantis. Ein grundgelehrtes, viel zu wenig beachtetes Werk. 22. Eginhardt: Atlantis. Uranus-Verlag in Oldersloe. 23. Frobenius: Atlantis. Bei Eugen Dietrichs in Jena.

  • 21 – naturgemäß das nahegelegene, di e Verbindungsbrücke mit Amerika bildende Atlantis wegen seines m ilden Seeklimas, feiner überaus großen paradiesischen Fruchtba rkeit und seines Metallreichtums.

Man übersehe nicht, daß das nach dem Niedersturz des Vormondes Phöbus aufgetauchte Atlantis bis nach England reichte, von Europa aus also leicht zu erreichen war, umsomehr, als England vor Jahrtausenden noch mit Frankreich zusammenhing. Insofern also Atlantis sich weit nach Norde n erstreckte, erscheint es nicht auffallend, daß verschiedene Schriftsteller Atlantis im Norden suchten. Das Atlantis des Plato und das der Bibel waren der Rest des ehemals aufgetauchten Erdteils westlich von den Säulen des Herkules. Fr. v. Wendrin, hat de m Verfasser versichert, daß nach den Bohusläner Bilderschriften an den Ausführungen seines Buches kein Zweifel mehr berechtigt sei.

Atlantis und seine hohe vorgesch ichtliche germanische Kultur haben also existiert. Das kann jetzt als wissenschaftlich gesicherte Tatsache gelten.

Die nachfolgende Beschreibung von Atlantis und seiner Kultur stützt sich auf die angegebenen Forschungen und auf die angeführte Literatur und verwendet zur Darstell ung absichtlich die Berichte der ägyptischen Priester zu Sais, der Edda und der Bibel, damit der Leser sieht, wie übereinstimmend dieselben Atlantis schildern und wie die Bibel vielfach uralte Geschichtsberichte bringt, die vermutlich aus heidnischen Priesterbüchereien abgeschrieben wurden.

Wer die von mir angeführten Bibelstellen auf Grund der folgenden Darlegungen als geschichtliche Berichte über Atlantis und dessen wundervolle Hauptstadt und Asenburg betrachtet und mit der anderen angegebenen Litera tur und den sonstigen Belegen vergleicht, dem geht es wie dem Apostel Paulus: Es fällt ihm wie Schuppen von den Augen. Er erke nnt, in welchem Irrtum er sich bisher befunden. Er erkennt auch mit leichter Mühe die in den ursprünglichen Bibelinhalt von jüdischen und jüdisch-christlichen Priestern eingeschobenen Teile un d die umgeänderten Stellen und groben Fälschungen.

Die erhabene Lehre Christi kann nicht verlieren, sondern nur gewinnen, wenn man sie von taus endjährigem Schutt und Moder befreit. Ein neues, arisch-germani sches Christentum, das schon bei den atlantischen und nordischen Ar iern vorgebildet war, wird aus dem jüdisch-römisch-atlantischen Heidentum entstehen zum Segen des deutschen Volkes.

6. Abschnitt

Das Klima von Atlantis war ein überaus glückliches, etwa wie das südliche Italien und der atlantischen Reste Azoren- und Kanarieninseln. Besondere Bedeutung erlangte nach der Schilderung Platos eine große, von Bergen umgebene und mit fruchtbaren Bäumen aller Art bedeckte und nach Osten offene wundervolle Ebene (Abb. 8) (I. Mose 2), die in Platos Bericht das Idafeld heißt. Ein großer, von den Gebirgen herabfließ ender Strom, der sich in vier Teile teilte und Gold führte, bewässerte sie.

Das Idafeld wird in den bezüglichen Stellen der Bibel kurz “Erde” genannt. So spricht Psalm 24 von der “Erde an den vielen Wassern”, andere Stellen reden von dem König der “Erde”.

Was das Menschenherz an Früchten erfreuen konnte, fand sich in der klimatisch überaus bevorzugten Ebene. “Allerlei Bäume, lustig anzusehen und gut zu essen”: Feigen, Pisang, Brotfrucht, Orangen, Bananen, Äpfel und der Weinst ock gediehen unter diesem gesegneten Himmelsstrich in Hülle und Fülle.

Das Idafeld der Aias muß einen unbeschreiblich schönen Anblick gewährt haben. Ringsum die prächtigen, oben mit Schnee bedeckten, weißleuchtenden Häupter der Idaberge, dazwischen Vulkane, deren Feuer das Dunkel de r Nacht magisch erhellte, in der Mitte die riesige Ebene, über un d über bedeckt mit fruchtbaren Bäumen und herrlichem Wald, ein wahrer Garten Gottes. Weil er mitten in der ihnen bekannten Welt lag, nannten ihn die Atlanter mit einem Wort der Edda auch “Mitga rd” und nach ihren Anführern und Königen, Asen genannt, auch Asga rd, d. i. Garten der Asen = Königsgarten. Er ist der in I. Mose, Kap. 2, anschaulich und übereinstimmend mit altamerikanischen Berichten beschriebene Garten Eden, das Paradies der Bibel (Abb. 8).

Hier sei auf eine geschichtliche Tatsache aufmerksam gemacht:

Wohin die Germanen wanderten, da benannten sie in pietätvoller Erinnerung an ihre nordische Heimat Gebirge, Flüsse und Siedelungen, wie heute noch (s. Neufundland, Neubraunschweig, Neukölln, Neuberlin), mit heimatlic hen Namen. So findet man den Namen Troja (Truja) in Deutschland, Frankreich, Polen, Griechenland, Indien; ein Kermanscha – Germansheim in Persien, ein Idafeld und -gebirge

  • 23 – in Klein asien un d Atlantis usw. Eine Un menge Beispi ele bringt Döllinger (Baldur und Bibel) und Dr. Stuhl (Das Arvallied – un d Nordlands Untergang).

Es ist m öglich, daß di e Germanen ihre sch önsten Siedelungen mitunter wie daheim (s. Franz v. Wendrin: Die Entdeckun g des Paradieses) Para dies = Bar adin = Bauernlan d der Dä nen nannten.

Das Sta mmwort Bara = Bauern finden wir in dem Fluß namen Barada

  • 24 – bei Damaskus. Durch kunstv olle Bewässerung sanlagen verwandelten die German en große T äler in blüh ende Gartenanlagen (Paradiese), so das Nil-, Euphra t-, Indus-, Baradatal usw. Eine Vermessungskarte vom Nildelta findet sich schon vor 50 .000 Jahren auf den Bohusläner Felsbildern, wie mir Wendrin mitteilte, (Abb. 9.) Die Abbildung verdanke ich seiner Liebenswürdigkeit.

Sogenannte Paradiese hat es also mehrere gegeben. Auf Teylon zeigt man den ewiggrünen Garten des Para dieses – Paradinyja genan nt -, a us dem Adam und E va v ertrieben wurden. Das älteste mag w ohl in Deutschland, der Urheim at der Auswanderer, gewesen sein, und zwar das von Wendrin in seinem Werk: “Die Ent deckung des Paradieses” besc hriebene. Von dort aus gin g auch das Paradieseszeichen mit de n germanischen Wander- un d Eroberungszügen in die ganze Welt (s. Wenderin , S. 227). (Abb. 10.) Die Germanen brachten den farbigen Rassen (“menschenähnlichen Menschen”) nicht nur Kultur, sondern, wie die Edda sagt, auch ihre Sprache. Die älteste Kultursprache der Welt ist deutsch (germani sch). All e Sprach en haben von ih r entlehnt. Es kann

  • 25 – daher nicht überraschen, wenn uns in den ehemaligen Siedlungsgebieten der Germanen nordisch klingende Namen und Wörter entgegenklingen, was zur irrigen Annahme einer “indogermanischen” Rasse und Sprache geführt hat. Es ist auch ganz natürlich, daß die Auswanderer ihre uralten Sitten und Gebräuche in die neue Heimat verpflanzten. So finden wir in Atlantis auch Asen-Könige, “heilige Berge” und uralte germanische Kultusgebräuche, die freilich, wie wir sehen werden, von den Niederrassigen ins Abscheuliche verzerrt wurden.

Die eingewanderten nordischen Arier nährten sich lediglich von den vielerlei Früchten in diesem Riesengarten. Tiertötung war ihnen verboten, weshalb auch die Tiere o hne Scheu sich ihnen nahten. Sie befleckten sich ursprünglich nicht mit dem Blute der Tiere, während die niederrassigen dunklen Völkerschaften gleich den Tieren des Feldes dahinlebten und oft nicht viel weniger als Raubtiere waren.

Immer wieder wird von hervorragenden Ariern des geschichtlichen Altertums die Tatsache berichtet, daß sie fleischlos und nur von Früchten lebten. Robert Springer hat hierüber eine sehr umfangreiche, prächtige Arbeit geliefert 1). Erst mit der zunehmenden Mischung mit den auf Atlantis lebenden Tiermenschen und mit der durch die Vereisung geschaffenen Not kam auch bei den Ariern das Fleischessen auf.

Atlantis war die in den Schriften der Alten genannte “Insel der Seeligen”. Die Einwanderer nannten es auch Idafeld, von Ida = Urmutter. Die umgebenden Berge hießen, wie aus der Troyasage hervorgeht, die Idaberge. Da die My thologien der alten Kulturvölker vorwiegend mit dem Idafeld sich beschäftigen, auf dem in der Hauptsache die erste Kult urperiode der Arier sich abspielte, so sind auch die alten Gesänge, die sich auf das Idafeld bezogen, vermutlich kurz Idda-Edda-Veda genannt word en. Der Name Ida findet sich noch in deutschen geographischen Namen erhalten.

7. Abschnitt

Die Aias-Aria-Arier = “Die Heiligen Gottes” und “Gotteskinder” der Bibel auf Atlantis.

Ob die nordische Rasse gleich zu Beginn der mondlosen Zeit in dem aufgetauchten Atlantis einwanderte, wie Fischer (Weltwenden) 1 Robert Springer: Enkarpa. Kulturgesc hichte der Menschheit im Lichte der pythagoräischen Lehre. Hannover, bei Schmerl & Senfeld.

  • 26 – meint, wird erst genauer Feststellung bedürfen. Wahrscheinlich ist es, daß sie zunächst in Europa blie b, das in der mondlosen Zeit bis nach Dänemark hinauf ein sehr m ildes Klima des ewigen Frühlings erhielt, so daß kein ausgesproche ner Sommer und Winter bestand, und in dem man schon im Januar säen konnte, wie in Süditalien. Es wird wohl so sein, daß die Weiß en mit dem Abtauen der Gletscher nach Norden zogen und sich zunäch st in Europa ausbreiteten. Erst mit einsetzender dichterer Bevölker ung wird die intensivere Kultur eingesetzt haben, Beschränkung der Ansiedlungsmöglichkeit und damit das Streben nach Auswanderung. Nun erzählen uns die Bohusläner Bilderschriften, daß Germanenzüge schon vor Jahrtausenden zu Schiff in die Fe rne zogen. Es ist natürlich sehr naheliegend, daß man in das jungfräuliche, üppig grünende, außerordentlich fruchtbare Atlantis auswanderte. Indianische Sagen erzählen von Weißen, welche ihren Urvätern die Kultur gebracht hätten.

Nach alter Sitte hatten die Ausw anderer einen Führer. Es ist wahrscheinlich, daß zwei der berühmtesten derselben Wodan und Odin waren, weil sich ihre Namen so gar bei den Indianern erhielten, denn die Inkas leiten ihre Abstam mung von den Göttern (= Goten, Weißen) Votan und Odon ab. Beide Namen sind aber mit Wodan und Odin gleichlautend und gleichbedeutend.

Nach altem nordischen Brauche weihten die Aias das neugefundene Land dem Allvater und nannten es daher Attalantis, d. i. abgekürzt Atlantis, d. i. Land des Vaters, von Atta = Vater – Ahne, und lantis = Land. Das Wort Atta bedeutet in der gotischen Bibelübersetzung des Bischofs Ul filas Vater und kommt in der lutherischen Bibel als Abba (lieber Vater) vor. Mundartlich findet es sich noch als Ättig und Dada und in deutschen Ortsnamen: Attel, Aktelsdorf, Attenfeld, Attenhaus en, Attenhofen und Attenkirchen.

Der Name Atlantis dürfte in dem Namen des Gebirges Atlas und in dem der mexikanischen Stadt Atla n und Astlan wiederzuerkennen sein. Die Azteken in Mexiko behaup teten, aus einem Lande Atlan zu stammen, das weit im Osten im Meere gelegen sei – also aus Atlantis.

Die Eingewanderten trugen den Namen Aia = Aria = Arias, im Gegensatz zu den niederen Menschenrassen und zu den Menschentieren. Nach ihnen wurde das Land auch Aialand genannt.

An die über Sibirien nach Süde n gewanderten Aias erinnern die geographischen Namen Asien (A senland), Syrdarja, Himalaya (Himmel der Arier). Das Wort Aia ko mmt auch in der Edda vor. Das erste Menschenpaar hieß dort Ai und Edda. Auch Homer erwähnt den Namen Aialand. Er läßt Odysseus auf seinen Irrfahrten nach Eia oder Aia, der im fernen Westen gelegenen Insel der Zauberin Kirke gelangen. Die

  • 27 – Insel Eia oder Aiyaia und ihr Eingang zur Unterwelt, zur Hel, sollten im äußersten Westen liegen, wo die Sonne untergeht und die Unterwelt mit der Erde am nächsten zusammenhängt, d. i. wo die meisten Vulkane waren. Mit der In sel konnte Homer nur die Insel Atlantis gemeint haben.

Was von den Aias stammt, was ihnen gemäß und eigentümlich war, das nannte man ailig = heilig . Wie sie Gott “sich zum Bilde geschaffen” hatte, so gottähnlich un d gut (daher der Name Gute = Gote), so war ihnen alles heilig, was hoch und hehr war: Familie, Freiheit, Gesetz, Feuer, Wasser, das Rind und ihre mit 1-3 Ringwällen umgebenen gottesdie nstlichen Stätten. Manche Ortsnamen erinnern heute noch daran: Heiligenstadt = die heilige Stätte, Heiligenberg = der heilige Berg, Heilsbronn und Heilbronn, d. i. der heilige Brunnen. Sie selbst nannten sich auch die Ailigen = Heiligen, worauf sich auch der gl eiche Ausdruck in der Off. Joh. bezieht. Heilig war ihnen auch di e Gottheit und zwar in dem Maße, daß es strengstens verboten war, ir gendein Bildnis oder Gleichnis von der Gottheit zu machen. “Heili g, heilig ist Gott der Herr, alle Lande sind seiner Ehre vo ll,” tönte es schon vor 12 .000 Jahren aus dem Munde der Sängerinnen auf At lantis und seinem heiligen “Berg Gottes”.

In uralten indischen Aufzeichnu ngen (Abschn. 31) werden die atlantischen Arier ebenfalls wie in der Bibel als die “Heiligen” bezeichnet und ihre Herrscher als “Könige des Lichtes” (Blavatzky:

Geheimlehre II, 428), ihr Land aber als die “weiße”, d. i. von Weißen bewohnte Insel. Den Namen der Ayas tragen auch deutsche Orte, z.

B. Aystetten (hl. Stätte der Ayas), Aiting (Gehege der Ayas).

8. Abschnitt

Die Kultivierung des Idafeldes.

Die Aias aber mehrten sich na ch den Worten des Allvaters: “Seid fruchtbar und mehret euch un d füllet die Erde und machet sie euch untertan.” Die zunehmen de Bevölkerung konnte aber allmählich nicht mehr von dem Er trag der wildwachsenden Bäume leben, es machte sich planmäßiger Anbau des Gotteslandes notwendig. Der Pflug wurde in Ge brauch genommen und eine Reihe von Nutzpflanzen gezüchtet, die zum Teil nach der Entdeckung Amerikas aus Mittelamerika den Europäern bekannt wurden. Das Getreide hatten

  • 28 – die Arier nach Prof. Braungarts Un tersuchen über die Urheimat der Landwirtschaft schon im Tertiär gebaut. Der Hauptstrom des Landes und die von allen Seiten vom Gebirge herabrinnenden Wasser wurden in einem Riesenkanal, der rings um die Ebene lief und das Asenland von den im Gebirge hausenden Riesen 1), Niederrassigen und Tiermenschen trennte, aufgef angen. Dieser Strom wurde durch vier Hauptkanäle über die ganze Ebene verteilt und diese künstlich bewässert (Abb. 8). Das sind die vier Ströme, die nach der Bibel durch den Garten Eden flossen und ihn bewässerten. Von dem ringsum laufenden Kanal spricht Odins Berater in der Edda: “Ising heißt der Fluß, Der wider das Volk der Riesen Das Gottesland begrenzt.

Offen eilen soll er in Ewigkeit, Kein Eis setzt er an.” (Wafthrudirlied.) 2) Auch die vier Ströme der Bibel, in die sich der Hauptstrom teilte, erwähnt die Edda und be zeichnet jene als die vier Milchströme, die aus dem Euter der Kuh Audhumbla rannen. Infolge der reichlichen Bewässerung gab es nämlich auf dem Idafelde zwei Ernten, eine durch Regen und eine durch künstlic he Bewässerung erzeugte. Die künstliche Bewässerung war daher für die Mitgardbewohner so wertvoll, al s wenn in den Strömen Milch geflossen wäre. Auf Mitgard-Atlantis ist deshalb das Wort der Bibel anzuwenden: “ein Land, darinnen M ilch und Honig fließt.” Arische Auswanderer, die im Nil-, Missi ssippi- und Euphrattale Kolonien gründeten, schufen dort ebenfa lls Bewässerungsanlagen nach dem Muster der atlantischen. Zweifellos wurde die Kultivierung des Idafeldes mit Überlegung und gr oßem Verständnis durchgeführt.

Darauf bezieht sich eine Stelle der Edda, welche besagt, daß die Asen die Erde “aus einer Hirnschale” machten.

Daß bei der in der Hauptsache aus Früchten bestehenden Nahrung der Aias die Pflege der Ob stgärten eine hervorragende war, läßt sich denken. Die griechische Sage 3) weiß auch von wundervollen 1 Über das tatsächliche Vorhandensein von Riesen in der Vorzeit findet der Leser Belege in dem großen Werk von Blavatzky und bei dem geistvollen Forscher Lanz- Liebenfels, Ostarabücherei, Mödling bei Wien, dann bei E. Beta: Die Erde und unsere Ahnen, Berlin-Lichterfelde, bei Bermühler. 2 Die angeführten Eddastellen sind meist der Ausgabe von Genzmer entnommen. 3 Petiskus: Der Olymp. Leipzig, bei Amelang.

  • 29 – Gärten der Götter mit go ldenen Äpfeln (Apfelsinen) zu berichten, welche im Westen von Europa auf einer Insel im Ozean lägen. Dort flössen auch die ambrosischen Quellen des Zeus (der Urdbrunnen, “Brunnen des Lebens”), und dort sp endete die Erde die herrlichsten, Gaben der Götter. Die alten Sagen gründen sich in der Regel auf geschichtliche Berichte, und die My the von den prächtigen Gärten der Hesperiden ist nichts ande res als eine Beschreibung der herrlichen Fruchtgärten auf dem atla ntischen Idafelde (Eden). Nach der Schilderung der indischen Vedas liegt der Garten Eden auf einer Insel, wohl Atlantis. Der jüdische Ve rfasser des biblischen Berichtes verlegt ihn nach Mesopotamien, um die Fälschung, die Juden stammten in gerader Linie aus dem paradiesischen Asenlande und von den Aias, leichter glaubhaft erscheinen zu lassen. Die Fälschung ist aber sofort zu erkennen: In der mesopotamischen Tiefebene gibt es weder vier Ströme, noch einen Strom, der das ganze Land Eden umfließen könnte, noch Gold und Edelsteine (I. Mose 2).

Bei dem vulkanischen Charakter von Atlantis war natürlich der Reichtum des Landes an Gold, Silb er, Erzen und Edelsteinen aller Art ein sehr großer. Das bezeugt auch die Beschreibung der Bibel in I. Mose 2 und übereinstimmend damit die Überlieferung alter Völker, die mit Atlantis in Beziehung standen. Der Reichtum an münzbaren und edlen Metallen aller Art erklärt sich zum Teil daraus, daß bei der Auflösung unseres Vormondes Phöbus und bei dessen Einsturz auf die Erde dessen Metallkern in der Hauptsache gerade in diesen Breiten niederging (nach Fischer: Weltwende), dann aber ist von jeher das angrenzende Mittelameri ka so reich an edlen Metallen gewesen, daß man daraus auch den gleichen Rückschluß auf Atlantis machen kann. Jedenfal ls war der Meta llreichtum von Atlantis eine Haupturs ache davon, daß sich auf Atlantis eine so überaus reiche vorgeschichtliche Zivilisation entwickeln konnte, wie sie in Abschnitt 11 ff. beschrieben wird.

9. Abschnitt

Die 12 Asen. (Die 12 Geschlechter Israels der Bibel.) Wie im Norden und wie bei den Germanen der Ostseeländer, so wurde auch auf Atlantis das Land von den Aias in Gaue eingeteilt und zwar zuerst in neun, mit der Erweiterung der Landesgrenze

  • 30 – aber in zehn. Auf die neun Gaue bezieht sich eine Stelle in der Edda (Völstaga): “9 Welten kenne ich, 9 Äste weiß ich, An dem starken Stamm (Asenstamm), Im Staub der Erde.” Dann eine andere Stelle in der Edda (die kürzere Seherinnenrede): “Einer erstand in Urtagen, Ein Allgewaltiger Im Asenstamm, Des Speeres Gebieter Gebaren neun Riesentöchter (Gaue, Länder) Am Rande der Erde.” (Erde = Idafeld auf Atlantis.) Auch eine Strophe in “Der Seherin Gesicht” spricht von neun Heimen und Weltreichen.

Der aristokratischen Verfassung der Aias entsprechend wurden zu Vorstehern und Richtern die besten und tüchtigsten der edlen Geschlechter gewählt, deren Würde später erblich wurde. Man nannte sie Asen. Ase (alkmexikani sch Itzae oder Itze, chinesisch Itschi oder Itzi) war also der Tite l der atlantisch-arischen Fürsten.

Bei der Eroberung von Mexiko war der Titel der Fürsten Kaziken.

Diese Wort dürfte vielleicht aus Aziken = Asen entstanden sein.

Eroberer Mittelamerikas fanden zu ihrer Überraschung, daß viele Kaziken der unterworfenen Völk er hellfarbig und zuweilen von Europäern kaum zu unterscheiden waren. In ihnen sind zweifellos die Reste der atlantischen Aias zu erblicken. Im Zusammenhang mit dem Wort Kaziken dürfte das Wort Azteke, Cäsar und Kaiser stehen.

Die später als Götter verehrten Asen hießen bei den Parsen Ized.

Das Wort Isai in der Bibel ist eine Nachbildung des Wortes Ized, Itza = Asen. Die Weissagung aber, daß ein Zweig aus der Wurzel Isais Frucht bringen wird, bezieh t sich auf den wiedererstehenden Asensohn Baldur, den Logos der Gr iechen (Jesaia 11, 1-12). Auch das Wort Jesaia bedeutet, wie in Abschnitt 32 gezeigt wird, nichts anderes als “Ase der Aias”. An die A sei oder Asen erinnert noch der Name der germanischen Burg Aseiburg in Hessen.

Die Erweiterung der Macht der Aias auf Atlantis machte schließlich die Wahl von zwei weiteren Asen notwendig. Dem einen unterstand die gewaltige Kriegs flotte, aus 1200 Kriegsschiffen (Trieren) bestehend 1), und dem anderen – Heimdall – die Landesstreitmacht, 1 Siehe Kiefer: Der Bericht Platos über Atlantis. Jena, l909.

  • 31 – die allein 10.000 Kriegswagen umfaßte. So war die Zahl der Asen auf zwölf gestiegen.

Nach Plato waren die Asenkönige mit dunkelblauen Gewändern von höchster Schönheit bekleidet. Nach der Schilderung der Edda trug der Ase Odin einen blauen Ma ntel. Blau war also die Leibfarbe der arischen Fürsten und wurde zur heiligen Farbe. Blau entspricht dem Charakter der nordischen Rasse, blauweiß und gold ist seine Seelenfarbe, rot dagegen ist die Li eblingsfarbe des Niederrassentums 2). Bei den Ostgermanen hielten der König und der Oberpriester jeden Montag, der zugleich Feiertag war, im heiligen Haine Gericht im blauen Gewande. Eine Eri nnerung daran ist die noch im Volksmunde übliche Bezeichnung “Blauer Montag”.

Einer der Fürsten war der oberst e König. Den anderen Fürsten kam etwa die Stellung von Mini stern und Statthaltern zu. Die Psalmen 24, 92, 96, 97, 99, 103 und J es. 2, 6, 9, 11, 12, 24, 25, 26, 34, 40, 4I, 42, 60, 61, 66 dürften als Hymnen auf die atlantischen Asen anzusehen sein, bzw. als Kundgebungen derselben.

Bei Gottesdiensten und hohen Festen erschienen die arischen Fürsten auf weißem Roß in we ißen, wallenden Gewändern und goldenen Gürteln; als Zeichen ihrer göttlichen Abkunft trugen sie das Zeichen Gottes auf der Stirn: den go ldenen Stirnreif oder die goldene Stirnbinde mit dem Kreuz, die schließlich das Abzeichen aller göttlichen Geschlechter wurden (Hes. 9, 4; Off. Joh. 19, 11). Krone und Stirnreif bei den deutschen Fü rsten sind noch Erinnerungen davon. Über die Kleidung der jüdischen Priester vgl. Abschnitt 30.

Verschiedene der atlantischen Asen haben sich durch weise Regierung, gewaltige Taten, Gerechtigkeit und Tüchtigkeit ausgezeichnet, so daß ihr Andenken im Volke durch Jahrtausende hindurch nicht erlosch und in Sage und Dichtung bis auf die Gegenwart bei allen arischen Völkern fortlebte, so in erster Linie die Asen und Asinnen: Woda n, Odin, Widar, Baldur, Frigga, Freia. Die bei den Germanen übliche sinnige Verehrung ihrer hohen Väter und Helden war dankbares Gedenken an Männer, die mit so gewaltiger Hand und so kulturschöpferisch in die Geschichte des Ariergeschlechtes eingegriffen haben, daß die Erinnerung an ihre Tätigkeit nie aus dem Gedächtnis der dankbaren Nachkommenschaft zu tilgen war. Wie wir Straßen, Plätze und Ansiedlungen nach berühmten Männern benennen, so benannten auch unsere Vorfahren dankbaren Sinnes ihre Si edelungen, auch Flüsse, Gebirge und Berge nach den glorreichen 2 Siehe Dr. Harpf: Natur- und Kunstschaffen. Jena, 1910, bei Tostenoble.

  • 32 – Ahnen. Jahrzehntausend alte Abbildungen der Asen Wodan und Thor finden sich unter den Felsbildern von Bohuslän.

Einer der berühmtesten Asen (Götter) war der in der griechischen Geschichte viel genannte Poseidon. Auf den ältesten Bildern erscheint er als nicht der einfache Seegott mit dem Dreizack, sondern als Herrscher auf einem St reitwagen. Dies deutet auf den König eines seefahrenden Geschlech tes und eines Gebieters reicher und hoher Kultur. Poseidon ist vermutlich der “König des Meerlandes”, von dem Jeremias sp richt, und von dem “König der Inseln jenseits des Meeres”.

Namen mit Wodan (Wal, Wul, Wil), Thor (Tyr), Baldur (Bal, Bel, Pol) finden sich in Deutschlan d zu Tausenden. Sie entstanden zweifellos schon in einer Zeit, in der die Erinnerung an die glorreiche Zeit der genannten atlantischen Asen noch recht lebhaft war, vielleicht auch schon zu Lebzeiten derselben.

10. Abschnitt

Die 12 Asen, ihre “Zeichen” am Himmel und die 12 Sternbilder der Ekliptik.

Unsere Astronomen üben die schöne Sitte, neuentdeckte Sterne nach berühmten Männern zu benennen. Der Brauch ist uralt.

Schon vor Jahrzehntausenden wurden die Sternbilder der Ekliptik (Sonnenbahn am Himmel) nach berühmten Asen, bzw. nach deren Wappenzeichen (Totem, Stammeswappen) benannt.

Die Geschlechterzeichen germanisch-atlantischer Fürsten lassen sich zum Teil jetzt noch im Tierkreise nachweisen. Der atlantische Kriegsase hatte das Zeichen des Wassermannes. Wodans Wappenzeichen und Sternbild ist de r große Bär. Die Milchstraße ist die Straße Wodans, dem der Mittwoch (engl. Wedensday, d. i.

Wodanstag) geweiht ist. Ein Ster nbild ist nach dem Asen Orion, Arion = König der Arier, benannt, das Sternbild Jungfrau nach der Muttergottes und Himmelskönigin, de r Jungfrau Maja (Mylitta, Isis, Freya). Die Sonne ist das Zeic hen für Theos-Zeus-Zius-Tius (Deutsch). In Pollux ist der Ase Apollyon (Off. 12, 14) angedeutet.

Den Brauch, Geschlechterzeichen, Stammeszeichen zu führen, übernahmen die farbigen Völker von Atlantis-Amerika von den arischen Einwanderern mit zunehmender Rassenmischung. Kortez fand auf seinem Zuge nach Mexi ko Wappenzeiche n (Adler, Löwe, Kreuz),

  • 33 – die germanische Völker heute noch tragen. Den Lesern von Indianerbüchern wird erinner lich sein, welche Rollen die Stammeszeichen Adler, Bär, Schlange, Drache, schwarze Hand usw. in den Kriegsgeschichten der Rothäute spielen.

Dadurch, daß die Bastardvölker ihre Stammeszeichen in den Tierkreis brachten, ist die urgermanische Benennung der Sternbilder und sind die Stammeszeichen der Germanen und der germanischatlantischen Asen und die in Stern- und alten Stammeszeichen niedergelegte Vorgeschichte unserer Ahnen nicht leicht zu erkennen.

Ausführliche Untersuchungen hierüb er findet der Leser bei E. Beta (Die Erde und unsere Ahnen, S. 258 ff.). Sie tragen in sehr dankenswerter Weise dazu bei, Licht in die dunkle Vorgeschichte der germanischen Kultur zu bringen.

Es gab auch Zeichen für ganze Völker, welche die Mitglieder derselben trugen. In der Bibel finden wir erwähnt: Das Zeichen Gottes (Off. Joh. 7, 2-3) und des Untieres; das Lamm, das Siegel Gottes an den Stirnen (Off. Joh. 6, 7, 3 9, 4), den Dr achen, die alte Schlange, das Malzeichen des Tieres an der Stirne oder an der Hand (Off. Joh. 14), Anbetung des Bildes des Tieres, weißes Pferd.

Die Offenbarung Johannes enthält uralte Geschichte von Atlantis und germanischen Asen, freilich bunt durcheinandergeworfen und vielfach gefälscht und aus der Vergangenheit in die Zukunft übertragen.

Das Zeichen Gottes, des “Herrn aller Herren” (des atlantischen Oberkönigs) war das uralte german ische Hakenkreuz. Man findet es daher auf den Statuen des ägyp tischen Gottes Osiris, auf den uralten Königsstatuen der Osterin sel, auf der Buddhastatue usw. und wurde von den Germanen an di e Stirne geschrieben (tätowiert) oder an einem Stirnband getragen, um sich damit vom Niederrassentum, dem “großen Tier” und “Untier” der Bibel (s. Off.

Joh.), zu unterscheiden. Vgl. au ch Hes. 9, 4 u. 6. Das arische Hakenkreuz ist nach R. Ph. Oreg: On the Meaning and Origin of the Fylfot an Swastika (Westminster 1884) das Zeichen des höchsten arischen Gottes und wurde auch au f die Stirn geschrieben. Die Sitte des Bekreuzigens erinnert noch da ran. Über das arische “Zeichen Gottes” siehe Dr. Schliemann: Troja, S. 133-137, Ilios, S. 389-397, Tiryns, S. 110-112; sämtlich verlegt bei Brockhaus in Leipzig. Die Zeichen (Wappen) des großen Untieres waren nach der Bibel und nach den alten Sternkarten (s. au ch Beka, S. 258 ff.) Schlange, Drache, Wolf. Diese Zeichen wurden von den Anhängern des Tieres auf die Hand tätowiert.

Ein Wappenzeichen der Germanen war auch das Lamm, das

  • 34 – Sinnbild der Gutmütigkeit und Un schuld (“geduldig wie ein Schaf, das zur Schlachtbank geführt wi rd, und still wie ein Lamm vor seinem Scherer”). Das Sinnbil d Lamm paßt heute noch ausgezeichnet auf die Deutschen. Mit den Schafen und Lämmern aus dem Hause Israels sind Germ anen (Kelien=Thelden=Helden) gemeint. Jesus will die verlorenen Schafe Israels wieder zusammenbringen, d. h. sie in einem Reiche wieder vereinigen. Der Name Israel ist ein urgermanischer Name für germanische Stämme und findet sich schon lange vor den Juden in Palästina (Gebirge Palästina), von ausgewanderten Germanenstämmen dorthin gebracht. Die Hebräer haben diesen Namen sich angeeignet, um als Höherrassige, als Heilige Gottes und Träger der Verheißung zu gelten. Die zwölf Geschlechter Israels waren zwölf Germanenstämme, keine Hebräer.

Nicht nur im Totem (Malzeichen) unterschieden sich die Völker voneinander, sondern auch durch die Kleidung. Die Heiligen Gottes (Germanen) trugen zur Untersch eidung von den Anhängern des großen Tieres des Niederrassentums weiße Kleider (Off. Joh. 7 u. 19).

Weiß ist die Farbe der Unschuld, der Gerechtigkeit, der Reinheit, rot die Farbe des Niederrassentums. Heute noch bevorzugt der Germane die lichten Farben des Himmels: weiß, blau, gold; der Niederrassige die dunklen Farben, insbesondere rot (s. hierüber die vorzüglichen Untersuchungen von A. Harpf: Na tur- und Kunstschaffen. Jena 1910, bei Tostenoble). Weiß, schwarz und rot sind heute noch politische Farben, Kreuz und Hake nkreuz (Sonnenrad) das Zeichen der “Lämmer” (Germanen), der hebräische Sowjetstern das des Niederrassentums. 1914 wurde die “S chlange” (Satan) los, verführte die Heiden (Untiere, Niederrassige n) an allen Enden der Erde und führte sie zum Vernichtungskampf gegen “Kreuz” und “Lamm”, d. i. gegen das Germanentum, bzw. dessen Hauptvertreter, das Deutschtum – und nicht zum ersten mal in der Weltgeschichte. Wer gegen das Hakenkreuz kämpft, streitet somit für das Niederrassentum und gegen das Deutschtum und dessen Zeichen.

Die Germanen ehrten ihre be rühmten Helden und Führer (Asen) in religiösen Feiern. Gerne be trachtete man ihre Sinnbilder in der Sternenwelt, die den kühnen Wikingern schon vor Jahrhunderttausenden Wegweiser auf ihren Seefahrten wurden. Von einer göttlichen Verehrung de rselben war keine Rede. Der Gottesdienst der Germanen bestand nur in sinnigen Naturfesten und Gedenkfeiern.

Das Niederrassentum dagegen, dem die an Körpergröße, Kraft, Wissen und Weisheit gewaltig überragenden, mit einer riesigen Machtfülle ausgestatteten Asen (Off, Joh. 14, 14) als höhere, Furcht und

  • 35 – Schrecken erregende Wesen erschie nen, beteten diese an, woraus der Sternen- und Götzendienst der großen Tiere und Bastarde erwuchs.

Die Asen erschienen öffentlich in weißer Kleidung und auf weißem Roß (s. Off. Joh.). Das weiß e Pferd galt als edles Pferd und wurde bis vor 1000 Jahren beim Opfern und Wahrsagen gebraucht.

Deutsche Königinnen reisten noch vor wenigen Jahrhunderten auf weißen Pferden. Das weiße Pferd war ebenfalls Stammeszeichen (s.

Das Aussehen der Asen wird d es öfteren beschrieben (Offenb.

Joh. 4, 3; 14, 1-3; 19, 5; 19, 11-15; 20, 11). Das Haupthaar der reinen Arier war weißblond, die Haut schneeweiß, die durchsichtigen strahlenden Augen erschienen den Niederrassigen wie Feuerflammen, ihre Stimme als Donner und großes Wasserrauschen (Off. Joh. 1, 13-14, 19, 6-16, 2-6; 14 , 1-3; 19, 5; 20, 11; Hes. 4, 7).

Für den Anthropologen ist die ar ische Herkunft der Asen außer Zweifel. In Off. Joh. 12, 1 wird eine Asenkönigin beschrieben. Der Mond zu ihren Füßen deutet auf eine bildliche Darstellung der Freya=Maria, wie sie Karl der Große im Freyatempel zu Magdeburg fand. Bemerkenswert ist, daß die Krone der Asenkönigin aus “12” Sternen bestand.

Die 12 Asen sorgten für ein ga nz ausgezeichnetes Staatsgesetz und eine gesunde Bodenordnung. Der Boden war lediglich Wohnund Werkstätte und der Gotth eit geweiht (Psalm 24, 1 22 1)), also Staatseigentum. Reste dieses alt-at lantisch-arischen Bodengesetzes finden sich noch in Mos. 3, 23. Bei der Eroberung Mittelamerikas durch die Spanier und Portugiesen herrschte dort noch zum Teil das ideale atlantisch-arische Bodenrecht.

Die Staatsgrundsätze fanden si ch nach den Berichten Platos auf einer Säule von Messing im Tempel des Poseidon auf der Walhallaburg eingegraben. Die Edda erwähnt Gesetze auf goldenen Tafeln: “Wieder werden die wundersamen goldenen Tafeln Im Grase sich finden, Die vor Urtagen Ihr eigen waren.” (Der Seherin Gesicht.) Unter den weisen Staatsgesetzen der Asen blühte der arische Staat auf Atlantis auf, wie noch kein Staat vor und nach ihm. 1 Daß sich diese Psalmen auf die Erde, d. i. das Idafeld aus Atlantis beziehen, besagt Psalm 24, 2, wo ausdrücklich bestätigt ist, daß dieses “an dem Meere und an den Wassern” lag.

  • 36 – Jeder konnte glücklich unter seinem Feigenbaum wohnen, so daß es verständlich ist, wenn die alten Überlieferungen von einer “Insel der Seligen” (Glücklichen) reden. Vgl. auch Psalm 104 und 107.

11. Abschnitt

“Die heilige Stadt Gottes” und “der Heilige Berg Gottes der Bibel mitten im Meere” auf Atlantis.

Nach ihrer Niederlassung auf de m atlantischen Idafeld übten die Aias auch einen uralten arisch en Brauch aus: Sie bauten sich eine Verehrungsstätte für die “E wige, Unnennbare Gottheit”, eine heilige Stätte – heilige Höhe, einen heiligen Berg Gottes, wie sie in Döllingers “Baldur und Bibel” ge schildert und gezeichnet sind und wie sie sich noch zu Tausenden in germanischen Ländern finden.

Sehr geeignet zu dem Baue wa r ein mitten auf dem Idafelde gelegener, 10 Kilometer vom Meere en tfernter kleiner Berg. Er wurde mit den im Norden üblichen, di e Sonnenkreise und die Ekliptik darstellenden Wallringen versehen. Mit der zunehmenden Macht der Siedelung auf dem Idafelde, die üb er Hunderttausende von Sklaven gebot, und mit dem wachsenden Re ichtum der Aias wurde im Laufe der Jahrhunderte “der heilige Berg Gottes” zu einem Bauwerk von so gewaltiger Ausdehnung, von solcher Pracht und von so seltsamen Aussehen umgeschaffen, wie es in der ganzen Welt nirgends zu finden ist. Um den kleinen Berg wurden nach dem Bericht Platos mehrere größere und kleinere Ring e, zwei von Erde und drei von Wasser, geschaffen. Der breiteste vo n den ringförmigen Kanälen war 1800 Fuß breit. Dieselbe Breite hatte der folgende Erdwall. Der nächste Ringkanal war 1200 Fuß brei t und dieselbe Breite hatte der sich an ihn anschließende Erdgürtel. Der innerste Kanal endlich, der die Insel selbst umgab, war 600 Fuß breit, und die so künstlich geschaffene Insel hatte 3000 Fuß Durchmesser. Insel- und Erdgürtel waren mit großen steinernen Maue rn versehen, die mit Erzplatten bedeckt waren. Letztere waren au s einer Art feurig leuchtender Bronze hergestellt. Der Berg selbst wurde nach der Zahl der ursprünglichen Asen und Gaue mi t sieben ringförmigen Terrassen umgeben (Abb. 3). Auf dem abgeflachten Gipfel erhob sich die stolze, von Gold und Silber, Edelgestein und Bronze leuchtende Königsburg, die Walhalla der Edda. Der Name Walhalla findet sich noch in deutschen Ortsnamen: Wallheim, Wallburg,

  • 37 – Wallberg, Walkirch, Kirkwall, Wallerstein usw. Man n annte ihn auch den Himmelsberg = Berg der Heimat, von himin = heim. (In der Edda:

Himmelsburg.) Der Name findet sich noch in den deutschen Ortsnamen Himmelstatt, Himmelsstall und Himmelsberg, dann in dem Gebirgsname n Him alaya = Hi mmel de r Aia = Arier.

Dieser Hi mmelsberg od er Walhall i st der Ol ymp der Griech en un d der Schöpfungs berg Meru der Ba bylonier. Der mit erzglänzende n Ringmauern und prachtvollen Tempeln versehene Himmelsberg, die

  • 39 – Burg der Asen, Asenburg genannt, erinnert an die Akropolis von Athen, nur daß hier die Ringwälle und Ringkanäle fehlen, ferner an die heilige Gralsburg mit ihren von Gold leuchtenden drei Ringmauern. Die breiten Kanäle werden zur Anlage einer seltsamen, von tiefen, breiten Kanälen durchz ogenen Handelsstadt benützt. An ihren Hafenmauern türmten sich gewaltige Speicher und häuften sich die Güter aus aller Herren Länd er (Abb. 12). Die Schiffskanäle bargen eine riesige, nie gesehene Handels- und Kriegsflotte. Ein 10 Kilometer langer, 300 Fuß breiter und 100 Fuß tiefer Kanal verband das Meer mit den Kanalringen. Hohe Brücken, unter denen die höchsten Kriegsschiffe durchfahren konnten, schwangen sich über die Kanaldurchstiche. Eine Brücke , 100 Fuß breit und aus weißen, schwarzen und roten Steinen erbaut, verband über die Kanäle hinweg die Stadt mit der Königsburg 1). In der Edda wird diese Brücke Bifroest genannt und folgen dermaßen beschrieben: “Sie hat drei Farben und ist sehr stark und ist mit mehr Kunst und Verstand erbaut als andere Werke.” Rote und weiße Steine, sowie schwarze Lavablöcke werden heute noch auf den Überresten von Atlantis, den Azoreninseln, gefunden und zu Bauten verwendet.

Den Namen der Stadt erwähnt Plato nicht. Wahrscheinlich führte sie, nach der Bibel zu schli eßen (siehe Off. Joh. 17-19), den Namen Babylon = Papylon = Burg des Allvaters, von Papas = Papi = Vater und lon = Burg. Nach mexika nischen Überlieferungen führte die Weltstadt auf Atlantis den Namen Thula, d. i. Talheim, Heim im Tale, mundartlich Tul, Tol = Tal. Wahrscheinlich war die Stadt Thula in Mexiko als eine Tochterstadt nach ihr genannt. Jordanis erwähnt in seiner Geschichte der Goten eine Insel im fernen Westen, am Ende der Welt = Thyle. Das Thula der Mexikaner und das Thule der Edda ist vermutlich die Riesenstadt auf Atlantis. Babylon am Euphrat war zweifellos eine Tochter-Stadt der Ha ndelsmetropole auf Atlantis. Da die Aias ihren Erdteil Atlantis – Va terland hießen, ist es naheliegend, daß sie für ihre Hauptstadt und Hauptburg einen ähnlichen Namen wählten und zwar den schönen Na men Babylon = Burg des Vaters.

Der nordische Name Jerusalem, mit dem fälschlicherweise jenes Babylon auf Atlantis benannt wu rde, scheint überhaupt neueren Ursprungs zu sein. Jerusalem = das Glücksheim des Baldur, von Jeru = Baldur, sal = Glück und em (hem) = heim. Bis zur Eroberung der Hauptstadt der germanischen Jebusiter hieß diese Zion = Burg des Zius 1 Nach Kiefer: Der Bericht Platos über Atlantis. Jena, 1909.

  • 40 – (Tius). Bei Melchisedek und Abraha m wird auch ein Salem = Heim des Glückes erwähnt. Auc h das ist eine neue Wortbildung aus dem Nordgermanischen. (Vgl. Upsala = das hohe Heim des Glückes von up = auf, hoch; sälde = Glück und a = heim.) Jedenfalls kommt der Ausdruck Jerusalem erst nach David auf und ist eine fälschliche Bezeichnung für die Stadt auf Atla ntis. Der Name Babylon dagegen ist ein uralter arischer Ausdruck. Er findet sich in folgenden deutschen Ortsnamen: Bambur g, Bamberg, Babenhausen, Babelsberg, Popenhaufen, Popenlauer, Pappenheim. lon (abgekürzt – on) trifft man in Zusammensetzung en von Ortsnamen: Arlon = Burg der Arier, Ajalon = Burg der Aias, Ailun = Burg der Aias usw.

12. Abschnitt

Die Urdquelle (= “Heilsbrunnen”, “Brunnen des Lebens”, “Brunnen des lebendigen Wassers”, “Gottes Brunnen”) auf Atlantis.

Am Fuß des Himmelsberges ware n zwei Quellen, eine warme und eine kalte, deren Wasser als sehr heilsam und heilig galt. Der biblische Bericht über Atlantis nennt diese dem hl. Berg Gottes entströmende Quelle “Brunnen des Lebens”, “Brunnen des lebenden Wassers” (Jes. 47; Off. Joh. 7, 17; 21, 6; 22, 1; 22, 18; 47, 1-12). Jes, 12, 3 heißt ihn “Brunnen des Heil s”, Heilsbrunnen. Siehe auch Psalm 46, 5; 65, 10; 68, 27. Die Edda nennt die Quelle den Urdbrunnen, auch Quelle Mimirs: “Alles weiß ich, Odin, Weil dein Auge blieb, In der wohlbekannten Quelle Mimirs,” Das Wasser aus der Urdquelle galt als heilig. Man weihte sich mit dem Wasser. Die schöne Sitte, sich mit Weihwasser zu besprengen, reicht also bis auf die atlantische Urzeit zurück. Der Brunnen wurde auch Brunnen des Heils genannt. Deutsche Ortsnamen erinnern noch daran: Weihbrunn, Heilsbronn, Heilbrunn und Heilbronn.

Zur Erinnerung an die heilige Urdquelle, an der Kranke aller Art aus der ganzen Welt Heilung, Rettung, Verjüngung und neues

  • 41 – Leben (daher “Brunnen des Lebens”, “Jungbrunnen”) suchten, wurden besondere Brunnen den Asen geweiht. Eine ganze Anzahl Namen in Deutschland deuten noch darauf hin, z. B. Asbrunn und Osabrunn = Brunnen des Asen, Do rsbrunnen = Brunnen des Thor, Wolsbrunn = Brunnen des Wol (= Wodan) u. s. f. In der Quelle des hl.

Ottilienberges (ebenfalls ein “Berg Gottes” wie auf Atlantis und eine uralte germanische Kultstätte) im Elsaß waschen heute noch die Pilger ihre Augen, um sie gesund zu erhalten oder zu heilen 1).

Auch in der Ilias werden die zw ei Quellen erwähnt, die eine als kalt wie der Hagel oder des Winters Schnee, die andere als warm. Ihr aufsteigender Dampf wird wie de r Rauch des brennenden Feuers geschildert.

Da man der Urdquelle heilende und verjüngende Wirkung zuschrieb, pflegte man darin die neugeborenen Kinder zu waschen.

Daraus entwickelte sich auf Atlant is die schöne, sinnige, bei allen Ariern verbreitete Sitte des Taufens. Es sollte wohl damit angedeutet werden, daß mit der Taufe alle die durch Rassenmischung erworbenen Unreinigkeiten des Le ibes und der Seele abgewaschen sein sollten. Auch die germanische Urzeit pflegte den schönen Brauch bis zur Einführung des Christentums. Die Edda erwähnt ihn im Rigsmal: “Genetzt ward das Kind und … . . geheißen” Auch in den atlantischen Kolonien Peru und Ägypten war die Wassertaufe gebräuchlich. So wird vom Inka Rokka berichtet, daß er das Wasser für die Taufe sein es Sohnes aus dem heiligen See Titiraca holen ließ. Die christliche Kirche hat den arisch-atlantischen Brauch übernommen. Die Sage lä ßt mitunter den Urdbrunnen zum Kindelbrunnen werden. Aus der ural ten hl. Quelle am Straßburger Münster (Kindlbrunnen) kommen nach dem Volksglauben die Kinder.

Der Urdbrunnen gilt in der Sage auch als Verjüngungsquelle oder Jungbrunnen. Nach der deutschen Heldensage von Wolf Dieterich wird dieser von der Königin eines fernen Landes (Troya, Atlantis) geführt; sie läßt sich im Urdbrunnen taufen, verliert in demselben ihre rauhe Haut und steigt mit dem Namen Siegemine als die schönste Frau hervor, d. h. sie verliert das durch Rassenmischung erworbene niederrassi ge Aussehen und steigt aus dem Wasser als reine Arierin hervor. Ihr Name Siegemine = Sieg der Liebe besagt, daß die Umwandlung zur Arierin nur auf dem Wege der 1 Rühsel: Die 3 Nornen, S. 117 ff. Dresden 1920.

  • 42 – Zuchtwahl geschehen kann. Rein wie das Taufwasser soll das Rassenblut der Arier und ihre Rasse werden. Ein sinniger Brauch.

Die Edda nennt die Urdquelle ein heiliges Wasser.

Die warme Urdquelle muß man sich wie einen Geiser auf Island vorstellen, der fortwährend Dampfwolken ausstößt. Der starke Gehalt des Wassers an Minerals alzen und radioaktiven Stoffen brachte manchem Kranken Rettung und neues Leben und gab zum Bau von Krankenhäusern und Badeanstalten daselbst Anlaß. Der aufsteigende Dampf des Wassers erhielt die umstehenden Bäume immer grün, das Wasser selbst wirk te auf die Vegetation des damit bewässerten Gartens der Asen (= Asgard) außerordentlich befruchtend (Hes. 47, 12 ; Off. Joh. 22, 2; H es. 47, 1 und 8). Die ägyptischen Priester berichten dem Solon 2) über die beiden Urdquellen: “Die Atlanter benützte n auch die beiden Quellen, die warme und die kalte, die in reicher Fülle flossen und ein wohlschmeckendes und für jeden Gebrauch geeignetes Wasser boten; sie legten rings um sie herum Gebäude und passende Baumpflanzungen an und richtete n Baderäume ein, teils unter freiem Himmel, teils für den Winter zu warmen Bädern in gedeckten Räumen; die königlichen getrennt von denen des Volkes … Das abfließende Wasser leiteten sie teils in den Hain des Poseidon (eines Asen, also in den Asengarten Asga rd), in welchem Bäume aller Art und von besonderer Höhe und Schönheit infolge der Güte des Bodens wuchsen (Hes. 47, 12; Offenb. Joh. 22, 2), teils ließen sie es durch Kanäle über die Brücke (Bifröst) hinweg in die äußeren Ringwälle fließen.” Zweifellos wa r neben der Urdquelle ein Tempel erbaut, so daß die segensreiche Quelle aus seiner Schwelle floß. Man vergleiche mit dem Bericht der ägyp tischen Priester die angebliche Weissagung, d. i. den Reisebericht eines chaldäischen Initiierten (Hes. 47, 1-12). Ein Zweifel darüber, daß diese angebliche Weissagung lediglich eine Beschreibung einer atlantischen Sehenswürdigkeit ist, ist kaum mö glich. Die dort erwähnten Bäume, die allmonatlich Früchte trugen, sind Feigenbäume, die in geeignetem Klima und bei günstiger Bewässerung tatsächlich gleichzeitig grüne und reife Früchte und Blüten, also allmonatlich Früchte tragen. Daher setzt die indische Sage als “Baum des Lebens” an die Urdquelle einen Feigenbaum.

Auf den Wassern der Urdquelle sc haukelten sich die Schwäne, die in der Edda und Lohengrins age erwähnt sind. Eine schöne Asentochter wurde nach der Sage an der Urdquelle von einem Misch- 2 Kiefer: Der Bericht Platos über Atlantis. Jena, 1909.

  • 43 – ling (vom Oberpriester Loki) entf ührt. Der Ritter, der Elsa von Brabant erlöst, ist ein Ase. Di e sinnige Lohengrinsage und die griechische Sage vom Raub der sc hönen Helena sind wohl beide Umdichtungen der Erzählung von der Entführung der Asentochter durch Loki und deren Rettung durch einen Asen.

Heiße Quellen finden sich heute noch auf den Azoreninseln.

13. Abschnitt

Die Weltesche Yggdrasil = “Baum des Lebens” im Asengarten Eden.

Über der Urdquelle stand der Ba um Yggdrasil, der durch die Dämpfe aus der warmen Urdquelle stets immergrün erhalten blieb. “Eine Esche weiß ich, Sie heißt Yggdrasil, Die Hohe; umhüllt von hellem Nebel, Von dort kommt der Tau, Der in Täler fällt, Immergrün steht sie am Urdbrunnen.” (Edda, Bruchstücke.) “Die Esche Yggdrasil ist die erste der Bäume.” (Edda.) Sie wird in der Bibel “Baum des Lebens” und “Holz des Lebens” genannt (Off. Joh. 22, 7, 19; I. Mos. 2, 9). Das Wort Yggdrasil bedeutet nach Zschaetzsch 1) Baum des Lebens oder der Seele, von Ygg Egge Eiche und Sil = Seele. An den Baum des Lebens erinnert die schöne arische Sitte, den Weih nachtsbaum aufzustellen und mit Früchten aller Art zu behängen. Eine Erinnerung an Yggdrasil ist auch der Kirchweihbaum, mit Früchten und bunten Bändern behangen, wie in der Urzeit. Ursprünglich wurde er auf arischen heiligen Kultstätten, auf heiligen Bergen aufgerichtet. Auch der Maibaum ist eine Nachbildung des heiligen Baumes Yggdrasil. Leider verschwindet die schöne Sitte der Aufstellung von Mai- und Kirchweihbäumen immer mehr. Die Yggdrasil der Aias am Urdbrunnen war eine sinnige Erinne rung an die Polarheimat. Dort sah man die Gestirne um den ruhenden Pol und 1 Zschaetzsch: Die Herkunft und Geschichte des arischen Stammes. Berlin, 1920.

  • 44 – die Erdachse kreisen und verglich diese mit einem Baum, dessen Stamm die Erdachse und dessen gold ene Blätter die Gestirne seien 2).

Die Bedeutung der Weltesche Y ggdrasil zu enträtseln, wurde schon oft versucht und recht verschieden angegeben. Vielleicht trifft unsere nachfolgende Deutung das Richtige: Die Welkesche mit dem Adler an der Spitze und die ihre Wurzel benagende Schlange dürfte wohl am besten nach der bei unseren Ahnen so beliebten Bilder- und Zeichensprache so zu erklären sein: Die Weltesche, ein Baum, der die ganze Welt umschattet, ist das germanische Weltreich, angedeutet durch das auf ihr ho rstende germanische Wappentier Adler. An der Wurzel des germanischen Weltreiches und Volkes nagt die Schlange, d. i. das Sinnbild für das Niederrassentum, insbesondere für die Ebräer. Durch Vermischung mit dem Niederrassentum wird das German entum verbastardiert und geht zugrunde, die Wurzeln der Weltesche werden zernagt, der Baum verdorrt und stürzt (s. Abschn. 34).

Unter dem Baum Yggdrasil an der Urdquelle fanden nach der Edda auch die Gerichtssitzungen der Asen statt. Sie übten damit einen uralten arischen Brauch, der bei den Germanen bis in die Zeit der Christianisierung geübt wurde. Im Rhöngebirge sind noch viele der heiligen Gerichtsstätten erhalten, so in Wildflecken und in Schönderling. Auf ihnen finden heute noch die Gemeindeversammlungen (Thinge) statt.

Am Baum Yggdrasil hing Odin neun Tage verwundet, Odins Runenlied erzählt: “Ich weiß, daß ich hing am windigen Baume Neun lange Nächte, Vom Speer verwundet, dem Odhin geweiht, Mir selber ich selbst, Am Ast des Baumes – dem man nicht ansehen kann, Aus welcher Wurzel er entsproß.

Sie boten mir weder Brot noch Met.” … . . (Edda.) Der Ase Odin wurde bei der Vert eidigung der Asenburg von seinen Feinden schwer verwundet und am Baume Yggdrasil aufgehängt. Nun wurde im vorchris tlichen Amerika der Lebensbaum Yggdrasil als Kreuz dargestellt. Di e christlichen Eroberer Mexikos fanden zu ihrer großen Überrasc hung in mehreren heidnischen Tempeln zu Palenque in Yuka tan vor dem Altar ein Kreuz 3). Es ist dieses die 2 Dr. Biedenkapp: Der Nordpol als Völkerheimat. Jena, bei Tostenoble.

V. s. Reuther: Das Rätsel der Edda. Sontra in Hessen, 1921, Verlag Deutsch- Ordensland. 3 Tronau: Amerika, Bd. I. S. 70 ff. Leipzig, 1896, bei Abel & Müller.

  • 45 – Erinnerung an den arischen Fürsten Odin, der am Baume sein Leben f ür sein Volk gelassen hat, als das Niederrassentum gegen die arisch e Herrschaft auf Atlantis stürmte. Bastian berichtet: “Unter den Beschnittenen der Insel Ulloa fand Grijalva die Ver ehrung eines Kreuzes, auf dem Ein er, glänzender als die Sonne, gestorben sei” 4).

Auch der Tempel in Memphis barg am Altar ein stehendes Kreuz, den Baum des L ebens. So erklärt sich das arische Kreuz in der Vorzeit. Die Hauptgötter des alten Ägyptens t rugen in der Hand ein Kreuz, d. i. das Symbol de s Leben s und der Fruc htbarkeit 5). Aber nicht nur die Götter der alten Ägypter, sondern auch die der Ch aldäer, Phöni zier, Mexi kaner, Peruaner, ja jeden Kulturvol kes, von dem die alte Geschichte berichtet. 4 Bastian: Die Kulturländer des alten Amerika, II, S. 375. 5 Nach Göll: Göttersagen und Kultusformen. Leipzig, bei Spamer.

  • 46 – In der aus Abb. 14 ersichtlic hen Form (Henkelkreuz) stand es nicht nur in den Tempeln und Grüften Altägyptens; es fand sich a u c h i n g r o ß e r Z a h l i n d e n zerfallenen Städten Mexikos und Mittelamerikas. Man traf es auf der Brust zahlreicher Bronzebildnisse, die auf dem Gräberfeld von Juigalpa in Nicaragua entdeckt wurden und wohl aus atla ntischer Zeit stammen dürften.

Über seine Bedeutung als Paradieseszeichen s. Abschnitt 6 und 8.

Die Brust des Ober priesters in Memphis schmückte ein goldenes Kreuz an goldener Ke tte, ähnlich wie die Bischöfe der katholischen Kirche. Weit zurück in das Dunkel der Geschichte vor Christi verliert sich die heilige Sitte, Kreuze als Amulette zu tragen und auf den Gräbern Baumpfähle (d ie Aschera der Bibel), Yggdrasil vorstellend, oder Steine mit dem Kreuzeszeichen aufzurichten. Auf einem uralten Tempel in Tibet ist ein Hakenkreuz eingemeißelt.

Schliemann fand in der ältesten (atlantischen) Kulturschichte von Mykenä Kreuze in Terrakotta 6). Vgl. hiezu Abschnitt 34 und Wilser:

Daß das Kreuz im “Tempel des Kr euzes” zu Palenque (Yukatan) eine Versinnbildlichung des Wellenbaumes Yggdrasil und des an ihm hängenden Odin sein soll, wird no ch durch einen anderen Umstand erhärtet. Nach der Sage horstete auf Yggdrasil ein Adler oder ein Habicht. Das Kreuz im “Tempel des Kreuzes” zu Palenque trug nun ebenfalls einen Vogel, so daß ei ne Bezugnahme auf den Baum des Lebens im Asgard und seinem Vogel unverkennbar ist.

Auch sonst finden sich bis in unsere Zeit herein viele Beziehungen zu dem Baume des Lebens auf Atlantis: Der griechische Göttervater Zeus wurd e von den Künstlern mi t einem langen Stabe dargestellt, auf dessen oberem Ende ein Adler sich befand. Der Stab ist eine Nachbildung von Yggdrasil mit dem Adler auf der Spitze. Wir finden ihn wieder in den römischen Legionszeichen, den Adlern, in den Szeptern der arischen Könige , in den Stäben der ägyptischen Götter und in den Bischofsstäben. Die Szepter der Inkas haben oben Kondore. Den Adler finden wir im Wappen des Deutschen Reiches wieder, das Kreuz im Wappen der Sc hweiz. Überhaupt war es uralte Sitte der Arier, Abzeichen oder Sinnbilder ihrer Sippen, Stämme oder ihrer Rasse zu führen.

Das Sinnbild der Germanen war das Lamm (Sinnbild der Unschuld und Gerechtigkeit), das Wappenzeichen ihres ältesten Ahnen (Stammvaters) die Sonne, da s eines ihrer gewaltigsten und berühm- 6 Siehe Blavatzky: Geheimlehre, Bd. II. Leipzig, bei Vollrath.

  • 47 – testen Könige das uralte german ische Kreuz in seinen verschiedenen Formen. Und das Kreuz wurde da s Zeichen ihrer Herrschaft und findet si ch überall da, woh in Germanen kamen und ihre Fahnen aufgepflanzt haben (s. Abschnitt 34).

Die altm exikanischen Kulturvöl ker scheinen diesen uralten ererbten Brauch wie die deutschen Adelsg eschlechter fortgepflanzt zu haben. Ferd. Kortez fand auf seinem Zuge nach Mexi ko, daß die Heerzeichen und Fahnen der Tlaskalaner mit Wappentieren,

  • 48 – Adlern usw. ganz wie bei uns im Mittelalter versehen waren. Das Banner von Tlaskala war ein golden er Adler mit weit ausgespannten Flügeln. Andere Feldzeichen der heidnischen, vor dem nie mit dem Christentum in Berührung gekomm enen Tlaskalaner hatten sogar ein Kreuz im Wappen (Abb. 15).

14. Abschnitt

Der Himmelsberg = Asenberg (= Himmel) auf Atlantis.

Über Urdquelle und Yggdrasil stieg in neun ringförmigen, mit Treppen versehenen Terrassen der Himmelsberg an. Jede Terrasse war einem der neun ursprüngliche n Asen geweiht. Jede dieser Terrassen trug den Namen Himmel. Daher der Ausdruck in der Bibel: Bis in den 3. und 7. Himm el usw. (Abb. 8 u. 12). Bei der Besichtigung der Himmelsburg waren die fremden Besucher nach und nach heraufgestiegen und besahen und beschrieben die Herrlichkeiten des gewaltigen Ba bylons “an den großen Wassern” und “mitten im Meere” und ihres “Heiligen Berges” inmitten der Stadt. Der Himmelsberg (klein ge genüber den Riesenbergen in der Ferne, Psalm 68, 17) hieß auch Asenberg. Daran erinnern in Deutschland die Namen Asberg, Hohenasberg hoher, heiliger Berg der Asen, Asenkopf = Kuppe der Asen u. s. f. Eine Burg der hessischen Katten hieß Asci-burgi = Asenburg, und altindische Berichte über die vor 11 .500 Jahren versunkene “weiße” Insel Atlantis nennen deren heiligen Berg Asburj = Asenburg (Blavatzky:

15. Abschnitt

Die Asenburg auf Atlantis. “Der Heilige Tempel Gottes.” Die 12 Stühle der Asen und der heilige “Stuhl Gottes” “mitten im Meere”.

Der Gipfel des “Heiligen Berges Gottes” “mitten im Meer” trug die befestigte Burg der Asen = Asenburg. Ihre Mauern waren sehr hoch und mit Erzplatten und Schildern aus feurig leuchtender 1 Gronau: Amerika, Bd. I, S. 404 u. f.

  • 49 – Bronze bede ckt. Der An blick die ser leuchte nden Burg, die an die Sage von der Grals burg erinnert und inmitten und über der gewaltigen, meerbeherrsch enden St adt thronte, muß ein gewaltiger gewesen sein, weil die S agen, Überlieferungen und Schriftwerke der ganzen Welt sich damit befaßten (vgl. Hes. 27).

Inmitten der Burg stand der Palast W alhalla des obersten Asen und ein prachtvoller, dem Allvater geweihter Tempel.

Nach de n Be schreibungen Plat os war di eser T empel 600 Fuß lang, 300 Fuß breit und entsprechend hoch, die Bauart eigen artig.

Die ganzen Außenseiten des Tempels waren mit Silber überzogen, die Zinnen mit Gold. Im Innern wa r die Decke von E lfenbein. Dort war Gott selbst, auf seinem Wagen stehend und sechs Flügel rosse lenkend, so gr oß, daß er mit dem Haupt e di e Decke ber ührte.

Ringsum standen hundert Nereiden und Delphine.

Für die zwölf Asen waren im T empel zw ölf Stühle bereit, in ihrer Mitte der Stuhl für den “e inzigen” “unnennbaren” Gott, den Allvater. Sein von Gold, Silber und Edelstein en funkelnder prachtvoller Stuhl (Hochsit z), um geben von den zw ölf Asen stühlen, wird beschrieben in Off. Joh. 4, 2-4; 10, 6-11; 19, 4; Jes. 6, 1; 3, 21; 57, 15; 4, 2, 5 und 6. Nach Off. Joh. 4 sa ßen um den Stuhl Gottes, der wie ein Regenb ogen und wie Smar agd glänzte, 24 Älteste in den bekannten weißen Asenkleidern und mit Kronen auf

  • 50 – den Häuptern. Der Stuhl Gottes se lbst ruhte auf vi er Tieren “voller Augen (E delsteine) vorne und hinten ”. “Das erste T ier war gleich einem L öwen, das zweite g leich einem Kal be (Abb. 16), da s dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch ( Abb. 1I 7) un d da s vierte w ar ein fliegender Adler (Abb. 18), und ein jegliches der vier Tiere hatte sechs Flügel.” Nach ahmungen dieser Ab bildungen fanden sich i n der atlantischen T ochterstadt Babyl on am Euphrat (Jes. 6, 1-2). Eine Abbildung des Stuhles Gottes mit seinen Trägern ist uns auf einem altbabylonischen Siegelzyli nder er halten geblieben (Abb. 19). Die Tiere an dem Hochsitz All vaters si nd nichts Auffallen des. Noch zu allen Zeiten versah man di e Stühle von Königen mit T ierköpfen und Tierfüßen. Bei den alten Germanen hatten die Sippen und Geschlechter nach uralter Sitte Wappentiere als Sinnbilder ihrer Eigenschaften. Di e vier T iere am Hochsitz Allvaters sin d demnach auch nur als Wappentiere zu deuten. Der Löwe war das Symbol des ägyptischen Gottes Ra, also wohl ur sprünglich, da di e Götter an di e Stelle der Asen traten, das Wappen des Asen Odin (jetzt das Wappen Englands). Als Wappentier der Arier galt der hl. Stier, der den Ariern erst die Kultur des Boden s und de n Acker bau ermöglichte. Stiere und Löwen mit Menschenantlitz als Wappentiere und Totem

  • 51 – sollten die Kraft des treffend en Königs und seines Stammes versinnbildlichen (E. Beta: Die Erde und un sere Ahnen). Der Adl er ist eine Nachbildung des Adlers auf der Weltesche Yggdrasil und war ebenfalls das Wappentier eines Asen, d. i . späteren Gottes. Ein späterer Gott in Ägypten wird mit dem Sperberkopf abgebildet.

Der Stuh l und Hochsitz Allvater s “in seinem Heil igtum” “auf seinem h eiligen Berge” war urspr ünglich leer, man machte sich ja von ihm nach uralter arischer Sitte und alten arischen Gesetzen “weder ein Bildnis noch ein Gleichnis”. Er war der “Unnennbare” (Off. Joh. 14, 9-11). Das alte arische Verbot des Bilderdienstes diente dem erst en der sogenannt en 10 Gebo te als Vorbild, war also etwa schon J ahrzehntausende vor Moses in Geltung. Von dem “Stuhl Gottes im Himmel” auf Atlantis spricht auch Psalm 11.

Leere Hochsitze haben die Nordari er (Germanen) dem Allvater auch auf ihren Bergen errichtet in Form von Steinsäulen oder künstlichen Hüge ln. Die Kegelstümpfe a uf dem Hes selberg bei Wasserkrüdingen (Bayer n) sind keine Sperrforts, wie früher irrtümlicherweise behauptet wurde, sonder n Asenth rone, Hochsitze Allvaters Eben so sind der Brunhil destuhl in der Pfal z un d di e drei künstlichen Hügel auf dem Tempelberg von Selzertown 1) als 1 Gronau: Amerika, Bd. I, S. 40.

  • 52 – solche anzuseh en und auch gewisse Stein säulen i m T empel von Stoneheng 2).

Hinter dem Stuh le des Höchsten standen Seraphin e. Jeder hatte 6 Flügel. Mit zwei en deckten sie ih r Antlitz un d mit zweien flogen sie.

Die Sage von Hephäst os berichtet uns, daß er den Asen meisterhafte Schmiedear beiten und m echanische Kunst werke, Automaten, zum T eil auf Rädern sich sel bst beweg ende g oldene Dienerinnen lieferte 3). Solche waren bei den Griechen in Gebrauch.

Nach dem Berichte Hesekiel 1 u. 10, 7- 22 hatten die Cherubim Räder und konnten nebst ihren Flügeln durch e in Automatenwerk g elenkt werden. Sie waren gestaltet wie di e T iere unter de m Him mel. Der erste hatte das Angesicht eines Cherubs, der zwei te das eines Menschen, der dritte das eines Löwen, der vi erte das eines Adlers. Wen n die Cherubime automatisch gingen, “so gingen die Räder auch nebe n ihnen, und wenn die Cherubime ihre Flüg el schwangen und sich von der Erde erhoben, so gingen die Räder mit” (Hes. 10, 9-19). Sollte die Sage von Hephäst os nicht eine geschichtliche Erinnerung an Atlantis sein wie die des Hesekiel? Die Ähn lichkeiten beider Erzählungen sind zu auffallend.

Eine Beschreibung des Tempelinnern 2 Willy Pastor: Altgermanische Monumentalkunst. Berlin, 1907, bei Werther. 3 Petiskus: Der Olymp. Leipzig, bei Omelang.

  • 53 – auf Asgard und der vier Cherubim automaten enthält auch Hesekiel, Kap. 1 und 3, 13. Es ist r echt merkwürdig, daß solche Beschreibungen für heiliges Go tteswort und für Offenbarungen ausgegeben werden.

Nach Off. Joh. 5 brannten vo r dem Stuhle Gottes “sieben Fackeln mit Feuer”; nach Heseki el war dort ein siebenarmiger Leuchter (siehe den Tempel in Je rusalem). Die sieben Lichter sind wohl als eine Erinnerung an das Siebengestirn, d. i. an die Kinder des ersten Menschenpaares aufzuf assen. Die atlantische Sitte des siebenarmigen Leuchters wurde von der jüdischen Priesterhierarchie in Jerusalem wie manches andere übernommen, nachdem sie in Babel die uralten Berichte über den prachtvollen Tempel auf Atlantis gelesen hatte.

Weiter befand sich vor dem St uhle Gottes ein gläsernes Meer mit Feuer gemengt (Off. Joh. 15, 2), d. i. ein aus Bronze und Kristall und Glas hergestelltes Becken (im jüdischen Tempel “das eherne Meer”) (Off. Joh. 4, 6), mit dem geweihten Wasser der Urdquelle gefüllt, zum Zwecke der Taufe und der Entnahme bei gottesdienstlichen Handlungen. Di e spanischen Eroberer Mexikos und ihre Priester sahen zu ihrem Er staunen, wie die Priester in den Tempeln der Azteken den Weihwasserwedel ganz wie in der katholischen Kirche in ein Weihwasserbecken tauchten und damit die Gläubigen besprengten. Die atlantische Kolonie der Inkas hat diesen arisch-atlantischen Gebrauch getreulich bewahrt.

Bei Opferhandlungen wurden nach Joh. 5; 8, 5 14, 11-16, mit goldenen Schalen Opfer gebracht. Di e ägyptischen Priester berichten dem Solon, die Asen hätten vor ih ren Beratungen im Tempel mit goldenen Trinkschalen geopfert, aus ihnen getrunken und sie dann als Geschenk dem Tempel Gottes ge weiht. Goldene Schalen benützte man auch bei den Germanen in Deutschland zu Opferzwecken 4) Goldschalen fanden sich auch unter dem Goldschatze von Eberswalde. Deutsche Sagen erzählen von goldenen Schalen, die im Innern verlassener alter deutscher Tempelberge vergraben seien.

Andere deutsche Sagen wissen vo n goldenen Schüsselchen zu berichten, die am Ende des Regenbogens zu finden sind. Das sind lauter Hinweise auf Opferhandlun gen in den heiligen Tempeln auf Atlantis. Die Gralssage macht aus der Gold- eine Kristallschale.

Die im Tempel beschlossenen Ge setze wurden durch Herolde bekannt gemacht. Off. Joh. 14, 8 nennt diese Engel (Engel = Angelois = Angeln = Germanen). 4 Vgl. Prof. Kossina: Die deutsche Vorgeschichte. Würzburg, b. Kabitzsch, und der Gleiche: Altgermanische Kulturhöhe. Jena, 1918, Nornenverlag.

  • 54 – Den Priestern und Königen war verboten, Wein zu trinken. Sie sollten ihr Geschlecht rein arisch erhalten und deshalb keine Witwe und Verstoßene (Geschiedene) zur Ehe nehmen, sondern nur Jungfrauen aus dem Asengeschlechte (Hes. 44, 21, 23). Priester und Könige sollten auch das Volk über Rassenunterschiede und Rassenpflege aufklären, damit die Arier “wissen, Unterschied zu halten zwischen Heiligen und Unheiligen und zwischen Reinen und unreinen”, das heißt zwischen Ariern und Niederrassigen. Das wichtigste aller arischen Gesetz e über Rassenreinzucht haben die jüdischen Priester und Schriftgelehrten im babylonischen Exil entdeckt und nach ihrer Rückke hr nach Palästina schonungslos angewendet. Die Befolgung der arischen Rassengesetze hat dem Volke der Juden, da sie bis auf die Gegenwart angewendet wurden, ungeheueren Nutzen gebracht und es zum wirtschaftlichen Beherrscher der ganzen Welt gemacht.

Nach dem Berichte Platos kamen die Asen zu bestimmten Zeiten zu einem Staatsgericht zu sammen. Off. Joh. 4 ist wohl ein Hinweis darauf.

Nur Arier durften das Heiligtum Asgard und den Tempel Allvaters betreten. Wenn ein Niederrassiger (in der Bibel unreiner, Unheiliger genannt), der nicht das Ze ichen Gottes (den goldenen Reif und das Kreuz an der Stirne) trug , den Tempel betrat, so galt derselbe als entheiligt und entweiht (Hes. 47, 7-9). Vom Biograph des Bischofs von Bamberg wissen wir, daß auch bei den Nordgermanen den Fremden bei Todesstrafe das Be treten der Heiligtümer verboten war.

Wenn die Asen zu den niederrassigen Völkerschaften kamen, erschienen sie denselben als übermenschliche Wesen, als Götter. So mag es auch dem Schreiber der Geschi chte von Atlantis in Off. Joh. ergangen sein, als er im Tempel des Poseidon in Thule oder in Walhall den höchsten der Asen sah (O ff. Joh. 1, 11- 20; 4, 3; 14, 4; 22, 5-6. Joh. 6, 2; 16, 1-3; 19, 11-15; 20, 11. Daniel 7, 9-10; 11, 5- 6). Bekannt ist, daß die Eingebor enen Amerikas die spanischen Eroberer als Götter ansahen. Nach Off. Joh. 14, 14 hatte der Ase, oder eine spätere Nachbildung des Asen, auf dem Stuhle Gottes eine goldene Krone auf dem Haupte und eine Sichel in der Hand. Mit der Sichel in der Hand wurde von de n Griechen der Gott und ehemalige Ase Kronos dargestellt. Man sieht auch hierin wieder, wie die sogenannte Off. Joh. nur als G eschichtsbericht des Altertums anzusehen ist und wie die Berichte der alten Kulturvölker übereinstimmen (Abb. 19).

Die nach Platos Bericht im Tempel befindliche Sonnenscheibe

  • 55 – war lediglich Symbol der Gottheit sel bst, nicht aber ein Gegenstand der Anbetung. Wenn Plato schreibt, daß Gott selbst auf seinem Wagen stehend und Flügelrosse lenkend im Tempel war, so gilt dies lediglich für die Sonnenscheibe auf dem Sonnenw agen, der von geflügelten Sonnenrossen gezogen wurde. Goldene Sonnensäulen mit dem Bild der Sonne wurden im Tempel zu Ehren der Gottheit aufgestellt. Die atlantische Sitte, Sonnenwagen, Sonnenrosse und Sonnensäulen im Tempel aufzus tellen, finden wir auch in germanischen Tempeln in Deutschla nd, die zu christlichen Kirchen umgeweiht wurden. Der Biograph des Bischofs Otto von Bamberg schreibt, daß dieser bei der Christianisierung Pommerns verschiedene male in Tempeln Sonn enscheiben angetroffen habe, so im Tempel von Usedom und Vineta.

Im übrigen spielt auch heute noch die Sonne im Kultus der christlichen Kirche eine gewisse Roll e. Die Bilder von Christus und Maria sind überall mit den Strahl en der Sonne umgeben. Und die Verwendung von Lichtern in der Ki rche deutet auf den ehemaligen Licht- und Sonnenkultus hin. In der ersten christlichen Kirche spielte der Sonnen- und Lichtkultus noch eine sehr große Rolle (s.

Abschnitt 29 und 30). Da die Psalmen immer wieder den “Heiligen Berg Gottes” und die “Heilige Stadt” hervorheben, liegt die Vermutung sehr nahe, daß damit die hl. Stadt auf Atlantis gemeint ist und daß manche Psalmen aus der Zeit von Atlantis stammen und dort im Tempel Gottes gesungen wurden (vgl. Psalm 87 und 46).

Bei den gottesdienst lichen Handlungen auf Atlantis wurde auch Weihrauch verwendet (Hes. 15, 8. Jes. 6, 4. Hes. 10, 4. Offenb.

Joh. 19, 3; 15, 8, 3-5. Joh. 18, 12). Wir find en den gleichen Brauch wieder in den griechischen und römischen Tempeln und, nach den Ausgrabungen in Württemberg zu schließen, auf den ariogermanischen Volkskirchen in Deutschland. Der Mensch sollte durch den Duft an Erhabenes und Schönes erinnert werden.

Vielleicht war das Verbrennen d es Weihrauches ein Dankopfer für das den Menschen gegebene göttliche Geschenk des Feuers, das die Arier des Nordens die Eiszeit üb erstehen ließ und ihre Kultur ermöglichte. Auch die römische Ki rche übernahm diesen uralten arischen Kultusgebrauch.

Als Symbol der ewigen Gotthei t galt auch das Feuer. Als Hüterinnen des “ewigen Feuers” dienten die Engel = Tempelpriesterinnen – bei den Rö mern Vestalinnen genannt. Auch bei den Deutschen wurde der Brauch geübt, das hl. Feuer auf hl.

Höhe zu unterhalten. Ortsnamen wie Fyrnsberg – Feuerberg, Pyras = Feuer der Asen, Fyrstein – Feuerste in deuten darauf hin. Das hl.

Feuer findet sich in der katholischen Kirche als ewiges Licht.

  • 56 – Als Musi kinstrumente hatte man Harfen, T rompeten, Pfeifen und Pauken, wie bei den German en im hohen Norden (Abb. 21 und 22).

16. Abschnitt

Die Walhalla auf dem atlantischen Himmelsberg.

Der Name Walhalla bedeutet wohl die Halle, in der Fürsten und Könige jeweils gew ählt wurden. Bei den Festgelagen in der Walhalla saßen die Asen auf ihren Hochsitzen. Auf dem Himmelsberg standen mehrere Paläste für die Asen. Nach de n Berich ten der Edda bestanden sie ganz aus Gold und Edelsteinen (Off. Joh. 21, 10-21).

Die Gitter waren goldene Ritterspieß e. A n den Deck en wu rden d ie mächtig strahlenden un d funkelnden Schilde der Helden in Walhall aufgehängt, “so daß man keines Li chtes, selbst nicht der Sonne und des Mondes bedurfte”, was auch O ff. Joh. 21, 11 u. 23 erwähnt.

Diese Wohnung en der Asen ware n von immergrünen lieblichen Hainen umgeben, in denen sich die Götter nach dem Mahle

  • 57 – und nach den Kämpfen ergingen: Glaadsheim hieß der größte Palast.

In ihm besaß jeder der zwölf Götter ei nen Ehrensitz, über alle jedoch ragte der dreizehnte für Odin hervor . Dieser Palast war das größte und beste Gebäude der Welt, außen und innen von lauterem Golde.

Die anderen Paläste der Asen wa ren ebenfalls aus rotem Golde erbaut, das Dach von Silber. In der Völuspa heißt es: “Einen Saal sah ich, Lichter als die Sonne, Mit Gold gedeckt, Auf Gimils Höhen.” Übereinstimmend mit der Edda und Offenbarung Johannis berichten die ägyptischen Priester dem Solon, daß die den Asen geweihten Bauten auf dem Asenberg von Silber, Gold, Elfenbein und edlem Gestein nur so strotzten. Das waren also die Paläste der Asen auf dem atlantischen Himmelsberge. An den Wänden der Festhalle in den Palästen zogen sich Bänke hin, bestimmt für die tapferen arischen Kampfgenossen der Asen. In den Hallen vereinigten sie sich zu frohen Festgelagen, zu we lchen vornehme Gäste aus den atlantischen Kolonien und anderen Staaten zugelassen waren und bei welchen die Walküren bedienten.

17. Abschnitt

Die Walküren sind Nachfolgerinnen der Nornen. Als nämlich die Ansiedlung der Arier noch klei n war, da wohnten drei Nornen (Abb. 23): Urd = das Gewordene, Werdandi = das Werdende und Skult = das Zukünftige an der he iligen Urdquelle. Sie hatten nach uralter Gepflogenheit der Arier das auf den Gipfeln des Berges brennende Feuer zu unterhalten, Kranke zu pflegen, Helferinnen und Beraterinnen der Frauen bei Geburt en zu sein und bei Krankheiten weisen Rat zu erteilen. Sie übten auch den uralten heiligen Brauch der Taufe, wie “die weisen Frauen” auf uralten deutschen Kultstätten in Deutschland vor dem Eindringen des Christentums. Die Nottaufe wird heute noch durch die Hebammen vollzogen.

Als Hüterinnen des ewigen Feuers finden sich die Nornen wieder bei den Römern als Vestalinnen und in den Tempeln des Altertums als Tempeljungfrauen, in der Bibel Engel genannt. Sie trugen weiße Gewänder und waren heilig und unverletzlich. In der Stein-

  • 58 – zeit wohnten sie auf den hl. Berg en und in Wohngruben (Abb. 24), wo es möglich war, auch neben eine r heiligen Quelle, z. B. a m Ipf.

Bei dem Volke genossen die weisen Frauen große Verehrung. Als die römische Kirche in Deutschland Fuß faßte, suchte si e die wei sen Frauen zu verdrängen und verdächt igte und verfolgte sie als Hexen.

Aber in der Erinnerung des Volkes waren sie nicht ganz auszulöschen. Das Vol k l äßt sie in seinen Sagen heute noch in weißen Kleidern über die h eiligen heimatlichen Berge wandeln 1). Wo sie z u dreien erschei nen, handelt es sich um die drei Schicksalsschwestern Einbett, Warbett, Wilbett. Innerhalb der heiligen Ringe waren sie vor jeder mann sicher, heilig un d unverletzlich, denn niemand durfte bei Todesstrafe di e heiligen Ringe überschreiten, eine Sitte, die nach dem Biographen O ttos d es Heiligen von Bamberg im nördlich en Deutschland noch ums Jahr 1000 geübt wurde. Eine Menge deutscher Namen erzählt uns n och von dem Walten der weisen Frauen, der Nornen: z.

B. Nürnberg (Norn berg = Norn enberg, der dortige Burgberg ist der heilige Nornenberg), Nornheim (Schwaben), Nor dstetten (Mittelfranken) = Stätte der Nornen, Nör dlingen = Nör lingen = Nornlin gen. Di e Na men der deutschen Nornen wurden durch ch ristliche ersetzt: Walburga, Ursula, Einbet, Warbet, Wilbet, Maria, Ottilie. Die großen Güter ihrer heiligen Stätten und ihre T empel ging en in den Besit z der christlichen Kirche und an die Klöster über.

Als die arische Siedelung auf Atlantis größer wurde, da trat der gleiche Vorgang wie bei uns auch ein: Der Bedarf an Kranken- 1 Eine prächtige Arbeit über die Nornen in Deutschland lieferte Josef Rühsel: Die drei Nornen. Dresden, 1920. Auroraverlag.

  • 59 – pflegerinnen und Helferinnen der Frauen wurde immer größer, anderseits aber auch di e Frau enfrage brennender durch den Umstand, daß die asischen Männer durch die unaufhörlichen Kämpfe mit den “T ieren”, wie die Bibel die niederrassigen Menschen nennt, wesentlich verringert wurden. In steigendem Maß e widm eten sich unverheiratete, unbescholtene J ungfrauen asisch en Geschlechts dem öffentlichen Dienste, in der Kranken pflege, in den Schul en, im T empel und im Königspalast. Die Aias ba uten nicht nur Krankenhäuser, sondern sorgten auch für

  • 60 – ein gut ausgebildetes Schulwesen zur Erziehung des arischen Nachwuchses. Reste davon waren die Druidenschulen in den atlantischen Kolonien im Westen Europas und die germanischen Schulen in Norddeutschland, darunter die ausgezeichnete Schule in Hildesheim, die von Karl dem Gr oßen beseitigt wurde. An die Druiden erinnern noch manche deutsche Orts- und Flurnamen, z. B. der Druidenstein bei Georgensgmünd, Truisheim (Schwaben). Ein Saal in Walhall hieß nach der Edda Trudheim.

Zum Dienste im Königspalast wurden die zuverlässigsten, treuesten und schönsten Mädchen der edelsten Geschlechter auserkoren. Das bezeugt uns die Edda in Gylfaginning: “Noch andere sind, Die in Wallhall dienen, Das Trinken bringen, Das Tischzeug und die Alsschalen verwahren sollen.” Der Name Walküre bedeutet also die zum Dienst auf Walhall auserkorenen Jungfrauen. Sie re ichten den im Kampfe sich auszeichnenden Helden und Asen in Walhall das Trinkhorn. Wie bei uns Krankenschwestern die verwundeten Krieger auf dem Schlachtfeld pflegen, so auch bei den atlantischen Ariern. Walküren brachten die in der Schlacht verwundeten und getöteten Kämpfer zuweilen auch auf dem Pferd nach Idafeld und nach Walhall. Als das Babylon auf dem Idafeld zur Rie senstadt wurde und große Scharen von Mischlingen und Niederrassig en in der Stadt sich ansässig gemacht hatten, da war für di e große Schar der sich der Krankenpflege und der Jugenderziehung widmenden Walküren eine Schutzwache notwendig, die aus dem Kreise der Jungfrauen selbst genommen wurde. Speerjungfrauen oder Walküren zogen dann dem Heere nach und brachten verwundet e oder gefallene Krieger zurück zur Pflege in die Heilanstalten an der Urdquelle oder zur Bestattung im Himmelsberg, “im Himmel”. Später mag sich die Sitte eingebürgert haben, daß Walküren abteilungen selbst in den Kampf eingriffen. Hieraus erklärt sich ungezwungen die geschichtliche Mitteilung vom Amazonenkorps bei gewissen arischen Völkern des Altertums, z. B. bei den Scythen. Auch die Ilias erwähnt die Tätigkeit der Walküren: Aphrodite trägt als Amazonenkönigin, d. i. als Walkürenanführerin, den verwundeten Aeneas aus der Schlacht und wird dabei selbst verwundet. An die Tätigkeit der Walküren und ihre gesonderten Wohnungen erinnern noch manch deutsche Ansiedlungen: Walkerszell

  • 61 – = Zella, d. i. Heiligtum der Walküren, Walkersbronn = Brunnen der Walküren, Walkershof = Hof (Heiligtum) der Walküren.

Es ist selbstverständlich, da ß die Nornen und Walküren gesonderte Gebäude bewohnten. Hi erin dürfte der Anfang des Klosterwesens zu erblicken sein.

Walküren, auserlesen an Tugend, Schönheit und Frömmigkeit, dienten auch gleich den Vestalinnen in weißen Kleidern vor dem Stuhle Gottes und in seinem he iligen Tempel auf dem Gottesberg (Off. Joh. 14, 1-5; 15, 2-4; 15, 6; 15, 8). Si e besorgten auch die Tempelmusik mit Posaunen, Zimb eln, Harfen und Pauken. Das “Heilig, heilig ist Gott, der Herr” erklang zweifellos schon aus schönem Frauenmunde im Tempel Allvaters auf Atlantis. Die germanische Sitte der feierlichen gottesdienstlichen Musik, durch Jungfrauen ausgeübt, zeigt uns der heilige uralte Stein von Kivik in Norwegen (s. Abb. 22). Der Name Engelstal, Engelsberg dürfte auf die alte Sitte hinweisen. Die Engel we rden in den alten Kulten durch Genien (= Sinnbilder) mit vier Flügeln dargestellt. Die Flügel wiederum sind Sinnbilder des Windes, und nach Off. Joh. sind sie die vier Winde der Erde, die als Orkan und Zyklon das atlantische Paradies des öfteren verwüsteten.

18. Abschnitt

Von verstorbenen guten Menschen ist bei uns in Deutschland die Redensart gang und gäbe: Er kommt in den Himmel. Sie führt uns um Jahrzehntausende zurück auf das Arierparadies Atlantis.

Nach den Berichten der Edda wurden die Toten von den Walküren nach Walhall getragen und dort aufgebahrt. Hierauf kamen die Leichen in Grabkammern im Innern des Himmelsberges zur letzten Ruhestätte, wie bei uns von den Angehörigen und Freunden zur letzten Ruhe begleitet. Da der Hi mmelsberg kurz “H immel” genannt wurde, so erklärt sich die Redens art “er kommt in den Himmel” sehr ungezwungen. Je nach der Rangordnung kamen die Toten in verschiedene Teile des Himmelsberges, in den 1. bis 7. Himmel. Die Leichname der Könige und Fürsten wurden derart einbalsamiert und aufbewahrt, daß ihr Körper Jahrhu nderte hindurch unverändert, d. i. unverweslich blieb, ihr Körper war also unsterblich 1). Wenn 1 Siehe Döllinger: Baldur und Bibel.

  • 62 – die Sagen der alten Völker von “U nsterblichen” erzählten, so ist dieser Ausdruck auf die unverw eslich und unsterblich gemachten Körper der von den Nied errassigen als Götter verehrten atlantischen Fürsten anzuwenden.

Wie wir die Toten im Friedhof besuchen, so besuchten die Aias ihre unverweslich gemachten To ten in den Grabgewölben des Himmelsberges. Homer erwähnt diese Sitte des Totenbesuches in der Unterwelt im Hades. Wie die deut sche Sage bedeutende Fürsten in Bergen weiterleben läßt, z. B. den Asen Wodan im Watzmann, Barbarossa im Kyffhäuser, so glaubte auch das Volk auf Atlantis, die Asen im Himmel lebten dort weit er und würden einst auferstehen und wiederkommen. So entstand mit der Zeit die Lehre von der “Auferstehung des Lebens” in den Mythologien der alten Kulturvölker. Diese fand auch Auf nahme im Christentum. Die Sitte der Totenbestattung in Tempeln un d heiligen Bergen zog sich bei allen arischen Völkern durch la nge Jahrtausende hindurch. Die älteste bei den Ägyptern gefund ene Mumie hatte rotblonde Haare und ist über 8000 Jahre alt. Der Te mpel in Jerusalem war nach den Berichten der Bibel von Totenkammern, und die heiligen Berge in Palästina bargen Leichen von germ anischen Königen und Propheten 2). Auch die heiligen Berge in Deut schland wurden zum Begraben und Einäschern von Toten benützt, was durch Ausgrabungen festgestellt wurde, so auf dem Stufenberg in Thalmässing (Abb. 27).

In der Tat lassen sich bei einer großen Anzahl von heiligen Bergen in Deutschland und Europa, dann bei den Mound-builders in Nordamerika Hohlräume und unterirdische Gänge nachweisen, die zum Begraben von Toten und zu go ttesdienstlichen Zwecken gedient haben mögen. In den Gängen we rden auch vielfach, als die römischen Missionare das deutsche Wodantum mit Stumpf und Stiel ausrotteten, die Tempelschätze versteckt worden sein; denn die an die heiligen Stätten sich knüpfenden Sagen erzählen häufig von in jenen vergrabenen oder in ihren Hohlräumen versteckten goldenen Schätzen. Die christliche Kirche führte den uralten Brauch, unterirdische Grabkammern an heiligen Stätten zur Begrabung angesehener Toten zu benützen, weiter. Sie nannte ihre unterirdischen Anlagen Kryptas.

Wie bei den heiligen Bergen, so fü hrten auch in alter Zeit von vielen Kirchen zu anderen oder auch zu heiligen Bergen unterirdische Gänge. Dies läßt sich daraus erklären, daß die ersten Kirchen meist 2 Die Sitte der Einbalsamierung der Leichen erhielt sich in verschiedenen atlantischen Kolonien: Ägypten und Mittelamerika.

  • 63 – auf heiligen Weihestätten erbaut wurden oder umgeweihte Sonnentempel waren. Auch jetzt noch werden Tote ersten Ranges in Kirchen beigesetzt. So reicht uralter arischer Brauch, vor mehr als dreißigtausend Jahren geübt, noch herein in die Gegenwart.

19. Abschnitt

“In die Hölle.” Totengericht. “Weltgericht.” “Buch des Lebens.” Es liegt nahe, daß hervorragende atlantische Arier, die in den atlantischen Kolonien tätig waren, in der Heimaterde begraben sein wollten, oder daß ihre Angehö rigen das wünschten. Auch wir begraben ja, wenn irgend möglich, die auf fremder Erde gefallenen Krieger in der heiligen Erde der Heimat. Alte amerikanische Sagen, ägyptische Berichte und Totengebräuche, dann verschiedene Stellen in der Edda und der Offenbar ung Johannis deuten auf den Gebrauch der Überführung von Leichen nach der Insel Atlantis hin.

Zum Transport der Leichen nach Atla ntis diente nach der Edda das aus den Nägeln von Toten zusamm engesetzte Schiff “Naglfahr”. Der Glaube der ägyptischen Arier suchte die Totenwelt im Westen. Er läßt die Toten auf der “Insel de r Seligen” wohnen, die von einer Riesenschlange (die Kriegsflotte der Atlanter oder ihre Anführer) bewacht wird. Die “Insel der Seligen” aber ist Atlantis.

Es war nun natürlich nicht mög lich, daß alle arischen Toten der atlantischen Kolonien auf Atlantis ein Begräbnis finden konnten.

Man schritt zu einer Einschränkung der Sitte und gestattete die Überführung der Toten nur in de n Fällen, in denen sich die Lebenden durch besondere Verdienste um Atlantis, durch Entdeckungen und Erfindungen, du rch große Heldentaten oder auf andere Weise ausgezeichnet hatten. In ähnlicher Weise verfährt man bei uns in Deutschland durch Überführung von Büsten in die Walhalla bei Donaustauf. Es ist naheliegend, daß in Atlantis oder dessen Kolonien Aufzeichnungen über berühmte Männer in ein Buch eingetragen wurden, nach welche m man prüfte, ob die Toten zum Begräbnis “im Himmel” zugelassen werden sollten. Dies führte in Ägypten zur Einrichtung eines fö rmlichen Totengerichtes, von dem das Schicksal der Seele bei der Seelenwanderung abhing (Abb. 25).

Im Tode feierte der Ägypter seine Versöhnung mit dem Leben und Osiris erschien ihm als Heiland, de r das Rätsel des Daseins löste.

  • 64 – Abbildung sitzt Osiris auf dem köni glichen Stuhl, versehen mi t dem Szepter ( Yggdrasil), Peitsch e un d Kr one ( Abb. 26). Neben ih m sitzt der Höllenhund, der den Eingang zur Hölle bewacht, hinter ihm steht ein Gott T aati, der da s Ergebnis des Totengerichtes auf eine T afel, d. i. in das “goldene Buch des Lebens” einträgt 1).

Eine hinter diesem Gotte befindliche Wage wog die gut en und schlechten T aten des Verstorbenen, der mit dem Kreuz in der Hand daneben steht. Neben ihm wachen die Göttinnen der Wahrheit und Gerechtigkeit. So ging eine urspr ünglich notwendige bürgerliche Rechtseinrichtung in den Glauben der Ägypter über. Die Bibel erwähnt diesen Brauch des Totengerichts und die Eintragung in das Buc h des Lebens u. a. in Offenb. Joh. 20, 12- 15, 14, 13 und Dan. 7, 2; Ev. Joh. 5, 25-30; Jes. 4, 1 und 2; Luk. 10, 20. Wer in dem Buch e des Lebens stand, durfte seinem W unsche entsprechend Auf nahme in dem atlantischen “Himmel” finden. Er wurde dorthin übergeführt und kam “in den Himmel”. Alle anderen T oten wurden nicht in heiliger Erde begraben, sondern verbrannt. Hiezu eigneten sich vor- 1 Auch die Klöster des Mittelalt ers führten ein “ Buch de s Le bens”, in dem die Namen derer eingetragen wurde n, die dem Kloster w esentliche Dienste g eleistet oder es durch Schenkung en reich bedacht hatten; z . B. Fulda. An den uralten Brauch des “Buch des Lebens” erinnert das “Goldene Buch” mancher Städte.

  • 65 – züglich die zahlreichen benachbarten Vulkane auf Atlantis. Man übergab die Toten zur Einäscher ung einfach dem Schlunde der feuerspeienden Berge, dem “ewigen Feuer”. Die Toten fuhren zur Hel – Hölle, oder, wie die Off. Joh. sagt, “in den feurigen Pfuhl”.

Es scheint aber, daß Übeltäter (Revolutionäre), welche die asische Herrschaft bekämpften, auch lebend in den fürchterlichen feurigen Pfuhl gestoßen wurden (Off. Joh. 14, 9-11). Dort sollten sie nach den Berichten der Bibel “m it ewigem Feuer brennen”. So erklären sich die biblischen Ausdrücke von “Hölle, Höllenfahrt, ewigem Feuer”, “im feurigen Pfuhl” geschichtlich ganz natürlich.

In der Lehre des persischen Religionsstifters Zoroaster findet sich der Glaube ausgesprochen, die Seelen der Toten kämen nach dem Tode auf drei Tage in ein Feuer der Hölle. In die christliche Kirche drang dieser Glaube ein in der Annahme eines ewigen “Fegfeuers”. In allen Mythologien (Göttersagen) finden sich Hinweise auf die geschichtliche Erklärung dieses religiösen Irrglaubens.

In der Edda, in Gylfaginning, findet sich folgender geschichtlicher Hinweis: “Auch sollen alle Menschen leben, die wohlgesittet sind, und mit ihm sein an dem Orte, der Gibil heißt oder Wingolf. Aber böse Menschen fahren hin zur Hel und darnach in den Nifel-Hel, d. i. unten in die 9. Unterwelt.” Wingolf aber ist der goldglänzende Saal der Himmelsburg, in den die gefallenen Helden von den Walküren getragen werden. Hel oder auch Managarm bedeutet das tief im Innersten der Erde brennende ewige Feuer. Die griech ische Mythologie enthält noch deutlichere Hinweise: Ein Fährmann Charon bringt die Seelen der Verstorbenen nach dem Totenrei ch, das von vier Flüssen der Unterwelt, namentlich Styx und Acheron, durchflossen ist. Das Totenreich ist das Idafeld (Eden) mit seinen vier Flüssen. Der große Fluß, über den der Fährmann Charon setzt, ist das mittelländische und atlantische Meer. Charon lädt die Seelen am Westufer des Weltmeeres aus. Ein Totengericht entscheidet dann, welchen Weg die Seele wandeln soll, den zum Elysium (Insel der Seligen, Himmel) oder zum Tartarus, zur Hel (Hölle). Wer vom Totengericht freigesprochen wurde, wurde neben seinen arisch en Vorfahren auf Atlantis “im Himmel” beerdigt, die Bösen aber dem glühenden Abgrund des “Managarm”, wie ihn die Edda nenn t, zur Einäscherung übergeben.

Im Tartarus mußte die Seele nach der griechischen Mythologie ewige Qualen leiden, wie im Fegfeuer der römischen Kirche. Die griechische Sage von dem Höllenhund Kerberos und von dem Obolus, dem man den Verstorbenen in den Mund stecken mußte,

  • 66 – die indische Sage von den Hunden, an denen der Tote bei der Bestattung vorbei mußte, läßt die Annahme gerechtfertigt erscheinen, daß der Bestattungsvulkan eingehegt und jemand zur Bewachung übergeben war, der eine n oder mehrere Hunde bei sich hatte. Es ist klar, daß zu dem schmutzigen Beruf, Tote oder Verurteilte in den feurigen Schlun d zu stecken, arische Personen sich nicht hergeben mochten. Man gewann hiezu Niederrassige, vermutlich Neger, deren rohe Gefühl slosigkeit an dem schauerlichen Handwerk nicht Anstoß nahm. Deswegen wird auch in allen Überlieferungen der Teufel und seine Gehilfen mit allen Merkmalen des dunklen Niederrassentums bezeichnet und auch in der Kunst so dargestellt: schwarz, kleinstirnig, tierisch-roher Gesichtsausdruck, Tierfüße und geschwänzt wie die A ffen, also körperlich wie geistig eine Mischung von Mensch und Tier. Das Wort Teufel, mundartlich “Tuifel”, dürfte den in der Tuif e = Tiefe des Kraters Schaffenden bezeichnen. Teufel ist der bildlic he Ausdruck in der Bibel für Mischlings- und Niederrassentum, d. i. dem polaren Gegensatz zum arischen Gottmenschen.

Die Edda berichtet uns, daß der die Herrschaft der Asen stürzende Oberpriester Loki drei Kinder hatte: den Fenriswolf, die Mitgardschlange und die Hel. Letzterer scheint das Bestattungswesen übergeben worden zu sein. Sie lebt in der deutschen Sage von des Teufels Großmutter weiter. Das Geschäft der Wächterin und Oberaufseherin des seltsamen Krematoriums scheint reichlich einträglich gewesen zu sein, denn nach den Berichten aller Mythologien und Sagen mußten de n Leichen reiche Geschenke für den Fährmann und die Hel mitgegeben werden. Diese Sitte zieht sich bis zu unserer Zeit in die römische Kirche hinein: Durch viele Gebete, reiche Gaben und Stiftungen kann die Seele der Verstorbenen aus dem Fegfeuer erlöst werden. Auch andere geschichtliche Vorgänge und atlantische Sagen finden sich in der Kirche als Glaubenssätze, deren Ni chtfürwahrhalten die Strafen der ewigen Verdammnis und die Qualen des Fegfeuers mit sich bringt: die Auserwählten kommen in den Himmel, die Verdammten in die Hölle; Christus kommt wieder zum allgemeinen Welt- und Totengericht; er wird die Schafe zu seiner Rechten, die Böcke zu seiner Linken stellen. Jene kommen als Auserwählte und Gerechte in ihres Vaters Reich und werden do rt leuchten wie die Sonne, diese aber kommen in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln 2). Hier berühren 2 Die christlichen Darstellungen des künfti gen Weltgerichts erinnern sehr stark an die ägyptischen Bilder vom Totenger icht des Osiris und zeigen auch das Totenbuch (Buch des Lebens).

  • 67 – sich kirchliche Gedanken mit heidnisch-griechischen: Zeus stürzt die Titanen und Giganten (Mischlinge), welche den Himmel (den Himmelsberg, Asgard) auf Atlant is erstürmen wollen, in den Tartarus. Dieser Mythus ist wohl eine Erinnerung daran, daß Aufrührer von Asen zuweilen in den Schlund des Kraters geworfen wurden.

So führen uns kirchliche Glaubenssätze um 15 .000 Jahre zurück in die Geschichte der arischen Siedelung Atlantis.

20. Abschnitt

Wohin die Germanen kamen, legten sie als kulturellen Mittelpunkt ihrer Gemeinden und Gaue heilige Versammlungsplätze an, die je nach der Größe der Sied elung oder des Gaues kleiner oder größer waren. Alle waren nach demselben Muster gebaut und bestanden in der Regel aus 1-3 kreisförmigen oder elliptischen Ringwällen oder Stufen. Sie hingen aufs innigste mit der Verehrung der Sonne zusammen, die nach den schrecklichen Eiszeitjahrtausenden ihnen den ewigen Frühling gebracht hatte, und gaben die Sonnenlaufbahn wieder, wie sie sich in den nordischen Gebieten ihrer Urheimat darstellte (s. Abb. 8, 11, 12). Im sonnigen, heißen Süden, wo man die Wohlta t der Sonne nicht so zu schätzen wußte, sondern lieber ihre glühende n Strahlen floh, ging die runde und elliptische Form der heiligen Be rge allmählich in die eckige über und es entstanden die eckigen Stufenberge und Pyramiden.

Diese waren also ursprünglich Sonnenheiligtümer und dienten als Tempel und auch als Sternwarten.

Erst später hat sich ein seltsamer Brauch eingeschlichen. Als es bei der riesenhaften Ausdehnung der atlantischen Kolonie nicht mehr möglich war, die Leichen der angesehenen Führerpersönlichkeiten in den atlant ischen Himmel zu bringen, da begrub man sie in dem eigenen Heiligtum, im eigenen Himmelsberg, in eigens erbauten Pyramiden, wie man sie in allen Kolonien des atlantischen Weltreiches noch antrifft. Es ist bekannt, daß ägyptische Könige sich Pyramiden als Begräbnisstätten bauen ließen. Daraus läßt sich erschließen, welche große Zeiträume für die dem ursprünglichen Zweck gewidmeten Pyramiden sich ergeben.

Nicht nur die Stellung der Pyramiden nach den Himmelsrichtungen, sondern alle Ausmaße, Winkel, Gänge und Kammern

  • 68 – sind n ach Zahlen und Ver hältnissen gebaut, die ein außergewöhnliches Him melskundliches Wissen voraussetzen. Alles deutet a uf Atlan tis als den Ha uptsitz de r Pyrami denbaukunst.

Bemerkenswert ist, daß die meisten Pyramiden in der atlantischen Kolonie Mittelamerika gefunden wurden.

Der Brauch, Pyr amiden z u erbauen, vererbte sich bis in die Zeit der Inkas herein. Die riesigen Pyrami denbauten der Kazikenresidenz des von den Inkas zerstörten Chimureiches dienten als

  • 69 – Grabstätten und enthielten zahlreiche Gän ge, Kammern, Nischen und Gewölbe, in denen di e Chimus ihre Toten beizusetzen pf legten.

Zugleich enthielten sie Schätze der Kaziken und T empel. Aus einer dieser Pyramiden holte 1567 ein spanischer Eroberer soviel Gold und Silber, daß er dem Staat an Abgaben allein 4 ½ Million en Mark zahlen konnte. Manche di eser künstlichen Pyramidenbauten waren bis zu 70 Meter hoch un d trugen in der Regel auf der Spitze einen Tempel 1). 1 Nach Gronau: Amerika, Bd. l, Seite 87. Leipzig, 1896.

  • 70 – Großartige Pyramiden finden sich in sbesondere in Itza mal auf Sukatan; eine derselben trägt bezei chnenderweise den Nam en “Gesicht er Sonne”.

Alle diese Bauwerke beweisen den Zusammenhang der alten Kulturen mit der atlantischen und diese als die Mutter der übrigen.

Die Pyra miden in den atla ntischen Kolonie n sind e ckig, drei – und vi ereckig, weichen also vom dem ursprünglichen Vorbild auf Atlantis ab. Der Himmelsberg auf Atlantis war noch ein getreues Abbild der

  • 71 – von den Aias in den Polländern e rrichteten Heiligtümer, gedacht als Nachahmungen des Himmelsgewölbes und der Sonnenlaufbahn.

Daß nun die Pyramiden, diese Nachahmungen des atlantischen Himmelsberges, die ursprünglich kreisförmige oder elliptische Form der arischen Heiligtümer, welche si ch im nördlichen Europa bis in die christliche Zeit herein erhiel ten (s. Abb. 11 und 24), verlassen haben und sich der eckigen Form zuwandten, beweist, daß diesen südlichen Ariern das Bild des Sonnenlaufes, wie es ihre Vorfahren in den nördlichen Polländern erblickten, in der Erinnerung verschwunden war (Abb. 29). Die kreisförmige und elliptische Form der arischen Heiligtümer, von de nen sich noch Tausende im nördlichen Europa befinden, ist ur alt und älter als der Stufenberg auf Atlantis (s. Abb. 11, 24, 27 ). Die Erdpyramiden in Amerika stammen nach den gemachten Fund en aus einer Zeit, in der der Mensch dortselbst noch mit dem Mammut und Mastodon zusammenlebte und sich schon im Übergang von der Stein- zur Kupferbearbeitung befand. Das fü hrt freilich zur Annahme eines ungeheuren Zeitraumes für die Kultur der Pyramidenerbauer, eines Zeitraumes, der uns nicht verwund erlich erscheinen darf, wenn uns unzählige wissenschaftliche Funde in Amerika beweisen, “daß der Mensch schon während der Tertiä rzeit auf amerikanischem Boden existiert hat und sowohl in Nordamerika wie auch in Südamerika mit vorweltlichen Tieren zusammenl ebte, welche er mit rohen Steinwaffen bekämpfte”, wenn also die Anfänge menschlicher Kultur in Amerika schon auf eine M illion Jahre und noch weiter zurückgeführt werden kö nnen. Die Kultur der Atlanter geht also, nachdem die Pyramidenbauten erst Äußerungen der arischatlantischen Kultur sind, zweifello s auf eine sehr frühe Zeit zurück.

Sowohl die Religion, als die ringförmigen Bauten der Atlanter und die stufenförmige Ausstattung des Hi mmelsberges erinnern an ihre Urheimat in Nordeuropa. Daher ist auch die Anschauung von Zschaetzsch 2), die Arier stammten aus Atlantis, eine irrige. Atlantis war lediglich eine der vielen Siedelungen der Germanen und zwar die für die germanische Weltkultur bedeutungsvollste.

In Ägypten erhielten nur die Fürs ten Gräber in den Pyramiden, die übrigen Sterblichen mußten sich mit Felsgräbern, eingehauen in die Randgebirge der lybischen Wüste, westlich von Ägypten, begnügen. Man fuhr die Leichen in alter Erinnerung an die Überführung nach 2 Zschaetzsch: Die Herkunft und Geschicht e der Arier, Seite 71 ff. Berlin, 1920.

  • 72 – Atlantis über das Weltmeer, über den Nil strom oder über einen künstlichen See nach Westen zu, dorthin, wo die Sonne versinkt. So erklärt sich der seltsame Brauch ganz ungezwungen.

Wer eine guterhaltene, aus Er de künstlich aufgeschüttete Pyramide in Deutschland sehen will, der besuche den schon von der Bahnstation Kissing-Augsburg auf 1 Stunde Ent fernung sehr auffällig erscheinenden “Burgstall” in Kissing bei Augsburg (Abb. 30), ein Pyramidenh eiligtum mit vorgelagerter Ekli ptik-Ellipse. Das augenscheinlich aus arischer Zeit stammen de künst liche Erdwerk sieht einer amerikanischen Erdpyramide, dem “Großen Mound”, bei Miamisburg in Ohio (Abb. 31), merkwürdig äh nlich. Wie die in Ameri ka zu ungez ählten Tausenden vorha ndenen kün stlichen Erdpyramiden ist a uch die Kissinger Pyrami de mit ei nem unt erirdischen Gang versehen, ob auch wie jene und wie der atla ntische Hi mmelsberg und wie die ägyptischen Steinpyramiden mit einer Grabkammer, das müßte erst durch nähere Untersuch ung festgestellt werden, wah rscheinlich ist es.

Zwei Erdpyrami den in abgestum pfter Kegelform finden sich auch a uf dem Hes selberg (Mitte lfranken). Sie wurden früher irrtümlicherweise für römische Sperrforts angesehen, haben aber wie die großartige Ringwallanlage aus g ermanischer Vorzei t mit Befestigungsanlagen nichts zu tun.

Prachtvolle Erdpyramiden aus urgermanisch-atlantischer Zeit

  • 73 – stehen noch in Deutschösterreich: Der Tumulus von Groß-Mugl und der Tumulus von Deutsch-Altenburg. Auch r iesige Stufenpyramiden sieht dort das erstaunt in ungeh eure Geschichtsfernen zurückschweifende Aug e. Den Göt schenberg, eine Stufenpy ramide auf kreis runder Basis, un d der Haus berg in Nie derösterreich auf 12.000 q m q uadratischer Grun dfläche. Letzterer trägt oben zwei Pyramiden, eine auf kreisrunder und ein e auf quadratisch er Basis. (Gui do v. List: Mythol ogische Landschaftsbilder. Wien, G. v. List-Gesellschaft.) Schon die kurze Betracht ung der Pyramiden-Tempelberge läßt eine glei che vor geschichtliche K ultur von eigen artig-religiösem Gepräge durch di e ganze Welt hind urch ahnen. In Abschn. 24 und 25 w erden Bewei se für das tatsächliche Vorhanden sein derselben erbracht werden.

21. Abschnitt

Das Alter der arischen Siedelung auf Atlantis.

Wie sich aus Vorausgeh endem ergibt, geht das Al ter der arischen Siedel ungen un d der ar ischen Kultur überhaupt auf ungeheuere Zeiträume zurück.

Die chr onologischen Berichte des ägyptisch en Priest ers un d Geschichtsschreibers Man etho ge ben das Alter der ägyptischen Kultur auf etwa 27 .000 Jahre von jetzt ab gerechnet an. Atlantis ist nach den Aufz eichnungen der ägy ptischen Priester i m Jahre 9564 vor Christi, also vor rund 11 .500 J ahren vom Meere verschl ungen worden.

  • 74 – Über das Alter der arischen Kult ur auf Atlantis geben uns die Überlieferungen der mittelamerikani schen Völker Aufschluß. Nach ihnen umfaßt die atlantische Geschichte 4 Zeitalter, nach deren Ende jeweils die Aias schwer schädigenden Naturereignisse über Atlantis hereinbrachen. Das le tzte Zeitalter wurde durch den Untergang der heiligen Insel beendet. Humboldt berechnet die Zeitdauer der 4 großen atlantischen Weltalter nach den mexikanischen Überlieferungen auf 18 .028 Jahre. Hiezu die 11 .500 Jahre seit dem Untergang von Atla ntis gerechnet, ergibt für die arische Kultur auf Atlantis einen Zeitraum von rund 30 .000 Jahren.

In Wirklichkeit geht die atla ntisch-germanische Kultur auf Jahrhunderttausende zurück, wie uns die Felsenbilder von Bohuslän beweisen. Dieser Anschauung schließt sich auch H. Fischer an in seinem schon genannten tiefgründigen Werke: Weltwende.

22. Abschnitt

Aus der Geschichte von Atlantis.

Die mittelamerikanischen Sagen und die der alten Kulturvölker des Mittelmeeres, ferner Homer, Edda und die atlantische Chronik in der Bibel (Offenbarung Johannis) erzählen übereinstimmend, daß Atlantis von schrecklichen Naturere ignissen heimgesucht wurde, die zum Teil an die ägyptischen Plagen erinnern.

Und die ganze Erde zieht sich zwischen den beiden Wendekreisen ein breiter Gürtel vulkanischer Gegenden, die fortwährend von schweren Erdbeben bedroht sind. Erst in letzter Zeit berichtet der Telegraph wieder von der Zerstörung ganzer Landstrecken, Städte, Berge und Gegenden in jener Zone. Es ist noch nicht lange her, daß die In sel Krakatau im Stillen Ozean mit 85.000 Menschen in die Tiefe fuhr. Das Erdbeben in Japan ist noch in frischer Erinnerung. Die Tiefseeforschung stellte vor etlichen Jahrzehnten fest, daß sich an Stelle des ehemaligen Atlantis ein weitausgedehnter Höhenzug im Atlantischen Ozean befindet, der innerhalb eines meßbaren geologischen Zeitabschnittes der Schauplatz riesiger vulkanischer Störungen gewesen ist 1). 1 Vgl. Süß: Das Antlitz der Erde. Leipzig, 1888.

Prof. Wegener: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane. Braunschweig, 1920.

  • 75 – Die Überreste von Atlantis, die Azoren- und Kanarischen Inseln, zeigen heute noch eine lebhafte vulkanische Tätigkeit. Es ist deshalb glaublich, was uns jene alten Sagen und Überlieferungen von den vielen Heimsuchungen Atlantis durch Erdbeben künden: “Gellend heult Garm Vor Gnipahellier;

Er reißt die Fessel, Es rennt der Wolf.” So schildert die Edda (“Der Seherin Gesicht”) das Erdbeben.

Garm sind die Krater, die bei Ausbrüchen aufheulen. Der Wolf ist die Lava, die sich von der Fessel de r Kraterwände losreißt und die Länder verschlingt. Die Offenbarung Johannis berichtet uns an verschiedenen Stellen von großen Er dbeben auf Atlantis. Nach Off.

Joh. 11, 13 zerstörte ein großes Erdbeben den 10. Teil des atlantischen Babylon und tötete 7000 Menschen. Ferner berichten Off. Joh. 6, 12 und 16, 18 von gewaltigen Erdbeben. Bei dem letztgenannten Erdbeben, dem größten, “seit die Menschen auf Erden gewesen sind”, wurde die gr oße Stadt in drei Teile gerissen und die Stätte der Heiden, d. i. der Niederrassigen und Mischlinge, in den vulkanischen Gebirgen zerstört.

Off. Joh. 8 schildert einen de r zahlreichen Vu lkanausbrüche folgendermaßen: Lava fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer: der dritte Teil desselben wurde Blut; der dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starb, und ein Drittel der in der Nähe befindlichen Schiffe ging zugrunde . In Off. Joh. 16 werden diese Naturereignisse so dargestellt, als wenn Engel (Angelois) die Plagen aus ihren Schalen gegossen hätten. Das erinnert an die griechische Sage von der Büchse der Pandora. Aus jener kam eine Menge von Übel und Leiden über die arme Menschheit hervor, um diese zu bessern.

Der Tropengürtel zu beiden Seiten des Äquators war aber nicht nur von häufigen Erdbeben heimgesucht, er ist auch der Tummelplatz verheerender Stürme, der alles verwüstenden Taifune und Zyklone. In der Sahara si nd diese Wirbelstürme als der schreckliche Samum bekannt. Durch diese Wirbelstürme werden oft Städte und Dörfer zerstört, große Wälder niedergebrochen, ganze Gegenden verwüstet, Hügel gebildet und abgetragen. Die furchtbare Gewalt des Windes mag Atlantis oft genug erfahren haben. Die Winde sollten durch die Flügel de r Engel versinnbildlicht werden.

Den 4 Hauptwindrichtungen entspr echend standen vier Engel oder Cherubime hinter

  • 76 – dem “Stuhle Gottes”. Sie sollten nach Off. Joh. 7, 1 “verhindern, daß fernerhin Winde über das Meer, üb er die Erde, noch über einen Baum fuhren”. Freilich wird diese schöne Einrichtung nicht viel geholfen haben. Doch der Glaube macht selig. Eine Erinnerung an die Windgefahr sollten wohl auch die Pylonen bedeuten, d. i. die Flügel, die am Eingang von ägyptischen, assyrischen und mittelamerikanischen Tempeln zu sehen sind.

Off. Joh. 16, 8-9 berichtet, wie ei n 4. Engel seine Schale in die Sonne ausgoß und den Menschen durch Feuer heiß machte.

Dadurch entstand eine große Hitz e, so daß Leute fast wahnsinnig wurden und den Namen Gottes läst erten. Das Wasser des großen Stromes auf dem Idafelde un d sein Bewässerungssystem vertrocknete vermutlich. Solche Dürre herrscht öfters in dem gesegneten Indien.

Die Folgen sind dieselben wie in Atlantis: Hungersnot und Pest, von welch letzterer Off. Joh. 11 beri chtet. Es entstanden Drüsen, d. i. schmerzhafte Pestbeulen an de n Menschen. Von der Pest wurden aber wie immer mehr die Nieder rassigen ergriffen wegen ihren hygienisch ungünstigen Lebe nsumständen und ihres durch Rassenmischung verdorbenen Blutes. Darauf deutet Off. Joh. 16, 10 hin, wonach ein 5. Engel die Pestpl age auf den Stuhl des Tieres, d. i. auf die Tiermenschen, Mischlinge und Niederrassigen ausgoß. Die Hungersnot und die ihr folgende Teuerung schildert Offenbarung Joh. 6, 6. Sie ist das schwarze Pfer d in Kap. 6, 5. Diesem folgte ein fahles Pferd: Der Hungersnot folgte der Tod durch Hunger, gegenseitiges Morden und durch a llerlei überhandnehmende böse Tiere. Der 4. Teil der Menschen auf Atlantis kam nach Kap. 6, 8 hiedurch um. – Von den verschiedenen Plagen auf Atlantis spricht auch Hesekiel 5 und 14, 21.

Die Herrschaft der arischen Rasse und ihrer Asen wird durch ein “weißes” Pferd versinnbildlich t. Der darauf saß, hatte einen Bogen und eine Krone und zog nach Off. Joh. 6, 2 sieghaft aus.

Unter der Herrschaft der gekrönten Asen, ihrer weisen Rechtssprechung und guten gesetzlic hen Einrichtung lebte das Volk glücklich und zufrieden.

Da die atlantischen Arier unter einer ihr an Zahl vielfach überlegenen farbigen (roten, gelb en und schwarzen) Bevölkerung lebte, so war Rassenmischung mit all ihren üblichen Begleiterscheinungen in gesundheitlicher und hygienischer Beziehung unvermeidlich. Misc hlinge, begabt mit einem Teil asischen Geistes und asischer Energie, mit dem Schandmal der Rassenmischung versehen und wie immer mit naturgesetzlicher Notwendigkeit erfüllt von abgrundtiefem Haß gegen die hochstehenden Aias, warfen sich wie noch überall zu Führern

  • 77 – des Niederrassentums auf. Die Bibel nennt sie “falsche Propheten”, “Untiere” und “Drachen von großer Macht”. Diesen war gemäß ihres arischen Bluteinschlages die Mach t gegeben, große Dinge zu reden und Lästerungen gegen Gott, seinen Namen, sein “Heiligtum” im “Himmel” und gegen die im “Himmel”, d. i. auf der Asenburg wohnende Herrenschichte zu schleud ern. Schon damals schrie der Mischlingspöbel nach “Freiheit un d Gleichheit”, trachtete voll Anmaßung nach der Herrschaft über die ganze Welt und dünkte sich so gut zu sein “als unsereiner” (s. I. Mos. 3, 21), d. i. als die arische kulturschöpferische Oberschichte. Schon auf Atlantis zeigte sich das traurige Schauspiel, das seit Jahr tausenden in hunderterlei Formen über die Welt dahin ging, 1918 auch über Deutschland. Die Hefe des Volkes, der Rassenmischungspöbel, bemächtigte sich der Zügel der Regierung und überwand die “Heili gen Gottes”, d. i. die Aias. Dem Niederrassentum “ward Macht” gege ben (Off. Joh. 13, 7) “über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden”, und “alle, die auf Erden (Atlantis) wohnen und deren Namen nicht in dem goldenen Buch des Lebens stand”, beteten den “schrecklichen Drachen” an, d. h. sie gingen mit den neuen Tyrannen durch dick und dünn, wie in Deutschland in der Revolutionszei t 1918-24, und lobten die neue herrliche “Freiheit und Gleichheit”.

Wie bei uns, führten diese Revolutionen und ihre Freiheit und Gleichheit nur dazu, daß sich die Bevölkerung untereinander erwürgte. Die Revolution wird in der Off. Joh. 6, 4 dargestellt als ein rotes Pferd. Höchst sonderbar, da ß schon vor vielen Jahrtausenden, als dieser geschichtliche Bericht über Atlantis geschrieben wurde, rot die Farbe der Revolution und des Niederrassentums gewesen ist. Sie findet sich als Farbe der atlant ischen Priesterherrschaft, des Weltjudentums, der römischen Welt kirche, der Weltfreimaurerei, der internationalen Sozialdemokratie und des blutigen Umsturzes, überhaupt immer als Zeichen und Fa rbe internationaler, volks- und staatsfeindlicher Institutionen un d Bestrebungen wieder bis zum heutigen Tage und bleibt und ist seit Jahrtausenden immer wieder die Farbe des arierfeindlichen Niederrassentums, während die Lieblingsfarben der Arier seit undenklichen Zeiten weiß (Unschuld), blau (Treue) und gold (Reinheit) si nd. Daher die weißen Kleider der Asen und Engel und die nordischen Landesfarben weiß, blau und gold.

Die Herrschaft des niederrassigen Tieres auf Atlantis muß eine sehr tyrannische gewesen sein. Es wurden Bilder, Sinnbilder der neuen Freiheit geführt, wie etwa bei der großen französischen Revolution. Wer diese nicht anbetete, der wurde getötet. Jeder war ge-

  • 78 – ächtet und wirtschaftlich unmöglich, der nicht das Zeichen der Revolution an der rechten Hand oder an der Stirne trug (Off. Joh. 13, 15-17). Man wird da lebhaft an die Zeiten der Revolution in Deutschland erinnert, wo manche r gezwungen wurde, irgend ein rotes revolutionäres Abzeichen zu tragen, und wo manchem das alte arische Hakenkreuz von der Brus t gerissen und dieses ein Anlaß zu seiner Ermordung wurde (Münchener Geiselmord).

Unter den Altären im Tempel Al lvaters war der Eingang zu den Grabgewölben und Gängen (Off. Joh. 6, 9-10), in welche die ermordeten Aias gebracht wurden . Kap. 7 schildert die bewegliche Klage der Übriggebliebenen, Gott mö ge das Blut der Ermordeten an den Niederrassigen, die auf der “E rde” (Atlantis) wohnen, rächen.

Aus Kap. 6, 11 geht hervor, daß die asische Bevölkerung zur Unterscheidung von den Niederrassi gen weiße Kleider trug. Letztere tragen heute noch mit Vorliebe grelle, schreiende Farben 2). Off. Joh. 12, 7 zeigt die Bemühungen der asischen Bevölkerung um die Wiedergewinnung der Herrschaft. Off. Joh. 12, 13 und auch Dan. 10, 13 erwähnt, daß Michael = der Asenkö nig und seine Engel, d. i. das arische Volk, mit dem Drachen, d. i. mit dem Niederrassentum, stritten. Off. Joh. 12, 9 und 19, 20 zeigen das schreckliche Gericht, das über letzteres hereinbrach. Die “falschen Propheten”, d. i. die Agitatoren für die Pöbelherrschaft, die Anführer der Niederrassigen und alle die, die “das Zeichen” der Empörer trugen, wurden lebendig in den “feurigen Pfuhl” gestoßen, “d er mit Schwefel brannte”, d. i. zweifellos in einen brennenden Krater.

Auch die amerikanischen Überlieferungen berichten wie die Bibel und die griechische Sage von der Büchse der Pandora von Plagen, die über die atlantisch e Erde kamen und nennt sie die Plagen des Feuers un d des Wassers, des Hu ngers und des Windes.

Auf atlantische Plagen deuten auch verschiedene Stellen der Edda.

23. Abschnitt

Ich muß den verehrlichen Leser bitten, mich zum Verständnis des Nachfolgenden auf kurze Zeit in das Gebiet der Astronomie zu begleiten. 2 Nachweise findet der Leser bei Harpf: Natur- und Kunstsch affen. Jena, 1910, bei Tostenoble.

  • 79 – Wenn man in schweigender Nacht die schimmernde Pracht des Sternenhimmels betrachtet, so sieht man bisweilen ein Wölkchen, aus dem bald darauf ein leuchten der Körper hervortritt, der mit ungeheurer Geschwindigkeit sich vorwärts bewegt, einen glänzenden Streifen nach sich zieht un d plötzlich dem Auge wieder entschwindet. Es ist eine Sternschnuppe, die so plötzlich aufleuchtet.

Manchmal zerplatzt die Feue rkugel unter donnerähnlichem Getöse und danach findet man wohl auf der Erdoberfläche steinartige, mit einem Schmelzüberzuge versehene Gebilde, oft zentnerschwer, die aus der Lu ft herabsausend in den Boden eingedrungen sind. Man heißt solc he Erscheinungen Meteorsteine.

Man muß staunen über die Geschwindigkeit, mit welcher diese durch die Luft fliegen. Sie legen in einer Sekunde einen Weg von 80- 100 Kilometer, etwa den Weg von Nürnberg bis Bamberg, zurück und fliegen also viel schneller als die schnellste Kanonenkugel. Das klingt schon etwas unheimlich, wenn man bedenkt, daß die Meteoriten keine weichen Schneeba llen, sondern sehr harte Dinger aus Eisen, Nickel, Kobalt und ande ren Mineralien sind und sich auf ihrem sausenden Fluge durch den Erdluftraum bis zur Weißglut erhitzen. Stellt man sich einen Hagelregen von solch glühenden Steinen vor, so kann man sich die schauerlichsten Folgen ausmalen.

Meteore sind Teile von Ko meten, also geborstene Himmelskörper, die aus Millionen und Myriaden kleinerer und größerer Steine und einer Unmenge meteoritischen Staubes bestehen und deren Bahn höchst unregelmäßig, oft infolge gewaltiger Revolutionen im Innern selbst recht veränderlich ist. Die Kometen bestehen aus einem Kopf und einem Schweif; der Kopf wiederum enthält eine Unzahl von Meteoriten. Der Durchmesser dieser Kometenkerne ist meist ganz gewaltig; der des Kopfes des Kometen von 1811 betrug allein 140. 000 Meilen, also etwa 25mal soviel, als der der Erde. Dazu sausen diese Kometen mit einer Geschwindigkeit von 73 Meilen in der Se kunde durch den Weltenraum, legen also in einer Sekunde einen Weg vom Bodensee bis Berlin zurück.

Wenn nun die Bahn der Erde so gelagert wäre, daß letztere gelegentlich mit einem Kometen zusammenstieße, das heißt durch eine Wolke von Millionen von Fe uerkugeln hindurch müßte, so genössen wir das großartige, aber gefährliche Schauspiel eines gewaltigen Sternschnuppenfalles, vorausgesetzt, daß wir am Leben blieben; denn der Teil der Erde, de r mit dem Kometen in Berührung kommen würde, würde in Flammen aufgehen und alles Lebendige auf ihm getötet und verbrannt werden. Ein schwaches Abbild eines

  • 80 – solchen Sternschnuppenfalles gewähren die regelmäßig am 10.

August und 12. November erscheinenden Sternschnuppenfälle.

Humboldt und Bonpland beobac hteten 1799 an der Küste von Venezuela in 4 Stunden Tau sende von Feuerkugeln und Sternschnuppen. Humboldt schreibt: “Es war gleich zu Anfang der Erscheinung, kein Stück am Himmel so groß wie drei Monddurchmesser, das nicht jeden Augenblick von Feuerkugeln und Sternschnuppen gewimmelt hätte.” Der Zusammenstoß mit einem Kometen würde also in Aussehen und Wirkung das schrecklichste Trommelfeuer an der Somme übertreffen. Es ist erklärlich, daß Leute beim Erscheinen. eines Kometen Furcht befällt. Mit ängstlicher Sorgfalt beschrieb man im Altertum und Mittelalter ihr fürchterliches Aussehen, ob sie Flammen mit ge zückten Schwertern, feurigen Drachen und dergleichen glichen, und machte sie für Unglücksfälle aller Art haftbar. Papst Klemen s VII. sprach über den 1533 erschienenen Kometen den Bannfluch aus und hoffte dadurch seine Gefährlichkeit von der Christenheit ab- und auf die Türken hinzulenken. In allen katholischen und protestantischen Kirchen wurden Kometenpredigten gehalten und Glockengeläute veranstaltet, das zum Teil heute noch fortdaue rt, wenn auch ohne Verständnis der Ursache. Noch 1665 ordnete He rzog Eberhard von Württemberg drei Bußpredigten an wegen eines erschienenen Kometen.

Glücklicherweise ist die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit der Erde sehr gering.

In der Sonnenferne zeigt der Ko met meist gar keinen Schweif.

Je näher er der Sonne kommt, desto größer wird der letztere. Er wächst förmlich zusehends. Der im Jahre 1680 von dem Astronomen Newton beobachtete Komet trieb in drei Tagen einen Schweif von 30.000 Meilen Länge hervor, der bis zu 56 Millionen Meilen anwuchs. Bisweilen durchziehen und überziehen solche Schweife den dritten Teil des ganzen Himmelsgewölbes. Mitunter ist der Schweif gebogen, und da sein mittlerer Teil weniger stark hervortritt, so erscheint es dann, als wenn der Kometenkopf zwei Hörner hätte.

Mitunter ist auch die Erscheinung zu beobachten, daß sich ein Komet bei seiner Annäherung an die Sonne in zwei Kometen teilt.

Liest man nun Daniel 8 und di e nachgenannten Stellen von Offenbarung Johannis, so ist es über jeden Zweifel erhaben, daß es sich bei diesen Stellen lediglich um die Darstellung der Erscheinung eines Kometen auf Atlantis, seines Anwachsens und Zusammenstoßes mit der Erde und die daraus sich ergebenden fürchterlichen Folgen handelt, Dani el schildert uns das Erscheinen und Wachsen des Kometen folgendermaßen: Er erschien am Horizont “vor dem Wasser”

  • 81 – (d. i. am Meere) und hatte “einen gebogenen Schweif mit zwei Hörnern, eines höher denn das andere, und das höchste wuchs am letzten”. Die Hörner stießen gegen Westen, Süden und Norden, d. h. sie verbreiteten sich über diese Himmelsgegenden. Der Kopf stand nach Osten, wie bei dem vor etwa zehn Jahren bei uns sichtbar gewesenen Kometen. Der Kometsch weif wuchs natürlich bei seiner Annäherung an die Sonne und Erde an und bedeckte einen Teil der Sternbilder (“Tiere”). Augenscheinlic h teilte sich der Komet in zwei oder erhielt einen ebenfalls wachsenden Doppelgänger (Daniel 8, 5- 8). Es kam zu einem fürchterlichen Zusammenstoß mit der Erde.

Das “Tier”, d. i. der Kometensch weif, wuchs an des Himmels Heer, warf einen Teil davon und von den Sternen zur Erde, zertrat sie und verwüstete die Wohnungen des Asenheiligtums auf Atlantis (Daniel 8, 5, 10-11). Das Gleich e bestätigt uns Off. Joh. 6, 12-17; die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleich wie ein Feigenbaum seine Feigen wirft, wenn er von großen Winden bewegt wird (Off. Joh. 6, 13). “Gleichzeitig war eine Sonnenfin sternis (Off. Joh. 6, 12) und ein großes Erdbeben, der Himmel entwich wie ein zusammengerollt Buch, alle Berge und Inseln wurden aus ihren Orten bewegt.” Ein Hagel von Meteoriten und Feuer “fie l auf die Erde und der dritte Teil der Bäume und alles grüne Gras ver brannte” (Off. Joh. 8, 7). “Der dritte Teil der Sonne, des Mondes und der Sterne war geschlagen, daß ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desselbigengleiche n” (Off. Joh. 8, 12), d. h. die Berührung der Kometenbahn mit der Erdbahn und damit der fürchterliche Sternschnuppenfall geschah zur Zeit einer Sonnenfinsternis, wahrscheinlich zur Frühlings-Tag- und Nachtgleiche, und dauerte ein Drittel des Tages und ein Drittel der Nacht, zusammen also acht Stunde n. Bei allen denen, die auf der Erde wohnten, d. i. bei den auf Atlantis wohnenden Überlebenden, herrschte großes Wehklagen (Off. Joh. 8, 13). In Off. Joh. 12 finden wir die gleiche Schilderung. Der Komet wird “Drache” genannt. “Sein Schweif zog den dritten Teil der Sterne des Himmels herab.” “Michael 1) und seine Engel stritten mit dem Drachen und seinen Engeln (Off.

Joh. 8, 5, 7-9 und “der große Drache ”, “die alte Schlange”, d. i. der Komet, wurde auf die Erde geworfen und sein Schweif warf “den dritten Teil der Sterne auf die Erde” (H. Fischer: “Weltwende” bezieht die angegebenen Bibelstellen auf den Einsturz unseres 1 In der Geheimsprache der Bibel bedeutet Michael: Saturn.

  • 82 – Vormondes Phöbus und auf den Einf ang des jetzigen Mondes durch die Erde).

Natürlich hat sich der Meteorit enfall mit seinen fürchterlichen Folgen nicht bloß auf das Idafeld und Atlantis erstreckt. Da sich während der acht Stunden der Bahnberührung und des Zusammenstoßes die Erde drehte, werden sich wohl die gleichen Verwüstungen des Weltbrandes auf den dritten Teil der Erde erstreckt haben; daher die Mitteilung in Off. Joh. 8, 7, daß der dritte Teil der Bäume und des Grases verbrannte. Off. Joh. 6, 15 und 16 berichtet uns, daß die Könige auf Atlantis und die Großen und Reichen und alle Wissenden sich rechtzeitig in den Klüften und Felsen an den Bergen verbargen (s. auch Jesaia 2, 10 und 13).

Rettung werden in den heimgesuchten Gebieten nur wenig Menschen gefunden haben.

Off. Joh. 12 berichtet uns von einer Asenkönigin, geschmückt mit einer strahlenden Sonnenscheibe und einer zwölfzackigen Krone.

Sie floh vor dem Kometendrachen , der seine Waffe, d. i. seine Feuerkugeln nach ihr warf. Der Asin gelang es, noch rechtzeitig in eine Höhle zu flüchten. “Die Er de deckte sie und verschlang den Feuerstrom, den der Drache aus seinem Munde schoß.” In der Höhle gab sie einem Sohne das Leben, “der alle Heiden”, d. i.

Niederrassigen, “mit eisernem St ab weiden sollte”, also einem künftigen Asenkönige (Baldur-Jesus; Off. Joh. 12).

Von dem in der Höhle geborene n Asensohn (dem Sonnengott Mithras, Dionysius, Zeus, Adonis, Hermes, Jesus, Horus) berichtet auch die ägyptische, persische und griechische Götterlehre. Beim Kultus des Dionysius wurde ein Bild des von einer göttlichen jungfräulichen Mutter in einer Höhle geborenen Kindes (s. die Geburtsgeschichte Jesu) in Prozession einhergetragen. Die Geschichte von Loth, wie er sich mit seinen Töchtern vor dem Feuerregen in einer Höhle verbarg, und von Elia, der in einer Höhle auf Horeb war, als “das Feuer vorüberging”, sind wohl nur Variationen dieses uralten Geschichtsberichtes. Elia, der mit dem Mantel Wodans bekleidet ist, mi t einem Blitz das Opfer auf dem Berge Karmel entzündet und mit dem feurigen Wagen Thores gen Himmel fährt, ist überhaupt eine arische Sagenfigur und dürfte wohl jener in der Höhle geborene Asenso hn sein. Sein Name Elia (Helios, Sonnengott) deutet schon darauf hin.

Nun mag orthodox-unwissenschaf tIiche Voreingenommenheit freilich versucht sein, meine Deut ung der angezogenen Bibelstellen für eine unrichtige zu halten. Wie aber dann, wenn uns der Beweis gelingt, daß viel ältere geschichtliche Berichte und Sagen dasselbe bekunden wie die Bibel? Ein zufälliges Zusammentreffen ist doch

  • 83 – nicht anzunehmen, vielmehr darf als sicher gelten, daß alle diese Überlieferungen von einer und der selben gewaltigen Katastrophe, von dem Weltbrand erzählen.

Die griechische Mythologie berichtet von dem Weltbrand in der Phaetonsage. Der Jüngling Phaeton (Wodan?) hatte einmal von seinem Vater Helios = Elia = de r Helle, Blonde die Erlaubnis erhalten, den Sonnenwagen lenken zu dürfen. Die Sonnenrosse (Meteoriten) gingen ihm aber durch und steckten alles auf der Erde in Brand.

Auch folgende Stelle in Ovid s Verwandlungen (2. Gesang 40) bezieht sich auf den Weltbrand auf Atlantis: “Da schwärzten sich zuerst der Neger Scharen Von Blut, das kochend in die Poren drang;

Da wurden Lybiens Fluren zu Saharen, Wo alle Feuchtigkeit die Glut verschlang.” Als Solon den ägyptischen Priestern die Phaetonsage erzählte, belehrten sie ihn, daß der wa hre Kern daran die veränderte Bewegung der die Erde umkreisenden Himmelskörper 2) und die Vernichtung alles Irdischen durch ein großes Feuer gewesen sei. Das deutet auf die astronomische Wahr scheinlichkeit hin, daß der den Weltbrand verursachende Kometend rache durch eine unglückselige Gestirnkonstellation aus seiner Bahn geworfen wurde und seinen Feuerregen über die Erde ergoß, und zwar nach den Schriften der ägyptischen Priester vor etwa 13 .500 Jahren. Aufzeichnungen mittelamerikanischer Priester gebe n als drittes Weltalter das des Feuers an. Der Gott des Feuers si eht am Ende desselben auf die Erde herab, um sie zu zerstören, ein einziges Menschenpaar rettete sich in eine Höhle.

Ohne Zweifel bezieht sich auch folgende Stelle in der Edda (Völuspa) auf den Weltbrand und Meteoritenhagel: “Sonne wußte nicht, wo sie Sitz hätte, Mond wußte nicht, wo er Macht hätte, Die Sterne wußten nicht, wo sie Stätte hätten.” Auch die Avesta der Zentarier weis t, wie Off. Joh. 12, 7-9, auf einen Kampf zwischen den Himmel skörpern und Kometen hin. Sie erzählt auch von Sternschnuppen bei einem See Vourukasa, die vom Himmel auf die Erde stürzen. 2 bzw. eine Änderung in der Stellung der Erdachse – Blavatzky bring in ihrer “Geheimlehre” aus uralten arischen Aufzeichnungen atlantisch-ägyptischindischer Initiierter den Nachweis über die periodisch wiederkehrende Änderung in der Erdachsenstellung und die dadurch herbeigeführten astronomischen und geologischen Folgen für die Erde.

  • 84 – Die von dem Himmel fallenden Steine, meist schwarz verbrannt, wurden als heilige Steine lange Zeit hindurch verehrt.

Zwei Jahrhunderte vor Christo holten die Römer aus dem Tempel der Kybele, d. i. der Frau, die nach der griechischen Sage beim Feuerregen gerettet worden war, unter großen Feierlichkeiten einen schwarzen Stein, der göttlich vereh rt wurde. Von dem Stein sagt man, er sei von dem Himmel gefall en und sei das Bild der Kybele.

Die Verehrung solcher heiligen Meteorsteine ist eine Sitte des Altertums. Wahrscheinlich ist auch der heilige schwarze Stein in der Kaaba in Mekka, den angeblich ein “Engel” vom Himmel brachte und von allen Mohammedanern verehrt wird, ein beim Weltbrand niedergefallener Meteorstein. Wi r finden den, den Weltbrand verursachenden Kometen wieder bei Da n. 2, 35 in dem Stein, “der die ganze Welt füllte”; d. h. der Komet zerschlug die ganze Kultur auf Atlantis.

Auch der biblische Bericht von der Rettung der Asenkönigin vor dem Kometendrachen findet sich in alten Sagen. Nach altamerikanischen Schriften – weit älter als Off. Joh. – rettete sich ein einziges Menschenpaar in eine Höhl e. Die jüngere Edda bringt eine ähnliche Nachricht: Während die We lt durch die Gluten des Surtur unterging, haben sich zwei Menschen am Leben erhalten: Lifthasir (Lebenslieber) und eine Frau (Leben). Sie verbargen sich in dem Walde Hoddimimir. Be ide wurden die Stammeseltern der neuen Menschen 3).

Nach der griechischen Mytholog ie flüchtete sich Reha vor Kronos mit ihrem neugeborenen Ki nde Zeus in eine Grotte des Berges Dikte, nachdem er seine fünf älteren Söhne verschlungen hatte, d. h. der Komet verschlang die Sterne, und die Asentochter floh vor ihm in eine Höhle. Der Knabe wurde dort von einer Ziege Amaltäa ernährt. Diese findet sich wieder in der Ziege Haidrun der Edda und in der Wölfin, welche die Zwillinge der Reha Silvia säugte.

Das neugeborene Kind Zeus der Asen ist der indische Gott Indra, der Sonnengott Osiris der Ägypter und der Gründer der Stadt Rom.

Die in der Bibel erwähnte Asenköni gin rettete sich in die Höhle am Urdbrunnen, wo sie von dem “Baum des Lebens”, d. i. dem Baume Yggdrasil, nach der indisc hen Sage ein Feigenbaum, lebte, der durch die von der warmen Urdquelle aufströmenden Dämpfe der Vernichtung durch die Hitze des Weltbrandes entging. 3 Nach Joh. Minkwitz: Der Tempel. Die Mythologien der vorzüglichsten Kulturvölker. Leipzig.

  • 85 – Nun einige Fragen. Wie kommt es, daß die Überlieferungen der alten Kulturvölker und die prächtig e Schilderung in der Bibel über den Weltbrand auf Atlantis so auffallend übereinstimmen? Sollen die um Jahrhunderte und Jahrtausen de älteren altgermanischen, indischen, mexikanischen, ägyptischen, babylonischen und griechischen Überlieferungen von der Bibel abgeschrieben sein? Das ist natürlich ausgeschlossen. Es bleibt nur die einzige, zur Gewißheit sich verdichtende Annahme übrig, daß die angeführten Bibelstellen mehr oder weniger treue geschi chtliche Überlieferungen der Weltbrandkatastrophe sind. In de r Tat wurde der der Offenbarung Johannis zugrunde liegende uralte arisch-atlantische Geschichtsbericht von dem Evangelisten St. Johannes auf Patmos, d. i. von dem jüdischen Kabbalisten Johannes, zu einer Prophezeiung und Offenbarung umgefälscht (s. Abschnitt 30). Vermutlich hat der arisch-atlantische Berichterstatte r, wahrscheinlich ein sumerischatlantischer Priester, es sich nicht träumen lassen, daß seine geschichtlich-astronomische Schilderung, die vom Assyriologen Schmidt auf einer Keilschrift-Tontafel gefunden wurde, ergötzlicherweise als göttliche Offe nbarung und als Epistel am St. Michaelstage von den Kanzeln ver lesen und zu einer Weissagung kommender schrecklicher Zustände umgemodelt würde, die unzählige Menschen unnötigerweise in Furcht und Grauen, nicht wenige aber in religiösen Wahnsinn versetzt hat.

Für die Theologen und Lehrer aller Schulen ergibt sich nunmehr die Notwendigkeit, die angeregten Fragen sofort einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, wenn sie sich nicht dem Vorwurf aussetzen wollen, daß sie ei ne Literaturfälschung und einen gewissenlosen Betrug an unserem Volke 4) unterstützen wollen.

24. Abschnitt

Die wirtschaftliche Entwicklung von Atlantis und die 4 Königreiche Daniels. (Daniel 2, 32-32.) Ich halte dafür, daß die Germanen bei ihrer Einwanderung auf Atlantis schon eine gewisse Kultur mitbrachten. Dafür spricht die ringförmige Anlage ihres Heiligtumes. 4 Siehe Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke und die “Internationalen Ernsten Bibelforscher”. Großdeutscher Verlag, Weißenburg i. B.

  • 86 – Wenn man die Beweise dafür in s Auge faßt, daß der Mensch schon in der Tertiärzeit, also vor der entsetzlichen Vergletscherungs- Periode der Erde lebte und zwar mit Tieren der Tertiärzeit zusammen, die durch die Eiszeit völlig ausstarben, mit Mammuten und Mastadons 1), so ist es naheliegend, daß die Kultur der Aias auf einen großen Zeitraum, vielleicht auf mehrere Hunderttausende von Jahren zurückgeht.

Professor Otto Hauser fand bei seinen Forschungen im südlichen Frankreich ein nach seinen Angaben auf 30 .000 Jahre zurückreichendes kreisförmiges Heiligtum 2), das nach ähnlichen architektonischen und astronomi schen Grundgedanken errichtet worden ist, wie die Heiligen Kreise auf Atlantis.

Da H. Fischer sehr glaubwürdi g die Anschauung begründet, daß bereits vor dem Einsturz d es Vormondes auf die Erde, also schon in der Tertiärzeit, menschliche Kultur vorhanden war, und die Funde O. Hausers im Vezeretal in die Zeit der Gürtelhochflut des Vormondes zurückreichen, so müßt e für das Alter jenes Heiligtums ein ungeheurer Zeitraum und als Ursprungsort jener ringförmigen Anlagen Europa angenommen werden.

Daß die Kulturentwicklung auf Atla ntis im Vergleich zu der in Nord- und Mitteleuropa außerordent lich rasch vor sich ging, wurde durch verschiedene Umstände begünstigt:

Der jungfräuliche, überaus frucht bare Boden von Atlantis gab bei seinem milden Klima des ewig en Frühlings dem Menschen bei wenig Mühe Früchte und Kräuter aller Art. In der alten europäischen Heimat war der Germane mehr auf seine Arbeit angewiesen. Er leistete als Freier unter Freien keinen Sklavendienst, auf Atlantis aber stand ihm zur Ausführung seiner Kulturideen, wie in Ägypten, ein Heer von Sklaven zur Verfügung. Die nordischen Gegenden zeigten eine verhältnismäßige Armut an nutzbaren Metallen, dort aber herrschte ein gewaltiger na türlicher Reichtum an Metallen, Erzen und Steinen aller Art.

Für die Aias auf Atlantis kam nach ihrer Einwanderung eine segensreiche Zeit. Ihre Tätigkeit war von großen Kulturfortschritten begleitet und gekennzeichnet durch Kenntnis und Gebrauch der Metalle und Steine, ohne welche die menschliche Kultur eben unmöglich ist. Je nach der Kennt nis und Verarbeitung derselben unter- 1 Siehe Gronau: Amerika, Bd. I. 2 O. Hauser: Der Mensch vor 100.000 Jahren. Leipzig, 1917, bei Brockhaus. – Der Gleiche: La Micoque. Leipzig, 1916, bei Veit & Tie.

  • 87 – scheidet man auf Atlantis vier Zeitalter: Ein goldenes, silbernes, ehernes und eisernes (Dan. 2, 32).

Wie sich Mittel- und Südamerika seit alter Zeit durch großen Goldreichtum auszeichnet, so war auch auf Atlantis ein natürlicher Reichtum an Gold gegeben.

I. Mose 2, 11 und 12 bekundet , daß man in dem das Idafeld bewässernden Strom Pison köstliches Gold fand. Dieses ohne Mühe gewonnene Waschgold mag den atla ntischen Aias zunächst die Veranlassung zur Goldbearbeitung ge geben haben. Es ist natürlich, daß man den Flußströmungen nachging und das Gold im Gebirge selbst suchte und dabei die für di e Steinzeit so außerordentlich wichtigen Mineralien Nephrit, Jadeit und Obsidian fand 3). Diese Steine wurden zur Herstellung der Werkzeuge in der Steinzeit benützt und finden sich in alle n Weltteilen dort vor, wohin die atlantischen Wikingerschiffe gedrungen sind. Haarscharfe Obsidianmesser benützten noch die mexikanischen Priester zur Zeit der Eroberung Mexikos uraltem Brau ch gemäß bei ihren Opfern. Da verschiedene der in europäischen Steinzeitgräbern gefundene Steinwerkzeuge aus Gestein gema cht sind, das auf Mexiko und Atlantis als Ursprungsland deutet , so kann angenommen werden, daß auf Atlantis schon in früher Steinzeit Industrie und Handel mit Steinwerkzeugen betrieben wurde. Material hiezu holten sich die Atlanter auch in Rapa-nui, dess en gewaltige Stei nsäulen mit den darauf abgebildeten Langgesichtern auf die arischen Atlanter und deren riesige vorgeschichtliche Ahnen hinweisen.

Es ist naheliegend, daß die Menschen zunächst die Metalle werkmännisch gewannen und bearbe iteten, die gediegen vorkamen.

Bei dem Reichtum der südameri kanischen, mittelamerikanischen und atlantischen Gebirge an Silb eradern scheint auch bald die bergmännische Gewinnung von S ilber neben der des Goldes eingesetzt zu haben. Alle Berichte von Atlantis sprechen von einem ungeheuren Reichtum des Landes an Gold, Silber und Edelsteinen und von großen Gold- und Silberschätzen auf der Königsburg Asgard (siehe Abschnitt 16).

Es dürfte zu überlegen sein, ob der von Professor Kossina in verschiedenen Veröffentlichungen gerühmte Gold reichtum des vorgeschichtlichen Deutschlands nicht irgendwie mit Atlantis und seinem Welthandel zusammenhängt.

Einen großen Ruck nach vorwärts machte das Kulturleben auf Atlantis mit der Entdeckung de r Kupfererze. Kupfer kommt am Ontariosee in Amerika gediegen in zentnerschweren Blöcken vor. In 3 Much: Die Heimat der Indogermanen. Jena, 1904, bei Tostenoble.

  • 88 – uralten verlassenen Bergwerkstollen am Ontariosee fand man noch von Bergleuten herausgegrabene un d plötzlich, vermutlich mit dem Untergang von Atlantis, verlassene Ku pferblöcke vor. Solches Kupfer mag zuerst verarbeitet worden sei n zu den in der Mississippi-Ebene in den Mound-builders massenhaft gefundenen Kupferwerkzeugen, die geradezu nötigen, eine Kupfer zeit für die damals sicherlich nah verbundenen Länder der Mississippi-Ebene und für Atlantis anzunehmen 4). Die Gewinnung des Kupfer s und seine Verarbeitung gehört noch zur jüngeren Bronzezeit.

Von gewaltigem Einfluß auf die Kultur wurde die Entdeckung der Bronze, eine Mischung von Kupf er und Zinn. Nach dem Berichte Platos über Atlantis muß der Reichtum der Aias an Bronze ein ganz ungeheurer gewesen sein, sonst wäre es nicht möglich gewesen, daß sie ihre Burgmauern mit Bronzeplatten hätten bedecken können. Die ägyptischen Priester berichteten dem Solon, daß die Insel Atlantis für die Bedürfnisse des Lebens all es lieferte, was der Bergbau an gediegenen oder geschmiedeten Erzen darbietet, darunter auch besonders eine Art Messing, das man an vielen Stellen der Insel förderte und das von den Aias nächst dem Gold am höchsten geschätzt wurde. Ihre Bronze ha tte eine Feuerfarbe, daher die begeisterten Mitteilungen der Alten von den leuchtenden goldenen Toren und Mauern “der heiligen Stadt Gottes”. Auf die “golden” leuchtende Stadt Gottes beziehen sich auch Hes. 27, 10 und 11, Sach. 9, 2, Off. Joh. 1l7, 4 und 18; 18, 16; 21, 18. Waffen und Schilde der arischen Heere ware n ebenfalls aus Bronze. Von der Verarbeitung von Erzen unter der Herrschaft der Asen sagt uns die Edda (Der Seherin Gesicht): “Die Asen einten sich auf dem Idafelde, Hof und Heiligtum hoch sich zu wölben.

Erbauten Essen und schmiedeten Erze, Schufen Zangen und schön Gezäh.” Die Priester zu Sais teilten dem Solon auch mit, daß auswärtige Länder dem atlantischen Staate manche Erze zuführten. Die Erfindung der Bronze machte ein reiches Kulturleben und den Bau von Handelsschiffen möglich. Eine große Handelsflotte entstand und ein reger Handelsverkehr brachte Erze aus allen Ländern in das industriell und gewerblich aufblühe nde Babylon “mitten im Meere”.

Die im Goldland Ophir in Südost afrika gefundenen zahlreichen Goldgruben des Altertums (etwa 60 .000) dürften wohl schon von atlantischen 4 Gronau: Amerika, Bd. I, Seite 30 ff.

  • 89 – Unternehmern erschlossen worden sein. Frobenius weist nach, daß Atlantis auch mit Westafrika (Senegambia und Nigeria) in Handelsverbindung stand, und daß die großen hellfärbigen Jorubengeschlechter der Heiligen Stadt Ife wohl verniggerte Reste einer atlantischen Kolonialbevölkerung seien. 5). Auch die Funde Schliemanns beweisen den atlantischen Handelsverkehr.

Die Industrie auf Atlantis erhielt einen modernen Anstrich und eine sehr neuzeitlich anmutende Entwicklung durch die Entdeckung des Eisens. Auf Atlantis und in sei nen Kolonien setzte der Gebrauch des Eisens sehr früh ein. Die Er findung und Verwertung des Eisens ist von so weitgehender Bedeutung für die Entwicklung der Kultur, daß ihm der auffällig an die Aias erinnernde gotischindogermanische Namen Aias-Eisen beigelegt wurde. Die ägyptischen Priester erzählen dem Solon nichts von dem Gebrauch des Eisens auf Atlantis, aber Ovid spricht in seinen Verwandlungen, welche die alten Überlieferungen der Vorzeit enthalten, von dem goldenen, silbernen, ehernen (bronzenen) und eisernen Zeitalter. Auch die Berichte der Bibel, die sich au f Atlantis beziehen und aus der atlantischen Zeit stammen, gebrau chen bereits das Wort Eisen, so Off. Joh. 19, 15; 12, 5. Also war der Gebrauch des Eisens schon vor rund 12 .000 Jahren auf Atlantis bekannt. Die Schnelligkeit der Kulturentwicklung ist eben in jede m Erdteil und in jedem Lande je nach den Verhältnissen und Bedingungen verschieden.

Wenn man also bereits auf Atlant is die Bearbeitung des Eisens kannte, so darf es nicht überra schen, daß man Eisen in Ägypten schon zur Zeit der ersten Dynastien benützte. Auch in andere Länder brachten die Atlanter die Kennt nisse des Eisens: In China wurde schon vor 4000 Jahren bei der Stad t Jainge-anfu eine Pagode aus Eisen im Gewicht von etwa einer Million Kilogramm errichtet. 3000 Jahre vor Christi war in Indien 6) der Gußstahl und schon 900 v.

Chr. dortselbst rostfreies Eisen be kannt. In Palästina entdeckte man Heißluftgebläse zur Bereitung von Eisen, und die Ausgrabungen in Mesopotamien und Ägypten förderten aus den untersten Kulturschichten Eisengeräte zutage . Nach Berichten der Bibel war bereits das vorjüdische Kanaan seh r reich an Eisen und Eisenerzen 7).

Mit der Entdeckung der Metalle erklomm die atlantische Industrie und Kultur einen Höhepunkt der Entwicklung, die an die 5 Frobenius: und Afrika sprach. Bd. I. 6 Krämer: Weltall und Menschheit. Bd. 5, S. 108 ff. Wien, bei Back. 7 Frdr. Döllinger: Baldur und Bibel. Kap. 4.

  • 90 – unserige in der Gegenwart in sehr vi elen Dingen herangereicht hat, wenn nicht sogar sie übertraf. Das sieht man an den Resten der atlantischen Kultur bei den Azteken, Tolteken, Mayas und Inkas, bei den Babyloniern und Ägyptern.

Die arischen Erbauer der nach Bunsen 20 .000 Jahre alten Cheopspyramide besaßen eine gründliche, bewundernswerte Kenntnis der Statik und Mechanik . Bei der Berechnung der Pläne hat unzweifelhaft auch die Zahl Pi Verwendung gefunden.

Beziehungen der Pyramide zum Sonnenjahre, zur Präzession der Tag- und Nacht-gleiche sind unverkennbar.

Auch waren den alten Ägypte rn bereits die Gesetze des elektrischen Funkens und der Leitung der Elektrizität bekannt. In ägyptischen Tempeln wurden Ku pferdrähte aufgefunden, die zweifellos diesem Zwecke dienten. Eine aufgefundene Inschrift besagt, daß 100 Fuß hohe, mit Ku pfer beschlagene Mastbäume vor den Tempeln zum Auffangen der Blit ze dienten. Auch Obelisken und Kupferhauben verfolgten diesen Zweck.

Die Herstellung des künst lichen Mörissees (Umfang 75 Kilometer, Oberfläche 175 Quadratkilometer, Tiefe 50 Klafter) geschah mittels physikalischer Kenntnisse oder mechanischer Hilfsmittel, von denen wir uns he ute keine Vorstellung zu machen vermögen.

Auch über chemische Kenntnisse verfügten die Ägypter, die unsere moderne hochentwickelte Chemie heute noch nicht trotz allen Scharfsinns zu enträtseln vermochte. Unerreicht ist bisher die altägyptische Farbenchemie.

Schon vor 1600 v. Chr. war in Ägypten das Pulver und die Papierfabrikation bekannt. (Die Pa pierherstellung kannten auch die mittelamerikanischen Kulturvölker.) Die Wasserleitung, welche Salomo (?) nach uns unbekannten hydraulischen Gesetzen zur Versorgung Jerusalems (Thron. 30-32) erbauen ließ, ist eine der größten technischen Leistungen aller Zeiten überhaupt 8).

In den untersten Kulturschichten von Mykenä, die fraglos aus atlantischer Zeit stammen, fand man auch bereits Glas. In Peru überrascht die Anwesenheit des Kreuzes in allen Formen und der Kleinkunst, auf Textilien, in der Ke ramik. Von Peru aus strahlt das Kreuzesmotiv radial über Südamerika. Beliebte Ornamente der Indianer waren Kreuze, Taube und Fische. Die Taube mit dem Kreuz zeigen wiederholt amphorenähnliche Urnen (Beispiel im Frankfurter Völkermuseum). (Alois Heim: Kreu ze, Hakenkreuz und urmotivische Wirbelornamente in Amerika. Wien 1891. – P. Saintyve: 8 Noch Krämer: Weltall und Menschheit. Bd. V.

  • 91 – Über das Kreuz bei de n Mound-builders, bei den Gaspe-Indianern, den Dakotas, Ojibwas, Najavos, sowie bei kalifornischen Stämmen.

Seiden- und Baumwollgewebe finden sich in den peruanischen Grabkammern wie in Ägypten. – Der Hauptgott der Peruaner war nach indianischen Erzählungen aus einem überseeischen Lande gekommen und sei eine große hagere Erscheinung mit langem Barte gewesen.

Was wir als große Errungenschaften der modernen Kultur preisen, ist vielfach nichts als eine Wiederholung uralter arischer Erfindungen, deren Kenntnis fr eilich auf einen kleinen Kreis Wissender aus dem arischen Herre nvolk beschränkt blieb und mit deren Ausrottung in der großen Arierbartholomäusnacht (s.

Abschnitt 27-29) zum größten Teil verloren ging.

Vergegenwärtigt man sich, welche überaus große Ähnlichkeit die hochentwickelten vorgeschichtlichen Kulturen in Europa, Ägypten, Asien und Amerika zeigen, so kommt man zu dem Ergebnis, daß sie alle einer gleich en Rasse – der ariogermanischen – ihr Dasein verdanken, und daß bei der Gleichheit der vorgeschichtlichen Arier und ihrer noch ziemlich großen Rassenreinheit eine sich über die ganze Welt erstreckende gleiche arische vorgeschichtliche Kultur angenommen werden muß.

Hiezu ein Beleg: unter den uralten Mound-builders der Mississippi-Ebene befindet sich ein höchst seltsames religiöses Bauwerk, das in Gronau: Amerika 9) näher geschildert wird (Abb. 34).

Auf dem sogenannten Schlangenber g (Schlangen Mound) in Ohio findet sich eine aus Steinen, Lehm und Asche geformte, riesige, 313 Meter lange, vielgewundene Schlange, die mit 23 Meter weit geöffneter Kinnlade ein riesiges, 40 Meter langes und 18 Meter breites Ei, einen aus gleichem Material hergestellten ringförmigen Wulst, verschlingen will. Es ist dies die bildliche Darstellung des uralten arischen Glaubens, daß die Sonne des Nordens von einem großen Drachen in die Unterwelt hinabgezogen und dort während des Winters drei Monate lang ge fangen gehalten wird. Genau so wurde der ägyptische Gott Knuph gestaltet und in den Hieroglyphen dargestellt. Nach dem ägyptischen Mythus bedeutete das Ei das Weltenei, das aus dem Munde der Schlange (des Gottes Knuph) hervorging und woraus alle Dinge entstanden. Jene künstlerischplastische, überaus seltsam anzusehende Darstellung auf dem Schlangenhügel in Ohio ist mit Sicherheit als die ältere, die ägyptische als die jüngere zu bezeichnen. Beide Darstellungen besagen, daß Amerika und Äg ypten schon im Dunkel der Vorgeschichte in Kulturbeziehungen 9 Gronau: Amerika. Bd. I, S. 39.

  • 92 – standen und zwa r durch Atlantis. Auch in Argyleshire (England) wurde ein solcher Schlangenhügel gefunden.

Seltsames sagt uns ferner die Kulturgeschichte der Inkas. Man fand bei ihnen Festungen, welche aus riesigen S teinen, die bis 14.000 Kilogramm wogen, erbaut waren. Das Hinbringen dieser gewaltigen Gewichtsmassen zu r Baustätte ist uns bis heute unerklärlich gebli eben. Se lbst de n T echnikern der Neuzeit i st es rätselhaft, wie die zweifellos aus der Atlanterzeit stammen den, 200 Tonnen schweren Monolit hen in den Sonnenheiligtümer n am Titicacasee 40-50 Meilen weit fortg eschafft und aufgerichtet werden konnten 10). Vermutlich war den Aias die Aufhebung der Schwerkr aft bekannt. Nur dadurch wäre die Aufstellung der riesigen Wackelsteine in Chile und Peru und Deutschösterreich 11) einwandfrei zu erklären.

Vielleicht 10 Gronau: Amerika. Bd. I, S. 82 ff. 11 Gu ido v. List: Myth. Land schaftsbilder. Gui do v. List-Verla g. Ausli eferung durch Kittler, Leipzig.

  • 93 – auch waren diese Bauten Werke riesiger Vormenschen, von denen die Bibel übereinstimmend mit den arischen heiligen Schriften spricht.

Es ist natürlich, daß die Atlanter auch den in den Vulkangebieten massenhaft vorkommenden Schwefel und Salpeter und das dort zutage tretende Erdö l gekannt und verarbeitet haben.

Die Farbenindustrie der atlantischen Kolonie Ägypten, welche die unserige in Bezug auf Schönheit und Dauerhaftigkeit der Farben weit übertraf, stellte mit Vorliebe das Zinnoberrot her, zu dessen Herstellung Schwefel und Quecksilber gehört. Schwefel- und Salpetersäure muß auch in der ch emischen Industrie der Atlanter verwendet worden sein. Wenn nun schon die alten Ägypter und Chinesen das Pulver, eine Mischu ng von Schwefel, Salpeter und Kohle, und eine Art griechisch es Feuer zu Feuerwerkszwecken benützten, so ist anzunehmen, daß ihre Kenntnisse aus dem arischen Mutterlande Atlantis stammten. Es läßt sich daher mit einem hohen Grad von Wahrscheinlic hkeit behaupten, daß auch die Aias das Pulver bereits kannten und anwendeten 12). Nur so ist es verständlich, was uns der Geschichtsbericht von Atlantis in Offenbarung Johannis an verschiedenen Stellen merkwürdigerweise kundgibt. Nach Off. Joh. 9, 14 -21 besaßen die Asen eine Art Kanonen und zwar drei in der Form von Rossen und Schlangen (vgl. die Feuerschlangen des Mittelalters und die Schlangen des Moses). “Aus ihrem Munde gingen Feuer un d Schwefel und Rauch,” die den dritten Teil der Niederrassigen töteten und vielen Schaden verursachten. Zweifellos haben sich die Asen des Geheimnisses der Pulverbereitung gegen die an Zahl vielmals größeren Menschentiere bedient. Kap. 20, 9 berichtet, daß die Asen bei einem Angriff von Heeren aus allen Himmelsrichtu ngen auf das Heerlager der “Heiligen” und die “geliebte Gottesstadt” Feuer aus dem Himmelsberge fallen und die Heiden verzehren ließen. Auch das Niederrassentum kam wahrscheinlich durch die vaterlandsverräterischen Priester – in den Besitz des Geheimnisses und verwendete es gegen die “Heiligen Gottes”, die Arier auf Atlantis (Off. Joh. 13, 13). Auch Off. Joh. 9, 1-11 scheint diese Kanonen zu beschreiben. (Vgl. hiezu auch Psalm 46, 10.) Alle Sagen des Altertums sind mehr oder weniger treue geschichtliche Erinnerungen. Wenn nun die Mythologie der alten Kulturvölker berichtet, daß ein Gott (Thor, Zeus-Jupiter-Inthra usw.) den Blitz in der Hand trägt, so mag dieser Sage die geschichtliche Tat- 12 Siehe hierüber W. Scott-Elliot: Atlantis. S. 76. Leipzig, 1903, bei Grieben.

  • 94 – sache zugrunde liegen, daß einer de r atlantischen Könige (Thor) das Geheimnis der Kanonen kannte un d diese im Kampfe gegen das Heidentum anwendete.

Von allen Kennern der altägyptisc hen Kultur wird bestätigt, daß diese gewissermaßen als fertig nach Ägypten hereingesprungen kam. Dies läßt sich nur dadurch erklären, daß Ägypten eben eine Kolonie der germanischen Atlanter war, die dorthin ihre aufgeblühte Kultur verpflanzten, so wie die Engländer die neugermanische nach Australien.

In den Jahren 1851-54 wurden bei Memphis und Heliopolis Bohrversuche gemacht und in einer Tiefe von 20-25 Meter Knochen, Backsteine, Töpferwaren usw. gefunden, deren Alter auf 18 .000 bis 40.000 Jahre geschätzt wird. Diogenes Laertius setzt die ägyptischen astronomischen Berechnungen auf 48 863 Jahre zurück, und Martianus Eapelsa schrieb, die Ägypter hätten über 40 .000 Jahre Astronomie studiert. Weiterhin berichten uns Bohusläner Bilderschriften (Wendrin: Das entdeckte Paradies, S. 235), daß schon vor 45.000 Jahren Germanen mit Ägypten lebhaften Verkehr zur See gepflogen haben.

Wenn nun die ägyptische Kultur nachweislich schon ein so hohes Alter aufzuweisen hat, wie hoch muß dann erst das des atlantischen Mutterlandes gewertet werden, und wenn die ägyptische Kultur schon einen so hohen Stand aufzuweisen hatte, wenn man in Ägypten schon Elektrizität, Blitzableiter, die Bereitung von Ölen aller Art, von Bier, Seifen, Glyzerinöl, Papier, Glas, Parfüm kannte, wie hoch muß da der Stand der in dustriellen Technik erst im Mutterlande Atlantis gewesen sein!

Wenn der Anthropologe und Rassenforscher nachweist, daß der Germane der geborene Landwi rt und Gärtner, Tier- und Pflanzenzüchter ist, so ist es gl aublich, was Plato über die hohe Entwicklung der Landwirtschaft und Gärtnerei auf Atlantis sagt.

Dort blühte die Zucht der Haus tiere, insbesondere des edlen Pferdes. Nicht umsonst wird Poseidon geschildert, wie er als Herrgott auf einem mit Pferden bespannten Streitwagen fuhr. Auf einem Stadion in der “heiligen Stadt” d es atlantischen Herrn und Königs fanden nach Plato Pferderennen statt.

Verschiedene Getreidearten, in sbesondere der Mais, dann die aus Peru stammende Kartoffel, fe rner die Banane dürften eine Züchtung der atlantischen Germanen sein. Die Bananen scheinen manches zur Lösung das atlantischen Rätsels zu sagen haben: Ihre Züchtung zur jetzigen Samenlosigkeit hat sicher lange Zeiträume in

  • 95 – Anspruch genommen. Da sie nur du rch Stecklinge vermehrt werden kann, kann sie dann von Afrika na ch Amerika verpflanzt worden sein? Das ist ausgeschlossen, da ma n bei der Entdeckung Amerikas schon die Banane vorfand und Neger keine Pflanzenzüchter sind. Die Sache ist umgekehrt: Die Banane wurde auf Atlantis gezüchtet und ist von dort in den atlantischen Kolonien Amerika und Afrika eingeführt worden.

So fanden sich auf Atlantis unsere besten Nutzpflanzen einschließlich Kartoffel, Weinstoc k, Banane, Kokosnuß, Obstbaum und Orangen (die goldenen Äpfel de r Hesperiden). Atlantis war zum Kulturgarten der alten Welt und zur Mutter unserer Kultur geworden.

Plato erzählt uns, daß es auf Atlantis eine bewunderungswürdige Königsgewalt gab.

In diesem seltsamen Staat auf Atlantis gab es schon in alter Zeit eine Schrift. Es war eine Bi lderschrift, wie in den atlantischen Kolonien Ägypten, Sumerien , China und Mexiko. In der mexikanischen und hettitischen Bilderschrift und in den Handschriften der Mayas können wir vielleicht noch Reste jener Schriften sehen. Es ist aber nich t ausgeschlossen, daß später auch die Runenschrift aufkam, denn die Erfindung der Runen wird nach der Edda Odin zugesprochen, al s er vom Speere verwundet neun lange Nächte am windigen Baume (Yggdrasil) hing. Die portugiesischen archäologischen Funde lehren, daß die Mitteilung des kritischen Geographen Strabo von einer in Spanien benützten, über 6000 Jahre alten Bilderschrift einen sehr hohen Grad von Wahrscheinlichkeit hat.

Nach den Berichten der ägyptischen Priester gab es auf Atlantis ein hochentwickeltes Schulwesen. Indische Geheimschriften sagen von großen Bibliotheken auf Atla ntis. Man schrieb auf Tierhäute (Blavatzky II, 731).

Nach den Berichten der Wiel andsage (Richter: Götter und Helden. Leipzig, bei Brandstetter) und den entsprechenden griechischen Sagen, die mit den atlantischen Berichten in der Bibel übereinstimmen, war den arischen Kulturträgern auf Atlantis auch die Flugkunst bekannt und zwar der Segelflug.

Mit der Entwicklung der Industrie hielten Handel und Verkehr gleichen Schritt. Dazu war die Lage der arischen Siedelung wie geschaffen. Sie lag buchstäblich – wie die Bibel sagt – “mitten im Meere an den vielen Wassern” und “m itten auf der Erde”. Zahlreiche Wasserstraßen führten “zu den In seln mitten im Meere”, zu den “Inseln der Heiden” und nach Mittelamerika, Europa und Afrika. Ein reger Tauschhandel setzte ein, Rohprodukte aller Art

  • 96 – strömten in das von der Natur so reich begünstigte Atlantis. Die Handelsflotte wuchs ins Riesenhafte: 12 .000 Kriegsschiffe mit einem Flottenadmiral sorgten nach dem Berichte Platos für die Sicherheit auf Atlantis, auf dem Meere und in den fernen Ländern. Die beiden Riesenflotten fanden in den drei Wasserringen, die die Asenstadt umschlossen, sicheren Schutz. An den Häfen türmte sich der Reichtum der Handelsherrn aus allen Ländern, und die nach dem Berichte Platos mit Tempeln, Palästen, Häfen, Schiffswerften, heiligen Hainen und Lehranstalten aller Art versehene Riesenstadt, umgeben von leuchtenden Bronzemauern, durchzogen von schimmernden Kanälen und überragt von der golden leuchtenden Asenburg, mag im Schmucke ihrer Palmengärten ein zauberisch schönes Bild gegeben haben, dem die mit Schnee bedeckten Riesenberge und brennenden Vulkane einen eigenartigen Hintergrund geben. Seine Handelsflotte landete nach uralten Überlieferungen und Aufzeichnungen zu schließen an den Küsten des Mittelmeeres, Afrikas, Indiens, Amerikas und Lemuriens. Eine anschauliche glänzende Beschreibu ng der Welthandelsstadt auf Atlantis, ihres Reichtums, ihres Handelsverkehrs durch die ganze Welt und ihrer Handelsflotte gibt Hesekiel 27 und Off. Joh. 18 u. 21 und Jes. 41. Auch Psalm 87 bezieht sich auf die atlantische Hauptstadt. Es ist seltsam, daß man bisher übersehen hatte, daß die genannten biblischen Schilder ungen gar nicht auf Tyrus in Phönizien und Babylon am Euphrat passen. Der Hinweis aus “die Stadt mitten im Meere” und “bei den vielen Inseln” und der überaus reiche Handelsverkehr kann sich nur auf Babylon auf Atlantis beziehen.

Die Fälscher jener uralten geographisch-geschichtlichen Berichte waren so unvorsicht ig, gerade die für Atlantis beweiskräftigsten Stellen stehen zu lassen. Wenn uns die Bohusläner Bilderschriften besagen, daß die skandinavischen Germanen schon vor 200.000 Jahren stattliche, für 90 Mann berechnete, sehr stark gebaute Ruderschiffe besaßen und mit ihnen in kühnen Wikingerfahrten die ganze Erde um schifften (nach Wendrin), dann brauchen wir die glänzende Schilderung Platos nicht mehr als Erzeugnis dichterischer Einbildung zu halten. Die ägyptischen Priester haben ihm, gestützt auf ihre uralten Büchereien, aus denen vermutlich die Bibel zum größte n Teil stammt, geschichtliche Tatsachen mitgeteilt. Dazu besagen die Überlieferungen der Chaldäer und Mittelamerikaner übereinstimm end, daß weiße Götter aus dem Meere (aus Atlantis) zu ihnen ge kommen seien und ihnen die Kultur brachten.

Die Entwicklungsgeschichte der Menschen zeigt überall die gleichen biologischen Gesetze, auch die Geschichte der arischen Siedelungen.

  • 97 – Mit der Entwicklung von Handel un d Industrie schlug die Kultur der Atlanter dieselbe falsche Richtung ein, wie die der arischen Staaten der Gegenwart.

Handels- und Industriestaaten tragen den Keim des Verfalles in sich, Agrarstaaten dagegen dauern ewig.

Die Sucht nach Gold und Reicht um ist verderblich. Es führt zum Streben nach Beherrschung anderer Länder und Völker und legt damit den Grund zu unaufhörlichen Kämpfen um die Weltmacht und zur Rassenmischung. Die Erkenntnis von der verderblichen Wirkung des Goldes zieht sich wie ein roter Faden durch die Nibelungensage.

Auch Atlantis suchte seine politische Macht zu erweitern. Nach Platos Bericht und nach Jes. 41 und 42 und Off. Joh. 27 gebot Atlantis über viele andere Insel n und über Teile des Festlandes.

Außerdem reichte seine Macht über Lybien bis nach Ägypten und in Europa bis nach Italien und Sumerien. Die ägyptischen Priester zu Sais erzählten dem Solon, daß Atla ntis einmal den Versuch machte, das vorgeschichtliche Griechenland zu unterwerfen. Aber dieses wurde zum edlen Befreier für alle Länder innerhalb der Tore des Mittelmeeres. Atlantis mochte etwa eine Stellung gehabt haben wie das weltbeherrschende Rom und das seegewaltige England. Es war also der Mittelpunkt für die ganze Welt. Seine drohende Kriegsflotte mit dem Löwen und dem Adler beherrschte alle Meere.

Das Zuströmen von Mischlinge n und Niederrassigen aus den Kolonien und die Sklavenwirtschaft hatte eine Verschlechterung der arischen Rasse auf Atlantis wie be i allen seefahrenden Nationen zur notwendigen Folge, und dieser Umstand gestaltete mit naturgesetzlicher Zwangsläufigkeit seine weiteren Geschicke, denn die Geschichte der Rassenmischung eines Volkes ist zugleich seine politische Geschichte.

25. Abschnitt

Eine vorgeschichtliche arisch-atlantische Weltkultur.

Vergleicht man die Kultur der verschiedenen Staaten der Erde, so findet man, daß ihr überall mehr oder weniger germanischer Stempel aufgedrückt ist. Germ anische Technik, Kunst und Wissenschaft hat ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten und bestimmt den Pulsschlag des Weltgetriebes. So ist man in gewissem Sinne und in mancher Be ziehung berechtigt, von einer germanischen Weltkultur in der Gegenwart zu sprechen.

  • 98 – In höherem Grade aber darf man von einer vorgeschichtlichen germanisch-atlantischen Weltkultur reden.

Bei einer Vergleichung der Kultur und Kunst der alten Kulturvölker in Amerika, Vorderasien, Ägypten, Etrurien und Iberien ergibt sich und wird durch Ausgrabungsergebnisse bestätigt:

Jahrtausende vor der uns bekannten Kultur der alten Welt war bereits eine Kultur vorhanden, di e durchaus gemeinsame Züge trägt und auf ein gemeinsames Kulturze ntrum, bzw. auf Kulturträger gleicher und zwar arischer Rasse hinweist. Die höchste Kultur wurde immer nur von Ariern geschaffen, mit dem Verrinnen des arischen Blutes ist auch jene verschwunden. Darüber sind sich alle Anthropologen längst klar 1).

Nach Angaben von Fr. Röck in den “Mitteilungen der anthropologischen Gesellschaft” zu Wien lassen Kalender, Sternglaube und Weltbilder de r Tolteken einen lückenlosen Zusammenhang der Geisteskultur zwischen West-, Zentral-, Ost-, Südasien einerseits und Altmexiko andererseits erkennen.

Die in Mittelamerika, in Mexiko, Yukatan, Honduras, Peru, Ägypten und Chaldäa sich finden den Kunstbauten aus alter Zeit deuten auf ein außerordentlich hohes Alter hin und tragen gleiche Züge, gleichen Baustil und glei che Kunstformen. “In mehreren Distrikten von Mexiko, Yukatan, Honduras, Guatemala, Nicaracua (Mittelamerika) finden wir Ruinen, welche an Form und Schönheit dem stolzen Theben, dem herrlichen Persepolis sich kühn zur Seite stellen können und nur in weni gen Gegenden der alten Welt vergleichbare Gegenstücke haben.” (Gronau: Amerika, Bd. 1.) Die Verzierungen an manchen Tempeln in Chichen Itza in Yukatan, die an Elefantenköpfe erinnern, geben zu der Vermutung Anlaß, daß die Bauten im Zusammenhang mit indischen stehen oder einer Zeit entstammen, da noch der Mammut in Amerika lebte.

Dasselbe lassen auch die in Nordamerika gemachten vorgeschichtlichen Funde vermuten.

Man findet seltsamerweise in de n alten Bauten der untersten Kulturschichten in Sumerien, Myke nä dieselben arisch nordischen Mäander- und Spiralformen, wie in den uralten Palast- und Tempelruinen Amerikas. Überall deuten Reste gewaltiger Stufenpyramiden 1 Nachweise findet der Leser u. a. in den einschlägigen anthropologischen Werken von Dr. Woltmann, Gobineou, Otto Haus er, Penka, Much, Lanz-Liebenfels und Wilser.

  • 99 – auf einen gleichen Gedanken hin, der ihrer Entstehung zugrunde liegt 2), und auf ihr gemeinsames Vorbild, den abgestuften Himmelsberg auf Atlantis, hinweist (Abb. 8, 11, 12, 24, 27-31, 35- 40). Zudem sind die amerikanischen Pyramiden nach demselben Kanon der Proportion gebaut, wie die ägyptischen. Die dabei gebrauchten Maße sind die gleichen . – Der Tempel in Palenque trägt an verschiedenen Stellen das astronomische Kreuz der Ägypter und das ägyptische Henkelkreuz, das di e ägyptischen Götter in der Hand trugen und den ägyptischen Toten auf die Brust gelegt wurde. Das Kreuz findet sich auch auf den at lantischen Statuen der Osterinsel, in Zentralasien und im vorchristlichen Schweden (Blavatzky II, 58). 1923 wurden verschiedene Pyramiden neu entdeckt, eine ganze Anzahl mit Steinskulpturen zusa mmen auf den Marietasinseln und eine 35 Meter hohe Pyramide, ein Meisterwerk alter Baukunst, in der Nähe der Stadt Mexiko, vergr aben unter einem Hügel von vulkanischer Asche. In der mexi kanischen Provinz Sanora wurde mitten im Urwald eine Pyramide von 1450 Meter Grundflächenumfang (= 14 Hektar Grundfläche) und 50 Meter Höhe gefunden. Die Pyramide ist wie die ägyptischen mit geglätteten Granitplatten bekleidet. Die Pyramiden in Ägypten, Mexiko, Yukatan und Peru sind sogar in ihrer i nneren Einrichtung der Gänge und Zimmer einander gleich. In Britisch-Honduras fand Mitchell Hedge inmitten einer Ruinenstadt eine 300 Fuß hohe Pyramide. In Begleitung des Archäologen Dr. Gann entdeckte 1924 derselbe Forschungsreisende im Innern von Britisch-Honduras die Ruinen einer uralten Stadt, die eine Fläche von mehreren Quadratmeilen einnimmt. Über dem Tal, in dem sie sich befindet, ragt eine 3000 Fuß hohe Steinpyramide empor.

Im Inkareich fanden sich au ch Obelisken, bei den Majas Metallglocken.

Figuren im Tempel zu Palenque muten sogar indisch an. Weder technisch noch methodisch unter scheiden sich die Werte der Majas von den Arbeiten der klassischen Länder (Dr. Kaufmann: Amerika und Urchristentum. München).

Hebräische und aztekische Schrift haben Ähnlichkeiten.

In den untersten Kulturschich ten in Sumerien und Ägypten finden sich Werkzeuge aus Eisen. Wenn nun eiserne Werkzeuge in diesen Ländern nachweislich erst in historischer Zeit in Gebrauch 2 Siehe Dr. Hein: Das Geheimnis der großen Pyramide, Zeitz, 1921.

  • 100 – kamen, woher kamen dann jene Werkzeuge in den untersten Kulturschichten? Diese merkwürdig e Tatsache deutet doch mi t aller Bestimmtheit auf eine vergangene frühere Kultur hin, die durch irgend eine Katastrophe plötzlich und völlig vernichtet wurde, so daß die Kultur der Menschheit von neuem aufgebaut werden mußte.

In den ersten Kulturschichten auf My kenä un d in Kleinasie n und Griechenland zeig en sich gewaltige Zyklopen bauten, seltsamerweise von der gleichen An lage, wie die Zykl openbauten in Mittelamerika, und dies e Zykl openbauten sind i n einer Weise hergestellt, die für den T echniker oft unerklärlich ist. Schon längst vor der Inkazeit f anden si ch in Peru riesig e zykl opische Bauwerke, wie in Mykenä. Als die Inkas er obernd in die Hoch ebene am Titicacasee vor drangen, waren si e bei dem Anbli ck der riesigen Bauten v on T iahuanako a ufs h öchste betroffen; sie konnten sich nicht erklären, durch welche technischen Mittel die Aufrichtung so großartiger Monumente bewerkstelligt worden sei. Die Großartigkeit der Ruinen von T iahuanako ist durch die große Zahl von M onolithen bemerkenswert. Es sind dies Steine bis z u 12 Meter Länge und bi s zu 4000 Zentner Schwere, die i n regelmäßigen Ab ständen stehend – an d ie Ru inen vo n Sto neheng erinnern 3).

Es ist auch für den neuzeitlic hen Techniker unerklärlich, wie die Baumeister jenes un bekannten Kulturvol kes S teine zu ihren Riesenbauten verwenden konnten, deren mancher 2-3000 Zentner wiegt. Man kommt unwillkürlich zu dem Schlusse, daß den Technikern jener versun kenen Kulturwelt die Aufhe bung der Schwerkraft gelungen sei und ihnen physikalische Gesetze bekannt waren, die wir nicht kennen. 3 Gronau: Amerika. Bd. I, S. 81.

  • 101 – Das deutet auf ei ne Kultur hin, die dur ch irgend eine Katastrophe ausgetilgt worden sein mußte. Lübke 4) kommt zu dem Urteil, daß die altgermanische Kunst bei dem Üb ergang von der St ein- z ur Bronzezeit gewaltsam ein plötzliches Ende erfuhr.

Alle die Bauwerke jener alten Kulturperiode sind mit einer bisher noch nicht entzifferbaren Bilderschrift bedeckt, die sowohl in Mittelamerika, als in Vorderasie n u nd b ei d en Su meriern e ine überraschende Ähnlichkei t besitz t. Es muß überraschen, daß 13 Buchstaben des Maya-A lphabetes die deutl ichsten Bezieh ungen zu 13 ägy ptischen Hieroglyph en für denselben Buchstaben aufw eisen und daß die Spr ache der Maya s v on Yukat an zu ein Drittel reines Griechisch ist. Man schreibt die Bilderschriften den Mayas, Tolteken, Azteken, Inkas, den Hettitern und Sumerern zu; es ist aber anzunehmen, daß jene seltsame Bildersch rift aus der atlan tischen Kulturperiode stammt, von den genannten Völ kern übernommen und von den Sumerern und Ägyptern nur weitergebildet wurde. 4 Lübke: Die Kunst des Altertums, S. 13. Stuttgart, 1904.

  • 102 – In der Missi ssippi-, Missouri- un d Ohioebene finden sich 13.00 sogenannte Mountbuil ders 5), meist künstliche, heilige, terrassierte Hügel- oder Stufenpyrami den a us der Kupferzeit, d. i. aus der Periode der Atlan ter. Sie weisen eine seltsame Ähnli chkeit auf mit den zu atlantischer Zeit errichte ten terrassierten heiligen Bergen in Deutschland und mit den ä gyptischen und deutschen Stufenpyramiden (s. Abb. 36 u. 37) und sin d e benso mit unterirdischen Gängen und Gr abkammern versehen wie der Himmelsberg auf Atlantis. Nun ha ben di e Forsch ungen über jene Mountbuilders er geben, daß sie in eine außerorden tlich weit e Zeit hinabreichen, vielleicht auf 100.000 und mehr Jahre, daß ihre Erbauer si e plötzlich verlassen haben mußten, wahrscheinlich infolge ein er Katastrophe, die über si e hereinbrach.

Vergegenwärtigt man sich nun, daß der Untergang von Atlantis eine ganz ungeheure Flutwelle hervorrief, die um den ganzen Erdball lief, und daß wochenlang Wolkenbrüche den atlantischen Ozean und die angrenzenden Länder hei msuchten, so liegt der Schluß sehr nahe , daß die zweifellos atlantisch-arische Kolonie in Nordamerikas Eben e bei jener Katastrophe vernichtet wurde. Auffallend ist, daß nach der Entdeckung Amerikas unter den Ohio- und Dakota-Indianern 5 Gronau: Amerika. Bd. I, S, 30.

  • 103 – Leute mi t rotbraunen Haaren un d blauen Augen zu finden waren, vielleicht noch entartete Reste einer arisch-atlant ischen Kolonistenbevölkerung. Überbl eibsel der letzteren sind vielleicht auch di e 1920 von Dr. Rice in den Gebi rgen an den Amazonenstromquellen entd eckten weißhäutigen r iesigen Indianer, deren Sprache von der anderer Indianer ganz verschieden ist.

Schliemann soll bei seinen Aus grabungen Kunstwerke aus Atlantis gefunden haben. Daß ma n tatsächlich mit einer ehedem vorhanden gewesenen sehr alten Kult ur zu rechnen hat, beweisen die Ausgrabungen des Sir Evans auf Kreta. Die letzte Kulturschichte des Hügels, auf de m das alte Knoss os lag und bereits schön ge färbte Tongefäße enthielt, wird von ihm auf 9000 Jahre geschätzt.

Auch die Geschichte von Mykenä läßt an jene Katastrophe von Atlantis denken. Schon vor der Kulturperiode, di e man als di e mykenische Epoche bezeichnet, findet sich eine Kultur, die nicht den Griechen des Altertums zugeschrieben werden kann, son dern einem anderen Volke. Heute kennen wir dieses Volk, es handelt sich um die atlantischen Arier. “Ausgedehnte Palastanlagen aller Art, mit reichem Schmuck von Wandmalereien, entrollen sich vor unserem Auge,

  • 104 – das Bild einer staunensw erten Kultur und einer Kunst voll scharfer Naturbeobachtung und hohen Könne ns; irgend eine furchtbare Katastrophe muß ihr ein j ähes Ende bereitet haben 6).” Wir kennen letztere: es ist der Untergang von Atlantis. “Auch sonst tritt in diesen Denkmälern ein fremdartiger Zug hervor,” sagte Lübke, “Der die Frage n ach der Nati onalität des Vol kes, das jene Kultur hervorgebracht hat, zu einer vielumstrittenen macht.” Höchst seltsam ist es, daß di e alten Palastr uinen von Mittelamerika mit ihren Mäandern, Kassetten- und Stabornamenten und dem überaus malerischen Anblick ihrer Fassaden unwillkürlich an gewisse Baudenkmäl er der alten Ägypter, Griechen und R ömer erinnern 7) (Abb. 41). Höch st auffall end ist die voll kommen gl eiche Konstruktion der ägyptischen und mittelamerikanischen Tempeltore (Abb. 41) Erst in der Mitte des J ahres 1923 wurden wieder in einem Urwald auf einer mexi kanischen Insel zwei Tempel entdeckt, die den altägyptischen Tempeln zum Verwechseln ähnlich sehen. Und unter den Rui nen von Mitla fand sich der Isiskopf. Verzierungen mit Säulenkapitälen i n den dortigen T empelruinen sin d denen von Dendera in Ägypten auffallend ähnlich.

Yukatan ist das Ägypten der alte n Welt. Es enthält mehr als vierzig Riesenstädte mit Ruinen von h errlichen T empeln und Palästen. 6 Wilh. Lübke: Die Kunst des Altertums, S. 115. Stuttgart, 1904, bei Paul Neef. 7 Gronau: Amerika. Bd. I, S. 465. Leipzig, bei Abel & Müller.

  • 105 – Hier handelt es sich um alte atlantische Kultur, die vermutlich durch die beim Untergang von Atlantis entstehende Riesenflutwelle vernichtet wurde, wie die Mountbilder-Erbauer.

Selbst dem ungelehrtesten Ma nn muß hier der Gedanke des innigen Zusammenhanges einer uralten, auf rassischer Gemeinschaft beruhenden und durc h eine plötzliche Katastrophe vernichtete Weltkultur auftauchen. Vielleicht dürfte im Zusammenhange damit noch eines Umstandes gedacht werden. Am Titicacasee in Peru fanden die erobernden Inkas Grabtürme mit Nischen und Kammern, in denen Leichen beigesetzt wurden, in Gruppen von 20-100 Stück zusammenstehend. Es ist seltsam, daß solche Türme auch anderwärts zu finden sind, so in Iberien, Sardinien, Kleinasien. Es ist hi er unschwer das Bestreben zu ersehen, die Leichen angesehener Personen ähnlich zu bestatten, wie im Himmelsberg auf Atlantis.

Seltsam ist, daß alle die Bauwerke jener arischen Kulturperiode der Vorz eit auf Sonnenverehrung hinweisen, die sich im Kultus der alten Kulturen erhielt. In den atlantischen Tempeln waren nach dem Berichte Platos als Symbol der Sonne riesige Sonnenscheiben aus lauterem Go ld aufgestellt. Sonnenscheiben fanden sich auch in den alten ä gyptischen, in den vorchristlichen norddeutschen 8) und in den mittelamerikanischen Tempeln (Abb. 44). Die alte arische Sitte der Auf stellung von Sonnenscheiben im Tempel wurde von den Nachfolgern de r atlantischen Kulturträger in Mittelamerika übernommen. Cortez raubte in einem mittelamerikanischen Tempel eine goldene Sonnenscheibe in der Größe eines Wagenrades.

Für den unleugbaren Zusamm enhang der atlantischeuropäischen Kultur mit der germanischen in der vorgeschichtlichen Zeit sprechen auch folgende Tatsachen:

Sowohl in Amerika (z. B. am Titicacasee im Inkastaat) als in Nordeuropa im Lande der German en finden sich eigenartige Steinkreise, die zu astronomisch en Beobachtungen bestimmt waren und nach den vorgeschichtlichen Längenmaßen des Fußes (16 Fuß = 4,616 Meter) hergestellt sind. Diese Steinkreise sind – was für die Steinkreise von Stoneheng und A vesbury in England und Odry bei Danzig von Fachleuten längst erwiesen ist – eine Art Steinkalender.

Kann jemand glauben wollen, daß de r gleiche Bau der Steinkreise in beiden Erdteilen ein zufälliger ist?

Bei der Eroberung von Mexiko fand man einen aztekischen Kalenderstein von 420 Zentner Gewicht (nun in der Kathedrale 8 Siehe Wigalois: Der Tempel von Rethra. Berlin.

  • 106 – zu Mexiko eing emauert). Er teilt: da s Jahr in 18 Monate a 20 T age unter Zusetzung von 5 Schalttagen (16 mal 20 und 23 und 22 = 365 Tage) und steht an Gen auigkeit dem Juli anischen und Gregorianischen Kalender nichts nach. Wie kommt es n un, daß di e Steinkreise v on Odry bei Danzig, die zum Ausg ang der j üngeren Steinzeit und zum Anfang der Bronzezeit entstanden sind, die gleiche Zeiteinteilung 9) aufweisen, wie jener mexi kanische Kalenderstein?

Da ist doch der vorgeschicht liche Zusammenhang der beiden Kulturen nicht in Abrede zu stellen!

Sehr wahrscheinl ich stehen auch die rätselhaften Funde auf der Osterinsel im Stillen Ozean mit der atlantischen Frage in Verbindung und könn en wohl nu r durch diese und mit ihr gelöst werden.

Die Osterinsel ist zweifellos ein Rest des versunkenen g rößeren Erdteils Lemurien bzw. des Reiches Rapa-nui. Auch dort finden sich wie in den Inkastaaten gewaltige zyklopische Mauern und Terrassen, aus Steinen von oft mehreren T onnen Gewicht aufgetürmt.

Unerklärlich erscheint ihr Zweck un d noch rätselhafter die Ar t und Weise, wie die Ri esensteine aus gr oßen Entfernungen herbei geholt und in die richtige Lage gebracht wurden. Wie bei altperuanischen 9 Über die St einkreise und den Kalender stein der A zteken or ientiert Kosmo s 1913, Heft 12 : 1916, Heft 7: 1921, Heft 2 und 10; 1915, S. 20 3, und Gronau:

  • 107 – zyklopischen Bauwerken sind di e Riesensteine nicht mit Mörtel verbunden, sondern – an den T empeln von Stoneheng erinnernd – verzapft und so geschickt in einandergefügt, daß si e dicht aneinanderpassen und ein festes Ganzes bilden.

Auf den Riesenter rassen w urden gewaltige, mehrere hundert Zentner schwere Bildsäulen in Grup pen von je vier aufgestellt . Sie sind durchschnittlich haushoch, di e größte hat 80 Fuß und liegt noch im Steinbruch. Die L anggesichter der Säulen haben edle Nase, gut gerundetes Kinn und durchgeistigten Typus, der an den arischen erinnert, in keiner Weise aber an den des Negers oder Papua. Sehr auffällig ist, daß die Bil dsäulen mit dem arischen Kreuz gesch mückt sind. Wi e komm t das uralte ar ische Bundesz eichen auf diese Statuen?

Ein gewaltiges Kunstwerk sollte da geschaffen werden, wurd e aber ni e voll endet. Von 500 Bil dsäulen wu rde kau m ein D rittel aufgestellt, viele liegen noch in den Steinbrüchen; viele sind über die Insel verstreut, als wäre ihr T ransport plötzlich unterbr ochen worden.

Die Mauern und Wände der vor handenen sehr seltsam en, vieltausend Jahre alten Bauwer ke un d auch die Wän de der Steinbrüche zeig en seltsame Hi eroglyphen, Wandmalereien und geometrische Zeichnungen, die auf ei ne Bilderschrift hindeuten, die wie im vorgeschi chtlichen Europa und Amerika nich t entzifferbar und wie jene Kultur-

  • 108 – produkt einer gleichen, vermutlich der einst Atlantis beherrschenden arischen Rasse gewesen sind.

Am seltsamsten aber ist f olgender Umstand: Gesichter, in dem Steinbruchfelsen erst vorgezeichn et un d nicht ausgehauen , und rings umherliegende halb und ganz vollendete Bildsäulen geben von einem schreckli chen Aug enblick Kunde, in dem Bildh auer und Arbeiter die Geräte wegschleuderten.

Was für eine furchtbare Katastrophe war hereingebrochen und hatte das Ries enwerk unerwartet unterbrochen? Vermutlich der plötzliche Untergang von Atlantis bzw. des Festlandes, von dem die Osterin sel einen T eil bildete, und dessen aus hoher Kultur stufe stehendes großes Vol k dabei ein es grausigen Todes starb, bis auf einen später ausgestorbenen, sich auf die Spi tzen der Berge – die jetzige Osterinsel – flüchtenden Rest.

Will man die Frag e nach der Her kunft und dem Zusammenh ang jener, durch eine sel tsame Katastrophe pl ötzlich ge änderten alten Kultur lösen, so muß man die Anthropol ogie zu Rate ziehen. Diese sagt uns mit dem Gewicht e des Naturgesetzes: Gleich e Kultur und gleiche Kunstformen haben gleiche Rasse zur Voraussetzung. Demgemäß kann es sich bei jener versunkenen Kultur mit ihren heiligen Ber gen, Ringwallanlagen, Steinkreisen, Monolithen, Pyramiden und terrassier ten Bergen, Mäandern, Spiralen, Kassett en- un d Staborn armenten nur um Arier gehandelt haben, und jene unerklärliche älteste Kultur stammt zweifellos aus der Zei t der atlantischen Arier und wurde in ihrer Fortentwicklung durch den Un tergang von Atlantis jäh unterbrochen. Die von den amerikanischen, vorderasi atischen und ägyptischen Mi schvölkern weitergeführten, verzerrten und zur Erstarrung gebrachten Kunstformen lassen aber eine Höhe jener arischen Kultur er raten, die uns in Erstaunen un d Bew underung versetzt. Wenn nun der Anthropologe fest stellt, daß die Ägypter ihre Götter (Asen) mit arischem Körperbau dar stellten, wenn di e mittelamerikan ischen Kulturvölker “weiße”, “bärtige” Männer als Bringer ihrer Kultur, und die Vedas di e indischen Götter als blond und blauäugig bezeichnen, so ist an der germanischen Herkunft

  • 109 – der Schöpfer der atlantischen Kult ur nicht zu zweifeln. Das wird auch durch die Bohusläner Bilderschriften bestätigt.

Die von uns aufgestellte Behauptung der arisch-germanischen Kultur auf Atlantis und in den at lantischen Kolonien, insbesondere in Mittelamerika, erhält zu allem Überfluß noch eine Stütze in der Tatsache, daß nach der Entdeckung Amerikas Reste einer weißen germanischen Bevölkerung gesehen und beschrieben wurden. Weiße “Indianer” hat man in Süd- und Mittelamerika (auch auf Alaska) schon des Öfteren gesehen. 1924 gelang es der amerikanischen Forschungsexpedition Marsh, auf dem Isthmus von Darica (Panama) eine geheimnisvolle blondhaarige und blauäugige “Indianer”rasse von zarter, weißer, von weißem Flaum bedeckter Haut zu entdecken, von der jahrhundertelang gefabelt wurd e, ohne daß es bisher gelungen wäre, deren Existenz festzustellen. Gleichzeitig fand die Expedition die Spuren einer uralten Zivilisatio n. In diesen weißen “Indianern” darf man wohl Reste der arischen Kulturrasse aus Atlantis-Amerika erblicken. Welch furchtbare Katastrophe mag über ihr Volk und deren Kultur, alles vernichtend, hinweggebraust sein!

26. Abschnitt

Die Austreibung aus dem Paradies.

Alle politischen Ereignisse auf Atlantis sind die naturgesetzlichen Folgen der ra sch zunehmenden Rassenmischung, die von den alten Atlantern in klarer Erkenntnis ihrer volks- und staatszerstörenden Wirkung aufs strengste, jedoch vergeblich verboten wurde. (Siehe die indischen Rassengesetze des Manu und die Rassengesetze Josuas. Josua 23, 12 und 13 und den Schluß der Gebote.) Die biblische Sage von der Austreibung aus dem Paradies dürfte eine Beschreibung eines geschichtlichen Vorganges auf Atlantis nach dem Weltbrand sein. In jener Beschreibung (I. Mose 2, 22) muß das Wort “Unsereiner” ausf allen. Gott sagt nicht, Adam ist geworden wie “ich”, sondern wie “unsereiner”. Damit ist eine Mehrzahl gleich geordneter Wesen gemeint. “Gott gleich” waren nur die weißen, glänzenden Arier. Sie waren die “Kinder Gottes” (der Goten) der Bibel (I. Mos. 6, 1-2), also Wesen höherer Art. Die “Kinder der Menschen” lebten wie Tiere ohne jegliche Kultur und ohne Kenntnis derselben, beherrscht

  • 110 – von tierischen Trieben und tierisch im Gebaren, Aussehen und Wesen. Die am tiefsten stehenden Völker, die afrikanischen und Australneger, die Zwergvölker in Afrika und manche mongolische Völkerschaften erinnern noch an diese affenartigen Menschentiere.

Statt der hohen asischen Stirne wa r ihnen eine niedrige Stirn mit hereingewachsenen Haaren eigen. Dunkle runde Augen erinnerten an die Tieraugen, ihre Mens chenfresserei an das Leben der Raubtiere. Dazu zeigte sich bei ihnen keine Spur von Religion und Kultur. Ihr ganzes geistiges Leben war in schwarze Finsternis getaucht. Den Aias mußten sie na turgemäß als “Tiere” erscheinen.

Die indischen Arier nannten die Eingeborenen kurzweg Affen.

Die Niederrassigen werden daher im Gegensatz zu den arischen Kindern Gottes in der Bibel kurzweg als “Menschen” (I. Mos. 6) oder in der Off. Joh. als “Untiere”, “Tiere” und “Heiden” bezeichnet. Ihnen, die noch ohne Seele un d Sinn, d. h. ohne Verstand und Vernunft waren, kein blühendes Aussehen wie die Arier und kein geistiges Leben besaßen, flößten die Arier auf dem Wege der Blutmischung das ein, was sie allmählich über das Tierische hinaushob. Freilich zu ihrem eigenen Schaden, denn das entstandene Niederrassentum ist naturgesetzlich der Todfeind alles Höheren. Die Edda schildert das folgendermaßen: “Gingen da drei aus dieser Versammlung Mächtige milde Asen zumal;

Fanden am Ufer allmächtig Ask und Embla und ohne Bestimmung.

Besaßen nicht Seele, noch Sinn noch nicht, Nicht Blut, noch Bewegung, Noch blühende Farbe.

Seele gab Odin, Hönir gab Sinn, Blut gab Lodur und blühende Farbe.” (Edda, Bruchstücke, Schöpfung der Menschen.) Das bedeutet: Als die Asen aus dem Nordland nach Atlantis kamen, fanden sie an den Ufern der Meere menschenartige Geschöpfe vor, die sie Ask und Em bla nannten. Sie brachten ihnen die Wohltaten der Kultur und machten aus ihnen durch Rassenmischung erst eine etwas über das Tierartige hinauswachsende Menschenart mit schönerer Gesichts- und Hautfarbe. Es läßt sich z. B. bei den verschiedenen Indianerstämmen Nord- und Südamerikas und bei den Negervölkern Afrikas genau verfolgen, in welchem Grade Arierblut in sie eingedrungen ist. Die Sklavenwirtschaft der Aias, die im

  • 111 – ganzen Altertum gebräuchlich war, und der Handelsverkehr in der Weltstadt machte die Rassenkreuzung unvermeidlich.

Manche der Mischlinge wurden den Ariern ähnlich; sie sahen aus wie “Unsereiner”. Sie betrachteten sich aber auch den Aias als ebenbürtig und verkehrten in den für die Aias allein bestimmten Stadtteilen, gingen sogar in de n den Niederrassigen verbotenen Asengarten. Der Versuch, Asentöchter zu verführen oder zu vergewaltigen, mag trotz der stre ngen Gesetze über Rassenzucht nicht zu selten gewesen sein. Zu statten kam ihnen hiebei, daß sich hochrassige Frauen gar oft an Nied errassige wegwerfen. Sie wagten es sogar, von dem “Baume des Le bens” zu essen, wie wenn sie zu den Asen gehören würden. Da dachte Gott, der höchste Ase, daran, Adam und Eva, d. h. einen Mischling namens Adam und die der “ärgeren Hand” folgende Asentochter Eva, aus dem Paradies auszutreiben. Das heißt: Es wurd e ein Gesetz erlassen, das allen Niederrassigen und Mischlingen den Zugang zu Eden und Asgard verbot, sogar die “zur ärgeren Hand ” gefallenen Frauen und Kinder austrieb. In Zukunft sollten nur solche, die “Das Zeichen Gottes” und der arischen Abkunft “an der St irne” tragen durften, d. i. das arische Hakenkreuz (Off. Joh. 7, 2-3), auf Eden und Asgard wohnen.

Zuwiderhandelnde sollten nach Off. Joh. 14, 9-11 in den Krater geworfen werden. Auch in Deutschland war den Fremdrassigen das Betreten der heiligen Berge bei Todesstrafe verboten 1).

Zur Bewachung von Asgard und Eden wurde eine Schutzwache eingerichtet. Der Ase Heimdall war der Kommandant. Das Verbot des Betretens von Asgard durch Mischlinge deutet auch die Edda an im Gylfaginning: “Die Hrimthursen und Bergriesen (Mischlinge) Würden den Himmel ersteigen, Wenn ein jeder über Bifröst gehen könnte, Der das wollte.” Über Heimdall berichtet die Edda (Lokis Zankreden): “Schweig doch, Heimdall!

Dir ward ein häßlich Geschick In der Urzeit auferlegt, Da mit nassem Buckel du nächtlich Stehen und Walhall bewachen mußt.” 1 Vgl. Wigalois: Der Tempel von Rethra und seine Zeit. Berlin, bei Wendlandt.

  • 112 – Über die Schutzwache berichtet das Grimnirlied: “Fünfhundert und vierzig Tore Kenn ich in Walhall wohl;

Achthundert Einherjer Gehen auf einmal aus jedem, Wenn’s mit Fenrir zu fechten gilt.” (Edda, Grimnirlied.) Bei dem großen Verbra uch an Männern in dem K ampfe der Arier war es notwendig, dieselbe Si tte einzuführen , die später die arischen Weltherrschaften annah men: Di e atlanti sche Regierung nahm ihre Leibwachen aus andere n arischen Landen oder aus den Kolonien, und zwa r nach Hes ekiel 27 a us Persi en, Lud un d Ly dien un d insbesondere auch von Arvad. Dami t zeigten sie aber jenen Völ kern selbst di e Gehei mnisse i hrer Macht und i hrer Schätze, was in der Folge zu vernichtenden K ämpfen dieser Völker gegen Atlantis selbst führte. Es gest alteten sich hier diesel ben Vor gänge, wie sie naturgesetzlich später im Römerre ich kamen und a uch bei England sich zeigen müssen. An den Eingän gen zu Asgard wu rden nach Off.

Joh. 9, 14-20; 13, 13 und 9; 19. Psalm 11 und 18 ei ne Art Kanonen aufgestellt, deren T ätigkeit schon im vorig en Kapitel besch rieben wurde. Aufruhr der Niederrassige n auf Atlantis war nach den Schilderungen der Offenbarung Johannis und den Naturgesetzen entsprechend nichts Seltenes. Ihre Anführer waren wie noch immer in den Kämpfen der Ni ederrassigen geg en Ger manen arisierte Mischlinge. Vgl. hiezu die griechische Sage: “Krieg der Titanen”.

  • 113 – Der gefallenen Asentochter Ev a war nach der Bibel eine besondere Strafe auferlegt: Sie sollte “mit Schmerzen” Kinder gebären. Während nämlich die Geburt bei Ehen gleicher Art ohne Schmerzen und leicht vonstatten geht, ist sie in Rassenmischungsehen für die hochrassige Frau mit großen Gefahren verknüpft. Dazu sollte der niederrassige Mann der gefallenen Asentochter deren Herr sein, willenlos sollte sie einem herzlosen sinnlichen Tyrannen unterworfen und seine Sklavin sein, während sie bei dem Arier, der die Frau als höheres Wesen verehrt, die gleichberechtigte “Herrin” und Gefährtin war.

Die Niederrassigen sollten “im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot essen”, d. h. sie wurden st ärker unterjocht, mußten wieder Sklavendienste tun und für die Arier im Schweiße ihres Angesichts den Acker bauen. Die Tiermensch en aber sollten, nachdem man erkannt hatte, wie gefährlich ihre Aufkreuzung für die Arier geworden war, in ihrem tierischen Zustand belassen werden, d. h. sie sollten wieder Erde essen wie zuvor (das Erdeessen ist Sitte bei manchen Indianern- und Negerstä mmen); sie sollten fernerhin aus dem Bauche kriechen, d. h. wieder in der Stellung des affenartigen Menschentieres, das nicht den schönen aufrechten Gang der Arier besitzt, verbleiben. Gott, d. h. der oberste Ase, setzte Feindschaft zwischen ihnen und den Ariern, da deren Liebe zu den Tieren und zu den Menschentieren schlecht gelohnt wurde. Ein Arier (Baldur) wird der Schlange den Kopf zertrete n, d. h. das Niederrassentum ausrotten, sie aber wird ihn in die Ferse stechen, d. h. tierisches Blut wird in das Asengeschlecht eindringen und dieses verwunden.

Nach den Felsenbildern von Bohuslän handelte es sich bei der Austreibung aus dem Paradiese um die Austreibung der Hebräer, eines Mischvolkes aus Atlantis. Das stimmt mit den Forschungen des gelehrten Nürnberger Stadtb ibliothekars Ghillany überein (Ghillany: Die Menschenopfer bei den Hebräern. Nürnberg 1842).

Dadurch erklärt es sich auch, wie diese zu den uralten Berichten aus Atlantis in der Bibel und zu den Bibelfälschungen kamen.

27. Abschnitt

Der Fall Asgards auf Atlantis.

Die Götterdämmerung der Edda und “das tausendjährige Reich Gottes auf Erden” nach Daniel, Hesekiel und Offenbarung Johannis.

Über den Fall von Asgard und die damit verbundene Götterdämmerung berichtet die Ed da: Die Götter (Asen) mit Odin an der Spitze waren die Erhalter des We ltalls. So lange sie fortbestehen, dauert die Gesamtheit aller Dinge. Zum Schutz gegen Loki und die Riesen lassen sie Asgard ummauern und die Bifröstbrücke (Abb. 8 u. 12) scharf bewachen. Die drei Kinder des Loki werden verbrannt und dieser wird angeschmiedet. Aber der Untergang von Asgard ist nicht aufzuhalten: Große Kriege werden in der Welt toben, schwere Leiden die Menschen treffen, Armut und Unzucht herrschen und ein Zeitalter der Wölfe und Beile wird kommen. Der Wolf Fenris wird von einer Zaubergrotte frei und fährt überall mit aufgesperrtem Rachen umher: er ruft die Mitgardschlange zum Kampfe gegen Asgard.

Muspels Söhne kommen aus ihrer Welt hervorgeritten und aus Süden kommt König Surtur. Die Sö hne der Feuerwelt ziehen heran nach der Ebene Wigrid auf dem Id afelde und der Endkampf mit den Asen beginnt. Da stößt Heimdall in das Gjallarhorn, die Asen erwachen, wappnen sich und reiten mit dem tapfern Heere der Einherjer aus den vielen hundert Toren Walhalls in voller Rüstung auf den Wahlplatz hinaus, an de r Spitze Odin mit dem goldenen Speer und Harnisch, in der Hand die niefehlende Lanze Gungnir.

Fenriswolf stürzt sich auf Thor, dieser wird von Surtur niedergestreckt. Sämtliche Asen, mit Ausnahme von Widar und Wali, fallen. Surtur gießt Feuer über die Erde und Asgard verbrennt.

Ähnliches berichtet die Trojasage; auch sie war ursprünglich ein Bericht über den Fall von Atlantis und wurde dann mit den späteren Kämpfen der Griechen gegen Ilion (Troja) vermengt.

Der geschichtliche Hergang von Asgards Fall und der Untergang der Asenherrschaft hat sich der Eddaschilderung entsprechend etwa folgendermaßen gestaltet:

Wie im vorigen Abschnitt angede utet, ergab sich durch die Rassensymbiose aus Atlantis eine immer größer werdende Rassen-

  • 115 – mischung, die durch die Entwicklung von Industrie und Handel, wie noch überall, in allen Industriest aaten der Welt begünstigt wurde.

Das Niederrassentum vermehrte sich nach den Mendelschen Regeln zusehends, die Zahl der Aias bröckelte ab. Ihre Rassenreinheit wurde geringer, da Tierblut in sie geflossen war, als die Schlange sie in die Ferse gestochen hatte. Durch di e Rassenmischung entstanden gewalttätige Menschen (“Tyrannen, Riesen, Titanen, Giganten”), welche die politische Herrschaf t und damit den Reichtum des Staates an sich reißen wollten. “Es gärt bei den Riesen: Des Gjallarhorns, Des alten, Klang kündet das Ende.

Hell bläst Heimdall. Das Horn ragt auf:

Odin murmelt mit Minrirs Haupt.

Yggdrasils Stamm steht erzitternd, Es rauscht der Baumgreis; der Riese kommt los.

Alles erbebt in der Unterwelt, Bricht die Bande der Blutsfreund Surts.

Was gibt’s bei den Asen? Was gibt’s bei den Alben?

Riesenheim rast; beim Rat sind die Götter.

Zwerge stöhnen vor Steintoren, Die Weisen der Felswand – wißt ihr noch mehr?” (Aus Edda: Der Seherin Gesicht.) Aus dem Munde der Mischlinge “g ingen unreine Geister gleich den Fröschen”, Geister der Teufel und der Finsternis, “sie redeten Lästerungen gegen die Asen und ih ren heiligen Namen”, gegen die herrschende arische Rasse, d. i. gegen alle, “die im Himmel wohnen”, und hetzten das Proletariat gegen die besitzende arische Rasse auf (Off. Joh. 13, 6; 16, 15). So wurden die Asen fortwährend in Kriege gegen die Aufständischen in den Provinzen verwickelt. Wie immer in der Weltgeschichte waren Mischlinge die Führer des niederrassigen Fenriswolf, wie beispielsweise Attila bei den Hunnen. Die griechische Sage vom Krieg des Zeus gegen di e Titanen und Giganten ist eine geschichtliche Erinnerung an jene Kämpfe der Asen auf Atlantis mit den Mischlingen und Tiermenschen.

Mit der Rassenmischung wuchs der niedere Geist der Selbstsucht, des sinnlichen Genu sses, des Mammonismus und der Unzucht, wie in jedem Volke, da s der Verbastardierung ausgesetzt ist, denn der Mischling erbt immer die schlechten Eigenschaften seiner Eltern. Asen suchten der Verwilderung durch weise Gesetze Einhalt zu tun. Aber der Stro m des Unheils war nicht mehr einzudämmen, die sich daherwälzende Flut der Rassenmischung nicht mehr aufzuhalten.

  • 116 – Brüder kämpfen und bringen sich Tod, Brudersöhne brechen die Sippe;

Arg ist die Welt, Ehbruch furchtbar, Nicht einer will des andern schonen. (Edda: Der Seherin Gesicht.) Schon damals wurde die rassische und damit wirtschaftliche Verschiedenheit der Stände zur Verhetzung des Volkes benutzt. “Große Tiere” und “falsche Propheten”, d. i. begabte, machthungrige Mischlinge, wühlten insgeheim und offen gegen die Staatsordnung, gegen die Mona rchie und soziale arische Staatsverfassung, warfen sich zu angeblichen Verteidigern der “Menschenrechte” und “allgemeinen Menschenwürde” auf, predigten “Gleichheit” und allgemeine “Freih eit” und verlangten den Tod der Asen und Aias, besonders den Tod des klugen Asen Baldur.

Mischblut war auch in die königlichen Geschlechter gedrungen, hatte ihren Charakter verderbt, das Zusammengehörigkeitsgefühl mit den Aias, die edle Vaterlandsliebe erstickt und häßliche Selbstsucht groß gezogen. Diese prägte sich besonders bei Loki, dem Oberpriester auf Atlantis, aus, der mit einer Riesin, d. i. dem Abkömmling ei nes Mischlings, verheiratet war und drei Mischlinge als Kinder hatte. Wie sich in diesem Rassenmischlings-Staatswesen alles feindlich gegenüber stand und jeder ohne Rücksicht auf das Geme inwohl nur für sich sorgte, so suchte auch Loki in vaterlandsverräterischer Weise lediglich sein Ziel zu erreichen, und dieses ging auf nichts weniger hinaus, als auf die Vertreibung der Asen, die Beherrs chung des atlantischen Staates und Umwandlung desselben in eine n Priesterstaat (Kirchenstaat).

Mit der Schlauheit und Falschheit des Wanen witterte er, daß er seine Pläne nur erreiche n könne, wenn er sich auf das Volk stützte, ihm schmeichle und zum Scheine de n demokratischen Phrasen der allgemeinen Gleichheit und Freihe it huldige. Loki war der erste Priesterdemokrat, und seine st ets größer werdende Partei schmeichelte den niedersten Instinkten des Volkes, suchte die Wehrfähigkeit des Vaterlandes zu schwächen und das Volk gegen die Fürsten aufzuwiegeln (s. Edda: Lo kis Zankreden). Der kluge Baldur durchschaut das teuflische Spiel des Mischlings Loki und läßt ihn gefangen nehmen.

Geknebelt sah ich im Quellenwald Den Leib Lokis, des listenreichen, Da sitzt Sigyn, ihr Gesell bringt ihr Wenig Wonne – wißt ihr noch mehr? (Edda: Der Seherin Gesicht.)

  • 117 – Aber der ausgestreute Unkrautsame geht auf, Lokis Helfershelfer führen sein Werk weiter: das spartakistischkommunistische Gift frißt sich immer tiefer, und Fenriswolf sperrt seinen Rachen gierig nach den Asen auf, verlangt die Beseitigung des Königtums und die Vernichtung der Asen, der arischen Aristokratie und des Bürgertums.

Zum Entsetzen der Asen entkommt Loki seinen Fesseln. Jetzt beginnt erst recht die Hetze gegen die heroische Rasse. Die Asen und Arier, die gegenüber der mit Rück sicht auf die Niederrassigen mehr heidnisch werdenden Staatsreligion arisch freigesinnt waren, werden als gottlos und antireligiös verdächtigt und als Leute, die durch ihre freireligiöse Gesinnung die Rache des Himmels herabriefen. Zum Proletarierschlagwort der “Freiheit und Gleichheit”, “Gleichstellung mit den Ariern und Asen”, “Herrs chaft des Proletariats” über den Staat, gesellte sich das uralte Schlagwort einer selbstsüchtigen Priesterkaste und einer fanatisch au fgepeitschten Menge. So gewann Loki die Masse des Volkes. Mit dieser aber allein getraute er sich nicht die auf eine wohl organisierte Militärmacht sich gründende Asenherrschaft zu stürzen und die Weltmacht an sich zu reißen. Er suchte Verbündete, die ihm das Königtum und seine Militärmacht niederwerfen sollten. In die ganze Welt schickte er seine Boten mit gleißendem Gold und glänzenden Anerbietungen.

Die meisten Hilfsscharen warb er sich aus dem Osten, aus den atlantischen Kolonien in Nordafrika und in den Ländern des Mittelmeeres, aus denen ja auch ein Teil der atlantischen Söldner und arischen Leibwache (Hes. 27, 10) stammte, und aus dem Süden, d. h. aus Nord- und Westafrika.

Von Osten kommt Hrym, er hebt den Schild;

Im Riesenzorn rast die Schlange, Sie schlägt die Wellen; es schreit der Aar, Leichen reißt er; los kommt Nagelfar.

Von Norden ein Kiel fährt: Es nahn der Hel Leute dem Land; Loki steuert, Mit dem Wolfe zieht die wilde Schar;

Byleipts Bruder bringen sie mit.

Von Süden kommt Surtur mit sengender Glut;

Von der Götter Schwert scheint die Sonne.

Riesinnen fallen, Felsen brechen;

Zur Hel ziehn Männer, der Himmel birst. (Edda: Der Seherin Gesicht.) Die Kriegsflotten in den Ko lonien werden zum Aufstand gehetzt, Lokis Söhne und deren arische Verwandtschaft selbst gegen die Stammesbrüder gewonnen, wie auch bei uns in Deutschland von

  • 118 – jeher klerikale Tücke Germanen gegen Germanen ausspielte. Aus allen Weltteilen holte der falsche atlantische Papst die Heerscharen zusammen, um Asgard in seine Hände zu bringen.

Der Tag des atlantischen Weltkr ieges nahte heran. “Die Kiele kamen von Osten, ein Drachen stieg aus dem Meere”, d. h. eine gewaltige Kriegsflotte erschien auf der Reede des atlantischen Babylon, wahrscheinlich auch Wikingerschiffe mit Drachenschnäbeln und Drachensegeln. Das war das Zeichen zur Erhebung der niederrassischen Bergvölker und des Proletariats. Die aufgeschreckten Asen eilen, durch Heimdalls Heerhorn Gjalar gerufen, zum Kampfe. Die Brücke Bi fröst bricht unter der Last der Kämpfenden zusammen; auf de m Wigridfeld findet die Hauptentscheidungsschlacht statt; die Asen fallen bis auf Odins Lieblingssohn Widar 1), die goldglänzende, erzgegürtete Asenburg wird erstürmt, Surtur legt Feuer in dieselbe, der “Himmel” geht in Brand auf, und in Flammen steht Troja, die Stadt der speergewaltigen Priamos = Odin. Die mit Gold und Erz gefüllten Schatzkammern des Königs Priamos, seine zahllosen Herden von Schafen, Rindern und Rossen wurd en ein Raub der beutegierigen Feinde. Was ihr Schwert erreichte, wurde niedergemacht. Ein schreckliches Blutbad folgt in der ganzen Stadt (eine Bartholomäusnacht) und im Lande. Arische Kinder wurden auf den Gassen zerschmettert, arische Mädchen unter die tierischen Kriegshorden und Proletarier als Beute ausgeteilt und die Führer der Aias, so weit sie am Leben bliebe n, in Ketten und Fesseln gelegt (Nahum 3, 10). Wer fliehen konnte, entfloh.

Die Trojasage berichtet von der Flucht eines arischen Fürsten Aeneas (= Ahne der Asen) in das Idagebirge. Übereinstimmend lautet die Schilderung in Hesekiel 12, 11-16. Auf den Untergang Asgards und der Götter deutet eine Lehre der Buddhistischen Brahmanen, nach welcher die Götter nicht ewig bleiben, sondern nach Ablauf einer Reihe von Jahren mit der Welt untergehen und in das Urwesen zurücksinken würden. Nach alten indischen Schriften waren Atlanter auch nach Indien gefloh en unter Führung der großen alten Adepten, deren einer Vaivasvata Manu war 2).

Zu spät sahen die törichten Volksmassen (der blinde Hödur), die dem Jesuiten Loki Beistand geleistet hatten, wie blind sie ihr Vaterland verraten hatten. Sie erhi elten den gerechten Lohn für ihre Helferdienste.

Die Weltgeschichte kennt nichts Neues. Die geschichtlichen Vor- 1 Edda: Das Gesicht der Seherin. Ausga be von F. Genzmer. Jena. 1920, bei Diedrichs. II. Bd. 2 Blavatzky: Geheimlehre II. 443.

  • 119 – gänge sind, weil sie naturgesetzliche Folgen von Rassenmischung sind, immer wieder die gleichen. Wie Frankreich in den Hugenottenkriegen und in der groß en französischen Revolution sein bestes Arierblut verlor, so Atlantis in dem Weltkriege und in der Revolution vor etwa 12 .500 Jahren. Die arische Herrschaft war vernichtet, der gewissenlose Loki triumphierte, wie Lenin und Trotzki nach Austilgung der arischen Schichte in Rußland.

Mit reicher Beute wurden die Bundesgenossen Lokis, mit einträglichen Staatsstellungen die Wortführer der Proletarier und mit Asengütern der Priester Helfershelfer abgefunden. Die Asenburg wurde neu gebaut. Eine neue Burg und Stadt und ein “neuer Tempel”, die in Hesekiel 40-48 ausführlich beschrieben werden, entstanden aus der Asche.

Loki und seine priesterlichen Helfershelfer rissen die Herrschaft an sich und errichteten den atlantischen Priesterstaat (Kirchenstaat) etwa 3500 nach de m Weltbrand und etwa 1000 Jahre vor dem Untergang der gewaltigen Stadt mitten im Meere. Diesen straff organisierten Priesterstaat nennt die Bibel in Daniel 2, 44 mit den Worten: “Aber zur Zeit solche r Königreiche wird Gott von dem Himmel ein Königreich aufrichten.” (Off. Joh. 14, 14.) Off. Joh, 20 nennt dieses angebliche Gottesreich “das tausendjährige Reich Gottes auf Erden”, d. h. auf dem Idafelde.

Wie bei uns und in Rußland di e Proletarier lange Gesichter machten, als die Herrschaft der “f alschen Propheten” begann, so auch auf Atlantis. Das Priester tum herrschte als Diktator mit unumschränkter Machtfülle und blutigster Strenge. Es band nach Offenb. Joh. 20 die alte Schlange, d. i. es zwang das Niederrassentum in die alte Hörigkeitsstellung und ging mit größter Rücksichtslosigkeit gegen die vor, die sich dem Prie sterstaat nicht fügten. Wer sich den priesterlichen Vorschriften widersetzte, wurde in den Tartarus, “in den feurigen Pfuhl”, d. i. kurzerhand in den Krater geworfen (Off. Joh.).

Nur durch eine Schrecken sherrschaft und durch Volksverdummung konnten die Pr iester ihre Tyrannenherrschaft aufrecht erhalten. Um das Volk vo n Aufständen abzulenken, führte man Kriege gegen das Ausland un d suchte sich die mächtigen Siedelungen der damaligen Kulturwelt zu unterjochen, wie Plato berichtet. Um ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten, mußten die Priester dem Volke, dem sie zuvor Freiheit und Gleichheit vorgegaukelt hatten, die Volksb ildung beschneiden. Die Priester setzten sich selbst auf die Stühle der Asen, und ihr Oberster, der Atlantische Papst, ließ sich von der dummen Menge als gewaltigen “Gott” verehren.

  • 120 – Der Bericht Hesekiels (Aasaki-els) ist offenbar von einem Augenzeugen verfaßt. Dieser hat nach Hes. 1-4 Atlantis selbst besucht, wurde dort umhergef ührt und sah auch dort den atlantischen Priestergott (Papst) auf dem Stuhle Allvaters sitzen (Hes. 1, 26-28). Hesekiel sollte dort di e neue Priesterstadt aus Ziegel zeichnen (Hes. 4, 1) und in die atlantischen Kolonien gehen und diese zur Treue auffordern.

Das in Unwissenheit und Furc ht vor greulichen Göttern erzogene Volk konnte aber die eiserne Faust des atlantischen Papstes nur schwer ertragen. Wie im römischen Kirchenstaate folgte auch hier Aufstand um Aufsta nd, und die Priester wurden schließlich mit denselben Waffen besiegt, mit denen sie die Monarchie und arische Verfassung zerstört hatten. Führer des Volkes riefen auswärtige Völker zu Hilfe, und wieder sah das Idafeld die Heere der ganzen Welt auf sei nen blühenden Fl uren um “die geliebte Stadt Gottes” versammelt. “Die Heiden an den vier Enden der Erde” und “Gog und Magog” an der Nord- und Ostsee, an Zahl wie Sand am Meer, zogen herauf “auf der Breite der Erde” und “umringten das Heerlager der Heilig en und die geliebte Stadt”. Hes. 38, 39 berichtet von den Kämpfe n mit Gog und Magog “mitten auf der Erde” am großen Tag von Hermagedon. Nach Hes. 39 müssen die Fremden eine fürchterliche Nied erlage erlitten haben. An dem Kampfe waren nach Platos Bericht auch Alt-Athener beteiligt. Keine der beiden Parteien konnte sich des Sieges freuen, denn beide wurden nach übereinstimmen den Berichten der Alten vom Untergang Atlantis überrascht, und nur wenige dürften dem Erdbeben entkommen sein.

28. Abschnitt

Der atlantische Staat als Raubstaat.

Die Menschen von Atlantis, d. i. die entstandenen Bastarde von Tiermensch und Kindern der Sonne (Theos), Niederrassigen und Germanen, “wurden böse von Jugend aus”. Es entstanden durch den germanischen Blutzufluß intelligente rote Bestien. Während der Germane sich weniger den irdischen Gütern als den geistigen Dingen zuwendet, ist es bei dem Niederrasse ntum umgekehrt. Bei der roten atlantisch-amerikanischen Rasse, der auch das Judentum entstammt, finden wir daher als hervorragendsten Zug Raublust, gepaart mit tierischer Grausamkeit und völliger Gewissenlosigkeit.

  • 121 – Als die Roten und anderen Farbigen auf Atlantis die Herrschaft an sich gerissen hatten, wurde au s dem Kulturstaat Atlantis ein Räuberstaat, wie in der geschichtlichen Zeit infolge Vor wiegens dunklen Blutes Karthaga, Phönizien, Rom, England und Frankreich.

Die Priester von Sais erzähl ten dem Plato, daß Atlantis mehrmals Raubzüge nach Oste n, nach Europa und nach Griechenland gemacht habe. Irländi sche Sagen erzählen davon, daß Bewohner einer westwärts gelegenen Insel auch Deut schland schwer bedrängt hätten und von dies en s chließlich besi egt worden wären.

Von den östlichen Iberern, di e sich ein er 6000 Jahre alten Vergangenheit rühmten, erzählt der Griech e Strabo, daß si e di e ungeheuere Wanderung vom “Ende der Welt” nach Europa gemacht hätten. Es handelt sich um den Einbruch der roten Rasse in Europa.

Einer der atlantischen Heerkönige scheint Poseidon gewesen zu sein, von dem di e griechi sche Sag e zu ber ichten w eiß. Sein Bil d findet man des öfteren auf ural ten Münzen. Daß er auf seinen kühnen Seefahrten überal l hinkam , wird dadurch bewiesen , daß man sein Heerzeichen, den Dreizack, in allen Länder n des Mittelmeeres, sogar in Indien un d Mexiko, findet. Offenbar kämpfte er mit Roten gegen Germanen, – Swen Hedin fand sein Zeichen sogar am Lop-nor in Asien. (Abb. 45-48.) Die gewaltigen Ruinen von Städten in Mittel- und S üdamerika und die Mountbuilders Nordameri kas erzähl en uns, daß Amerika- Atlantis in weit zurückliegen der vorgeschichtlicher Zeit ganz ungeheuere, meist rote Völkermass en besaß (s. Gr onau: Amer ika).

  • 122 – nach Plato vor de m Versinken allein 60 Millionen. Es ist aber auch naheliegend und eine Folg e natürlicher Entwickl ungsverhältnisse, daß diese bei eintretender Übervölkerung sich in Bewegung setzen mußten, und die Erdteile Afrika, Asien und Eur opa in wilden Raubzügen überfluteten, die mit echt indianischer Grausamkeit unternommen wurden. Wer einigermaßen rassengeschichtlich denken gelernt hat, für den steht es fest, daß Züge dieser roten Heere Raub- und Plünderungszüge sch limmster Art gewesen sei n müssen und daß die Anführer derselben einen h öheren Prozentsat z germanischen Blutes in sich trugen als die große Masse. Germ anisches Misch blut hatte auch immer die Führung in den Kämpfen des Niederrassentums gegen die Germanen.

  • 123 – Es sei an die Führer der Römer, Mongolen, Hunnen, Tschechen erinnert, die nach Otto Hauser (Politik und Rasse) germanische Mischlinge waren.

Nun hat uns E. Beta (Die Erde und unsere Ahnen) mit großem Fleiß und großer Gründlichkeit die Beweise dafür erbracht, daß tatsächlich die Atlanter-Amerika ner vernichtende Raubzüge nach Afrika, Asien und Europa machten. Die Fremden kamen zum Teil aus Tarschisch, wozu Thule, Tolt ekenland, Uphas und Ophis (Land mit dem Zeichen Schlange) gehörten. Das Land hieß in der Keilschrift Amuru. Die rötlichen menschenfressenden Mangbattu in Afrika und andere Negerstämme dürften noch als Nachkommen der Eindringlinge zu betrachten sei n. Ägypten wurd e von den roten Schuften wiederholt schwer heimg esucht. Farbige Wandgemälde in alten ägyptischen Bauten geben die schwarzhaarigen Rothäute farbentreu wieder.

Einige Stämme der roten Räuberscharen finden wir in den heutigen Juden und Zigeunern wieder. Beweise dafür sind ausreichend erbracht bei Gunnar Sungaard: Das jüdische Staatsgeheimnis. Wir finden bei Indianern und Juden dieselben Eigenschaften, den zigeunerhaften Wandertrieb, internationale Gesinnung, tierische Grausamkei t, Abneigung gegen körperliche Arbeit, Neigung und Hang zum Stehlen, Rauben und Morden (50 Prozent aller Verbrecher in Neuyor k sind Juden), Unehrlichkeit im Handel, Unsittlichkeit, Menschenfr esserei. Näheres s. bei Sungaard:

Das jüdische Staatsgeheimnis.) Nach Beta ging von Nordafrik a aus ein Riesenheereszug, dem auch Neger und Asiaten beigemengt waren, über Italien, damals vor der bei dem Einfang des gegenwärtigen Mondes entstehenden Flut noch mit Afrika zusammenhängend, nach Deutschland, das damals ganz Europa umfaßte. Niedergebrannte Wälder und Städte kündeten, daß das wilde Heer der Azteken-Atlanter auf dem Kriegspfad sei. Die waldlosen Stellen Italiens führt Beta noch darauf zurück.

Wer den tierisch-grausamen heimtückischen Charakter der Indianer, ihre Mord- und Raublust kennt, kann sich eine schwache Vorstellung davon machen, wie die wilden Scharen der Azteken- Atlanter in Deutschland gehaust haben mögen.

Furcht, Grauen und Entsetzen ging von den wilden Hebräer- Azteken-Scharen einher, deren Totem (Heeres- und Stammeszeichen) der “Drache” und die “Schlange” waren, die beide in der Bibel (Off.

Joh. und Paradiesesbericht) erwähnt wurden. Heute noch spricht die Sage vom wilden Heer dieser B estien, wie sie in den uralten sibyllinischen Büchern genannt werden. Sie hausten noch schauerlicher als ihre Vettern, die Hunnen und Mongolen.

  • 124 – Wälder und Häuser gingen in Flammen auf, Frauen und Mädchen wurden von ihnen ve rgewaltigt, wie heute noch, blondgelockte Kinder nach altem indianisch-mexikanischhebräischen Opferritus geopfert, gefressen oder lebendig als “Brandopfer” verbrannt, und zwar dem indianischen Gott Jahowa- Jehova = Teufel zu Ehren, um nach ihrem uralten Aberglauben langes Leben und gutes irdisches Wo hlergehen zu erhalten, – “aus daß dir’s wohlergehe und du lange lebest auf Erden” (I. Mose 11, 20).

Das Hauptkennzeichen dieser Atlanter-Hebräer waren blutige Menschenopfer und Menschenfresserei, ihre menschlichen Zeremonien roh und grausam, ih re sogenannten Opfermahlzeiten und Opferschmäuse grauenhafte Menschenfresserei, wie heute noch in ihren Geheimbünden in Amerika, Afrika und Asien.

In Mecklenburg sind die Schreck enszeiten, welche die weiße Rasse (Angelois – Engel – Angeln de r Bibel) unter der Herrschaft der Atlanter-Hebräer durchzumachen ha tten, noch in Erinnerung. Ein uraltes Lied im Harz singt noch von dem wilden, roten, indianischhebräischen Jäger: “Um deine Berge weht ein Sang, Der Sturmwind selber ist sein Träger:

Er faust und braust von einem wilden Jäger, Gewaltig, grauenvoll wie Donnerklang.” Dort war vielleicht auch die große Befreiungsschlacht beim Birken- oder Birnbaum (von der die Leninsche Prophezeiung erzählt) unter Führung des deutschen Königs Michael (des Erzengels der Bibel), der die Atlanter-Hebräer mit ihrem Heereszeichen Stern, Drachen und Schlange aus Deutsch land austrieb. Der schreckliche Befreiungskampf der Engel (Angeloi s der Bibel – Germanen) aus der Herrschaft des “Satans” (der At lanter-Hebräer) muß jahrelang gedauert haben, (Siehe auch Abschnitt 34.) Die Entscheidungskämpfe waren in der Hauptsache in Norddeutschland, die Hauptfestung der Hebräer war die in der deutschen Vorgeschichte so überaus wichtige Stadt Goslar. Als “Hauptkämpfer” gegen die “Schla nge” werden genannt Georg, Michael, Orion (Arier), Feridus. Georgs und Michaels Andenken leben in St. Georg und St. Michael weiter. Die Bilder mit ihrem Kampf gegen den Drachen sind allgemein bekannt.

In der Hauptkirche von Goslar steht heute noch ein höchst merkwürdiges Ding, der sogenannte Krodoaltar. Er war nach Beta ein Werk der roten Taifalen (der roten Teufelsanbeter).

  • 125 – Der sonderbare Krodoaltar ist hö chst sel tsam stil isiert un d aus Bronze gegossen. Nach Beta so ll er das Bundesheiligtum der verjagten atlantisch-hebräi schen T eufel, ihre Bun deslade gew esen sein, höchst wahrscheinlich einer jener tragbaren Bronzeöfen, in denen die armen Opfer ( Kinder, Mä dchen und J ünglinge) atlantisch-he bräischniederrassigen Wahnsinns lebendig verbrannt und die Knochen der “Brandopfer” dem Heere als Fetisch vorangetragen worden sind.

  • 126 – Jahrzehnte der Bedrückung und entsetzlichster Plagen aller Art mög en der Austreibung der r oten T eufel vorausg egangen sein.

Nach Fr. v. Wendrin (Das entdeck te Paradies. Berlin 1924, bei Westermann) sol len di e Skan dinavier den Deut schen z u Hilfe gekommen sein und ihr Eingreifen die Schlacht zugunst en der Deutschen entschieden haben. Franz v. Wendrin stellt auf Grund der schwedischen Felsbil derschriften fest, daß di e geschil derten Vorgänge vor etwa 60.000 Jahren sich abspielten. Auch E. Beta (Die Erde und unsere Ahnen) kommt z u ähnlichen Ergebn issen. Mag die Wissenschaft noch Gen aueres feststellen , das l äßt sich mit Gewißheit behaupten, und ist schon als Ergebnis naturgeschichtlicher Betrachtung festzulegen, daß die wie Ratten und Mäuse si ch mehren de über aus zahl reiche rote atlantische Bevölkerung mit der Naturgewalt eines aus den Ufern tretenden reißenden Stromes die angrenzend en Erdteile in ungeheuren Raubzügen überschwemmte.

Die Vertreibung der Atlanter aus ganz Europa scheint nicht ganz gelungen zu sein. Ver mutlich haben di ese insbesondere in Süd- und Westeuropa die Männer der weißen Bevöl kerung totgeschlagen, i hre Frauen genommen und si ch dadurch hochgekreuzt. Nur das größere jetzige Deutschl and scheint völlig frei von ihnen geworden zu sein. Reste ihr es Blutes findet man da un d dort in Deutschland nicht ganz selten, wenn auch durch die Blutmischung arisiert.

In größeren Meng en sitzen die Nachkommen der vertriebenen atlantischen Mischrasse in Süd-, Ost- und Westeur opa. Ihr grausames tierisches un d kult urfeindliches Blut lebt stark in den ganz ver bastardierten Franzosen, den treulosen Italienern, den schmutzigen T schechen, K roaten und an deren Südsl aven un d vor allem in den Juden = Hebr äern, deren Kultus, wie Gunar Sungaard (Das jüdische Staatsgeheimnis) einwandfrei nachweist, ganz und gar eine Fortsetzung des grausigen bl utigen Kultus der Atlanter-Azteken ist, deren Blutbrüder sie sind.

Nach den Berichten der Bohusläner Bilderschriften müssen die atlantischen Eindringlinge Scheusale gew esen sei n. Sie mischten sich geschlechtlich sogar mit T ieren, so mit Hun den, Schafen und Schweinen, weshalb sie den Namen Schweine = Eberer = Ebräer = Hebräer erhielten. (Abb. 50 und 51.) Den Na men Juden (kommt vom “Guten,” “Goten,”

  • 127 – da das G im Nordischen auch wie J gesprochen wurde; vgl. Jütland = Gutland = Gotenland) und den Na men Isr aeliten, der ein Sammelnamen für germanische Stämme war, haben sich di e schlauen betrügerischen Ebräer = Schweine gestohlen, um nicht erkannt zu werden. Bei den Hebräern sind diese Tatsachen alle sehr lebendig erhalten und in ih ren Schriften aufbewahrt. Sie wissen gar wohl, daß sie T iere und Schweine genannt wurden, bezeichnen aber in ihren heiligen Schriften nicht sich, sondern uns Deutsche damit und sorg ten im Weltkrieg dafür, daß ihr eigentlicher Name in d er ganzen Welt uns Deutsch en beigel egt wurde, da sie kein Vol k der ganzen Welt mehr hassen und fürchten als das große Volk der German en (die Söhne der Götter = Asen), das in allem und jedem, in Körperbau und Gestalt, in Sitte, Ge sittung und Religion, Leben sauffassung und Weltanschauung ihr Gegenpol ist, denn sie sind nach der Bibel die Kinder der Finsternis und des T eufels, die German en aber die des Lichtes und des gütigen Allvater s Christi. Die Niederrassigen verkörpern den T iermenschen, die Germanen dageg en den Gottmenschen, dem das Erdreich b estimmt ist, während Christus die Ausrottung der Kinder der Finsternis befiehlt.

Mit der Entschei dungsschlacht im “deutschen” Par adiese (es gab ja m ehrere von den Germanen begründete Para diese) wa r der Kampf

  • 128 – zwischen Rotschwarz einerseits und Weiß andererseits nicht entschieden, er tobt seitdem ununterbrochen fort. Wir wissen aus der Erzählung der Priester zu Sais, daß große Germanenscharen in Atlantis selbst mit der roten atla ntisch-ebräischen Teufelsrasse kämpften und mit Atlantis versanken. Die Kämpfe mit der atlantischen Mischrasse und ihre n ausgekreuzten Nachfahren in Frankreich, Italien, Rußland un d Asien dauerten bis in die geschichtliche Zeit und bis in die Gegenwart herein. Unablässig hatten sich die Germanen de r Raubzüge de r grausamen räuberischen Nachkommen der Atla nter-Azteken des Römerreiches und Frankreichs und der Hunn en- und Mongolenstürme zu erwehren. Unsäglich viel des besten Blutes der Söhne Gottes ist in diesen unaufhörlichen Kämpfen umsonst verronnen und in die Teufelskinder zu unserem Schaden geflossen, weil sie die uralten Lehren ihres Führers Esus vergaße n, die Kinder der Finsternis auszurotten (s. Kap. 37/38).

Unsere Torheit, die Kinder der Finsternis und des Satans für “Brüder” anzusehen, büßten wir im Weltkrieg, in dem das ganze Tiermenschentum der Erde unter Führung der Ebräer wiederum gegen die Kinder Gottes zu Felde zog. – Werden wir noch einmal wie König Michael vor 11 .500 bzw. 60 .000 Jahren Sieger im Verzweiflungskampfe werden oder untergehen?

Es ist naheliegend, daß die we iße Rasse (ursprünglich völlig weiße Hautfarbe und Haare) du rch die Vermengung mit den eingedrungenen Niederrassigen viel dunkles Blut aufgenommen hat und dadurch viel Elend, Krankheit und Sittenverderbnis, auch viel Heidentum und Aberglauben in das Göttergeschlecht eindrang.

Betrübende Erfahrungen haben die Germanen daher schon vor Jahrzehntausenden veranlaßt, nach wissenschaftlicher Erkenntnis strenge Reinzucht zu treiben und ihre Rasse durch strenge Rassengesetze zu schützen. Die uralten indischen Rassengesetze des Manu (des “Mannes”) sind wohl ein Teil derselben. – Es ist sehr fraglich, ob die Rettung der Germanenrasse vor Bastardierung oder vor Vernichtung durch die an Zahl übergewaltige at lantische Rasse möglich gewesen wäre, wenn nich t diese durch eine gewaltige Erdkatastrophe zum großen Teil vernichtet worden wäre. Der Untergang des großen Babels (Atlantis), “der großen Hure am Meere” (d. i. der verfluchten Mischrasse) , sollte für die weiße Rasse von größter Bedeutung werden.

29. Abschnitt

Der Untergang von Atlantis und der “Heiligen Stadt Gottes” “mitten im Meere” “zwischen den Inseln”. Der “Weltuntergang” vor 11.500 Jahren.

Da Babylon auf Atlantis die einz ige Welthandelsstadt war, da von ihr aus die Kultur in alle Welt ausströmte, da sie allen Völkern Industrie-Erzeugnisse brachte und der Handel aller Völker auf den Weltmittelpunkt Atlantis zuströmt e, entstand dort ein buntes Rassengemisch, das von Jahrhunder t zu Jahrhundert schlimmer wurde und in ein wahres Rassenchaos sich verwandelte, als Atlantis zum tausendjährigen Priesterstaat wurde; denn die Priester waren im Interesse ihrer Herrschaft gezwungen, die Verbastardierung der ihnen untergebenen Völker zu begünstigen und die arischen Rassengesetze auszuschalten. So wurde Babylon die reinste Rassenausstellung und Rassenmenagerie. Alles paarte sich wahllos wie Ratten und Mäuse. Es mag no ch schlimmer gewesen sein als in den Welthandelsstädten unserer Tage. Sehr anschaulich und erschütternd schildert der bekannte Anthropologe und Literaturhistoriker Otto Hauser die Ursache und Wirkung der grausigen Rassenmischung auf Atlantis in seinem gleichnamigen gewaltigen Epos 1), in welchem er – unabhängig von mir – auf die gleichen Gedanken kommt.

Nach Mose I, Kap. 6, Vers 2 “s ahen die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschheit, wie si e schön waren, und nahmen zu Weibern, welche sie wollten”. Ra ssenmischung bringt aber immer eine grenzenlose Verderbnis des Charakters, denn die Mischlinge erben in der Regel die schlechten Se iten des Elternpaares. I. Mose 6, 5 berichtet anschaulich, daß “der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trac hten ihres Herzens nur böse war immerdar”. Die Aias achteten ni cht mehr auf die alten arischen Rassengesetze. Die Edda schildert die entstehende Sittenverderbnis übereinstimmend mit den verschiedenen biblischen Propheten in ähnlicher Weise: “Brüder kämpfen Und bringen sich tot, Brudersöhne Brechen die Sippe; 1 O. Hauser, Atlantis. Der Untergang einer Welt. Weimar, bei A. Dunker.

  • 130 – Arg ist die Welt, Ehbruch furchtbar, Nicht einer will Des Andern schonen.” Die Bibel vergleicht daher Babylon “an den Wassern mitten im Meere” ganz richtig mit einer groß en Hure (Off. Joh. 17, 1 u.f., 17, 18). Hätte Atlantis weiter bestan den, so wäre eine grenzenlose Rassenmischung und damit Sittenver derbnis über die ganze Welt gekommen und der Zweck der Schöpfung hätte sich nicht erfüllt.

Darum “reute es Gott, daß er die Menschen auf Erden gemacht hatte”, daß er den tierischen “Menschen” durch die Aias Kultur hatte bringen lassen und ihre Vermischung mit ihnen zuließ. Er wollte die “Menschen” (Menschentiere!), die er geschaffen hatte, mit allem Getier auf Atlantis wieder vertilg en; “denn die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels, und alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden” (I. Mose 6, 4-13 ). Die “große Hure Babylon” auf Atlantis war “eine Behausung der Teufel” (Menschentiere) und ein “Behältnis aller unreinen Geister und aller unreinen Vögel” geworden (Off. Joh. 18, 2), d. i. voll von sittenlosen Mischlingen und Niederrassigen. * * * Plato schildert im Kritias die germanischen Atlanter vor und nach ihrer Vermischung mit dem Tiermenschentum also: “Durch viele Geschlechter hind urch waren sie, solange das Göttliche (das höherrassige Blut) in ihnen lebendig blieb, den Gesetzen gehorsam, fromm und gottesfürchtig. Sie lebten friedlich untereinander und ertrugen die sie treffenden Schicksale mit Sanftmut und Besonnenheit: Denn um der Tugend willen erachteten sie alle irdischen Dinge für gering und betrachteten ihren Reichtum an Geld und anderer Habe als eine Last. Sie berauschten sich nicht in übermütiger Laune in Wein, so ndern lebten nüchtern; denn sie sahen ein, daß, wenn alle tugend haft sind und freundschaftlich zusammenhalten, Reichtum und Wohlstand von selbst wachsen; wenn man aber absichtlich darnach trachtet, er von selber zugrunde geht. Bei solcher Gesinnung und weil die göttliche Natur (die Gotennatur) in ihnen lebendig blieb, gediehen alle ihre Dinge und sie wurden reich und mächtig. Al s sie aber von Gott abfielen (Vermischung mit den Farbigen) und die sterbliche Natur (das niederrassige Blut) in ihnen di e Oberhand gewann, wurden sie lasterhaft und Gott vertilgte sie!” * * *

  • 131 – Die Ursache des Unterganges vo n Atlantis ist nach Fisch er (Weltwende) und Hörbiger (Das deutsche Weltbild) folgende:

Die mondlose Zeit war für die Erde eine Zei t der geologisch en Ruhe un d ungestörten Kulturentw icklung gewesen. Das sollt e mit dem Erscheinen des gegenwärtigen Mondes Lu na p lötzlich a nders werden und mit einer furchtbaren Ka tastrophe für die Erde und ihre Kultur e ndigen. Der Pla net Luna war der Erde im Laufe de r Jahrmillionen näher gekommen und wurde, als er auf seiner Bahn in Erdnähe kam, von dieser ei ngefangen und gezwungen, sich um sie und nun mit ihr um di e Sonne zu bewegen. Der ehemalige Stern erschien nun plötzlich den Erdbewohne rn etwa in der gegenwärtigen Größe. Aber das schöne Schauspiel hatte für die Bewohner der Südlichen Breiten ein sehr bö ses Nachspiel. Die ung eheure Anziehungskraft des sich nähern den Monde s zog di e Fl uten de s Weltmeeres von den Polgegenden ab und in die wärmeren Breiten, so daß Atlantis und Lemurien von dem Meere bedeckt wurden. (Abb. 6.) Gleichzeitig trat eine Umbildung der Kugelform der Erde ein: Die Pole glätteten sich ab, die Gürtel zw ischen den Wendekreisen w ölbten sich stärker em por. Daß das nicht ohne gleichzeitige heftige Erdbeben vor sich ging, ist selbstver ständlich. Soweit die Erklärung von Hörbiger und Fischer.

Die Erdachse m ußte unter der An ziehungskraft des Mon des eine andere Stellung ann ehmen, was Astronomen des Alter tums bestätigen (Blavatzky II, 421). Dies mußte Verschiebungen aller Art

  • 132 – und eine andere Verteilung von Wasser und Land hervorrufen, das Klima der gemäßigten Breiten sich verschlechtern. Die große Mondeinfangflut geschah nach der chaldäischen (keltischen) Flutsage unter Xisuchros (Sisuthos), der Jesus und seine Zeit darstellt. Nach den Berechnungen der Chaldäer war die Flut vor 18 Saren a 3600 Jahren = 64.800 Jahren. Die von den Kelten überhaupt aufgezeichneten Sa ren-Mondperioden umfassen zusammen 432.000 Jahre.

Die Mondeinfangflut hatte fü r Europa eine besondere Bedeutung: Das Klima wurde rauher . Die Gründe wolle man in dem Buche Fischer: Weltwende nachlesen. Dazu wurde die Landbrücke zwischen Europa und Afrika unter Wasser gesetzt. Das Mittelländische Meer, das aus zwei getrennten Becken bestand, wurde eines. Der Einfall der Rote n und Schwarzen in Europa war unterbunden und die germanische Rasse konnte sich ungestörter entwickeln.

Nach den mit den geologischen Befunden übereinstimmenden Berichten der ägyptischen Priester und nach den indischen Geheimlehren geschah das Ver schwinden von Atlantis in verschiedenen Zeiträumen und Teilen.

Der Untergang von Atlantis war ein schaurig-schönes Schauspiel voll fürchterlicher Groß artigkeit, ein Schauspiel, wie es nur der allgewaltige Schöpfer selbst geben konnte. Wie ein Betrunkener, zitternd in allen Fu gen und unaufhörlich schwankte die Erde hin und her. Die Berge hü pften auf und nieder wie Lämmer (Psalm 107, 114) und wurden immer kleiner. Dumpf, schaurig und unaufhörlich rollte der Donner be im Einsturz der Hohlräume.

Himmelhoch stiegen Feuergarben aus den Kratern hervor, alte lebten wieder auf, neue zeigten sich dem entsetzten Auge des Beobachters.

Glühende Gase, Wasser- und Schw efeldämpfe füllten die Luft, verfinsterten den Himmel und die Sonne (Jes. 13, 10) und machten den Tag zur Nacht. Unaufhörlich du rchzuckten Blitze die grausige Dämmerung und zu dem Donner im Innern der Erde gesellte sich der in den Wolken.

Kraterwände zerrissen, und verheerend wälzte sich der rote Wolf (Lava) über die Fluren Atlantis. “Vor ihr sang im Vogelwalde Der hochrote Hahn, Geheißen Fialar.

Den Göttern gellend sang Gullingambi, Weckt die Helden beim Heervater, Unter der Erde singt ein anderer, Der schwarzrote Hahn, In den Sälen Hels.” (Edda.)

  • 133 – Hahn ist die Bezeichnung für Vulkan. “Gellend heult Garm, Vor Gnipahellir;

Es reißt die Fessel, Es rennt der Wolf.” (Edda: Der Seherin Gesicht.) Mit Garm ist der Vulkan gemeint. Die Fessel reißt, d. i. die Kraterwände spalten sich und der Wolf, die Lava, fließt aus.

Der Himmel (Himmelsberg) birst. Die Toten in ihm stehen zum Entsetzen der Lebendigen auf (Off. Joh. 20, 13), d. h. Die Mumien werden durch das Erdbeben aus ih ren Grüften geschleudert. Der goldstrahlende Tempel auf dem Hi mmelsberg stürzt zusammen und begräbt die hilfesuchende Menge der Gläubigen und den atlantischen Papst auf dem “he iligen Stuhl Gottes”. Die Häuser krachen zusammen. Aus der Riesenstadt wird ein Trümmerhaufen und ein Feuermeer, in dem Tausende ein schreckliches Grab finden.

Wer fliehen kann, stürzt voll Tode sentsetzen ins Freie. Millionen flehen zum Himmel um Erbarmen und Rettung (Psalm 104, 107).

Aber vergebens. Wer scheinbar dem Tode von hinten entrinnt, den packt er von vorn mit zehnfacher Kraft. Viele suchen Rettung auf Schiffen, aber der hohe Wellengang zerstößt diese wie Glas.

In wenigen fürchterlichen Tagen und Nächten zerbricht Allvater seine mißratene Schöpfung wie ein Kind sein Spielzeug. Die Erdrinde senkt sich und birst. Die Fluten des Meeres rauschen herein und es “brechen auf die Brunnen der Tiefe” (I. Mose 7, 11). Das Land senkt sich scheinbar und wird vom Meer e bedeckt. Das auf den Erdkern einströmende Wasser wird in Damp f verwandelt und in riesenhaften Wolken zum Himmel geschleudert. “Der Himmel birst”, d. h. die mit Dampf übersättigte Atmosphäre läßt diesen in unaufhörlichen fürchterlichen Regengüssen niederpra sseln (I. Mose 7, I2; 7, 19.23).

Die Berge werden zusehends kleiner und zerschmelzen wie Wachs (Psalm 97, 1-5; Jes. 40, 4; Mich. 1, 4). Schließlich wurden alle hohen Berge mit Wasser bedeckt und “all es Fleisch”, Tier und Menschen, “ging unter”.

In einer Stunde (Off. Joh. 18, 17) war die Kultur von Jahrzehntausenden in die Tief e versunken und die trüben, rauchenden und dampfenden Fluten des Ozeans wälzten sich über dem Grabe von 64 Millionen Mensch en. Entsetzt sahen die wenigen, auf Schiffen Geretteten dem fürcht erlichen Schauspiel zu (Off. Joh. 18, 17) und beklagten die Verlus te an Gut und Menschenleben (Psalm 18 und 107).

  • 134 – Die Insel Pascua, westlich von Ch ile, trägt auf der Spitze eine hohe Steinsäule. Ein in sie eingemeißeltes Menschenangesicht sieht traurig nach Norden. Die Steins äule wurde nach der Sage von Geretteten der Gottheit zum Danke gesetzt.

Auch Hesekiel schildert den plötzlichen Untergang von Atlantis (Hes, 27, 36 und 28, 19). Da diese Kapitel von der “Stadt mitten im Meere” reden, “deren Grenzen mitten im Meere sind” (Hes. 27, 4; 27, 25; 27, 3; 28, 8), “deren Fürst auf dem Throne Gottes mitten im Meere” (Hes. 28, 2), “auf dem heiligen Berge Gottes (Hes. 28, 14) sitzt”, und da diese Stadt ausdrücklich als die bezeichnet wird, “die im Lustgarten Gottes (Eden, Idafeld, Paradies) und reich an Edelsteinen aller Art ist” (Hes. 28 ), so kann damit nur Babylon auf Atlantis gemeint sein und sonst keine andere. Wir dürfen den Fälschern der Geschichte Atlantis dankbar sein, daß sie die treffenden Stellen stehen ließe n und uns so die Geschichte von Atlantis überlieferten. Das Buch des Propheten Hesekiel scheint überhaupt wie die Offenbarung Johannis sich in der Hauptsache lediglich mit Atlantis zu beschäft igen. Freilich sind diese Berichte vielfach zerrissen, verändert und mit Einschiebungen der Fälscher vermengt.

Bei den Mayas auf Yukatan wurde ungefähr vor 3500 Jahren ein Bericht über den Untergang von Atlantis geschrieben. Das Manuskript ist noch vorhanden und findet sich als Troano- Manuskript im britischen Museum zu London. Nach ihm gestaltete sich der Untergang von Atlantis fo lgendermaßen: “Im 6. Jahre Kan, am 11. Muluk im Monat Zac, fanden schreckliche Erdbeben statt, die ohne Unterbrechung bis zum 15. Chuen andauerten. Die Gegend der Schlammhügel, das Land von Mu, war das Opfer: es wurde zweimal emporgehoben und plötzlich war es über Nacht verschwunden. – Das Meer wurde fortwährend durch vulkanische Gewalten aufgewühlt. Infolgedessen hatte sich das Land innerhalb einer gewissen Grenze mehrmals an verschiedenen Stellen gesenkt und gehoben. Schließlich gab die Oberfläche nach und “zehn Länder” (!) wurden voneinandergeris sen und zerstreut. Unfähig, den gewaltigen Zuckungen gegenüber standzuhalten, versanken sie mit ihren 64 Millionen Einwohnern 8060 Jahre vor der Abfassung dieses Buches.” – Im Sagenschatz des alten Persien, der auch die Geschichte von Atlantis enthält, wird ebenfalls die Mitteilung gemacht, daß Atlantis vor etwa 11 .500 Jahren versunken sei. – Eine gleiche Angabe findet sich in indischen Geheimschriften (nach den Forschungen von Blavatzky).

Diese Berichte stimmen mit den übrigen Sintflutberichten der

  • 135 – alten Kulturvölker, auch mit gallisch en und britischen, überein. Das ist auch ganz erklärlich: Kein geschichtliches Ereignis machte auf die damalige Menschheit auf Jahrta usende hinaus einen so großen Eindruck, als der Untergang dieses Zentralpunktes der ganzen Welt.

Ebenso zweifellos ist es, daß di e auf Schiffen sich rettenden Augenzeugen der Weltkatastrophe die Schreckenskunde in alle Welt, besonders in die Kolonien Ägypten, Troja, Sumerien, Iberien, Italien, Amerika und zu den nordischen Ariern brachten. Nach den alten Sagen hat sich durch eine Arche (Sch iff) nach Schweden ein Atlanter namens Belgamer, nach Chaldäa ein Xisuthrus, nach Indien ein Vaivasata, nach China ein Peirum gerettet (Blavatzky Il, 818), nach Griechenland der atlantische Priester Deukalion.

Es ist auch gut denkbar, daß wi ssende arische Astronomen die Erdbebenkatastrophe voraussahen, sich rechtzeitig auf Schiffe flüchteten und dort fern vom St rand das Unheil abwarteten. So erklärt sich ungezwungen die Sage von Noah mit der Arche. Ein kluger Mann mag seine Familie und Mundvorräte für viele Monate, dazu Tiere und Sämereien auf ein Schiff gebracht und sich gerettet haben. Psalm 18; 33; 42, 7-8; 45 ; 65; 67; 89; 93 ; 96-99; 103 und 107, die einen ganz deutlichen Hinweis auf die Vorgänge bei dem Untergang Atlantis enthalten, sind zweifellos ein Danklied Überlebender für ihre Errettung. Die biblische Erzählung von der Rettung einer Familie (Noah) findet sich in allen alten Sagen, auch in der griechischen, und damit längst vor der Entstehung der Bibel. Die griechische Überlieferung läßt Deukalion und seine Gemahlin Pyrrha der großen Flut entgehen und zu Stammeltern eines neuen Menschengeschlechtes werden. – Den Sintflutberichten in aller Welt schließt sich auch eine oberbayerische Sage an, nach welcher sich ein Menschenpaar vor der großen Flut auf den Watzmann gerettet hat (Dr. Sepp: Altbayerischer Sagenschatz, 1876).

Ein Wiederauftauchen von Atlantis und Lemurien, von welch letzterem manche Teile nur 75 Meter mit Wasser überdeckt sind, ist nicht mehr möglich. Die dahingeh enden Prophezeiungen bezüglich der nächsten Jahre entsprechen nicht den astronomischen Tatsachen. Vielmehr ist die Sache nach Fischer und Hörbiger so: Der gegenwärtige Erdmond wird sich immer näher an die Erde heranschrauben, dieselbe schreckliche Eiszeit und andere Erscheinungen hervorrufen, wie sie in Abschnitt 2 geschildert wurden, und in etwa 1 Million Jahr en sich auflösend auf die Erde niederstürzen. Dadurch wird aber die Wassermenge der Erde so vergrößert werden, daß Atlantis un d Lemurien nie mehr auftauchen können, auch nicht bei der großen

  • 136 – Rückflut, vielmehr werden die Wohngebiete der Erde in der folgenden neuen mondlosen Zeit noch erheblich mehr verringert sein.

Vermutlich ist das beobachtete langsame (scheinbare) Sinken von Helgoland und der Gegend von Hadeln an der Nordsee (5 Zentimeter in 100 Jahren), sowie das langsame Ansteigen des Mittelwassers an den Pegeln der Rh ein- und Nordseehäfen auf die kaum merkbare, wachsende, durch die Mondannäherung hervorgerufene Gürtelhochflut der Erde zurückzuführen. Damit hängt auch die langsame Verringerung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde zusammen.

Vielleicht finden einst Wissenschaft und Technik ein Mittel, die todbringende Annäherung des Mondes zu verhindern.

30. Abschnitt

Die Folgen des Unterganges von Atlantis.

Der Untergang von Atlantis war für die Zivilisation auf viele Jahrtausende hinaus ein unersetzlicher Verlust. Ob für die arische Rasse, ist kaum zu bejahen, eher zu verneinen, denn die von Atlantis ausgehende Rassenmischung und Rassenverderbnis hätte auch die noch rassenreinen arischen Stämme im Norden in ihren Strudel gezogen und der Zweck der Schöpfung wäre ganz verloren gegangen.

Die Bedeutung des Unterganges von Atlantis für die damalige Kulturwelt läßt sich schwer vorstellen und beschreiben. Aus Hesekiel 26, 27, 28 und Offenbarung Johannis läßt sich einigermaßen ersehen, welch gewaltige wirtschaftliche Bedeutung Atlantis für die erste Kulturperiode der Erde hatte. Einen schwachen Vergleich gibt uns vielleicht Karthago, Rom, England oder das jetzige Amerika. Der Untergang mancher gegenwärtiger Ku lturzentren wäre wohl fühlbar, aber nicht unersetzlich. Die Welt würde sich von einem schweren Schlage rasch erholen und die übrigen Kulturmittelpunkte würden den Verlust bald ausgleichen. Ande rs aber bei Atlantis. Vielleicht bekommt man von ihm eine richti ge Vorstellung, wenn man dieses Wunderland und seine über die ganze Welt sich erstreckenden Kulturbeziehungen mit einem Spinnennetz vergleicht, in dessen Mitte “die Stadt Gottes mitten im Meere” als tätige Spinne sitzt, welche ihre Fäden an allen “Enden der Welt” anheftet. Plötzlich wird dieses Netz zerrissen und ausgetilgt, und nur wenige Fetzen hängen noch an den Enden der alten Kulturwelt, in Ägypten, Sumerien, Italien, Westkleinasien, Amerika, Westafrika, Indien und Europa.

Mit dem Tode der Spinne sank die Möglichkeit dahin, die ab-

  • 137 – gerissenen Fäden wieder zu verknüpfen. Erst unserer Zeit war es vorbehalten, die Spuren jener ersten arischen Kulturglanzzeit wieder aufzufinden und zu einem magisch leuchtenden Bilde zusammenzufügen.

Mit Atlantis war das Licht der ganzen Welt untergegangen.

Entdeckungen und Erfindungen un d wirtschaftliche Erkenntnisse hatten die atlantischen Aias als Geheimnisse verwahrt und waren deshalb mit ihnen meist zu Grabe getragen worden. Nur in Ägypten und Sumerien wurden Reste durch die arische Priesterkaste bewahrt. Mit dem Untergang von At lantis und durch die über Teile der angrenzenden Erdteile beim Untergang von Atlantis hinwegbrausende ungeheure Flutwelle wurde zugleich ein ansehnlicher Bruchteil der arischen Bevölkerung der Erde ausgerottet, aber auch durch die mit dem Verschwinden der arischen Macht und des arischen Mutterlandes in den Kolonien einsetzenden Vernichtungskämpfe gegen die Aias. Dazu waren bei dem Untergang große Truppenmassen aus den arischen Ländern, aus Gog und Magog, d. i. aus Nordeuropa, auf Atlantis mit diesem in die grausige Tiefe gegangen. Der Untergang von Atlantis bedeutet also auch einen schweren, auf Jahrtausende hinaus fühlbaren Menschenverlust für die Arierwelt. Daher die bewegliche Klage in Jesaia, “sieben Witwen suchen einen Mann”.

Die Vernichtung von Atlantis machte sich sofort überall fühlbar. Die “große Stadt Gottes mi tten im Meere” war Fabrik für die ganze Welt gewesen, vom Steinbeil aus Nephrit an bis zum feinsten Goldschmuck, und bis zu den schönsten Geweben und besten Werkzeugen. Mit einem Schlage versiegte die Welt-Warenquelle. Nur mühsam gelangen in den Kolonien schlechte Nachahmungen, und da das nachwachsende, erfinderische Blut der Aias fehlte, so verfiel die Technik; die Kunst erstarrte und vergröberte sich, fehlte auch in manchen Ländern auf Jahrtausende hinaus vollständig, so daß ein Rückfall in die Barbarei alter Tage unverkennbar ist.

Nur so ist es erklärlich, was uns die Kultur- und Kunstgeschichte von einer plötzlic hen Katastrophe berichtet, die Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung und vor der Kultur der alten Ägypter, Amerikaner, Griechen und Etrusker eingetreten ist 1).

Bei der alles überragenden Bedeut ung von Atlantis für die alte Kulturwelt ist es kein Wunder, wenn es Jahrtausende hindurch in Sage und Geschichte aller Kulturvö lker fortlebt. Die entsetzliche Katastrophe schrieb sich in Gehirn und Seele der ganzen Welt ein. 1 Lübke: Die Kunst des Altertums, Bd. I. Stuttgart 1904, bei Neef.

  • 138 – Schreibkundige suchten das Welterei gnis durch die damals übliche Bilderschrift der Nachwelt zu überliefern. In staatlichen Tempel- und Palastbibliotheken wurden die ko stbaren Schätze sorgsam gehütet.

Die Bibliotheken der Sumerer und ihrer Nachfolger, der Akkader, Babylonier und Meder waren auge nscheinlich voll von alten Sagen und Geschichtsberichten. Diese wu rden auf weiche Tontäfelchen geschrieben, welche man dann zu ihrer Erhaltung brannte. Allem Anschein nach ist der Verfasser von Hesekiel nach Atlantis geschickt worden, um einen genauen Berich t über Burg, Stadt und Tempel nach Hause zu bringen (s. Hes. 4). Nach Hes. 4, 1 hat der Berichterstatter sogar einen Plan der Hauptstadt von Atlantis in gewohnter Weise auf eine Tontafel geritzt. Wertvolle Nachrichten aus Atlantis waren auch in den ägyptischen Tempelbibliotheken aufbewahrt 2), besonders in Sais, sonst hätten nicht die ägyptischen Priester dortselbst dem Solon die genauesten, mit der Edda und den übrigen Überlieferungen übereinstimmenden geschichtlichen Berichte vorlegen können. Ausgezeichnete Berichte über Atlantis finden sich fraglos auch in den Aufzeichnungen der Mayas in Mittelamerika (siehe Troano-Man uskript in der Bibliothek in London). Leider aber wurden von fanatischen Mönchen und Bischöfen ganze Wagenladungen von Maya-Handschriften nach der Eroberung von Mexiko durch Pizarro verbrannt, durch den Bischof Merida und durch den Jesuiten Landa allein 27 Manuskripte, geschrieben auf Hirschhaut, und 197 andere Schriften verschiedener Größe, so daß nur vier dieser Manuskripte erhalten worden sind, welche gegenwärtig zu den kostba rsten Schätzen der Bibliotheken von Dresden, Paris und Madrid gehören 3).

Am bedeutungsvollsten wurden für uns die Aufzeichnungen in Sumerien und Ägypten und zwar durch folgende geschichtliche Ereignisse: Nebukadnezar läßt 588 das ihm unbequem gewordene Judenreich erobern, schleppt die Vornehmsten des Landes, darunter Schriftgelehrte und Priester, in Gefangenschaft. Den letzteren gelingt es, in einflußreiche Stellungen zu gelangen, chaldäische Sprache und Schrift zu erlernen und Zu tritt zu den Bibliotheken zu bekommen. Hier finden sie die merkwürdigen Schriften über Atlantis. Da kommt einem unter ihne n, dem Esra, ein genialer Plan, der von ihm und Schriftgelehrten späterer Generationen in bekannter jüdischer Unverfrorenheit durchgeführt wird:

Es soll von den Rabbinern ein jüdischer Priesterstaat nach 2 Siehe 31. Abschnitt. 3 Gronau: Amerika, Bd. I, S. 70.

  • 139 – dem Muster des atlantischen Pri esterstaates aufgerichtet und die Hauptstadt desselben Jerusalem werden, dem man den Namen der heiligen Stadt Gottes auf Atlantis beilegt, während man die Asenburg Asgard auf Atlantis Burg “Zion” nennt. In Jerusalem wird ein Tempel errichtet nach dem Muster des au f alten Tontafeln aufgezeichneten Tempels Allvaters auf dem Himmelsb erg in Atlantis. Das Volk der Juden soll anstelle des ausgetilgte n Aias das “Volk Gottes” genannt, deren berühmter Ase Baldur zu einem angeblich den Juden verheißenen Messias gestempelt werden.

Da die aus Ägypten hinausgeworfenen roten Hyksos (Hebräer) nur eine Geschichte voll Schmutz hinter sich haben, soll die Geschichte der Aias und ihrer zwölf Asengeschlechter zu einer Geschichte des Judenvolkes umgefälscht werden, damit dieses den anderen Völkern als ein Volk mit einer achtunggebietenden, gewaltigen, geschichtlichen un d gottbegnadeten Vergangenheit erscheine und ihm selbst der nötige Nationalstolz erwachse, der es zwingend antreiben könne, die Weltherrschaft zu erringen. Die Geschichte von den 12 Asen wird zu einer Geschichte von zwölf angeblichen Hebräerstämmen; au s 12 Asenstühlen werden die Stühle der 12 Geschlechter Is raels; aus dem “Pöbel- und Zigeunervolk” der Juden wird das Vo lk “Israel”; das “Heilige” “Volk Gottes”.

Das aus Ägypten hina usgeworfene räuberische Judenvolk läßt man aus angeblich in Ägypten ei ngewanderten zwölf Söhnen eines Mannes Jakob aus Kanaan erwach sen, obwohl man doch aus der Geschichte weiß, daß die Juden als ein räuberisches Volk in Ägypten einbrachen und sich dort festsetzten. Um die angeblich arische Abstammung des Pöbelvolkes zu erweisen, wird der Stammbaum seiner angeblichen Erzväter Jakob, Isaak, Abraham auf Adam und Eva im Garten Eden auf Atlantis zurückgeführt, und werden auf sie die alten arischen Überlieferungen und Weissagungen bezogen. Die alten arischen Geschichtsberich te aber über Weltschöpfung, Paradies, Sündenfall, Sintflut, At lantis und Baldur-Messias werden als Offenbarungen des jüdischen Wü stengottes und “Nationalgötzen” Jahwe hingestellt, dieser für den gütigen und weisen “Unnennbaren, Ewigen”, für den Allvater der Arie r ausgegeben. Angeblich auf seinen Befehl schleudert Moses die beka nnten greulichen Bannflüche (II.

Mos. 26), ordnet den jüdischen Kultus nach dem Muster des atlantischen und nach demselbe n (II. Mos. 25 ff., III. Mos.) wahrscheinlich auch die einträglic hen Tempelsteuern, Ablösungsund Sühnegelder, dann die bei der roten Menschenrasse üblichen Menschenopfer nach uraltem

  • 140 – Es ist doch recht seltsam, daß sich bisher noch niemand der Mühe unterzogen hat, die vo n uns angeführten Bibelstellen eingehender zu prüfen. Man hätte doch finden müssen, daß die in der Bibel genannte “Heilige Stadt Go ttes mitten im Meere” (Hes. 27, 4, 27, 25), “an den vielen Wassern” (Off. Joh. 17, 1), “zwischen zwei Meeren” (Dan. 11, 45), “bei den vielen Inseln im Meere”, “im Lustgarten Gottes”, “mit den Brünnlein Gottes” (Hes. 47, Ps. 46, 5), “mit dem werten heiligen Berg Go ttes zwischen zwei Meeren” (Dan, 11, 45), “mit den Grenzen im Meere” (Hes. 27, 2), “mit dem Throne Gottes mitten im Meer” (Hes. 28, 2) u.s.f. unmöglich das Jerusalem in Kanaan sein kann, denn dort fehlen Brünnlein, Lustgarten Gottes, Inseln, Wasser und Meer. Man hätte sofort sehen müssen, daß auch die Beschreibung des hohen “Heilig en Berges Gottes” “mitten im Meere und an den vielen Wassern” nicht auf den Berg Zion paßt, daß vielmehr alle diese Beschreibunge n genauestens auf die atlantische Hauptstadt und ihren Himmelsberg zutreffen. Man hätte sehen müssen, auf wen die “Inseln” (Jes. 41 und 42; Hes. 27, 28, 26) sich beziehen. Die Fälschungen sind so plump, daß unschwer zu ersehen ist, welches der ursprüngliche Text ist, was eingeschoben, gefälscht, umgenannt oder was an anderer Stelle eingesetzt ist. So ist Sach. 2, 9 eine Erinnerung an die feurige Bronzemauer der Asenburg, Sach. 9, 9-10 eine Stelle aus dem Berich te eines atlantischen Königs an eine Tochterkolonie u.s.f. Die Offenbarung Johannes ist nur zum kleinsten Teil von diesem, vielleicht nur Kapitel 1-3, mit Ausnahme etlicher Stellen. Alle anderen Kapitel sind nichts als kunterbunt durcheinander gemischte Berichte über Atlantis und seine Geschichte 4).

Die Frage der Herkunft der Alttestamentlichen Bücher hat schon seit Jahren viele Forscher be schäftigt. Englische Ägyptologen, Flinders Petrie an der Spitze, wollen auf Grund ihrer Ausgrabungen zu demselben Resultat wie die assyriologischen Keilschriftkenner gekommen sein: Zur Annahme nämlich, daß die Alttestamentlichen Schriften zum Teil aus atlantischer und chaldäisch-medischer, also aus atlantisch-arischer Quelle stammen. Auch Chamberlain kommt in seinen Grundlagen des 19. Ja hrhunderts zu der Anschauung, “daß von zielbewußten Männern dem Judenvolke eine durchaus erfundene kunstmäßig erdachte, un gemein komplizierte Religionsund Kulturgeschichte als alt- 4 Siehe Abschnitt 31.

  • 141 – geheiligte Tradition aufgezwungen wurde”. Die vorliegende Schrift liefert zu dieser Annahme ausreichende Beweise 5).

Aus alten arischen Geschichten, arischen und germanischen Sagen und Dichtungen, jüdischen Verdrehungen, Fälschungen, Dichtungen und durch Einschiebung von echt jüdischen Lügen und Unsittlichkeiten 6) wurde so allmählich die erlogene und gestohlene Geschichte eines angeblich “Auser wählten Heiligen Judenvolkes”, das mit Hilfe dieses Betruges seit 2500 Jahren die Völker zum Narren hält und unter der Schutzde cke des Namens “Volkes Gottes” seine Wirtsvölker schonungslos au sbeutet und ausrottet. Wehe Juda, wenn der 2000jährige Betrug von den christlichen Völkern erkannt wird!

Der geschichtliche Bericht über die “große Stadt Gottes an den vielen Wassern und am Meere” un d über seinen Tempel wird zu Prophezeiungen auf ein wiedererstehendes Jerusalem, auf den Bau des zweiten Tempels und auf eine herrliche Zukunft des Volkes der Juden umgefälscht. Die Sage von dem wiederkommenden Asen Baldur aber wird zur Prophezeiung eines gewaltigen, die Welt beherrschenden messianischen Judenkönigs gestempelt und gegenwärtig durch die jüdisch geleitete Gesellschaft der “Internationalen Ernsten Bibelforscher” im Interesse der jüdischen Weltherrschaft im Volke verbreitet.

Der geniale Gedanke ist in die Tat umgesetzt worden und ist gelungen:

Zurückgekehrt nach Jerusalem, machen sich Esra und Nehemia ans Werk, dem Volk wird ein aus arischer Literatur, ans jüdischen Dichtungen und Fä lschungen zusammengesetztes angebliches “Buch des alten Bu ndes” und der “Gesetzgebung” vorgelesen (Neh. 8 und 9), das sie und ihre Helfershelfer zweifellos in der Gefangenschaft verfaßt hatten, und jeder Jude wird mit dem “Zeichen des alten Bundes” (B eschneidung) versehen. (Die Beschneidung, eine heute noch be i verschiedenen niederrassigen Völkern gebräuchliche religiöse Zeremonie, dürfte, wie der scheußliche Phallusdienst, eine Erfindung der Sinnlichkeit des Niederrassentums sein und wurde von den atlantischen Priestern als “Zeichen” ihres Bundes im Gegensatz zum Zeichen der 5 Den Zusammenhang des alttestamentlichen Schrifttums mit dem altbabylonischen findet der Leser nachgewiesen bei Prof. Arthur Ungnad: Die Religion der Babylonier und Assyrer. Jena 1921, bei E. Dietrichs. 6 Vgl. Otto Hauser: Weltgeschichte der Literatur. Leipzig 1910.

  • 142 – Asen eingeführt 7).) Der Tempel wird nach dem Muster des Tempels “der heiligen Stadt Gottes und au f dem heiligen Berge Gottes mitten im Meere und an den vielen Wassern” errichtet und die Kleidung der Priester nach atlantischem Muster bestimmt: Sie erhalten Gewänder aus weißer Leinwand und aus “bla uem Purpur” wie die Asen (siehe Abschnitt 6 und 7). Den Hohepriest er schmückt sogar der goldene Stirnreif (das goldene Stirnblatt) de r Asen mit der Aufschrift: “Heilig dem Herrn”. Auf der Brust trägt er an goldener Kette ein aus den verschiedensten und kostbarsten Ed elsteinen hergestelltes und in Gold gefaßtes Amtsschildchen, das die Namen der zwölf Geschlechter Israels enthält, um die Abkunft von den zwölf atlantischen Asen vorzutäuschen (II. Mos. 39).

Die Rassenmischung wird den gestohlenen arischen Rassengesetzen entsprechend verboten (Esra 9; Neh. 10, 31), die Scheidung der Rassenmischungsehen durchgeführt, um das Judenblut einheitlich zu gestalten (Esra 10), den Juden der Völkerhaß eingeflößt und dieses Verbrechervolk zu wahnwitzigem, maßlosem Selbstdünkel erzogen. Denn nach den gestohlenen und gefälschten arischen und nun auf die Juden bezogenen Verheißungen soll ihnen angeblich die Weltherrschaft zukommen.

Die alten arischen Rassengesetze wurden mit unerbittlicher Schärfe bei den Juden angewendet und sollten in der Folge der gewaltigste Hebel werden, dem in a ller Welt zerstreuten Judenvolke ein ewiges Leben und die Weltherrschaft zu sichern. Um jene Gesetze den Juden als alleiniges Gut zu sich ern, sollen die Arier durch einen ihnen suggerierten Phrasennebel von Völker- und Menschengleichheit und allgemeine r Brüderlichkeit dazu gebracht werden, dieselben wegzuwerfen 8).

Bis heute wirkt der ungeheuerliche, nichtswürdige und gotteslästerliche Betrug. Die Juden erscheinen den christlichen Völkern als das “Heilige”, “Unantastbare”, “Auserwählte Volk Gottes”.

Dem Judenvolke selber aber wurde ein Gedanke suggeriert, der ihm zur Erlangung der wirtschaftlichen Weltherrschaft eine gewaltige Stoßkraft verlieh.

Ausdrücklich sei bemerkt, daß das Judentum die geschichtliche Wahrheit und die von ihm vorgenommenen verbrecherischen Fäl- 7 Zu dieser Anschauung kommt auch der Anthropologe und Literaturhistoriker Otto Hauser in seinem merkwürdigen, gewaltigen Epos: Atlantis, der Untergang einer Welt. Leipzig, bei Drucker. 8 Siehe Abschnitt 35.

  • 143 – schungen wohl kennt. Es ist im Be sitz der vorzüglichsten deutschen Weistümer und der wichtigsten Aufz eichnungen über die Geschichte und Kultur des Arier-Germanentu ms und verwahrt die arischen Geschichtsurkunden sorgsam in drei Hauptsynagogen, während es solche in den Bibliotheken des Altertums und den deutschen Irminen- und Armanenschulen durch gefügige Werkzeuge (zu welchen die römische Kirche als wi chtigstes zählte) vernichten ließ, damit ja kein Lichtstrahl der Wahrheit auf die betrogenen Germanen falle und diesen die Möglichkeit entzogen werde, sich aus den geistigen und wirtschaftlichen Sklavenketten Judas zu befreien.

Das Christentum ist nach seiner dogmatischen Seite hin zweifellos aus dem Judentum entstanden, denn arisches Christentum ist dogmenlos, und di e Christengemeinden der ersten Jahrhunderte waren meist jüdische, die das Schwergewicht des religiösen Lebens auf das Dogma legten. Bei den jüdischen Philosophen jener Zeit aber trat das Bestreben hervor, die Bibel in Übereinstimmung zu setzen mit der griechischen Philosophie. Ein Jude war es, Philo Judäus, der das Dogma von der Auferstehung und dem Logos schuf. Jüdische Philosophen und Rabbiner in der christlichen Gemeinde wendeten all ihren Scharfsinn auf für den Ausbau des Dogmas in der neue ntstandenen jüdischen, d. i. christlichen Sekte. Die kaum geborene christliche Kirche verjudete 9) und wurde ein jüdisches Instrument zur Verjudung und Versklavung der Völker im Dienste des jüdischen Kapitalismus. Kein Geringerer als der gewiß nicht judengegnerisc he Professor Sombart bestätigt uns, daß “in der jüdischen Religion (und damit in der christlichen) dieselben leitenden Ideen” zu fi nden sind, die den Kapitalismus charakterisieren; er sieht jene von demselben Geiste erfüllt wie diese.

Der Kirchenvater Origines bestätigte selbst, daß viele Leute (Juden) kein Bedenken trugen, Zusätze un d Abstriche im heiligen Texte der Evangelien vorzunehmen. Weitere Belege über Bibelfälschungen findet der Leser bei Pastor Andersen: Der Deutsche Heiland, München, 1921, und bei Döllinger: Baldur und Bibel.

Aus den reichhaltigen Schätzen der Bibliothek zu Alexandria und aus den Überlieferungen dürften die christlichen Juden recht wohl die literarische Fälschung er sehen haben, die mit den alten arischen Schriften zugunsten ihres Volkes vorgenommen war. Da ihnen aber ihr Volkstum über al les stand und damit die Arier die Gefahr nicht 9 Über die Verjudung der Kirche und d es deutschen Volkes berichtet ausführlich der tapfere evangelische Geistliche Haup tpastor Andersen in seinem prächtigen Werke: Der deutsche Heiland. München 1921.

  • 144 – merken sollten, die ihnen von je nen drohte, wurde eine neue Fälschung vorgenommen:

Man läßt den von den Christen verehrten Germanen Jesus als Sprößling des Judenkönigs David erscheinen, als den verheißenen Westheiland, der der Welt Sünden trägt, und stellt ihn dar als Sohn des Judengottes Jahwe. Die Berichte der Propheten und des apotryphen Buches Enoch über den Asen Baldur und über Atlantis aber werden so umgefälscht, daß sie als Weissagungen auf den kommenden Logos, Messias, und die kommenden Weltereignisse erscheinen. Wie dieselben dazu be nutzt wurden, um das deutsche Volk zu betrügen, findet der Leser in “Baldur und Bibel” (Kap. II) und bei Hans Lienhardt: “Ein Riesenve rbrechen am deutschen Volke und an der christlichen Kirche und die Internationalen Ernsten Bibelforscher” 10).

Es ist begreiflich, daß die katholische Kirche ihren Gläubigen das Studium der Bibel verbietet, da ß Papst Pius VII. (um 1814) die Bibelgesellschaften verfluchte und si e als “die Pest der Christenheit” bezeichnete, und daß die Jesuiten auf ihrem Konzil zu Chiari die Bibel “eine kriechende Schlange” nannten, “aus deren Augen Feuer sprüht” 11). Die das Arier- und Germanentum schwer schädigenden Fälschungen der Bibel sollten nicht aufgedeckt werden. Das deutsche Volk soll eben wie die atlantischen Aias in der Sklaverei des nachatlantischen Priesterstaates erhalten bleiben. * * * Mit dem Untergange von Atlant is war nicht nur das einzige Industrie- und Handelszentrum de r Welt dahingegangen, sondern auch ihr finanzieller Mittelp unkt, was bei dem Gold- und Silberreichtum von Atlantis leicht erklärlich ist. Die Zerstörung von Atlantis brachte eine beispiellose finanzielle Katastrophe über die ganze Welt. Finanzielle Zusamme nbrüche erfolgten Schlag auf Schlag in allen Industrie- und Ha ndelsstädten und äußerten ihre Wirkung bis in die kleinsten wirt schaftlichen Beziehungen. Handel und Industrie stockten infolge des Kapitalmangels. Eine riesige, nie dagewesene Teuerung war die Folg e. Revolutionen durchtobten die Kulturländer und endeten mit der Hinschlachtung der arischen Bevölkerung, wo sie in der Mind erheit war. Daß die veränderten wirtschaftlichen und klimatischen Zu- 10 Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B. 11 Gioberti: Die geheimen Pläne der Jesuiten der Neuzeit. Eger 1909, bei Jokisch.

  • 145 – stände auch eine große Sterblichk eit in der Bevölkerung zur Folge hatten, ist naheliegend. Dazu fehlten nun auch die finanziellen Mittel zum Wiederaufbau der Weltkult ur. Auch so erklärt sich ungezwungen und natürlich die Katastrophe, die nach den Ausgrabungsergebnissen im Orient pl ötzlich über die älteste Kultur dortselbst hereingebrochen sein muß. (Ein schwaches Abbild jener atlantischen Sintflutkatastrophe gab 1923 das große Erdbeben von Japan, das für Japan ähnliche Folgen hatte wie die vorhin geschilderten: Zahllose Menschen fa nden den Tod; zahlreiche Städte wurden in wenigen Au genblicken zerbrochen wie ein Spielzeug und verbrannten; eine ungeheure Flut welle vernichtete zahlreiche Küstenstädte und Schiffe der Kriegs- und Handelsflotte; ganze Inselgruppen verschwanden spurlos mit Mann und Maus in den aufgepeitschten Fluten des Ozeans; die Industrie Japans, sein Kapital und Kredit wurden schwer geschädigt. Sein Unglück brachte eine Umwälzung der politischen Gruppierung im fernen Asien notwendig mit sich und fand zunächst seinen Ausdruck in dem Verbot der japanischen Einwan derung durch Amerika.) Wären damals alle arischen Stämme mi t Atlantis untergegangen oder ausgerottet worden, dann wäre die Geschichte der menschlichen Kultur zu Ende gewesen und die Menschheit wäre wieder in den tierischen Zustand versunken, au s dem sie die Arier nach den übereinstimmenden Überlieferungen der alten Kulturvölker durch Belehrung und Blutmischung he rausgerissen hatten, und die Schöpfung wäre umsonst gewesen.

Wohl war der gewaltige atlantische Weltenbaum, der die ganze Welt kulturell nährte, krachend zu Boden gestürzt, doch blieb im Wurzelstock noch einiges Leben, und an etlichen Stellen zeigten sich schüchtern neue Triebe und Schößlinge, die sich nach Jahrtausenden zu mächtigen Bäumen entfalteten und eine neue arische Kulturblüte ermöglichten: Ein arischer Stamm, die Germanen in Europa, blieb zum Glück vom Untergang unberührt.

Blonde Germanen zogen als Weihefrü hlinge oder als Wikinger in die ehemaligen atlantischen Kolonien in Südeuropa, Kleinasien, Babylonien und Ägypten und flößten der absterbenden alten Kultur durch ihr Blut neues Leben ein.

Auf der ältesten Kulturgeschicht e in Vorderasien und Assyrien entstand dann eine germanische Kultur 12) (etwa 6000 Jahre v. Chr. bis zum Jahre 1000 v. Chr.) und damit eine zweite Blüte der arischen Kultur. Aus den Trümmern der alten Welt wuchs neues 12 Beweise findet der Leser bei Frdr. Dö llinger: Baldur und Bibel, und bei Dr. Stuhl: Nordlands Untergang. Perleberg 1921.

  • 146 – Leben, um altes Ruinengemäuer ra nkte sich neuer grünender Efeu.

Hier beginnt auch die Geschichte des germanischen Stammes der Gaal-Skythen, die in den Schriften der Eolus und in den Jahrbüchern von Gaelag geschildert ist 13).

Auch die zweite arische Kulturblüte wurde durch die Vermischung ihrer Kulturträger mit den niederen Rassen zerstört.

Zu Beginn unserer Zeitrec hnung war das nach Süden geflossene arische Blut bereits so weit verdorben, daß in den klassischen Kulturländern des Mi ttelmeeres dieselben Zustände herrschten wie in Atlantis zur Zeit des Aufstandes der Mischlinge und Niederrassigen gegen die Aias . Auch hier überwucherte das Niederrassentum die arischen Kult urträger mit dem Ergebnis, daß die Kulturvölker des Mittelmeeres von innen heraus faulten und von den verhältnismäßig geringen Germanenscharen in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung mit leichter mühe zerschlagen werden konnten. Es wied erholte sich derselbe bedauerliche Vorgang zum drittenmale: Sie flößten du rch ihr Blut den absterbenden romanisch-orientalischen Mischlingsvölkern neues Leben ein und entfachten dadurch eine dritte Kulturblüte, deren Zentrum sich allmählich nach Norden, nach De utschland, verschob, weil dort der Grundstock der noch vorhandenen arischen Bevölkerung am reinsten vorhanden war. Die Weltkultur erhielt seitdem ein germanisches Gepräge. Aber seit 20 00 Jahren ist die germanische Weltkultur und das gesamte Germanenvolk in seinem Dasein bedroht. Unablässig arbeitet das niederrassige “Untier” mit seinen zwei Häuptern an der Niederwerfun g des Ariertums, und 1914 holte es zum letzten Schlage gegen die Burg des Germanentums, gegen Asgard-Deutschland aus. (Siehe hierüber Abschnitt 36.)

31. Abschnitt

Aus dem vorhergehenden Abschni tte geht schon hervor, daß Atlantis und Bibel in einem sehr nahen Zusammenhang stehen.

In den nachfolgenden Darlegunge n soll versucht werden, diese Zusammenhänge in kurzen Zügen ge meinverständlich klar zu legen und die Herkunft der Bibel darzutun. 13 L. Albert: Die Urbibel der Ariogermanen. Berlin 1921, bei O. Dreyer.

  • 147 – Wir haben gefunden, daß die Wissenschaft und Kultur der arischen Atlanter eine überaus hohe und reiche war.

Arisch-atlantisches Wissen verbreitete sich in der ganzen Welt, wie germanisches in der Gegenwart. So wird in der altindischen Literatur der Brahmanen gesagt , daß ein gelehrter Astronom, Astrologe und Magier aus Atlantis , namens Asuramaya, in Indien Werke hinterlassen habe, auf denen die Chronologie und Berechnungen der brahmanischen Gelehrten beruhten. Auf Asuramaya weist die indische epische Literatur als einen der ältesten Astronomen in Aryavarta (= Wiege der Arier) hin. Von ihm hatten die ägyptischen Priester die Kenntni s der Tierkreise. In Südindien wurden Bruchstücke unermeßlich alter, dem atlantischen Astronomen Asuramaya zugewiesenen Werke gefunden 1).

Asuramaya wird ein Zögling von Surya, dem Sonnengott selbst, genannt; also war er nach der Geheimsprache der Alten ein Göttersohn, ein Arier. In seinen We rken erwähnt er des öfteren die Atlantischen Inseln. Der gelehrte Jesuit Pater Kircher kommt nach dem Studium der orientalischen Sprachen und Sc hriften zu dem Schlusse, daß alle Legenden von Atlantis im Grunde bloß die Enthüllung einer großen Wahrheit sein müssen.

Literarische Nachlässe von Atlantern fanden sich zweifellos auch in assyrisch-babylonischen, mittelamerikanischen und ägyptischen Bibliotheken. Wir werden diesbezüglich noch große Überraschungen erleben. Es ist als sicher anzunehmen, daß die chaldäischen und persischen Magier Atlanter oder Nachkommen derselben waren, wie auch die keltischen und germanischen Druiden.

Als die Verfolgung der Arier auf Atlantis begann und die arischatlantischen Gelehrten vom niederrassigen Pöbel vertrieben wurden, da hielten sie ihr Wissen geheim und teilten es nur solchen Ariern mit, die sie für würdig hielten, ihre Schüler und Mitwisser der arischen Weisheit zu sein. Ein Sc hleier des Geheimnisses sollte über die geschichtlichen, naturwissenschaftlichen und religiösen Kenntnisse geworfen werden, damit sie von Unwürdigen nicht entweiht würden. Offenbar hatten die furchtbaren Ereignisse auf Atlantis die Arier gelehrt, daß es gleichbedeutend mit Selbstmord wäre, wenn sie die “Untiere” und “Heiden” weiterhin mit Kenntnissen ausrüsteten, die von jenen nur als Waffen im Vernichtungskampf gegen die Arier benützt würden. Ähnliche Erfahrungen haben wir Deutschen im Weltkrieg gema cht. Auch Goethe hat seine Erkenntnisse zum Teil 1 Blavatzky: Geheimlehre II, 53, 54.

  • 148 – versteckt, so im Faust. Christus warnt davor, Persen vor die Säue zu werfen und verhüllt seine wahre Lehre durch Gleichnisse und Bilder.

Die Ergebnisse der arischen Forschungen auf dem Gebiete der Rassenkunde mußten erst recht verborgen und im Geheimen gelehrt werden. Jedes öffentliche Vertreten des Rassenzuchtgedankens müßte dort, wo das Niederrassentum herrschte, sorgsam vermieden werden, um nicht die blutige Rach e desselben herauszufordern, wie wir es in der Gegenwart erleben.

Die in die arische Weisheit Eingeweihten bildeten eine durch die ganze Welt hindurch verbrei tete Brüderschaft nach Art des Freimaurerordens. In der Regel waren sie Priester in den von ihnen geleiteten Tempeln und Lehrer an den Initiiertenschulen (Schulen der Eingeweihten). Letztere ware n auf heiligen Bergen, in heiligen Grotten und Hainen und in Pyramiden und Tempeln durch die ganze Welt hindurch. Ich werde den Nachweis hierüber in einem gesonderten Werke erbringen.

Zu den in arische Weisheit Eingeweihten gehörten in Deutschland die Irminen und Armanen, d. i. die Priester, Lehrer und Bewahrer des arischen Weistums. Ist Deutschland heute der wissenschaftliche Mittelpunkt der ganzen Welt, so stammte in ältester Zeit die Grundlage der arischen Weisheit ebenfalls aus dem heute so verachteten Deutschland, aus dessen von Karl dem Großen später roh zerstörten Irminen- und Armanenschulen.

Die Ausnahme der Hierophanten in den geheimen Bund der Initiierten oder Adepten erfolgte nach Durchlaufen verschiedener Stufen unter bestimmten äußere n Formen und Gebräuchen unter einem Ritus, der zum Teil in der Freimaurerei und in der Kirche erhalten geblieben ist. So mußte sich der Novize in Ägypten nach Ablegung einer Reihe von schweren Prüfungen in den Porphyrsarkophag im Innern der großen Pyramide legen. Sie war das Taufbecken, in welchem der Ne ophit wiedergeboren und zum Adepten wurde. Auch die riesigen Monolithen, Türme, Ringwälle, Steinkreise und Stufenberge (Abb. 24 , 27-31, 34-39), später vielfach Stätten wüsten Götzendienstes, dann auch die unterirdischen Gänge und Krypten der Sonnentempel und heiligen Berge waren Stätten zur Einweihung (Blavatzky, II. Bd.).

Ihre gewaltigen, im Laufe von Jahrtausenden vermehrten Kenntnisse und Weistümer legten die atlantisch-arischen Weisen in einer nur ihnen bekannten geheimni svollen Bilderschrift nieder, mit der sie Denkmäler, Tempel- und Grabgemache beschrieben und die begreiflicherweise überall eine große Ähnlichkeit ausweisen. Sie ver-

  • 149 – ewigten ihre Weistümer auch in heiligen sorgfältig gehüteten Schriften, deren Zahl sich allm ählich ins Ungeheuere vermehrte.

Welche wissenschaftlichen Werke die zerstörten Tempelbibliotheken von Assyrien, Chaldäa, Babylonien, Persien, Indien, Ägypten, Gallien und Mittelamerika enthielten, ist unschätzbar. Von der Zahl ihrer Werke bekommt man eine schwach e Vorstellung, wenn man sich folgende geschichtliche Tatsache vergegenwärtigt: Cäsar verbrannte eine Riesenbibliothek der keltischen Druiden (= Nachkommen der atlantischen Arier) in Alesia (Frankreich), Leo der Isaurier 300 .000 Handschriften zu Konstantinopel, Diocletian 296 die esoterischen Werke der Ägypter und ihre Bü cher über Alchymie, 389 der christliche Pöbel auf Betreiben der Juden und des christlichen Erzbischofs Theophil nicht weniger als 700 .000 Rollen der weltberühmten alexandrinischen Bibliothek und später die mohammedanischen Eroberer den Rest. Die dadurch für die Wissenschaft und Kultur entstandenen Verluste sind unschätzbar.

Wir müssen erst mühsam, Schritt für Schritt, wieder finden, entdecken und erfinden, was jene weisen Arier an geistigen Kulturgütern in jenen Schriften hinterlassen hatten.

Zum Glück blieben uns noch Re ste jener geheim gehaltenen arischen Lehren in Tempel- und Grabinschriften, zahlreichen Tontafeln assyrisch-chaldäischer Bibliotheken und vor allem in uralten indischen Geheimschriften und ägyptischen Papyrusrollen erhalten. Fortwährend werden neue Papyri entdeckt und mühsam entziffert, und der Schleier, der absichtlich über die Vergangenheit in altersgrauer Vorzeit gebreitet wurde, beginnt sich zu lüften.

Die bekanntesten noch vorhande nen Schriften des Altertums sind: Das ägyptische Totenbuch, assyrisch-babylonische, in Keilschrift geschriebene Tafeln und Zylinder, die Rigweda (die ältesten arischen Berichte über die Geschichte der Arier in grauester Vorzeit), die indischen Upanishaden (= Geheimlehren), die Mahabarratha, die Puranen, die pe rsische Zendavesta, die Lehren des Konfutius und Laotse, die Bücher der griechischen Weisen, die Sagen Homers, die Gesetze des Ma nu, das gewaltige babylonische Götterepos Inuma ila, die Edda , die Eolischen Jahrbücher 2), die Babylonische Schöpfungsgeschichte des Berosus.

Ihr gemeinsamer Inhalt sei hier kurz angedeutet: Entstehung der Himmelskörper und der Erde; Entstehung der organischen Welt, 2 Als “Urbibel der Ariogermanen” mit einem Faksimile des Urtextes herausgegeben von L. Albert. Berlin 1921, bei Dreyer.

  • 150 – der Menschen und Tiere; Geschichte der Menschenrassen, der Völker und der Erde; Geologie, Kulturgeschichte, Mathematik, Physik, Chemie, Astronomie, Astr ologie, Heilkunde; die Bedeutung und Anwendung der geheimen (okkulten) seelischen Kräfte, Hypnotismus und Magnetismus, Magi e; Unsterblichkeit der Seele; die Entstehung der Götter und deren wahre Bedeutung, die Erkenntnis des “wahren” Gottes, d. i. der in der Natur allüberall und in ihr lebenden, schöpferisch täti gen und nach ewigen Gesetzen wirkenden göttlichen Naturkraft, di e der “Eine, Unnennbare, Ewige, Unveränderliche” genannt wird; Ratschläge zur Führung des menschlichen Lebens im Einklang mit Gott und den Naturgesetzen;

Ethik und Moral; Verehrung des ewigen Schöpferprinzips, Religion, Gebete, Hymnen, Kenntnis des Ritus für die Einweihung in die Mysterien (Geheimnisse und Geheimlehren).

Dieser Ritus (Kultus) wurde für die große unwissende Volksmenge die eigentliche Religion, für die Wissenden (Initiierten, Adepten. Hierophanten) nur die äußere Hülle für die ihnen anvertrauten, durch Jahrtausende hindurch vererbten arischen Geheimnisse und Kenntnisse. Das Vo lk sah in dem Kultus das Wesen der Religion, für die Wissenden war jener nur deren äußere Erscheinungsform. So gab es eine äußerliche (exoterische) Religion für die große Masse, eine geheime (esoterische) für die Eingeweihten.

Zu dieser gehörten die Weisen aller alten arischen Kulturvölker.

Daraus erklärt sich, daß di e Lehren der alt-arischen Kulturträger überall gleichlautet en und auch ihr Kultus in der ganzen Welt ähnlich war, soda ß die Eroberer Mexikos 1520 naturgemäß dort einen dem katho lischen Kultus ähnlichen finden mußten.

Um aber das hohe arische Geistesgut nicht in die Hände des Pöbels fallen zu lassen, wurde es in den alten heiligen Schriften nicht wortgetreu überliefert, sondern in Fabeln und Parabeln, Gleichnissen und in Worten dargestellt, deren eigentlichen Sinn nur die Eingeweihten verstanden. Wer den Schlüssel zu dieser uralten arischen Geheimschrift (Chiffreschrift) besitzt, kann den eigentlichen tiefsinnigen Inhalt jener alten arischen Schriften gar wohl verstehen.

Wer ihn nicht besitzt, sieht in i hnen nur lächerliches, ungereimtes Zeug, Fabeln und kindische Märchen.

Einer genialen Frau, H. P. Blavatzky, ist es gelungen, nach jahrelangem Studium der uralten ar isch-indischen und persischen Schriften den Geheimschlüssel zu fi nden. Sie hat ihre Forschungen in einem vierbändigen, von ei ner unglaublichen Kenntnis der Weltliteratur und von einem seltenen Fleiß und Scharfsinn zeugenden

  • 151 – Werk 3) niedergelegt. Zu denselben Ergebnissen wie Blavatzky und unabhängig von dieser kam der ge lehrte Zisterzienserpriester Dr. Jörg v. Lanz-Liebenfels auf anderem Wege, hauptsächlich durch das Studium der griechischen und lateinischen Klassiker und der Schriften der christlichen Kirchenv äter, denen, soweit sie selbst Initiierte waren, wie Origenes un d Klemens von Alexandrien, der Geheimschlüssel bekannt war.

Wer die Geheimsprache der Initiierten der alten Kulturvölker kennt und den Inhalt jener alten arischen Schriften mit dem der Bibel vergleicht, der sieht zu sein er großen Überraschung, daß die Bibel, abgesehen von Fälschungen und Zutaten, nichts anderes ist als ein Auszug und ein Teil aus jenen uralten arischen Geheimschriften und daß sie eine Fülle arisch-atlantischer Weisheit enthält.

Der vorhin genannte katholische Theologe Jörg v. Lanz- Liebenfels hat hiefür unwiderlegliche Nachweise erbracht und diese in einer langen Reihe von Ve röffentlichungen niedergelegt 4). Ich verweise den Leser auf die von ei ner überaus seltenen Belesenheit, Literaturkenntnis und einem me rkwürdig umfassenden Wissen zeugenden wissenschaftlichen Abhandlungen des genannten Theologen, Anthropologen und Rassenforschers. Dort findet der Leser die Geheimsprache der Bibe l erklärt und Wörterbücher der Geheimsprache, sowie ein umfa ngreiches Literaturverzeichnis angegeben. Nachweise findet der Leser auch bei H. P. Blavatzky.

Für uns genügen zunächst folgende Tatsachen:

Den genannten Kirchenvätern war und den jüdischen Rabbinern ist es gar wohl bekannt, daß die wahre Bedeutung der Bibeltexte eine andere ist, als wie die dem Volke gelehrte. Daher empfiehlt der jüdische Philosoph Maimonides strenges Stillschweigen in bezug auf die wahre Bedeutung der Bibel. Der hebräische Philosoph Philo sagt: “Die wörtlichen Sätze (der Bibel) sind fabelhaft; in der Allegorie (im Bilde) müssen wir die Wahrheit erkennen.” Die jüdischen Kabbalisten wissen gar wohl, was die biblischen Erzählungen bedeuten sollen, di e wörtlich zu glauben man uns Christen kaltblütig zumutet. Und man mutet uns viel zu glauben zu, so z. B. daß die in der Bibel angegebenen Maßverhältnisse des Salomonischen Tempelbaues Tatsache waren, während der jüdische Bibelfälscher einfach die Maße der großen Cheopspyramide kopiert hat (Blavatzky III, 274). Der Kirchenvater Origenes gesteht ausdrücklich zu, daß vieles in der Bibel nur Fabel sei und symbolisch verstanden werden müsse. Auch der 3 H. P. Blavatzky: Geheimlehre.

Deutsch von Norbert Frobe. Leipzig, bei W. Friedrich. 4 v. Lanz-Liebenfels. Ostarabücherei. Mödling bei Wien.

  • 152 – Apostel Paulus, ebenfalls ein Initiie rter, sagt (Galater 4, 22-31), daß manches in der Bibel, z. B, die Geschichte von Abraham und seinen Söhnen, nur ein Gleichnis sei. Auch den christlichen Gnostikern (= die Erkennenden, Wissenden) war die Tatsache der Geheimsprache der Bibel gar wohl bekannt. Auch J esus wußte als Initiierter (Evang.

Matth. 12, 39) die Geheimsprache der Bibel. So nennt er die Fabel von der Verschlingung Jonas durch einen Fisch lediglich ein Zeichen. Jenen Kirchenvätern war auch wohlbekannt, daß der wirkliche Inhalt der Bibel gleich ist mit dem der uralten arischen Schriften; sie deuteten ihn auch völlig gleich. – Woher stammt nun die Bibel?

Die uralten, allen arischen Stämmen gemeinsamen Lehren über Weltentstehung, Erd-, Menschheits- und Rassengeschichte, Untergang von Atlantis u. s. f., die in den chaldäischen, akkadischen und ägyptischen Bibliotheken und griechischen Schriften niedergelegt waren, wurden zuletzt durch die Juden und zwar zuerst durch Esra, etwa 500 v. Chr., bearbeitet. Es ist nach den Geständnissen der Juden selbst eine geschichtliche Tatsache, daß Esra in der Zeit des persischen Königs Artaxerxes die jüdischen (biblischen) Bücher auf seine Art aus den chaldäischen Schriften zusammenstellte und aus ihnen eine scheinbar harmonische Geschichte der Schöpfung und der jüdischen Rasse machte (Blavatzky III, 173). Es kann durc h Tatsachen erhärtet werden, daß die biblischen Pseudopersönlichkeiten und ihre Geschichte aus arischen Mythen (Sagen) entlehnt sind 5). Gewisse Teile des Alten Testaments sind nach dem Nachweis des Theologen Lanz-Liebenfels den Werken der Griechen Musäus und Orpheus entnommen. Die jüdische biblische Geschichte ist nichts als eine Sammlung geschichtlicher Tatsachen, die aus anderer Leute und Völker Geschichte in jüdischem Gewande verarbeitet wurden, um das jüdische Chandalavolk als das erste und wichtigste, von Gott stammende und auserwählte Volk der Erde erscheinen zu lassen.

Also ein ganz nichtswürdiger Literaturdiebstahl und Betrug und eine Urkundenfälschung jüdischer Priester und Schriftgelehrter! Dazu durchsetzten die jüdischen Fälscher die alten arischen Schriften mit einem Schmutz, der auf unser de utsches Volk in hohem Grade entsittlichend eingewirkt hat.

Auch das Buch Hiob ist uralt und nichtjüdisches Geisteserzeugnis. Es erzählt von ausgestorbenen Tieren, die in der Tertiärzeit lebten (E. Beta: Die Erde und unsere Ahnen. S. 118).

Nach II. Könige 22 wurde im Tempel ein uraltes vermutlich eingemauertes Buch gefunden, da s der hebräische Hohepriester Hilkia 5 Koch: Die arischen Grundlagen der Bibel. Berlin 1914, bei Johnke.

  • 153 – nicht zu lesen vermochte. Offenb ar war es in der Sprache der von den Hebräern unterjochten Urgermanen geschrieben worden und mußte von dem Schreiber Saphan erst übersetzt werden. So kam germanische Lektüre in hebräische Hände.

Für das Alte Testament wird der Leser den durch die Juden verübten Literaturdiebstahl und die gemachten Fälschungen ohne weiteres gelten lassen müssen. Di e Ergebnisse der Ausgrabungen im Orient können auch die Juden un d orthodoxen Geistlichen nicht ableugnen.

Wie aber steht es mit dem Neuen Testament?

Jesus war selbst in die uralte arisch-atlantische Weisheit eingeweiht. Auch er gab seine Lehren nicht der Öffentlichkeit preis, sondern äußerte sie nur in Gleichnissen, Fabeln und Allegorien 6) (Matth. 13, 10 ff., 35; Markt. 4, 10; Luk. 8, 9), daher seine Mahnung an die Jünger: “Ihr sollt die Perlen nicht vor die Säue werfen” (Matth. 7; Mark. 4, 2-12). Er verbietet i hnen ausdrücklich zu sagen, daß er ein Chrestos (d. i. ein Adept, Init iierter, Eingeweihter) sei (Matth. 16, 20, 12, 16, 9, 39; Mark. 14, 3, 3, 12) und die den Initiierten bekannten (okkulten) magnetischen Heilkräfte besitze und anwende.

Nach den Klementinischen Homilien sagte Petrus, Jesus hätte seinen Jüngern befohlen, die Geheimnisse, die er ihnen vertraulich erklärte, für ihn und die Söhne seines Hauses (die Arier) zu hüten.

Offenbar kannte Jesus auch da s uralte Buch Enoch, weil dieses mit dem Evangelium Johannes manche Ähnlichkeit besitzt.

Nun erklärt sich auch die merkwürdige Verwandtschaft und zum Teil die Gleichheit seiner hohen sittlichen Lehre mi t der des Konfucius, Laotse, Buddah, des ägyptischen Totenbuches und der Psalmen:

Diese waren Gemeingut der arischen Initiierten und dem Inhalt nach im wesentlichen gleich. Da die hebräischen Priester fürchteten, er könne die Wahrheit sagen und ihrem Volksbetrug ein Ende bereiten, mußte er sterben (Evang. Joh. 11, 50). Paulus sah in Christus nur eine verkörperte Idee. Wie seine al legorischen Worte zu deuten sind, das wolle mall bei Lanz-Liebenfels nachlesen.

Das Buch Offenbarung St. Johannes – eines von der christlichen Kirche “heilig” gesproch enen jüdischen Kabbalisten – ist eine Version (Übersetzung und Umänderung) des Buches Enoch, eines apokryphischen (d. i. geheimen, verborgenen), von der späteren christ- 6 Auch Goethe hat seine wichtigsten Erkenntnisse versteckt, freilich aus Furcht vor dem ihn mit dem Tod bedrohenden Illuminaten- und Jesuitenorden. Man lese hierüber die greulichen Enthüllungen vo n Rektor Ahlwardt: Mehr Licht. Dresden 1910.

  • 154 – lichen Kirche nicht in die Bibel aufgenommenen Buches, das den Initiierten und den jüdischen Kabb alisten wohlbekannt war, und die chaldäische Kopie eines noch älteren arischen Werkes ist. Kapitel 12 der Offenbarung Johannes mit Ep istel für den St. Michaelistag kommt ohne Zweifel von babylonisc hen Legenden und ist auf einem von dem Assyriologen George Schmidt gefundenen Tontafelbruchstück erhalten (Blava tzky II, 401). Jenes Buch Enoch, in dem sich auch Teile der Evan gelien finden, schildert auch die Geschichte des auserwählten “arischen” Volkes, für das sich die Juden betrügerisch ausgeben, bezieht sich ausdrücklich auf die initiierten atlantischen Arier, sch ildert die Bestrafung der gegen die Rassengesetze sich versündigende n atlantischen Arier und den Untergang von Atlantis. Der Aposte l Judas und viele Kirchenväter erwähnen es als ein heiliges Buch un d die ersten Christen nahmen es unter die heiligen Schriften au f. Nach Blavatzky II, 84 ist das Buch Enoch ursprünglich indischen Ursprungs und geht auf die Zeit vor der Zerstörung von Atlant is zurück. Die angeblichen Weissagungen in der Offenbarung Johannis sind nichts anderes als in der Zeitform der Zukunft geschriebene atlantisch-arische Geschichte und Geheimlehre.

Darum also wurde das Buch Enoch nicht unter die Biblischen Bücher aufgenommen und dem Volk e das Lesen der Bibel verboten: es sollte die Wahrheit nicht erfahren, damit das die Kirche zu seinem Werkzeug erniedrigende Judent um an der Erreichung seiner Weltherrschaftspläne nicht gehindert werde. Darum auch hat die Kirche allüberall in rohester Weise auch im alten Deutschland Schriftwerke ariosophischen Inhaltes “als heidnische und Teufelswerke” zerstört, so auch in Mittelamerika ganze Wagenladungen und in Granada (Spanien) 80 .000 arabische unersetzliche Handschriften u.s.f. Kein Strahl des göttlichen Geisteslichtes sollte in die jüdisch -römisch-kirchliche Sklavenschar fallen.

Für die Tatsache der jüdischen Bibelfälschungen seien hier etliche Belege angeführt:

Apostelgeschichte 15, 5-11 berichtet, daß schon zur Zeit der Apostel die Versuche der jüdi schen Bibelfälschungen begonnen haben. Immer wieder war die große Masse der getauften Juden bestrebt, als “Eiferer im Gesetz des Moses” Christi Religion in eine jüdische zu verkehren. Gewiss e Klagen und Bemerkungen des Apostels Paulus (Kor. 11, 26; Phil. 1, 15, und 3, 18) lassen erkennen, wie der jüdische Einfluß wuchs und überhand nahm. Umsonst hatte nicht Jesus selbst ausdrücklich un d wiederholt vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer gewarnt (Matth. 16, 6). Und diese wußten

  • 155 – sehr wohl (Apostelgeschichte 6, 7), warum sie sich taufen ließen: Das dem Judentum sehr gefährlich we rdende Christentum sollte durch jüdische Bibelfälschungen unschädlich und durch Verjudung zu einem willenlosen Werkzeug des sc hon damals in der ganzen Welt mächtigen Finanzjudentums zur Erlangung der Weltherrschaft gemacht werden. Das Teufelswerk gelang nur zu gut. Und die Kirchen wissen es “und finden ni cht die Kraft und den Mut, der Wahrheit die Ehre zu geben” (Harnack).

Der Kirchenvater Origenes (geb. 185 n. Chr.) bestätigte, daß viele Leute (Juden) kein Bedenken trügen, Zusätze und Abstriche im heiligen Texte der Evangelien vorzunehmen.

Der in weiten Kreisen bekannt e Theologieprofessor Harnack erzählt in seinem bei Hinrichs in Leipzig erschienenen Werke über den Griechen “Marcion” folgende geschichtliche Tatsache:

Jener christliche Grieche Marc ion bewies – übereinstimmend mit dem soeben Dargelegten – 144 n. Chr. in der ersten römischen Synode vor den versammelten Pres bytern, daß sofort nach Christi Tod eine großartige jüdische Verschwörung wider die Wahrheit eingesetzt habe und von den Juden die Lehre und die Überlieferung von Christus in Verwirrung und Widerspruch gebracht wurde, um sie ja als Erfüllung, als Vollendun g des jüdischen Gesetzes vor der Welt erscheinen zu lassen, daß fe rner das ganze Alte Testament nichts mit Christus zu tun habe, und die vier Evangelienberichte, die Paulusbriefe, die Apostelgeschichte, die Offenbarung Johannes und die Briefe von verschiedenen Autor en, welche unter dem Namen von Aposteln und Apostelschülern auftraten, so wie sie vorliegen, sämtlich nach Aufschrift und Inha lt Fälschungen der Juden seien und somit das kirchliche Christentum ein jüdisches sei.

Gewaltig war der Erfolg seiner Enthüllungen. Die verjudete Kirche war in größter Gefahr. Mit grenzenloser Energie schritt sie zum Kampf; sie vernichtete die geis treichen Schriften des Marcion und seine Gemeinden.

Der Reformator Dr. M. Luther, gewiß ein unverdächtiger Zeuge selbst für orthodoxe Geistliche, ka m zu dem Urteil, daß die Juden, “diese rechten Lügner und Bluthu nde”, “die Schrift mit ihren verlogenen Glossen von Anfang an bis noch daher ohne Aufhören verkehrt und verfälscht haben” (L uther: Von den Juden und ihren Lehren, Seite 120), und bittet “die Ebräisten (die Wissenschaftler des Hebräischen) “um Gottes willen”, die heilige alte Bibe l von der Juden Peres (Schmutz) zu reinigen un d von den Juden Verstand zu wenden”.

  • 156 – Hauptpastor Andersen in Flensburg nennt in seinem Werke:

Der deutsche Heiland, München 1921, Seite 47, die Fälschungen der Evangelien “so erzjüdisch, roh und abergläubisch”, daß man sich mit förmlichem Aufatmen dem 1892 au f dem Sinai aufgefundenen syrischen Texte des Codex Levisian us (eine syrische Urschrift des Evangeliums) zuwendet, in dem noch im ersten Viertel des 5.

Jahrhunderts die Stelle Matth. 1, 16 ehrlich lautet: “Joseph, dem die Jungfrau Maria verlobt war, zeugte Jesus.” Andersen vermutet, daß Jesus und Maria arischen Geblüts gewesen sind und “legt gegen den dreisten Versuch, Jesus in g eschlechtlichen Zusammenhang mit dem Judentum zu bringen oder ih n womöglich auch noch zu einem Davidsohn zu machen 7), schärfste Verwahrung ein”.

Wir wissen nun, daß das Alte Testament von Juden aus uralten arischen Büchern fü r ihre politischen Zwecke zusammengestellt worden ist un d daß auch das Neue Testament neben arisch-germanischer Weishe it grobe jüdische Fälschungen enthält.

Unwissende christliche Priester verhüllten dem Volke die Wahrheit, auch die von Jesus gele hrte wieder, gaben für Religion, Wahrheit und Offenbarung aus, was nur Allegorie und Symbolik, Märchen, Fabel, Parabel und Fälschung ist und zwangen die christlichen Völker mit allen Mitte ln der grausamsten Inquisition, das als Wahrheit und göttliche Offenbarung zu glauben, was nur dichterische Einkleidung von Grundwahrheiten oder kecke Fälschung einer Verbrechergesellschaft ist. Man läßt dem Volke die Binde um die Augen und gibt das Exoterische (die Schale) für das Esoterische (den Kern) aus. Der Ritus der Kirche aber, der die arische Weisheit symbolisch deuten soll und sich aus den Mysterien der alten arischen Religion bildete, wird dem Volke als Dogma und Offenbarung gelehrt. Dazu unters tützt die Kirche, und zwar die katholische wie die protestantische, die Bestrebungen der Judenbolschewisten auf Erlangung der Weltherrschaft, indem sie das jüdische Volk entgegen der Wahrheit als das “Auserwählte Volk” bezeichnet. Denselben Vorwurf muß man der Schule machen. 7 Es bedeutet geradezu eine Ungehe uerlichkeit, zu behaupten, Gott habe ausgerechnet das schamloseste, sittenloseste, verlogenste, “blutgierigste” (Luther) und räuberischste aller Völker, d. s. das indische Zigeunervolk der Juden, dazu ausersehen, seinen Sohn in die Welt zu senden. Nachdem Christus selbst die Juden als Kinder des Teufels bezeichnet (Evang. Joh. 8, 44-45) und Gott Vater und Sohn eins sind, wären demnach Go tt und sein Sohn und die Gottesmutter Kinder des Teufels, wenn man behauptet, Jesus sei Jude gewesen. Man sieht, wie dumm, widerspruchsvoll und gotteslästerlich die Irrlehre von der jüdischen Abkunft Christi ist.

  • 157 – Aus Äußerungen von Geistliche n, die “Baldur und Bibel” gelesen haben, ist bekannt: Tausende von ihnen ahnen die Wahrheit und warten sehnsüchtig auf den Tag, an welchem sie dieselbe sagen und unser Volk von einer ungehe uren Lüge befreien und damit seiner Freiheit zuführen dürfen. Geschieht das nicht, so besteht die Gefahr, daß das Volk mit der Schale auch den Kern wegwirft. Wird nun die Bibel nach ihrem wirklichen, geheimen Sinn gedeutet und von den jüdischen Fälschungen be freit, dann wird sie, wie im vorletzten Abschnitt nachgewiesen wird, zu einer gewaltigen Weltentstehungs- und Menschheit sgeschichte, zu einem erhabenen Buche ario-germanischer Weishe it und arisch-germanischer Rassenethik und Rassenpolitik, dere n gottgewollte Anwendung dem deutschen Volke mit naturgesetzlicher Notwendigkeit eine glänzende Auferstehung und Zukunft verbürgt.

32. Abschnitt

Baldurs Tod. Seine Höllen- und Himmelfahrt, seine Wiederkunft zum Gericht und die Weissagungen der Bibel auf Jesus.

Mit dem Tode des weisen und gerechten Baldur und mit dem Untergang der Asenherrschaft überhaupt war dahingegangen, was dem Lande Atlantis seinen Glanz und Schimmer, seine Macht und Schönheit verlieh, was ihm Ruhe, Frieden und Gerechtigkeit gab.

Das goldene Zeitalter der Arias war dahingesunken und Atlantis war unter der Sklavenpeitsche der Priest er keine “Insel der Seligen”, sondern der Unseligen geworden. Kein Wunder, wenn die glanzvolle Zeit der Asenherrschaft dem Gedäch tnis der späteren Geschlechter nie mehr entschwand und wenn sich um die Asen, besonders um den Liebling des Volkes (Baldur), ein Kranz von Sagen bildete, der bis auf unsere Tage kam. Und wenn in diesen von einem Asen berichtet wurde, der einst als Weltheiland wiederkommt, so ist stets der gewaltige Ase Baldur auf Atlantis gemeint.

Mit Baldur, dem einzigen Sohn Odins und Freyas, beschäftigt sich angelegentlich die jüngere Edda. Sie schildert seinen Charakter folgendermaßen: “Von ihm ist nur Gutes zu berichten, er ist der Beste und wird von allen gelobt. Wa s sein Aussehen anlangt, ist er so schön und weiß, daß er Glanz strahlt. Von seinem Antlitz ging ein strahlender Schein aus, der seine ganze Gestalt umfloß. Er ist der

  • 158 – Weiseste und Höchste unter den Asen und gilt für den Schönsten und Gütigsten. Wenn er zu richten ha tte, fielen seine Urteile stets so gerecht und dabei so milde aus, daß sie niemand anfechten konnte.” Fast gleichlautend berichtet uns die Bibel über Baldur.

Verschiedene Bibelstellen schilder n sein Aussehen als weiß, seine Augen strahlend und glänzend (Off. Joh. 1, 13 ff.; 19, 11-16).

Das Buch des Propheten Jesaia vermag uns über Baldur, den Asen der Aias, viel zu sagen. Ich halte den größten Teil dieses angeblich prophetischen Buches für die Niederschrift der Baldursage irgendeines gelehrten sumero-chaldäischen oder ägyptischen Priesters. Es scheint auch, als ob die jüdischen Literaturdiebe, welche diesen Bericht für ihre Zwecke zurechtstutzten, die Überschrift hätten stehen lassen; denn Jesaia bedeutet nichts anderes als es-aia = as-aia, d. i. der Ase der Aias. Die gemachten Zusätze und Abänderungen. sind unschwer zu erkennen.

Auch die anderen “prophetischen” Bücher, prophetisch genannt, weil sie angeblich Weissagu ngen auf Christus enthalten, bringen Hinweise aus den Asen Bald ur, so Haggai = Aggai = Agg-aia = Aegir (Ase) der Aias; Sacharia = Sa-aria = as-aria = Ase der Aias;

Maleachi, Joel, Daniel u. a. Es ist recht bezeichnend, daß die Namen dieser angeblich jüdischen Propheten arisch lauten.

Nach Jesaia 4, 3 ist Baldur der Weiseste, Schönste und Gütigste. Er ist der Beste der Asen und wird von allen gelobt. Seine Regierung ist die gerechteste und m ildeste (Jes. 9, 5-6, 11). Unter seiner weisen und kräftigen Regierung ist Ruhe und Frieden im Lande und in seinem großen Weltreich (Jes. 2, 4; Jes. 41), niemand sucht umsonst bei ihm Recht und Fr iede (Jes. 2, 3; Psalm 72 und 110).

Es ist naheliegend, daß das Volk an diesem weisen, gütigen und gerechten Herrscher mit ganzer Seele hing. Sein Todfeind war bekanntlich der Mischling Loki, der Oberpriester auf Atlantis. Dessen Ziel war die Aufrichtung des Priest erstaates und die Beseitigung der Asenherrschaft. Baldur stand seinem Endziel hinderlich im Wege.

Mit teuflischer List ging er ans Werk, die Asenherrschaft zu beseitigen. Zunächst wurde diese und insbesondere Baldur bei dem leichtgläubigen Volke gründlich verl ästert (Jes. 53, 1-3). Die Edda bringt seine, Schmähreden unter der Überschrift: Lokis Zankreden.

Mit schweigender Verachtung ertrug Baldur die Schmähungen Lokis und die Verachtung des Volk es (Jes. 53, 3), und tat doch wie Ludendorff und Hindenburg seine Pflicht. Baldur kämpfte heldenhaft für die Sache des Volkes (Jes. 53, 4-8), wird aber von eigenen verräterischen Volksgenossen niedergestoßen.

  • 159 – “Hödur bringt her Den hohen Ruhmsproß;

Er wird Balders Blut vergießen, Das Alter enden, Odins Sohn… …” (Balders Träume.) “Ich sah Balder, Dem blutenden Gott, Odins Sohn, Unheil bestimmt;

Auf hohem Stamm Stand gewachsen Der Zweig der Mistel, Zart und schön… …” “Ihm ward der Zweig, Der zart erschien, Zum herben Harmpfeil: Hödur schoß ihn;

Und Frigg weinte, In Fensals Heim, Um Walhalls Weh.” (Der Seherin Gesicht.) Die Nibelungensage macht aus Baldur den blonden Siegfried, aus Loki den schwarzen Hagen. Loki bereitet nach der Edda Baldur ein schreckliches Schicksal: Er läßt den schwerverwundeten Baldur in den feurigen Pfuhl, in den bren nenden Krater, d. i. in die Hölle werfen und hatte ihm damit den größten Schimpf angetan (Jes. 53, 9).

Der boshafte atlantische Papst Loki triumphierte. Die verhaßte Asenherrschaft war gebrochen, die “Heiligen Gottes” auf Atlantis schienen ausgerottet zu sein. Alles trug das Zeichen Lokis, um nicht aufzufallen und nicht als verdächtig zu erscheinen, ein Sprößling oder Freund der Asen zu sein.

Aus dem Asenstaat wurde ei n Priesterstaat, aus der Priesterherrschaft eine Willk ürherrschaft. Wer sich den Anforderungen der Priester nicht fügte, wurde lebendig in den Krater gestürzt. Die von den Asen gepfle gten öffentlichen Schulen gingen ein, denn das System der Priest erherrschaft brauchte zu seiner Erhaltung die Volksverdummung. Wer die Lehren der Priester nicht kritiklos hinnahm, wurde als Ketzer verdächtigt und hingerichtet. Im Priesterstaat war man recht- und schutzlos, wie im früheren römischen Kirchenstaate. Das brachte natürlich auch einen Niedergang des wirtschaftlichen Lebens mit sich. Um so mehr erschien der Bevölkerung die Herrschaf t der Asen als eine über alle maßen glänzende, gerechte und milde.

Mit der Niederwerfung der Arierherrschaft auf Atlantis zer-

  • 160 – streuten sich die Reste der Aias fl üchtend unter die Heiden, so etwa wie die edlen sächsischen Geschlechter nach dem 30jährigen päpstlich-kaiserlichen Ausrottungskrieg Karls des Großen sich unter die slavischen Völker oder nach Island, Polen und Schweden retteten. Begreiflich erscheint die große Sehnsucht der in alle Welt zerstreuten Arier nach einem arischen Volksstaat (s. Jesaia und Haggai und Off. Joh.) und nach der Herrschaft und Wiederkehr der Asen. Das Volk auf Atlantis sehnte sich aus der Priesterherrschaft nach der gerechten und milden Regierung Baldurs zurück. Das empfanden Besucher aus den Kolonien auf Atlantis und machten darüber Aufzeichnungen, die zum Teil in den prophetischen Büchern der Bibel auf uns überkommen sind. Auch bei den Ariern Nordeuropas bleibt das Andenken an den gewaltigen Asen Baldur (auch Pol, Bol, Bul, Bel genannt) lebendig. Zahlreiche Ortsnamen erinnern an ihn: Bollweiler, Hilp oltstein (der heilige Stein des Lichtgottes Bol – Baldur), Bolzingen, Bolstatt, Bullnheim, Bela, Belgrad, Baldern, Baldernheim, Baldingen, Belsheim usw.

Wie die Deutschen an Barbarossas Tod nicht glauben konnten, sondern ihn im Kyffhäuser weiter le ben ließen, um auferstehend ein neues deutsches Reich zu gründen, so läßt auch die Sage Baldur nicht ewig tot sein. Er wird aus He ls Reich zurückgeholt, d. h. er ersteht vom Tode wieder (Off. Joh. 1, 7; 19; 22, 2; Jesaia 32; 35; 42, 7; Hes. 11, 15; 25), nimmt den Stuhl Gottes (Odins) ein und regiert wieder voll Macht, Kraft und Herrlichkeit (Jes. 51, 9; Jes. 11).

Natürlich ist Baldur aus dem Geschlechte der Asen. Jesaia bezeichnet ihn als einen Sohn Isais (der Izeds), d. i. eines Asen.

Baldur wird auch zum Gerichte wiederkommen und die Völker zum Frieden zwingen (Micha 4, 3; Ev ang. Joh. 5, 25-30; Micha 4, 2- 4). Er wird alle Götter auf Erden vertilgen und alle “Inseln der Heiden” (!) sollen ihn anbeten (Zephania 2, 11). “Dann kommt der Hehre zum hohen Gericht, Ein Starker von oben, der alles beherrscht.” (Edda.) “Dann kommt ein anderer, Der allerhehrste, Nimmer wag ich Zu nennen ihn;

Wenige sehn Weiter vorwärts, Als bis Walvater Dem Wolfe naht.” (Edda.) Baldur wird die Heiligen Gottes (Arier) um sich sammeln und

  • 161 – die “Tiere” und “Heiden”, d. i. Mischlinge, Niederrassige und Tiermenschen in den Pfuhl werfen und die Welt gerecht richten.

Off. Joh. 21; Jes. 42, 4 u. 10 und 59, 18 bezi ehen sich fraglos auf Atlantis und Baldur, denn es wird ausdrücklich von den zu Atlantis gehörenden “Inseln” gesprochen. Palästina aber hatte keine Inseln und keine nennenswerte Berührung mit dem Meere.

Baldur wird eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen (Jes. 65, 17). Nach der Edda taucht die “Erde” aus dem Meere grün und schön auf, unbesät tragen die Äcker, die überlebenden Asen wohnen wieder auf dem Idafelde, vereint mit dem Baldur, der aus Hels Reich wieder emporsteigt. Sie finden im Grase das goldene Brettspiel wieder, welches die A sen einst besessen. Die Frucht der Erde wird herrlich und schön sein be i den Heiligen Gottes, d. i. bei denen, die im Buche des Lebens stehen (Jes. 4, 1 u. 2; Luk. 10, 20). “Seh aufsteigen zum andern Male Land aus Fluten, frisch ergrünend:

Fälle schäumen; es schwebt der Aar, Der auf dem Felsen Fische weidet.

Auf dem Idafeld die Asen sich finden Und reden dort vom riesigen Wurm Und denken da der großen Dinge Und alter Runen des Raterfürsten.

Wieder werden die wundersamen Goldenen Tafeln im Gras sich finden, Die vor Urtagen ihr eigen waren.

Böses wird besser; Balder kehrt heim;

Hödur und Balder hausen in Walhall Froh, die Walgötter – Wißt ihr noch mehr?

Den Loszweig heben wird Hönir dann;

Es birgt beider Brüder Söhne Das weite Windheim – Wißt ihr noch mehr?

Einen Saal seh ich, sonnenglänzend, Mit Gold gedeckt, zu Gimle stehn:

Wohnen werden dort wackre Scharen, Der Freuden walten in fernste Zeit.

Der dürstre Drachen tief unten fliegt, Die schillernde Schlange, aus Schluchtendunkel.

Er fliegt übers Feld: im Fittich trägt Nidhögg die Toten: Nun versinkt er.” (Edda.)

  • 162 – Der “Brunnen des Lebens” (Urdbrunnen) wird auf Idafeld wieder strömen (Off. Joh. 22, 1; Jes. 12, 5; Joel 4, 18) und dem, der da dürstet, “das Wasser des Lebe ns” umsonst geben. Auf beiden Seiten des von der Urdquelle ausgehenden “Strom des Lebens” wird wieder “Holz des Lebens” (Feigenbäume!) wachsen und “zwölfmal im Jahre Früchte bringen” (Off. Joh. 22, 2).

Von der “neuen Erde” und vom “n euen Himmel” berichten Off.

Jes. 43, 2 verheißt, daß kein Weltbrand und keine Sintflut mehr kommen wird. Alles wird im Fr ieden leben wie zuerst (Micha 4, 3). Baldur wird alle Götter vertilgen, und “alle Inseln der Heiden” (die zu Atlantis gehörenden Inseln mitten im Meere) müssen ihn anbeten (Zephania 2, 11). Nach den über einstimmenden Verheißungen der Bibel und der Edda wird Baldur alles “neu” machen (Jes. 44, 1-7; 91, 1-5; Off. Joh. 21, 5-6). Eine neue Gottesstadt mit 12 Toren (dreimal vier, vier für jeden Ring) wird ents tehen (Off. Joh. 21; Sach. 14, 8;

Hes. 48), ringsum wird sie wieder wie lauter Gold schimmern (die bronzenen Ringmauern, Sach. 2, 1), und die hineingehen, die werden im Buche des Lebens ausgezeichnet sein (Off. Joh. 21; Sach. 14, 8;

Baldur wird der Welt den Frieden bringen und “wird den Palast seines Gezeltes aufschlagen zwischen zwei Meeren” um den “hohen, heiligen Berg Gottes” (Jes. 57, 15) und wird “einen neuen Himmel” (Himmelsburg und heiligen Berg Gottes) schaffen (Jes. 57, 15; 11, 9; 52, 7; 65; Psalm 72), und am Fuß des Himmelsberges wird ein neuer “Brunnen des Lebens” strömen (Off. Joh. 22; Jes. 1, 3; 12, 31; Off.

Joh. 16; 22, 9; Joel 4, 8: Sach . 14, 8) und “ein neuer Baum des Lebens” wird hervorsprießen (Off. Joh. 2).

Durch alle die biblischen Berich te über Baldur zieht sich der herzbewegende, unerschütterliche Glaube an eine glänzende Zukunft des Ariergeschlechtes nach dem Niederringen des Niederrassentums. Baldur wird die Ar ier, d. i. die “Heiligen Gottes”, wieder in einem Lande zusammenbringen, sodaß sie wieder die Ersten unter allen Völkern sind (Jes. 35, 8-10; 51, 11; 60, 21-27; 62, 11-12; Hes. 34, 11-31; 36, 24-27; Dan. 12, 1 u. 7; 7, 27). “Ihre Tränen wird er abwischen” (Jes. 25, 8; Off. Joh. 21, 4). “Alle vertriebenen Arier 1 Das steht ganz im Einklang mit den astronomischen und geologischen Beobachtungen der Ario-Atlanter: Diese berichten von periodischen Änderungen in der Erdachsenstellung und dadurch bewirkten Veränderungen im Bau der Erdrinde und des Klimas.

  • 163 – wird er zu einem großen Volke zu sammenbringen” (Jes. 11; 60; Hes. 11, 15-21). Es ist, als ob diese Weissagung für die zerschmetterten “Heiligen Gottes” in Deutschland geschrieben wäre!

Jes. 60, 5 u. 9 spricht ausdrücklich von Atlantis am Meere und von Baldur (vgl. auch Micha 5; Hes. 11, 15-21). Aus den Ariern wird ein großes Volk entstehen (Jes. 60 , 22), dem Baldur einen neuen Geist einflößen wird (Hes. 36, 26 -27; 11, 19). Baldur wird der Heiland aller Völker sein (Jes. 49). Er wird die nichtarischen Völker und die “Heiden” zertreten und die “Tiere” (Niederrassigen) ausrotten (Jes. 63, 2-6; Off. Joh. 21, 8). Er wird sie in den feuerigen Pfuhl werfen. Mit eisernem Stab wird er di e Völker leiten (Off. Joh. 19, 15) und sie mit eisernem Szepter zersch lagen (Psalm 2 und 72). Psalm 72 bezieht sich ausdrücklich auf Baldur und Atlantis “zwischen den Meeren”, “vom Strom Hiddekel an bis zu den Enden der Welt”. (Und diesen Psalm schreibt man mit kalter Absicht dem Salomo zu!) Die Völker werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen (Mich. 4, 3). Aus Zion, d. i. Asgard, wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort aus Jerusalem, d, i. aus der heiligen Stadt Gottes auf Atlantis (Mich. 4, 2).

Unter Baldurs gerechter Regierung (Sach. 9, 2) wird wieder arische Weisheit und arisches Schu lwesen aufblühen (Daniel 12, 3).

Jeden Götzendienst und damit das Niederrassentum wird er ausrotten (Zephania 2, 11). Dem heil igen Volk der Aias aber ist alle Macht der Welt gegeben (Hes. 7, 27). Der Heiland Baldur wird einen neuen Tempel errichten (Jes. 60, 13).

Bei der historischen Bede utung Baldurs hatte seine Persönlichkeit unvergleichlich mehr Gewicht, als die aller berühmten Männer der Weltgeschichte. Sein Name war in aller Munde. Sein Lob ist von den vertriebenen Ariern in aller Welt verbreitet worden. Kein Wunder, wenn er in den Himmel versetzt wurde, wenn die verschiedenen Religionen des Alte rtums ihn als Gott, Sonnengott und Weltheiland bezeichnen! (Näheres im 33. und 34, Abschnitt.) Unter den religiösen Sagen des Altertums, die sich mit Baldur beschäftigten, ist besonders die persische erwähnenswert. Die persische Avesta (das Religionsbu ch der Perser) hat nach Otto Hauser 2) die gleiche Endzeit, den gleichen Heilandsmythus und gleichen Heilandsgedanken als die Bibel. Da aber die Avesta 1000 Jahre älter ist als die Bibel, so sind deren Heilandsgedanken offenbar aus der 2 Otto Hauser: Weltgeschichte der Litera tur. Leipzig 1910, Bibliographisches Institut.

  • 164 – Avesta, bezw. aus der arischen Literatur entlehnt. Im Judentum und in dessen Schriften fand der Heilandsgedanke erst mit der babylonisch-persischen Gefangenschaft Aufnahme, zu welchem Zwecke, ist im Abschnitt 30 dargelegt. Wie sehr sich die Bibel an die Zendavesta der Persier anlehnt, sei an einem kleinen Beispiel gezeigt.

Die Avesta lehrt: Wenn der Erlöser (Heiland) kommt, dann steigen die Gerechten in den Himmel, di e Ungerechten werden in einem Feuerstrom (Fegfeuer), der alles Unreine verzehrt, geläutert, ehe sie in das ewige Lichtreich eingehen. Vgl. hiezu die Lehre der katholischen Kirche.

Bei den weltgeschichtlichen Kämpfen der Gegenwart, die nichts anderes sind als der letzte Vernichtungsfeldzug des Niederrassentums gegen die Arier, verdient aus dem Bisherigen Folgendes besonders festgestellt und verkündigt zu werden:

Die Bibel bezeichnet nicht die Juden, sondern die Arier als “das Auserwählte, Heilige Volk Gottes”.

Die Arier sollen sich nicht mit den Niederrassigen vermischen, sondern sich streng von ihnen absondern.

Zu ihrer Erhaltung sollen sie sich in einem Lande zu einem großen Volk vereinigen.

Ihr künftiger König soll zur Erhaltung der Arier das Niederrassentum schonungslos ausrotten.

Diese Worte der Bibel stehen im schroffsten. Gegensatz zu den von dem Niederrassentum den Ariern gepredigten falschen Ideen von Menschen- und Nächstenliebe, Gleichheit aller Menschen, Völkerversöhnung, Völkerbund un d Völkerverbrüderung, die nur darauf berechnet sind, die Kraft un d Tätigkeit der Arier zu lähmen und dem Niederrassentum die Weltherrschaft zu verschaffen. In dem Endkampf der Arier gibt ihnen also die Bibel den richtigen Wegweiser: Schonungslose Ausrottung des Niederrassentums, ein Ziel, das kein Geringerer als Jesus selbst verkündigt. (Nachweis siehe Abschnitt 37.) Wahrhaft herzbewegend und tieferschütternd klingt aus altersgrauer Vorzeit die Klage de r vom Niederrassentum zertretenen Aias um ihren König Baldur und ihre nie versiegende Hoffnung auf seine Wiederkunft zu uns herüber, eine Hoffnung, die sie aufrecht erhält in dem unsäglichen Jammer, den die “Untiere” und “Heiden” über sie gebracht.

Ihre trostlose Lage spiegelt sich wider in der Not des deutschen Volkes, dessen Schicksal bisher ganz ähnlich verlief (s. Abschnitt 36).

  • 165 – Wer wird dessen Heiland und E rretter aus Not und Tod, wer wird sein Baldur sein, “der die Heiden ringsum mit eisernem Stabe zerschmettern wird”?

Kein Geringerer als Christus – der wahre Christus -, wie ihn Abschnitt 34 und 37 erkennen läßt.

33. Abschnitt

Baldur und seine Verehrung als Gott.

Warum der von den atlantischen Priestern in den Himmel gehobene und vom Volk als Gott vere hrte atlantische Ase Baldur zu allen Zeiten besonders verehrt wurd e, ist in Abschnitt 32 genugsam erörtert worden. Der Gottvater Od in, der Gottessohn Baldur und die Muttergottes Freia spielten unter anderem Namen in allen Religionen vom Niedergang Atlantis an bis zur Gegenwart eine große Rolle. Die Bevorzugung Baldurs in den Kulten der alten Kulturvölker ist allgemein ziemlich übereinstimmend, nur der Name Baldurs und die Art seiner Verehrung ist verschieden 1).

In Ägypten wurde Baldur als de r Sonnengott Osiris, die Mutter Gottes als Isis (Abb. 14) verehrt. Os iris (Abb. 26), der im ganzen Lande gute Gesittung verbreitete und vortreffliche Gesetze gab, starb nach ägyptischer Lehre in höchster Blüte und Kraft. Sein Tod wurde in Ägypten in ausschweifenden Trauerfesten gefeiert. Osiris war aber nach der Meinung der Ägypter nich t gestorben, sondern ist wieder auferstanden. Seine Aufe rstehung wurde alljährlich im Frühjahr in rauschenden Festen gefeiert.

Der Osiris-Serapisdienst und die Verehrung der Gottesmutter Isis (in Babylon hieß sie Maya) fand unter den römischen Kaisern zugleich mit dem Christentum Eingang. Es sei hier auf die Ähnlichkeit in den beiden Kult en aufmerksam gemacht. Die entsittlichten, rassisch entarteten Römer suchten in dem ägyptischen Kultus der Mutter Gottes, in seinen Weihen, Festen, Prozessionen, Tempelbesuchen, in dem Mitmachen der äußerlichen Gebräuche Sühnung und Reinigung. Die Teilnehmer des Osiris- und Isiskultus trugen als Bundeszeichen ein geheimes Kennzeichen, ein Amulett am Halse hängend, und zwar 1 Siehe hierüber:

Dr. Minkwitz: Der Tempel. Mythologien der vorzüglichsten Kulturvölker bis zum Christentum. Leipzig, bei Oehmke.

Göll: Göttersagen und Kultusformen. Leipzig, bei Spamer.

Petiskus: Der Olymp. Leipzig, bei Omelang.

  • 166 – ein Kreuz (!!), das alte arisch-atlantische Zeichen. Der Leser mag selbst prüfen, inwieweit sich der Osiris- und Isiskultus in der römischen Papstkirche wiederfindet 2).

Nach den Lehren der indischen heiligen Bücher Rigvedas soll Wischnu (Baldur) am Ende des ge genwärtigen Zeitalters auf einem weißen Rosse (!) erscheinen, um di e Guten zu belohnen, die Sünder auszurotten und eine neue Welt auf den Trümmern der alten Welt entstehen zu lassen. (Siehe hi ezu Off. Joh. 6, 2 und die gleichlautenden Berichte der Edda und Off. Joh.) Die Stelle Wischnu-Baldur vertritt auch der indische Feuerund Sonnengott Agni. Ihm zu Ehren vereinigten sich die Gläubigen nach den Rigvedas in einem gemeinsamen Mahle, bestehend aus einem aus Mehl und Butter hergest ellten Weihegebäck und aus dem Soma-trank. Man dachte, in beiden Stoffen würde Agni unsichtbar wohnen. Man genoß also in Brot und Somatrank Leib und Blut des Gottes Agni und fühlte sich in Gemeinschaft mit ihm; man dachte sich auch den Gott bei dem Mahle zugegen und wähnte, seinen Leib und sein Blut zu genießen. Wir werden der gleichen sakramentalen Sitte in Vorderasien, Palästina und Rom wieder begegnen. Wenn diese von katholischen Priest ern gelegentlich der Eroberung Mittelamerikas auch bei den dortigen Kulturvölkern gefunden wurde, so ist der Schluß berechtigt, daß die religiöse Übung, Leib und Blut des Sonnengottes in einem sakramentalen Mahle zu empfangen, eine Einrichtung des atlantischen Papsttums und damit des Niederrassentums ist, un d tatsächlich läßt sie sich auch auf uralte Bräuche tiefstehender Menschenrassen zurückführen: Man genoß Fleisch und Blut der Eltern und getöteter Feinde, um ihrer Kraft und ihres Geistes teilhaftig zu werden. Diese Sitte und Ritualmorde zu diesen Zwecken sind in Afrika, noch häufig zu finden 3). Das dem Niederrassentum entsprossene atlantische Priestertum griff den Brauch auf und fügte ihn den gottesdienstlichen höchsten Handlungen ein, indem es der Masse mit Weihegebäck und Wein Leib und Blut des Sonnengottes zu genießen gab und dadurch ihr dessen Kraft vermittelte.

In ganz Vorderasien wurde Ba ldur unter dem Namen Adonis, Tammuz, Attis, Dionisius, Marduk als ein jugendschöner Gott ver- 2 Über den Aufbau der christlichen Religion aus der ägyptisch-heidnischen durch die Mitwirkung von Juden aus Alexandrien siehe Dr. Hermann Schneider, Kultur und Denken der alten Ägypter. Leipzig 1907, bei Voigtländer. S. 549-554. 3 Frobenius: Und Afrika sprach. Bd. I, S. 46 ff.

  • 167 – ehrt, der getötet wird, durch seine n Tod aber die Natur neu belebt und herrlich wieder aufersteht. Da s Auferstehungsfest dieses Gottes wurde alle Jahre im Frühjahr gefeiert, besonders in Antiochia, der Lieblingsstadt des Apostels Paulus . Dort wurde sein Bild unter den Klagegesängen der Weiber feierlic hst bestattet und am folgenden Tage der wiederauferstandene Gott mit dem Jubelruf begrüßt: “Der Herr lebt, Adonis ist wieder erst anden.” Dabei ließ man aus seinem Grabe sein Bild, ähnlich wie heute noch in der römisch-katholischen Kirche, mittels eines Mechanismus in die Höhe steigen 4).

In den andern vorderasiatischen Kulten hielt man die Feier der Auferstehung des Gottes Baldur erst am dritten Tage oder am dritten Tage nach seinem Tode ab. Wie seltsam ähnlich klingt doch da der biblische Bericht über den Tod und die Auferstehung Christi.

Ist es nicht denkbar, daß christ liche Missionare jenen Heiden in Vorderasien gesagt haben, ih r Christus sei jener Gott Adonis, Tammuz, Attis usw.? Man brauchte nur hinzuzufügen, daß Gott zum Menschen (Christus) wurde, um si ch selbst als Sühneopfer für die Menschheit darbringen zu können, so war die neue christliche Religion in den Grundzügen festge legt. Und seltsam: Gerade jener Paulus, der die Baldur-Legende mi t der Christus-Idee verschmolz, hatte Jesus selbst nicht gesehen und wußte nichts von einem geschichtlichen Jesus.

Das hätte sich der schlichte Arier Jesus nicht träumen lassen, daß er an der Stelle Baldurs, Adon is, Attis usw. göttliche Verehrung genießen sollte. Wie hätte er , der sich ausdrücklich nur “Menschensohn” nannte, der gegen jeden äußerlichen Kultus, gegen alle Äußerlichkeiten war und eine Religion des Geistes wollte, sich gegen dieses Heidentum gesträubt!

Selbst in jüdischen Kreisen war schon vor Christus der Glaube an einen gestorbenen und aufersta ndenen Gesalbten, “Chrischna, Chrestos” genannt, vorhanden. Diese Anschauung hat das Judentum in der Gefangenschaft au s der parsischen Religionslehre und aus dem Kultus des parsischen Sonnengottes Mithras entlehnt.

Wie bei den Gottesdiensten des Adonis und Mithras in Kleinasien wurde in gewissen jüdischen Sekten bei der Verehrung der gestorbenen und auferstandenen Gesalbten auch Blutsopfer dargebracht. Die durch gerichtliche Untersuchungen bestätigten Ritualmorde der Hebräer 5) beruhen augenscheinlich noch auf jenen heidnischen abergläubischen Gebräuchen. 4 Nach Drems: Die Christusmythe. Jena 1910, bei Eugen Dietrichs. 5 A. Fern: Jüdische Moral und Blutmyster ium. Leipzig 1920. Hammer-Verlag. – Die hier festgelegten Tatsachen sind entsetzlich und unanfechtbar.

  • 168 – Aber auch geweihte Mahle find et man bei jüdischen Sekten schon vor Christus, bestehend aus Gebäck und Wein, die der Himmelskönigin und anderen Göttern dargebracht wurden, ganz wie bei den Indern und wie in den Mi thras-Mysterien (Jeremias 18, 25; 19, 13; 32, 29; 44, 17). Bekanntlich übten ja auch die Essener und andere jüdische Sekten den alten Brauch des heiligen Mahles.

Das Abendmahl ist also bereits eine Einrichtung derjenigen jüdischen Sekten, die Baldur un d die Gottesmutter verehrten, und aus denen das Christentum sich entwickelt hat.

In Persien erscheint Baldur als der Sonnengott Mithras. Seine Verehrung geschah meist geheim in Höhlen und Grotten und verbreitete sich zur Zeit Ch risti auch im Abendland und vorzugsweise in Rom.

Wie im Sonnenkultus des vord erasiatischen Sonnengottes Attis, so wurde auch im Mithra s-Kultus zum Zwecke der Sühnung oder Wiedergeburt ein Tier und zwar vielfach ein Lamm geschlachtet.

Der Gläubige erlangte durch das Opferblut neues Leben, Abwaschung aller Sünden und Reinigung und Heilung der Seelen.

Bei den Mithras-Kulten sollen Menschenopfer nicht ausgeschlossen gewesen sein. Sogar der römische Kaiser Eommodus hat nach dem Berichte seines Biographen das Mithrasopfer durch einen wirklichen Menschenmord befleckt.

Seltsam ist nun, daß auch in der christlichen Kirche des ersten Jahrhunderts wie in der Mith raskirche feierlich ein Lamm geschlachtet und sein Blut in einem Kelch aufgefangen wurde.

Dieses Lamm wurde in der christlichen Kirche mit Licht und Leben und mit Christus gleichgestellt. Darum wurde Christus auch das “Lamm Gottes, das der Welt Sünden trägt”, und “Licht und Leben” genannt.

In den ersten Jahrhunderten gehörte das Lamm in Verbindung mit dem Lichte und dem Feuer zu den beliebtesten Bildern der Kirchensprache und zu den herkömmlichsten bildlichen Darstellungen. Das Lamm wird auch mit dem Kreuze verbunden; dabei umgibt ein Strahlenschein der Sonne das Haupt des Lammes.

Auch jetzt noch findet man Chri stus und sein Sinnbild, das Lamm, von den Strahlen der Sonne umgeben. Das weist auf den heidnischen Ursprung der Sitten und auf Christus als Sonnengott hin. Der Kirchenvater Tertullia n bekannte: “Viele glauben mit Wahrscheinlichkeit, daß unser Gottesdienst Sonnengottesdienst sei.” Und Papst und Kirchenvätern blie b noch lange die Tatsache im Bewußtsein, daß der christliche Ku ltus anstelle des Sonnenkultus getreten war und sich das römische Kirchentum aus dem parsischen Kultus des Sonnen-

  • 169 – gottes Mithras, also aus atlantisch-orientalischem Heidentum entwickelt habe. Die Christen de r ersten Jahrhunderte glaubten, Christus, der wie der Sonnengott Mithras mit einem die Ekliptik (Sonnenlaufbahn) versinnbildli chenden ovalen Strahlenkranz dargestellt wurde, sei die Sonne. Die Kirchenväter bekämpften die Verehrung Christi als Sonne mi t allen Kräften. Erschöpfende Nachweise erbringt Prof. Andrzey Niemojewsky 6). Bis ins 6.

Jahrhundert betete man: “Unser Herr, die Sonne,” was später abgeändert wurde: “Unser Herr, der Gott” (Blavatzky III).

Wie das Papsttum selbst über da s Christentum dachte, davon einige Proben. Papst Leo IX. sagte einst zum Kardinal Bambus: “Wie viel uns und den unseren die Fabel von Christus schon eingebracht hat, ist aller Welt bekannt!” 7) – Der liederliche, mit seiner schönen Tochter Lukretia in Blutschande lebende Papst Alexander VI. (1492- 1503) lachte über den christliche n Glauben und bekannte sich dem Prinzen Piko di Mirandola gegenübe r als Nichtchrist. Er bezeichnete als die beste Religion die dümmste. 2) – König Philipp von Frankreich beschuldigte den Papst Bonifaz VIII., derselbe hätte gesagt: “Es ist abgeschmackt, an Einen und an ei nen dreifachen Gott zu glauben.

An Maria glaube ich so wenig, wi e an eine Eselin, und an den Sohn so wenig, wie an ein Eselsfüllen. Sakramente sind Possen, Maria war eine Mutter wie meine…” usw. 2).

Durch die Taufe, durch die heilig en Mahle, durch seine Lehre von der Auferstehung des Fleisches und durch die äußere Vertretung des Mithraskultus durch einen Mith raspapst in Rom bis ins fünfte Jahrhundert n. Chr. hat der Mith raskultus eine sehr merkwürdige Ähnlichkeit mit der römisch-katholischen Kirche und dem römischen Papsttum aufzuweisen, und die christliche Kirche verlegte später nicht ohne kluge Berechnung das Geburtsfest Christi auf den 25.

Dezember, d. i. auf den Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes Mithras. Die Verehrung des Mithra s und der Gottmutter spielte in den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeitrechnung in Rom eine bedeutende Rolle. Unter den Antoni nen kam er dort erst recht in Aufnahme, und der Kaiser Sept imius Severus und seine Söhne machten den Mithraskult zu einem der offiziellen kaiserlichen. Zu Anfang des 5. Jahrhunderts gedenkt der christliche Dichter Paulinus der “schwarzen 6 Andrzey Niemojewsky: Astrale Geheimni sse des Christentums. Frankfurt a. M. 1913. 7 Corvin: Der Pfaffenspiegel. Rudolstadt, bei Bock.

  • 170 – Mithrashöhlen”. Der Mithraskultus war wiederum verwandt mit dem in finsteren Höhlen sich abspie lenden grauenhaften Kultus der Etrusker in Italien, deren viele auf den römischen Kaiser- und Papstthron gelangten (s. Grünwedel: Tusca. Leipzig, 1922). Erst nach und nach konnte die christliche Kirche in Rom Fuß fassen. Aber bereits im 3. Jahrhundert, bemerk t der Theologe Harnack treffend, konnte das Christentum mit seinen Priestern, Opfern und heiligen Mysterien mit dem pompösesten heidnischen Kultus wetteifern.

Wann eine Verschmelzung der Isis- und Mithrasreligion mit der römischen Papstkirche eingetreten ist, läßt sich nicht sicher sagen und wird von der letzteren sorgsa m verschwiegen. Sehr zu denken geben uns folgende Tatsachen: Der Papst Hormidas (514-523) trug einen persischen Namen (Ormuzd, Ahura mazda) und behielt ihn auch als Papst bei. Der heilige Va ter trägt den Namen “Papas” des persischen, mittelamerikanischen und atlantischen Papstes. Er sitzt auf dem heiligen vatikanischen Stuhl, d. i. auf dem mit den Sternzeichen des Tierkreises g eschmückten Stuhl des heiligen Mithraspapstes und trägt die demselben und dem atlantischen Papste eigene Tiara und Mithra auf dem Haupte; die Bischöfe haben den Stab der ägyptischen Götter in der Hand und die katholischen Priester schneiden sich heute noch die Haare (Tonsur) in der Weise der ägyptischen Isispriester. Auf demselben vatikanischen Hügel, auf welchem der heidnische Mithraspapst in der Auferstehungsfeier des Mithras-Baldur das blutige Sühneopfer für die Gläubigen darbrachte und auf dem der Palast der parsisch en Päpste stand, steht auch der Palast des römischen Papstes und der Peterskirche 8), in welcher der Papst das hlg. Meßopfer darbringt.

So erscheint die römisch-katholische Kirche als eine Fortsetzung des heidnischen Mithra s-, Osiris- und Isiskultus und hat anscheinend von dem Arier Christus nur die Beifügung “christlich” entlehnt. Trotz der un leugbar gewaltigen Fortschritte auf den Gebieten der Zivilisation und Kultur besteht in der Hauptsache noch: Der atlantische, arier- und ku lturfeindliche Priesterstaat, das arisch-atlantische Papsttum und das finstere Heidentum armer, in vieltausendjähriger Knechtschaft gehaltener Menschen.

Allerdings hat die Romkirche di e Zahl der Götter vermindert, man läßt die Gläubigen aber zu einer Unzahl von Schutzpatronen und 8 Nach Otto Hauser: Die Germanen in Europa. Dresden 1916. Verlag: Heimat und Welt, Seite 110 ff.

  • 171 – Heiligen und zur Mutter Gottes und wie bei den heidnischen Slaven zu einer aus drei Personen bestehenden Gottheit beten 9).

34. Abschnitt

Nach den vorhergehenden Tatsachen ist es zweifellos, daß die Sagen der Edda über Baldur un d die sogenannten messianischen Weissagungen der Bibel auf den Sohn eines germanischen Asen denselben geschichtlichen Hinter grund haben und auf dieselbe Person, offenbar eine geschic htlich höchst bedeutungsvolle Persönlichkeit, auf einen germanischen König, oder Königssohn, sich beziehen, nicht nur des übereinstimmenden Inhaltes halber, sondern – auch wegen des Umstandes, da ß die sogenannten prophetischen Bücher von den jüdischen Bibel- und Geschichtsfälschern in der Hauptsache uralten atlantisch-g ermanischen heiligen Büchern und Urkunden entnommen und für ihre Zwecke umgearbeitet wurden.

Einwandfreie geschichtliche Be lege für das Leben eines Jesus in Palästina vor 1900 Jahren lassen sich überhaupt nicht erbringen.

Eine Anzahl wohlunterrichteter Theologen und Historiker verneinen überhaupt sein Dasein und verweisen die ganze Jesusgeschichte in das Gebiet der Sage und Fabel. Prof. Drews (die Christusmythe) bezeichnet die ganze Geschichte Jesu auf Grund eingehender Untersuchungen als einen Mythus (Sage), Andrzei Niemojewsky nach gründlichen Darlegungen in einem 2 bändigen gelehrten Werke (Gott Jesus, München 1910, bei Huber) als einen Astralmythus (Sternensage).

Bei all den gelehrten Untersuchu ngen scheinen etliche Punkte vielleicht noch nicht oder nicht genügend gewürdigt zu sein.

Wie in den vorhergehenden Abschnitten dargelegt wurde, finden sich die wichtigsten Teile des katholischen Ritus und ein grundlegender Teil ihrer Lehren bereits Jahrtausende vor Christus in der 9 Die erste christliche Kirche leugnete die Gottheit Christi, so Bischof Paulus v, Samosata auf dem Konzil zu Antiochien, Bischof Arius 325 zu Nicäa, 300 Bischöfe auf dem Konzil in Mailand. Noch 358 wurde auf dem Konzil zu Ankyre dekretiert und vom Papst Liberius best ätigt, daß der Sohn nicht gleichen Wesens mit dem Vater sei.

  • 172 – atlantischen Weltreligion und vor unserer Zeitrechnung bei mittelamerikanischen Indianern und in verschieden en vorderasiatischen Kulten. Die er sten Sendboten der christlichen Kirche in Tibet erkannten in dem tibetanischen Heidentum zu ihrem größten Erstaunen Zug um Zug ih ren eigenen römischen Kultus wieder. Der Großl ama (d. i. der ti betanische Papst), opfert Brot und Wein in kleinen Mengen, ißt und tr inkt und verteilt. (Abendmahl). Er trägt die Tiara (die 3stufige Papstkrone) wie der Papst in Rom. Selbst Krummstab, Glocke und S chlüssel fehlen nicht (Sven Hedin, Tr. III. 281 ff). Hiez u kommen K löster un d Altäre, Mönche und Nonnen, Zölibat, Weihrauch und Weihwasser , Reliquien aller Art, Beichte, Sündenvergebung, Rosen kranz, wie im kath olischen Kultus. Sven Hedin, der T ibet selbst be suchte, sieht aus diesen T atsachen eine Katastrophe für die Kirche kommen.

Die T aufe, un d z war die Wasser – und Feuertaufe war sch on lange vor Christus im ägypti schen Kultus üblich, wie uns altägyptische Abbildungen zur Genüge beweisen. (Abb. 53, 54.) Bei der Aufnah me in di e Mithrasgemein den mußte sich der Eintretende gewi ssen Zeremonien unterziehen, welche man Sakramente nannte. Zunächst wurde er unter Anzün dung von Lichtern getauft, d. h. ins Wasser getaucht und bekam auf die Stirn ein heiliges Zeichen (nach de n zuverlässigen Berichten des Kirchenvaters Tertullian

  • 173 – ein Kreuz) tätowi ert, das sich auf christlichen Sarkophagen und Bildnissen der ersten Jahrhunderte und auf einer Bischofsmütze des 8. Jahrhunderts gezeichnet findet . Das Sich-Bekreuzigen ist eine uralte arisch-germanische Sitte. Paulus sel bst trug an seinem Leibe ein Kreuz und rühmte sich dessen. (Gal. VI, 17). Abb. 54. Das Kreuz als g oldenes, sil bernes oder bein ernes Amulett am Halse get ragen oder auf Stirne, Hals oder Brust tätowiert, oder in die Kleider eingewebt, galt bei den Mithras- Attis- un d Adoni sgemeinden als Erkennungs- und Bundeszeichen einen ähnlichen Brauch finden wir in der Gegenwart. Daß Pa ulus das Kreuz am Leibe trug, darf nicht auffallen, da gera de sein e Geburts stadt T arsus in Kleinasien ein Hauptsitz des Adonis-Attis- und Mithraskultus war.

Nach der Taufe fand ein sakram entales Mahl statt, wobei der Priester das ungesäuerte (!), mit dem Kreuzzeichen versehene Brot und den Kelch durch he ilige Formeln seg nete. Man feierte diese Kommunion zum Andenken an des Sonnengottes letztes Abendmahl vor seiner Himmel fahrt. (Nach An dr. Niemojewsky: Gott Jesus I 39. 169 ff).

Wie kann da ein Jesus i n Palästina vor etwa 1900 Jahren die Sakramente Taufe und Abendm ahl ein gesetzt h aben, w enn sie sc hon lä ngst vor ihm Sitte wa ren? Wie kann er Stif ter der christlichen K irche sein , w enn diese in der Hauptsache schon vor ihm da war?

Da erscheint doch die christliche Kirche als nichts anderes als eine Fortsetzung der vorder asiatischen Kulte des A ttis, Adonis, Mithras und des Osiris. “Die Lehre Jesus ist dabei nichts anderes, als leu chtende, einhei mische schöne Stickerei aus fremdem Rätselstoffe” (Beta: Die Erde und unsere Ahnen. S. 188).

  • 174 – Dies bestätigt kein Gering erer, als der heilig e Augustinus mit den Wor ten: “Das, w as jetzt die christl iche Rel igion gen annt wird, bestand schon bei den Alten und fehlte nie von Anfang des menschlichen Gesch lechts, bis daß Christus i ns Fleisch kam (gemeint ist wohl eine Inkarnation eines Menschen, der schon früher gelebt hat). Seitdem fing man an, die wahre R eligion, welche schon existierte, die christliche zu nennen.” (Bei A. Niem ojewsky I. 170.) Nach dem klaren Zeugnis des hl. Augustin war also die christliche Kirche schon vor de m biblischen Jesu s da, nur der Name war anders geworden.

Dafür, daß Leben sgeschichte und die L ehre Jesu sich schon lange vor 1900 Jahren vorfinden, seien noch etliche Bel ege angeführt:

Die Mutt ergottesgeschichten (A bb. 56 ff.): Verkündigung der Geburt ihres Soh nes, ihre Empfän gnis, Geburt ihres Kindes und Huldigung desselben, Flucht der Muttergottes auf einer Eselin findet sich nach A. Ni emojewsky sch on längst vorher in ägypti schen, indischen und vorderasiatischen Religionssagen.

Ein guter Kenner der in dogermanischen Mythologie, Paul Koch (Die arischen Gr undlagen der Bi bel. Berlin 1914, bei J ohnke), kommt nach ein gehenden Untersuchungen zu dem Ergebnis (S. 158): “Der Lebenslauf Jesu stimmt mit dem aller übrigen Sonnengötter auffallend überein, nur mit dem Unterschied, daß er jüdische Einschläge aufw eist un d dann n och mit den mythi schen Erzählungen des Alten Testamentes und seiner Prophetie (also durch jüdische Fälschungen. D. V.) in Einklang gebracht worden ist.” – “Die Wunder Jesu un terscheiden sich in nichts von den T aten der anderen Sonnen-

  • 175 – götter un d lassen sich als uralte S agen nachweisen” (S. 167) . Die ausführlichen Beweise wolle ma n bei Koch, S. 158 ff., selbst nachlesen.

Gemeinsam ist auch den vorchris tlichen Kulten die Verehrung einer Himmelskönigin und Gottesmutter, die ähnlich abgebildet wird, wie die Gottesmutter Maria.

Die Göttin Diana der Epheser ist nur schwer zu unterscheiden von dem Bilde der Muttergottes auf einem Kirchensiegel in Salisburg.

Beide tragen auf dem Haupte ein Kreuz, und links und recht s von ihnen befinden sich Sonne, Mond und Sterne.

  • 176 – Meist wi rd die Himmelskönigin so dargest ellt, daß sie den Mond zu ihren Füßen hat (Off. Joh. 12, 1). (Abb. 67.) Es ist nun recht bezeichnend, daß auch von den vorchristlichen Germanen Freia so abgebildet wurde. Die deutsche Geschichte erzählt, daß Karl der Große in Freiaburg (Magdeburg) einen Heidentempel zerstört hat, in dem sich ein wunderschönes Bildnis der Göttin Freia befand, das genau so aussah, wie das der Muttergottes Maria: Den Mond und die Schlange zu Füßen, die Sternenkrone auf dem Haupte und den Apfel in der Hand.

Recht merkwürdig ist der Umstan d, daß bei den Griechen di e Gottesmutter un d Himm elskönigin Maj a hieß und di e Mutter Buddhas denselben Namen trug. Maja i st aber unser deutsches Maria (Maja).

Noch merkwürdiger ist, daß he ute noch mancheror ts (so in Annaberg in Ober schlesien) eine Madonna mit 2 Kindern an gebetet wird. Es ist die heidnische Köni gin Latona, die sich vor einer “Schlange” flüchtet. Auf manchen christlichen Madonnenbildern ist das zweite Kind versteckt. (Abb. 68.) Man sieht hier wiederum, wie der christliche Marienkult nur

  • 177 – die Fortsetzung von u raltem heidnischen Kult ist und daß auch er auf Geschehnisse in altersgrauer Vorzeit hinweist.

Der Kult der Hi mmelskönigin und Gottesmutter Maja = Mylitta = Isis war innig verknüpf t mit dem ihres Sohnes Buddha-Adonis- Attis-Osiris. Dessen Tod (Abb. 82) und Auferstehung wurde schon längst vor Christus am Osterfest in Antiochien in Syrien, also wo die erste “Christen”gemeinde entstanden ist, dram atisch dargestellt und eine Höllenfah rt ist in ein em der schön sten Gräber zu Biban-el-Muluk in Oberägypten abgebildet.

Dazu weisen die Forscher Rudolf Seydel (Das Evangelium Jesu an seinem Verhältnis zur Buddhasage un d Buddh alehre, Leipzi g 1882, und “Die Buddha-Legende und da s Leben Jesu n ach den Evangelien”, Weimar 1897) un d G. A. v. den Bergh van Eysinga (Indische Einflüsse auf evangelisch e Erzählungen) nach, daß die Lebensgeschichte und L ehre Je su mit der Buddhas, der doch 500 Jahre vor ihm lebte, fast völlig übereins timmen. Sogar Bergpredigt und Seligpreisungen hat B uddha und zwar von letzteren 7 statt 9 bei Jesus 1). In der Geschichte B uddhas und Krishnas haben wir das Leben Jesu. 1 Die in 108 großen Bänden in tibetanischer Sprache niedergeschriebenen Lehren des Buddha enthalten in ihrer Weltanscha uung die ganz e Grun dlage de s Christentums.

  • 178 – Dabei ist der K önigssohn Buddha sel bst erst w ieder ein e durchaus sagenhafte Person, die in altersgraue Zeiten zurückweist.

Beta bringt Belege dafür, daß er vor der letzten Flut gelebt hat.

Nach den bisher mitgeteilten Tatsachen läßt sich al so die Lehre der christlichen Kirche , Jesus habe vor 1900 Jahren gelebt, nicht aufrecht erhalten . Angebliche geschi chtliche Beweise hierfür haben sich als gefälscht erwiesen.

Hat aber nun Jesus, dessen L ehre vor Beginn unserer Zeitrechnung so großen Einflu ß auf die Kulturwelt auszuüben vermochte, überhaupt nie gelebt? Glaubt man denn, die Hebräer jagen einem Ph antom n ach, wenn sie Jesus in ihren heiligen Büchern verwün schen und beschimpfen? Sie wissen ganz genau, daß es sich um eine geschichtliche Persönlichkeit handelt.

Sollten die Evang elien, die, richtig verstanden, von ungeheurer T ragweite und h oher sittlicher Be deutung sind, Dichtungen irgendwelcher Menschen sein? Dichtung en von Juden? Ausgesch lossen!

Der aus den E vangelien leuchtende sittliche hohe Geist, den schon Goethe nicht genug rühmen konnte, kann nicht aus einem Ebräergehirn entsprungen sein, das bezeugt jeder R assenforscher.

Die Ebräer würden sich übrigens gar wohl gehütet haben, solche Lehren, wie die des Jesus, die ihrer Weltanschauung entgegengesetzt sind und ihnen den Untergang drohen, in die ihnen verhaßte Germanenwelt zu schleudern.

Nein! Jesus war keiner der Ihrigen, seine weltumstürzende, aus tiefer Naturerken ntnis beruhend e Lehre von der Ausrottung des Menschenunkrautes (s. Abschnitt 37) konnte kei nem Juden-, sondern

  • 179 – nur einem Germanengeiste entsprossen sein, dem Geiste eines Götter-(Goten-)sohnes. Der abgrundtiefe Haß der Juden gegen ihn und seine Lehre und gegen das Kreuz, der sich in ihren “heiligen” Schriften in gotteslästerlicher Weise kundgibt 2), hat zweifellos einen geschichtlichen Hintergrund. Dieser Jesus muß eine germanische Persönlichkeit von überragender Bedeutung und Jahrzehntausende hindurch für die Germanenwelt richtunggebend gewesen sein.

Zweifellos war er einer derjenigen, die in einer Zeit der Bedrängnis des Ariertums auf die furchtbare Gefahr der Vermischung mit den Kindern des Teufels hinwies und de ren Ausrottung verlangte, auch gegen ihre blutigen Opfergesetze und Sitten zu Felde zog.

Naheliegend ist auch, daß er deshalb vom gesamten Ebräertum mit Wut und Haß verfolgt wurde.

Jesus und seine Lehre sind also nicht dem Judentum entsprungen. Wer das bestreitet, leugnet alle politischen, rassekundlichen und naturgesetzlichen Tatsachen.

Wer war nun Jesus? Fassen wi r zur Beantwortung der Frage folgende Tatsachen ins Auge:

Die Germanen übten den Brauch, berühmte Ahnen, Helden, Asen, Könige pietätvoll zu verehren und Sternbilder nach ihnen zu benennen (sie in und an den Sternhimmel zu versetzen), woraus allmählich die Götterverehrung des Niederrassentums entstand.

Wenn A. Niemojewsky die ganze Geschichte Jesu als einen Astralmythus erklärt, hat er nicht unrecht, nur hat er übersehen, daß demselben geschichtliche Personen und Tatsachen zugrunde liegen.

Nun brachten die Germanen auf ihren Kolonisationszügen ihre Geschichte und Sage und die Ku nde von den Taten ihrer hohen Ahnen in alle Welt, auch nach Indien und Atlantis-Amerika.

In den mit Jesus identischen Personen Baldur (der Weise, Glänzende, von bal = bel = weiß, glänzend, schimmernd) Osiris, Adonis, Attis, Marduk, Krishna, Buddha usw. ist also, da Sagen getreuliche Überlieferungen alte r Geschichte sind, eine hohe urgermanische Persönli chkeit zu erblicken, die in Lehre und Leben von größtem Einfluß auf die Gestaltung der Schicksale der germanischen Völker gewesen sein muß.

Kehren wir in unserer Betrachtung wieder zur Wiege der “christlichen” Kirche, nach Kleinasien-Palästina zurück.

Dort waren seit 1000 vor Christi in ununterbrochenen Zügen 2 Siehe Th. Fritsch. Der falsche Gott. Leipzig, Hammerverlag.

  • 180 – auf dem Landwege Germanenscharen eingewandert und hatten dort Siedlungen gegründet. Darum ist Kleinasien mit ei n Hauptfundort des germanischen Hakenkreuzes 3).

Zu ihrer größten Überraschung fanden die Kreuzfahrer im Gebirge Libanon noch blon de, blauä ugige E inwohner mit deutschklingender Sprach e. Das ganze Vorderasien und der nördliche fruchtbare Teil von Palä stina (Galiläa und Samaria) waren mit Kelten (Chelden, Helden = He llen, Blonden) überschwemmt, die dorthin nach Völlinger (Baldur und Bibel) ihre heimische Kultur, ihre religiösen Sitten, ihre Sagen und Geschichte mitbrachten. Diese Kelten hieß man auch Chatti, Cheti, Gedi (Goten), Chaldäer.

Unter ihren Ahnen verehrten sie besonders den König (Gott) Esus in religiösen Feiern, die mit dem Mithras- und Adon iskult zusammenschmolzen. “Der gesegnete Kelch, ” “die Gemeinschaft des B rotes” (d. i . das altgerma nische Li ebesmahl) wa r i hnen keine Neuigkeit.

Was ist natürlich er, als daß de r Name ihres Königs (Gottes) Esus-Jesus anstelle des Adonis trat ! Der alte Kultus blieb, nur der Name änderte sich!

Der N ame Jesu s ist d em B ibelkenner nicht fremd. Er findet sich in Jesus Si rach (49, 14) einem von den Hebräern ebenfalls umgefälschten, urgermanischen Schriftstück, vermutlich einer altgermanischen Spruchsammlung. Der Name Jesus war im ganzen Altertum bekannt als der eines Heilbringers und Patronus der Ärzte und weist als solcher über all eine merkwürdige Ähnlichkeit mit dem christlichen Jesus auf. 3 Siehe Schliemann: Troja 133-137; Ilios 389-397; Tiryns 110-112.

  • 181 – Nicht nur der Name Jesus wurd e von der christlichen Kirche aufgenommen, sondern auch sein Stammeszeichen: Das Lamm in Verbindung mit dem urger manischen Kreuz in seinen verschiedenen Formen.

Das urgermanische Stammes- und Rassezeichen findet sich nicht nur auf der eingangs erwähnt en Bischofsmütze, sondern auch in älteren christlichen Kirchen, so in Lellenfeld-Bayern un d am Viberger Dom un d inmitte n im s ogenannten christlichen Kreuze in der Vandrupkirche bei Golding.

Dies wur de schon Jahrtausende v. Chr. mit dem Gottessohn verbunden. (Abb. 72.) Auch das Stammeszeichen der T heos- Zius, seines Vaters – , die Sonne, wird mit den anderen Zeichen in Verbindung gebracht und so finden wir in der christlichen Kirche Jesus Christus ver bunden mit seinen urgermanischen Wappenzeichen Kreuz und Sonne und mit dem Zeichen der Germanen = Lamm. Er ist also nach der Deutung

  • 182 – der alt en Si ppen-, St ammes- und Völke rzeichen a ls ei n deutscher König anzusehen. Daran ist nicht zu zw eifeln. (Abb. 70- 73.) Der Nam e des keltisch-ger manischen Königs (Gottes) Esus- Jesus und sein Zeichen und Lamm weisen uns also bestimmt auf die ger manische Abstam mung J esu hin, auch die Geschichte Buddhas. Buddha stammte aus de m Ges chlechte der Ca ken oder Cakja (Saken). Er wird in indischen Hymnen als Sakhymuni, d. i. als Mann der Saken bezeichnet. Nun wissen wir aber, daß die herrschende Kaste der Inder eingewanderte Germanen waren (s. Dr. Biedenkamp: De r Nor dpol al s Vö lkerheimat). Das vorn ehme Geschlecht, aus dem Buddha-Jesus entsproß, waren also germanische Saken, deren ursprü ngliche Heimat Norddeutschland war. Ähn liches besagt der Beinam e Buddhas: Gotama (got hama), was bedeuten dürfte: Der aus der Gote nheimat und a us dem Gotengeschlechte Stam mende. Seine Mutter trägt den altgermanischen Nam en Maja. In der gr. Mythol ogie wir d di e Muttergottes Maj a, als T ochter d es Atlas, also als die eines germanisch-atlantischen Asen bezeichnet . Wenn man auf Buddhastatuen das Totem (Wappen-Zeichen) Jesu: das Haken kreuz, findet, braucht man sich also ni cht zu wundern: Buddha ist die sagenhafte Persönlichkeit für den mit dem Totem versehenem Cheldenk önig Esus ( Jesus). Die T otems werden uns am ersten auf die richtige Spur bringen.

Es ist auch ganz erklärlich , daß die in Galiläa (das Land der Galater-Kelten) ei ngewanderten Kelten und Sueven dort in ihren vielen Gemeinden die Ver ehrung ihres großen Ahn en trieben und dessen Geschichte sich all mählig an die von ihnen besetzten Orte knüpften, welche sie vielfach mit heimatlichen Namen benannten, z.

B. Tabor, Jerusalem, Jerichow, Kapernaum, Nazaret nach Nasserreit in T irol (s. Dr. Stuhl: Nordla nds Unt ergang. Ubodung-Verlag, Perleberg).

In Bethlehem befand sich, wie Hier onymus mitteilt, ein alter Hain und ein Hei ligtum des Gottes A ttis = (Vater) = Adonis = (Vater der Dan s-Dänen) = Esus. Und es ist recht merkw ürdig, daß die christliche Kirche gerade dort Jesus geboren werden läßt.

Der Berg Golgatha war ebenfalls eine uralte Kultstätte der von den He bräern un terjochten kan anitischen German en, so da ß die Verbindung des evangelischen Jesu mit der Schädelstätte Golgatha nicht Wunder zu nehmen braucht.

Bei den Germa nen Pal ästinas führte Jesus ver schiedene Namen. Man nan nte ihn den “g öttlichen Sohn”, den Messi as oder Christus (= der Gesal bte), was aus königliche Abkunft deutet, Erzengel Michael

  • 183 – o d e r a u c h J o s u a , d . h . G o t t h i lf, Heiland und Erlöser (Drews, Die Christusmythe 21l). Nach Jesus oder nach “dem Zweig aus der Wurzel Jesse”, d. i. nach dem König aus dem Geschlechte Esus nannten sich in Kanaan Essener und die Jesäer, die mit den Essäern oder Nazaräern (Nazarenern) verwandt, wenn nicht gleich waren. Wie Epiphanias bezeugt, waren diese schon lange vor Christus da.

Nazarener hießen sie, weil sie den göttlichen Sohn als Hüter und Wächter (syrisch nas arpa = Ase der Arier) verehrten. Jesus aber war einer der vornehmsten der Sekte der Nazarener und diese werden als seine ersten Anhänger bezeichnet. Die Nazarener trugen wie Essäer und germanische Freie, langherabh ängende Haare, das Zeichen der Freien und Edlen. Auch Jesus wird so abgebildet.

Die Offenbarung Johannis kann uns ebenfalls mancherlei Aufschluß über die uralten geschic htlichen Vorgänge geben. Sie ist ein Stück Astronomie, Erd- und Rassengeschichte. Ihre Darstellungen fußen völlig au f den alten Sternzeichen und Sternkarten und diese wieder auf den alten Völker- und Stammeszeichen und auf uralter Rassen- und Völkergeschichte.

Wer die eigenartige Darstellu ngsweise der Off. Joh. nicht versteht, sieht diese uralten Geschichts- und Sagenbücher für tolles, ungereimtes Zeug an. So sind die 7 Posaunen und die rätselhaften Fackeltiere Wappenzeichen der atlantisch-amerikanischen Räuberstämme, welche das Lamm (die Arier, Elohims = Hellen) überfielen (Beta 322). Die “Siegel” der Offenbarung sind ebenfalls Stammeswappen, so das 1. und 6. Si egel (Off. Joh. 6, 2 ff.), das des Orion-Arion-Jesus (Israel). (Beta 321).

Das weiße Pferd versinnbildlicht die weiße Rasse, das rote die rote Rasse, das schwarze die Negerrasse, und das fahle die mongolische Rasse. Alle fielen über die Arier (5. Siegel) d. i. die Heiligen Gottes, die Kinder Israel her und mordeten sie. Der Name Israel ist ein Sammelname für ge rmanische Stämme und wurde von den hebräischen Bibelfälschern g estohlen, um die Hebräer als Herrenvolk erscheinen zu lassen.

Zur Zeit Jesu (Buddha-Krishna) le bte der Antichrist, d. i. die alte Schlange, der Satan. Das waren die über Europa in verheerenden Raubzügen hereinbrech enden, farbigen Teufelsvölker (Taifalen) von Atlantis-Amerika-Asien. Die Offb. Joh. preist des Menschen Sohn (Esus) als Retter der Lämmer (Germanen). – - – Bei der fortschreitenden Vermischung der galiläischen und samarischen Germanen mit den Juden im Süden kamen ihre Geschichts- und Sagenbücher in die Hände der letzteren. Um nun

  • 184 – bei den ihnen feindlichen Germanen Vorderasiens herrschenden Einfluß zu e rlangen, ließ en sic h Juden durch die Taufe i n di e Gemeinschaft d er germ anischen Verehr er ihr es Ahne n Jesus aufnehmen und fälschten die Geschichte und Sage von Esus und die Geschlechtsregister von Je sus so um, daß derselbe als Judensprößling und das Schla ngen- u nd Drac hen-Volk a ls d as “Auserwählte Heilige V olk G ottes” ersch ien, ein po litischer Schachzug erster Güte, der in der Folge für das Germanentum in jeder Hinsicht verhängnisvoll geworden ist.

Wenn diese Darstellung richtig ist, dann m üßte sich die Jesus-sage auch in Deutschland finden. Gewiß! Die uralten, als Geheimnis gehüteten Traditionen eines alten Irmingeschlechtes, die ich jetzt mitteilen darf, besagen, daß vor der großen Flut in Goslar (Idarvalla – Jöruvalla) ein deutscher Königssohn Esus-J esus an einen Baum gebunden und gemartert wurde. Ähnliches berichten Thüringer Sagen (mitgeteilt bei E. Beta: Die Erde und unsere Ahnen, S. 97).

Bei dem rein germanischen, aus dem ho hen Norden kommenden Urvolk der “Kimerier” (vgl. Kimber n, Kimmgau – Chiemgau) das nach Homer im Norden wohnte, wurde schon längst in der vorchristlichen Zeit eine gekreuzi gte Urgotthei t (königlicher Urahne?) verehrt (s. Dr. Sepp: Reli gion der alten Deutschen (München) un d Erich Jung: Germanische Götter un d Helden (München).

Die Bilder der gekreuzigten “heiligen Kümmernis” erinnern

  • 185 – noch daran. Bezeichnend ist, daß die Gestalt des Gemarterten eine Königskrone und ein Kreuz (Wappenzeichen Jesu) auf der Brust trägt und daß die Lilie am Kreuz ebenfalls noch ein germanisches (fränkisches) Stammeszeichen ist, das sich heute noch in Frankreich findet. Was das Bild bedeuten soll, besagt uns der Name des Angebundenen, er heißt Kymini, was bedeuten soll, der Kimmini = der König der Kimmerer oder Kimbern. Die mittelalterliche Legende hat daraus in Unkenntnis über di e geschichtliche Bedeutung “St. Kümmernis” gemacht, oder war es absichtliche Fälschung, um die wahre Geschichte zu verdecken? Ma n ist geneigt, das Letztere anzunehmen, wenn man hört, daß man in den letzten Jahrhunderten die vielen urgermanischen Kymini-Bilder unauffällig verschwinden ließ. Die Folgen der Entdeckung der geschichtlichen Wahrheit wären doch zu fürchterlich gewesen. Im Vatikan, in dessen Bibliothek gar viele der bei der Christianisierung Deutschlands beschlagnahmten deutschen Geschichtsurkunden verschwanden, kennt man gar wohl die geschicht liche Wahrheit, so gut als die Tatsache der Entstehung der Romkirche aus dem heidnischen Mithraskultus.

Zu Dantes Zeiten hörte man noch in Italien den Notschrei: “Der hl. Volto helfe mir!” In Aosta in Italien trägt ein Triumphbogen dessen Namen (St. Voult – Vul – Vo lto). Dieser aber war ein König und der Gekreuzigte, den Sage un d Bild uns aus fernster Zeit erhalten haben. Er ist der von der Offenbarung St. Johannis genannte gekreuzigte Herr, der vor der Flut (wahrscheinlich vor der letzten Flut, der durch Einfang de r Luna entstehenden Flut) lebte und die nach ihm Flut des Vul genannt wird.

Auch die Odinsage gehört hierher. Und die Baldursage bringt nach Bugge (nordische Studien) manchen Hinweis auf Christus.

Osiris wurde durch Set-Typhon (= Satan) (also durch Satanen- Hebräer) verwundet und hat dadurc h wie Jesus ein Malzeichen an seinem Leibe erhalten.

Reste der Lebensgeschichte Esu finden sich in gotischen Evangelien-Handschriften. He iland, Adamhandschrift und sächsische Genesis sind nach Beta keine Evangeliennachdichtung, sondern germanische Dichtung älterer germanischer Sagen.

Es sagt für die Entstehung der christlichen Kirche alles, daß die ersten christlichen Gemeinden sich gerade dort bildeten, wo germanische Einwanderer (Kelten, Trierer, Galater, Galiläer) am dichtesten saßen und der Attis-Adonis-Mithraskult am eifrigsten gepflegt wurde. Die Christologie war fertig, ehe Christus vor 1900 Jahren angeblich geboren wurde.

  • 186 – Baldur- und Adonissage sind völlig verwandt. Baldur und Adonis sind der Köni gssohn, der durch ein en Eber verwun det und an einem Pfahl (später ersetzt durch sein Stammesz eichen †) gemartert wurde.

Ein uralt es Bil d i n Goslar zeigt ein e hoh e Persönlich keit, mit Stricken an einen Baum gef esselt, mit Pfeilschüssen gemartert (Beta S. 141). Nach alter Lesart war da s Kreuz Jesu ein Baum, ein grünes Holz (Bugge: Über Balders Tod I 46- 51).

Uralte, vorchristliche Zeichnu ngen in einer mexi kanischen Handschrift stellen ähnliches dar.

Auf vorchristlichen, mexikani schen Abbildungen wird der Gekreuzigte von i ndianisch-ägyptischen Geiern angefallen, dahinter stehen Wolf und fliegende Schlange , d. s. T otems von indianischen Stämmen.

Im Majakodex (Tro. II., 10a) find et man die Abbildung eines an einen Baum gespi eßten Hi rschen. Der Hirsch war aber neben dem Lamm das Zeichen der Hellen (Blonden) und von Esus und Orion. Es handelt sich also um einen von Indi anern mit einer Lanze an einen Baum gehefteten und gemarterten König der Weißen.

Off. Joh. 5, 6 ff spricht vom si ebenhörnigen Lamm, d. i. das Totem Hirsch der Germanen.

Ein Bronzeam ulett im Vatikanischen Museum zeigt Jesu Geburt, die hlg. 3 König e und Hi rsche al s Jesu St ammeszeichen darunter.

  • 187 – Eine germanisch e Aseng ottheit (König) mit Hirschzeichen auf dem Haupte findet sich auf dem Silberkessel von Gundestrup. Der König (Esus?) erwürgt die alte Schlange (Hebräer).

Steine mit uralten germanischen Runen und Hirschzeichen wurden in Dolmen von Al vao in Po rtugal gefunden, ein Beweis, wie weit das Stamm eszeichen Hirsch und seine Geschichte schon zurückreichen. Der Hirsch tritt auf die S chlange. Das bedeutet, daß der gekreuzigte Germanenkönig die Schlange (das Volk der Hebräer) zertritt. Diese bil dlichen oder viell eicht ri chtiger gesagt , bilderschriftlichen Darstellungen si nd unwiderleglich e urkun dliche Beweise au s alter Zeit fü r d ie T atsache, daß der Gekreuzi gte ein Germanenkönig war.

Auf dem uralten Gosforth-Kreuze in Cumberland sieht man als Gekreuzigten eine n Mann mit Gürt el un d Horn, das ist, nach der Sternbildersprache Orion (Arion), der König der Arier, bedrängt von 2 Fischen, dem Heereszeichen eines at lantischen Bast ardvolkes. Mit Gürtel und Horn schildert aber au ch die Offenbarung Johannes “des Menschen Sohn”, d. i. Esus-Jesus, und so wird Orion-Arion auch auf alten Sternkarten dargestellt.

In Schweizer Gr äberfeldern wurden Bron zeschnallen mit Bildern gefunden: Wölfe (Totem germanenfeindlicher Stämme) beißen einen Mann, der die Stellung eines Angebundenen oder Gekreuzigten hat, in die Füße. Andere uralte bildliche Darstellungen aus der Madeleine-Zeit zeigen einen Reit er (vermutlich Esus), den eine Schlange ( Totem roter Stämme, di e alte Sch lange der Offenbarung Johannis) in die Ferse beißt. Der indisch e Gott Kris hna, der mit Baldur-Esus glei ch ist, wird von einem Pf eilschuß in die Ferse getroffen. Alles Erinnerungen an die germ anische Vorgesch ichte. (Vergl. l. Mos. 3, 15.)

  • 188 – In jüdischen Frei maurerlogen in Amerika und Fran kreich wird ein Bil d des Gekreuzigten an der Seite (Milz) mit einer Lanze durchbohrt, und höhere Grade trag en auf der Fuß sohle ein Kreuz eingebrannt, damit sie auf das Stammeszeichen Jesu treten müssen.

Die J uden kennen den g eschichtlichen Hi ntergrund ihres Hasses gegen den “Zimmermannssohn”.

Das ang elsächsische Gedi cht “S atan” läßt Jesus von Pfei len verwunden. Dies erinnert an den Ma rterpfahl der I ndianer und an ein uraltes Jesusbild im Rathau s in G oslar, au f welchem d er Gemarterte von oben bis unten mit Pfeilwunden bedeckt ist.

Übereinstimmend beri chtet di e A ttis- un d Adoni ssage, daß der Königssohn Attis durch Pfeile und eine Lanze getroffen wurde.

Auf einem uralten Relief sieh t man fremde Zeichen (rote Stämme) gegen das Zeichen Auge kämpf en, d. i. gegen das Germanentum; denn da s Zeich en de s ger manischen Ahnen königs Theos-Tius ist ein von einem Dreieck und von S onnenstrahlen und Wolken umgeben es Auge, wie man es auf christlichen Altär en un d Grabsteinen heute noch sieht. (Abb. 48).

Man wir d auch an das Bild vom gefesselten P rometheus erinnert, der durch einen Geier an der Seite verwundet wurde.

Worfae (Nord. Abb. I) brin gt eine Abbildung des Gekreuzigten , über dem si ch das Zei chen “Hand” der indianisch-mexikanischen Feinde der Weißen befindet, das an deutet, daß er in deren Ge walt fiel.

Jesus wurde auch genannt: Besi eger der Bergriesen am Urdabrunnen (“setbergi banda rammo”, Beta 217).

Die hl. Geschichte ist uralt. Uralte Münzen haben in ur-

  • 189 – alter Schrift das Wort d’Esu und auf der Rückseit e eine knieend e Frau. Der Gott u nd König der Kelten aber ist J esus. Sein Name Esus findet sich auf einem uralten Stein in der Notre – Dame – Kirche in Paris, wo er als Ahneng ottheit dargestellt ist und heißt keltisch:

Er und seine Jünger haben galiläisch gesprochen, d. i. eine keltische Mundart und seine Gesc hichte wurde ursprünglich in keltisch-germanischer Sprache au sgezeichnet. (Nach B eta.) Da ß die Evangelienh andschriften mei st in griechischer Sprache aufgezeichnet: wurden, erklärt sich daraus, daß Griechi sch zu Beginn unserer Zeitrechnung die Hauptverkehrssprache Kleinasiens war.

Jesus kam nach der Bibel au s dem germanischen Stamme Jesse-Esus = der Asen.

Die Sigurdsage enthält ebenfalls ur alte heilige Geschichten 4), auch die Siegfriedsage. Es ist bezeichnend, daß sie den Sonnensohn Siegfried durch den Lanzenwurf ei nes Bastardes ( Hagen) z u T ode treffen läßt. 4 S. Isländische Volkssagen v. Arnason, deutsch Lehmann Filhes, 1889.

  • 190 – Die Myt hologie kann uns über die Geschichte unseres Heilandes Jesus noch mehr sagen:

Baldur und Siegfried kämpften mit dem Drachen, Marduk desgleichen (und mit Schlange), Jason desgleichen, Adonis (Esus) mit dem Eber, Osiris mit Seth (Satan), der Erzengel Michael mit dem Satan (Drachen), Christus mit dem Satan und als Ritter Georg mit dem Drachen. (Jes. 51, 9; Jes. 27, 1; Off. Joh. 12, 7-9; Evang. Matth. 4, 11; Mark. 1, 12-13; Luk. 4, 1-13.) Maria = Maja, die Himmelskönigin , tritt nach christlichen un d vorchristlichen Darstellungen siegreich auf eine Schlange (Wurm).

Hand, Drache, Schlange, Wurm, Stern, Mond und Eber aber waren nach den einwandfreien Untersuchungen E. Betas die Heeresund Stammeszeichen asi atisch-amerikanisch-atlantischer Räubervölker, die, alles verheeren d, in dem ehedem germanischen Europa e inbrachen (s. Abschnitt 28). Wer den kt da nicht an den chinesischen Drachen, der Deutschland in Gestalt von Hunnen- und Mongolenheeren schon öfter in gr auenhafter Weise verwüstete, un d an den Sowjetstern, das Zeichen der Ebräer, das deren Anhänger und Kampftruppen zur

  • 191 – Schau tragen, wie vor 2000 und 60 .000 J ahren. Das Wappen der Ebräer = Hebräer ist auch die S chlange, welche Moses in der Wü ste aufrichten und sogar anbeten ließ. Auf den Extersteinen sind unter dem Kreuze Jesu als die Schul digen ein fliegender Drache und eine Schlange. Hebräer und Mongolen sind sein e Mörder. Die Königin Latona, seine Mutter (Abb. 68), flieht vor der “Schlange”, d. i. vor Hebräern.

Jesus hat demnach in altersgrauer Vorzeit mit den Juden und ihren Verbündeten (Taisalen und Sat anen) zu kämpfen und von i hnen zu l eiden g ehabt und nicht in Palästina, sondern entweder auf Atlantis sel bst oder in De utschland. Paul us, der da s Zeichen Jesu am Leibe eintätowie rt trug, sagt ja selbst zu den Galatern, daß Jesus “unter ihnen”, d. h. im Keltenland, gekr euzigt worden wäre (Gal. 6, 17). 1916 erschien in Berlin (bei Ba rtels) eine merkwürdige Schrift: “Eine 200jährige Prophezeiung üb er den Weltkrieg. Aus der 1717 gefertigten Handschrift eines T iroler Mön ches aus dem Kloster Waldrast 1821. Gefu nden bei dem Bauern Purtscheller im Stubaitale.” Der I nhalt der angeblichen Pr ophezeiung ist wie die L ehninsche, nichts al s die Schilderung jener im Abschnitt 28 erwähnten jahrelangen Kämpfe des L ammes und Kreuzes mit Drachen, Schlange, Stern, Mond, Dreizack und Hand.

Der geschichtliche Inhalt der Ha ndschrift ist unter möglichster Benützung des T extes kurz folgen der (die Beifüg ungen in Klammer sind vom Verfasser): Vom Morg en- und vom Aben dland und vom Süden standen di e Völker auf wider die Völ ker, so in der Mitte (von Europa Deutschland) und gegen Mitternacht (Norden) wohnten. Das Unheil tobte wi der sie an allen En den und Ecken. S ie wurden von fürchterlichen Züchtigun gen hei mgesucht und Jamm er und Wehklagen waren an allen Enden. Ne un Rei che v om Morgen- un d Abendlande waren gegen die “Länder der bärtigen Völker (Germanen) ausgezogen”. “Der Krieg wurde entfacht durch die Bosheit, Niedertracht und Verleumdung ein es kl einen Vol kes (verm utlich des Volkes der Schlange), das einen edlen Fürste n und sein Ehegemahl ermordete (s. Latona) und ihn und sein Vo lk verleumdete. Seine eigenen Freunde, gegen

  • 192 – die er großmütig war, waren ge gen ihn und haben ihn verleumdet und verraten, wohl an jenes kleine Volk und aufgehetzt durch dieses.

Der Fürst wurde mit seinem Ehegem ahl grausam gemordet, scheint aber nur scheintot gewesen und wieder gesund geworden zu sein, weil er als Sieger in den kommenden Kämpfen bezeichnet wird.

Unter dem Feldgeschrei: Mit Go tt voran! und mit dem Kreuz (Wappenzeichen) auf der Brust nahm er an der Spitze seines weißgekleideten Heeres (s. auch Off. Joh. 19, 11-20) den Entscheidungskampf gegen die Völker der ganzen Welt (Satan und all seine Heere) auf.” “Ein schrecklicher Kampf entb rannte von einem Meere zum andern, desgleichen die Welt noch nicht gesehen hat und nie wieder sehen wird.” “Die Meere färbten sich mit Blut (also auch Seeschlachten) und es entbrannte ein Kampf von den höchsten Bergen bis auf den Grund des Meeres.” “Der Fürst des Meeres wurde mi t seinen Heiden und Mohren geschlagen und sein Land (Atlantis) kam in tiefes Elend. Seine eigenen Völker standen gegen i hn auf und die Fürsten der Wüste (Afrika) wandten die Schärfe des Schwertes gegen ihn.” (Vermutlich benützten die von Atlantis unterwor fenen Völker die Niederlage des Meerkönigs zu einem Aufstand gege n ihn: vgl. Abschnitt 27.) “Seine Schiffe (die gefürchtete atlanti sche Kriegsflotte) wurde mit Feuer verbrannt und seine Freunde verließ en ihn. Die Ungeheuer der Tiefe stiegen auf und fraßen sein Korn, und feurige Drachen verbrannten seine Schätze. Das Land im Westen (Atlantis?) wurde verwüstet und die Kinder des Ostens (Mongolen – der Drache) mußten ins Elend ziehen und viele starben Hungers am Wege (auf der Flucht) und wurden ein Fraß der Wölfe und des Feuers.” “Die letzte grausame Schlacht wurde zwischen vier Städten mit vier gleichen Türmen geschlagen, dort, wo ein Kreuz zwischen zwei Lindenbäumen stand (vgl. die Lehn insche Weissagung). Der Sieger trug ein Kreuz auf der Brust (Zeichen Jesu) und dankte Gott mit ausgebreiteten Armen für den Sieg.” “Der Krieg begann im Herbst und endete im Frühjahr. Die Fürsten (der Germanen) schlosse n einen Bund zu m Schutze des folgenden 100jährigen Friedens un d wurden Herrscher über Länder und Meere. Das Reich Gottes (= da s Reich der Goten, des Lammes) erwuchs zu neuer Macht und Herrlichkeit!” – - – So hatte das Kreuz über Drachen, Wölfe und Dreizack gesiegt. Das ist eine wundervolle Schilderung der großen Zeit Jesu

  • 193 – und paß t ausg ezeichnet zu den vorigen Darstellungen und zu Diese sogen annten Weissag ungen 5) sind fraglos Umarbeitungen uralter, den Mönc hen unverständli ch gewesener Handschriften, die zur Zeit der Christianisierung Deutschlands durch Enteignung der Deutschen i n den Be sitz der Klöster kamen.

Man übertrug sie einfach wie die Off. Joh. in die Zukunft und die Weissagung war fertig. Vielleicht führt der Zufall zu weiteren literarischen Entdeckungen und die uns seit 1200 Jahren sorgfältig verhüllte geschichtliche Wahrheit kommt strahlend ans Tageslicht!

Ob auf Atlantis ein Bal dur und in Deutschland ein Jesus von den Azte ken-Hebräern ge martert wurde oder ob e s sich um di e gleiche Persönlichkeit handelt, wird Geg enstand genauer Forschung sein m üssen. Jedenfalls wurden von den Hebräer n un d den mit ihnen verbündeten Taifalen (Teufeln) und Sat anen zahllose Opfer in gleicher Weise g emartert. Erhalten hat sich aber n ur die Kun de von der Tötung des gewaltigen Mannes Baldur – Jesus.

Nach den bisheri gen Unterlagen läßt sich folgen des ins Licht historischer Tatsachen rücken un d behaupten: Ein ho chgesinnter Germane Esus – Jesus (vermutl ich Baldur und der Messias der Bibel) hat ge lebt und zwar v or der letz ten F lut, also vor dem Untergang v on Atla ntis. Seine Person hat im Andenken germanischer Stämme f ortgelebt. Seine Lehren wurden von hochgesinnten Germanen aufgez eichnet und erhielten sich in verschiedenen Stämmen. Die von großer Weisheit zeugenden indischen Rassengesetze des Manu – des Mannes (Jesus – der Mann von Gott ), die v on den Germanen aus ihr er nordischen Urheimat nach In dien g ebracht wurden, und die Evangelie n des Buddh a dürften Lehren des Ma nu-Meni-Esus-Jesus enthal ten. Ein Gott (Ahne) H esus-Esus-Jesus wu rde no ch i n histor ischer Zeit im westlichen Mittelfranken von an geblich heidnischen Germanen verehrt 6).

Mit de m königli chen Hel den und Heilan d Jesus und sein em Zeichen ( ) gegen die dun kle Welt des Niederr assentums und ihre Zeichen: Drache, Schlange und So wjetstern! Das m uß der K ampfruf der christlichen Germanen werden – und der der künftigen de utschchristlichen Kirche! 5 Vgl. a uch Zurbonsen: Die S age von der Schlacht der Zukunft am Birkenbaum.

Köln 1897, bei Bachem. 6 Es ist w ahrscheinlich, daß der Name Hesselberg (Mittelfranken) bedeutet: Berg des Hesus – Esus, da un sere Vorfahre n ihre heiligen Ber ge gerne großen Vorfahren weihten.

  • 194 – Nach Palästina und Vorderas ien eingewanderte Germanen brachten die Erinnerung an seine Person und seine Lehren dorthin:

Sie breitete sich in Kleinasien aus. Zahlreiche Germanengemeinden entstanden und wurden wie die Le hre Jesu eine Gefahr für das Judentum. Die durch Juden ins Werk gesetzte Verfolgung der Jesusanhänger (Christen) vermochte nicht, diese auszurotten. Da griff das Judentum zu einem alten Mittel: Es schlüpfte durch die Taufe zum Schein in das Christentum ein, erlangte durch seine Anmaßung die Führerschaft und fälschte die Jesusgeschichte und die Evangelien für seine Zwecke um. Nicht ohne Widerspruch nahmen die Germanen diese Fä lschungen hin. Schon Bischof Marcion kämpfte um 150 gegen die jüdischen Bibelverfälscher. (S.

Dr. Falb: Luther und Marcion gegen das Alte Testament.) Aber das in der christlichen Kirche übermächtig gewordene Judentum verstand es, die Wahrheitssucher und Wa hrheitskünder mit Feuer und Schwert auszurotten und sein Lug- und Truggewebe in der Germanenwelt mit Gewalt auszubre iten, um im Gefolge und Schutz der mehr und mehr verjudenden Kirche in die Germanenvölker eindringen und diese als angeblic h Heiliges Volk Gottes nach alter atlantisch-ebräischer Sitte ausb euten und versklaven zu können.

Nebenbei verstand es das Jude ntum, einen guten Teil seines aztekisch-ebräischen Kultus und seine grobsinnlichen, heidnischen Lehren über Sühneopfer in das Christentum einzuschmuggeln, und die Kirche zu einem Instrument zur Erreichung seiner Weltversklavungspläne zu machen, was K. v. Widdumhoff nachweist (die entdeckten schwarzen Henker Deutschlands, Großdeutscher Verlag, Weißenburg i. Bay.). “Als die Belange der jüdischen Rasse in der christlichen Gedankenwelt genügend gesicher t waren, da zwang das jüdische Bankkapital den römischen Kaiser Konstantin, die jüdischchristlich-abergläubische Mischweltanschauung zur christlichen Staatsreligion zu erheben. Diese Mischreligion wurde dann mit Feuer und Schwert als christliche Kirche ausgebreitet und den Völkern des Nordens mit allen Segnunge n der Rassenzersetzung, der Zinsknechtschaft, der Bodenent eignung, Spekulation und der Verwirrung der Rechtsbegriffe aufgezwungen.” Ein gewaltiger König oder Kö nigssohn der Germanen (der Kelten-Helden = die Hellen, Blonden) hat nach dem Dargelegten vor langen Zeiträumen in der Weltgesc hichte eine große Rolle gespielt und zwar zu der Zeit ihrer größte n Bedrängnis durch die Atlanter- Ebräer, welche in verheerenden Kriegszügen nach Deutschland gekommen waren und dort ein sc hauerliches Regiment führten, verbunden mit Frauenschändung (so wie die Franzosen am Rhein) und Menschenfresserei, was wir au s den Bohusläner Bilderschriften erkennen. Wie heute

  • 195 – das deutsche Volk auf die ihm durch das Niederrassentum drohende entsetzliche Gefahr aufmerksam gemacht werden muß, so mag es dieser Esus-Jesus getan haben; er forderte, wie in Abschnitt 37 noch dargetan wird, zur Vernichtung der ebräischen “Kinder der Finsternis” auf, zu einer reinlichen Rassenscheidung und notwendigen Rassenzucht und stellte Richtlinien für seine Volksgenossen (Evangelien) auf, de ren Befolgung vor dem Versinken in die Flut des Niederrassentums bewahren sollten. Zweifellos ist der indische Gott Manu, der die strengen Rassengesetze verfaßte, gleich zusetzen mit dem Mannus der Deutschen und dem Gott Meni (= Führer) in Vorderasien und damit mit dem gewaltigen Germanensohn Jesus. Es ist klar, daß die Tätigkeit und die Lehren dieses wahren Heilandes seines Volkes dem Ebräertum Tod und Vernichtung bedeuteten. Es wu rde sein Tod beschlossen. Ein Hebräer fand sich, wie immer al s Verräter des vertrauensseligen Germanen. Jesus wird von der he rrschenden jüdischen Schichte ergriffen und als Aufrührer und als Empörer gegen den jüdischen Priesterstaat gefangen, nach alter indianisch-ebräischer Opfersitte an das Holz geheftet, d. h. an einem Baum mit ausgebreiteten Armen ausgespannt und gemartert und zwar durch Pfeilschüsse und Lanzenstiche, vermutlich im Frühjahr. Er sollte nach aztekischhebräischem Ritus und Aberglauben als Sühneopfer für die atlantisch-hebräischen Unterdrück er sterben, sein Blut ihnen die Herrschaft verbürgen. Der alte Opferritus gebot, ihm kein Bein zu brechen, sondern ihn in Martern sterben zu lassen.

Die Hand über Jesu Kopf ist das Stammeszeichen indianischebräischer Stämme, die ihn marterten.

Jesus wird scheintot. Zwei tapfer e Frauen (die beiden Marien?) scheinen bei seiner Abnahme und Wegnahme eine große Rolle gespielt zu haben.

Er soll wieder erwacht und gesund geworden sein und an der Befreiung seines Volkes, von Schlange, Drache mit Stern, mitgewirkt haben. (Nach E. Beta.) Es ist seltsam, daß die Sagen der vorchristlichen Kelten in Kleinasi en von Adonis und Esus erzählen, daß er im Frühjahr von einem wü tenden Eber (Stammeszeichen der Ebräer) zerfleischt wurde. Dies un d die Osiris-Isissage, Baldur-Indra und Buddha-Tamutz-Bechusag e sind ein Stück seiner Lebensgeschichte, die mit den Germanen unter alle Völker wanderte.

Nach den erwähnten Irminen-Überlieferungen soll sich das vor Jahrtausenden vor der Flut, also vo r dem Untergang von Atlantis in Goslar abgespielt haben, was mi t den Ausführungen E. Betas und Fr. v. Wendrins übereinstimmen würde.

Von dem Kampf der Deutschen mit den Ebräern berichten die

  • 196 – Bohusläner Bilderschriften. Nach astronomischen Berechnungen der mit dem T ext verbun denen Sternbilder wäre diese entschei dende Befreiung vor 60.000 Jahren geschehen. Zu diesem E rgebnis kommt auch E . B eta ( die E rde u nd u nsere A hnen.) D ie Z eit J esu o der Baldurs wäre als o a uf 60 .000 J ahre vor unserer Zeitrechnung anzusetzen. Nach den Berechnungen der ägyptischen Priest er über den Untergang von Atlantis auf 11 .500 Jahre. “Tausend Jahre sind vor ihm wie ein Tag.” So weit das, was sich bis jetzt aus der Vorgesch ichte herausschälen läßt. Genauere Forschungen w erden Näheres ergeben. Zu der Geschichte von Lug und Trug, in die wir Germanen seit 2000 Jahren eingesponnen wurden, läßt sich also mit Best immtheit sagen:

Jesus war k ein Ju de, sondern ein hochgemuter Germane mit dem Stammeszeichen Kreu z und Sonne, der König des Volkes der Lämmer (Germanen)! Seine erhabenen, vi elfach gefälschten Lehren sind nicht dem az tekisch ebräischen armseligen Geistesleben, sondern der hochentwickelten Kultur der germanischen G otteskinder entspr ungen. D as wahre Christentu m ist daher ein W esensbestandteil des Germanentu ms, nicht des Judentums und steht in schroffstem Gegensatz zu diesem.

Jesum, dem Hei land des German entums, nachfolgen, heißt: treu an seiner ger manischen Rasse, an sein em deutschen Volkstum hängen, heißt sich scharf vom Niederrassentum und vo n jed er Vermischung mit demselben dem Willen des Sch öpfers un d den Naturgesetzen gemäß abson dern und di eses, in sbesondere das Niederrassentum bekämpfen bis zur Austr eibung und Vernichtung.

Antisemitismus ist also christliche, sittliche un d vaterländi sche Pflicht.

Es ist tiefbedauerlich, daß die Kirche jene jüdische Geschichtsfälschung als geschicht liche un d göttliche Wahrheit verkündet und Jesus entgegen den historischen und rassenbiologischen Tatsachen zu ein em Angehörigen des Vol kes der “alten Schlange”, also zu einem niederrassigen Hebräer stempelt und daß sie auf der Seite der Hebräer

  • 197 – gegen das uralte Stammeszeichen Jesu, gegen das altgermanische Hakenkreuz kämpft und damit gegen die Lehre Jesu selbst.

Würde sie in dem weltgeschichtlichen Riesenkam pfe zwischen Sowjetstern, Drache und Schlange einerseits und Lamm, Sonne und Hakenkreuz andererseits mit ihren gewaltigen Kräften auf der Seite des Germanentums und seiner Zeic hen stehen, so würde der Kampf des deut schen Volkes um seine Frei heit bal d z u des sen Gun sten entschieden sein, dann würde aber auch di e Kirche die geachtete Stelle in der deutschen Kultur einnehmen können, die ihr gebührt.

Jesus wird nach einer alten Weissagung die von den Hebräern und ihr en Verbündeten ( Taifalen und Satanen) gegründeten Satansreiche zerst ören. Will sich di e Kirche als Retterin der selben erweisen und g egen Jesus und sei n Reich kämpfen statt mit ihm?

Wird si e einen nun 2000jähr igen W eltbetrug trotz dieser Entdeckungen aufrechterhalten un d sich z um Mitschuldig en des Judentums machen?

Ich weiß, daß der Leser die Frag e stellen wird, warum so wenig altes deutsches S chrifttum über di e Wahrheit bezüglich Jesus-Esus berichtet. Gewiß! Hier die Erklärun g. Als di e kath olische Kirche in Deutschland eindrang und mit Feue r und Schwert “christianisierte”, da hat sie die altgermanische R unenschrift als eine sün dhafte, heidnische Schrift verboten und alle alten Schriften, die nach den Kapitularien von Paderborn bei Todesstrafe abg eliefert werden mußten, verbrann t oder in die Klös ter gebracht und alles vert ilgt, was an die gl anzvolle Kultur der germanischen Vergan genheit erinnern konnte. 7) Lateinische S prache un d Schrift traten an die Stelle 7 Eine eindrucksv olle Schilderung jener traurigen Verhältnisse enthält Wigalois:

Der Tempel zu Rethra und seine Zeit. Berlin, bei Wendland.

  • 198 – der Deutschen, römisch-jüdische Priester wurden Geschichtsschreiber. Sie hatten dafür zu sorgen, daß das deutsche Volk die Fälschung von den angeblichen aus Asien eingewanderten deutschen “Barbaren” glaubte, dem die Missionare erst Kultur gebracht hätten. Ein Heer von Pri estern aber sorgte dafür, daß dem unglücklichen, in langen Kämp fen mit dem Schergen Juda-Roms (Karl d. Gr.) niedergeworfenen de utschen Volk die wohlberechneten jüdischen Fälschungen als “Wort Gottes” durch Generationen hindurch bis auf den heutigen Tag eingetrichtert und jeder Zweifel daran mit Blut und Feuer erstickt wurde, damit das Judentum im Kleide der Religion ungestört seinen Räubereien nachgehen konnte.

Mit der Einführung des gefälschten Judenchristentums wurde das deutsche Volk wirtschaftlic h und geistig geknechtet. Die Erkennung der Fälschungen und di e Befolgung der wahren Lehren Jesu – die Wahrheit – werden uns frei machen!

Die Erkenntnis der geschichtliche n Wahrheit über die Person Jesu im deutschen Volke würde fü r dieses von den weittragendsten Folgen sein:

Das ganze unhaltbare Dogmen gebäude der Kirche müßte zusammenbrechen und diese sich auf die hohe dogmenlose Lehre des Germanenfürsten Jesus stellen.

Die Folge wäre das Verschwinden der Konfessionen und Sekten, das Aufhören des Konfess ionshaders und das Entstehen einer arisch-christlichen, alle germanischen Volksgenossen umfassenden Nationalkirche. Religiöse Einheit würde anstelle der konfessionellen Zerrissenheit treten, die Konfessionsschule würde bald verschwinden und der alle deutsch-blütigen Kinder aufnehmenden Staatsschule Platz machen.

Rom-Juda und ihre politischen Parteien hätten im Reiche für immer ausgespielt, die öden Parteikämpfe verschwänden. Judas und Roms Macht wäre für ewig gebrochen.

An die Stelle des uns vo n den Juden suggerierten staatszerstörenden Internationa lismus würde der Nationalismus treten, die Uneinigkeit der Volksmassen durch ihre Einigkeit ersetzt werden.

Die durch das Judentum eingeschmuggelte materialistische Denkweise würde durch die idealistische und christliche ersetzt werden, der öde Marxismus verschwän de und an seine Stelle würde der deutsche Sozialismus auf chri stlicher Grundlage treten. Unsere ganze Denkweise würde sich von Grund aus umgestalten und aus der jüdisch-römischen Geistesnacht in das strahlende Licht des hohen Germanen Esus treten.

Es bestünde hinfort kein Gegensatz mehr zwischen Glauben und

  • 199 – Kirche einerseits und Wissenschaf t und Schule andererseits. Ihre Bestrebungen würden vielmehr in einer Linie zusammenlaufen zum Heile der Germanenvölker, und nach 2000jähriger Winternacht erwüchse eine germanische Kulturblüte von nie gesehener Schönheit und Reinheit.

Aus dem von Juda-Rom berechnend um uns gewobenen 2000jährigen Nebel taucht verheiß ungsvoll für die Zukunft eine goldschimmernde Schrift auf: “Ein freies Volk auf freiem Grunde! “Ein” Volk, “Ein” Gott, “Ein” Vaterland!”

35. Abschnitt

Vom vorgeschichtlichen arisch-atlantischen Christentum zum atlantischen Papsttum, zum Götterglauben, Götzendienst und Heidentum.

Die Gedanken der Menschen sind kein blindes Ohngefähr: sie quellen, wie Schiller im Wallenstein treffend sagt, aus seinem Mikrokosmos, aus seinem Innern heraus, sie sind ein Teil seines Wesens, das Ergebnis seiner Gehirnfunktion. Wer nicht wie die Deutschen eine tiefreligiöse An lage und einen entsprechenden Gehirnbau als Träger derselben besitzt, dessen Religion wird stets nur eine äußerliche bleiben. Seine Religion wird neben seinem Leben einhergehen, sein Leben nicht wie bei Christus und den Ariern selbst Religion sein. Moral und Religion sind also weniger das Ergebnis der Erziehung, als die Folge rassischer Entwicklung und einer derselben entsprechenden Gehirnbildung. Der Schöpfer selbst hat die Menschen je nach ihrer rassischen Bildung zu einem ewigen göttlichen Leben oder zur Verdam mnis bestimmt. Die Augustinische Prädestinationslehre beruht auf durchaus wissenschaftlicher Grundlage. Der Niederrassige wird trotz aller Erziehung und trotz allen Kirchentums nie tiefreligiös, der edelrassige Arier dagegen als höchste Stufe des Menschengeschl echtes selbst ohne besondere Erziehung ein sittlich religiöser Mensch werden. Das sind geschichtlich und anthropologisch erwiesene Fundamentalsätze, die nicht mehr zu bestreiten sind.

Aus der Menge der geschichtlichen Beweise seien einige angeführt. Der katholische Bischo f Salvianus von Marsilia schreibt etwa

  • 200 – um 430 über die heidnischen Vand alen und Goten (De guvernatione Dei, Lib. VII): “Es gibt keine Tugend, in welche r wir Römer die Vandalen übertreffen. Wir verac hten sie als Ketzer und doch übertreffen sie uns an Gottesfurcht. Gott führte die Vandalen über uns, um die Unzüchtigsten durch die Sittenreinsten zu züchtigen.

Wo Goten herrschen, ist niemand unzüchtig außer den Römern; wo aber Vandalen herrschen, sind selbst Römer keusch geworden.” Über die “heidnischen” Pommern schreibt der Priester Herborth, der den Bischof Otto von Bamberg auf seiner Missionsreise begleitete, um 1100 in seinem Werke “Leben des Bischofs Otto von Bamberg”: “So groß aber ist die Treue und Ge meinschaft unter ihnen, daß sie Diebstahl und Betrug gar nicht kennen und Behälter gar nicht verschlossen haben.” Von den Be wohnern der Stadt Vineta auf Usedom sagt er (2. Buch Kap. 19 ): “Übrigens wird, was Sitte und Gastlichkeit anlangt, kein ehrenwerteres und gutherzigeres Volk zu finden sein.” Rasse und Religion sind also unzertrennlich verknüpft. Die Religion eines Menschen wird mit ihm geboren. Je höher die Rasse eines Volkes, desto vergeistigter un d christlicher ist seine Religion und umgekehrt. Die religiösen Ansc hauungen eines Menschen sind ein Spiegelbild seines Wesens.

So ist der Katholizismus der Franzosen und Italiener ein anderer als der der Deutschen. Dort äußerliches sanatisches Kirchen- und Heidentum, hier germanisches religiöses Empfinden und Wollen. Wiederum ist der Ka tholizismus und Protestantismus im Süden Deutschlands anders als in Norddeutschland. Hier freiere modernistische Religionsauffassung, dort eine mehr orthodoxe.

Es ist kein Zufall, daß der Süden Deutschlands mehr katholisch blieb, daß die Reformation von Norden ausging und auch die jetzige Reformationswelle im Norden sich bemerkbar macht: Der Süden Deutschlands ist rassisch eb en mehr vermischt, als der germanische Norden. Nur der rein germanische Norden konnte sich 30 Jahre lang gegen die gewaltsa me Einführung des Katholizismus durch Karl den Sachsenschlächter erwehren, weil er aus reinem Rassenempfinden die Papstkirche als seinem germanischen Wesen nicht entsprechend ablehnen mußte.

Und kaum hatte der Katholizismus in Deutschland Fuß gefaßt, so setzten schon wieder Bestrebu ngen zur Loslösung von Rom ein.

Die freieren, reineren Gedanken aus religiösem Gebiet waren noch immer das Werk hochra ssiger Arier bis herauf zur Gegenwart. Ein Zoroaster, Christus, Savonarola, Thomas a Cempis, Tauler, Huß, Hieronymus, Calvin, Zwingli, Hu tten, Luther, Goethe, Schiller, Harnack, Jatho,

  • 201 – Andersen usw. sind nur als Arier denkbar und unter Mischvölkern und Niederrassigen eine unmöglic he Erscheinung. Dem Wesen des Mongolen und Negers entspricht greulicher Fetischismus und Animismus, dem des Mittelländers Muhammedanismus und Katholizismus, dem des Ariers (Germanen) das arische Christentum.

Und merkwürdig: Je weiter rückwärts man in der Geschichte der Arier schreitet, desto reiner und unvermischter zeigt sich ihre Rasse, desto freier, reiner und christlicher aber auch ihre Gottesauffassung und Religion, und desto mehr ist man berechtigt, von einem arischen “Christentum vor Christus”, von einer arischchristlichen Weltreligion der Vorzeit zu sprechen.

Verschiedene Literaturdenkmäler der alten Kulturvölker enthalten christlich-religiöse Gedanken der reinen arischen Rasse in ihrer vorgeschichtlichen Glanzzeit. Im ägyptischen Totenbuch, das etwa 3000 Jahre v. Chr. aus Rest en offenbar arischer Literatur entstanden und das der Gott der Weis heit Tot (Teut, Irmin, also ein Ase) selbst niedergeschrieben haben soll, spricht ein wunderbar christlicher Geist der Wahrheitslie be, der Gerechtigkeit und Milde.

Kapitel 125 dieses Totenbuches enthält das Verbot des Tötens, Stehlens, Lügens, Wucherns, Unzuch ttreibens usw., und zwar oft in Ausdrücken, daß die Entlehnung der mosaischen Gebote hieraus unschwer zu erkennen ist. Es verbietet ferner Stolz, Hochmut, Heuchelei, Geiz, Jähzorn und Rache; es lehrt, daß man dem Hungrigen Speise, dem Durstigen Trant gebe, den Nackten kleide und dem Verirrten den Weg weise. Heinrich Brugsch (“Das Gesetz und die Propheten bei den alten Ägyptern”) sagt von dem 125.

Kapitel: “Ich kenne keinen Satz in diesen Bekenntnissen, der nicht die vollste Berechtigung hätte, in der religiösen Sittenlehre unserer modernen und vorgeschrittenen Zeit eine würdige Stelle einzunehmen.” Im Kapitel 17 des Papyrus Prisse (etwa 3400 v. Chr. verfaßt) wird uns Gott in folgende r Weise geschildert: “Ich bin der Verborgene, der den Himmel gemacht und alle Wesen geschaffen hat, ich bin der große Gott, der aus sich selbst erstand, ich bin das Gesetz und alles Sein und Wese n, ich bin, der ich bin.” Die Hauptlehre dieses Papyrus ist: “Ehre Vater und Mutter, aus daß es Dir wohl gehe und Du lange lebest auf Erden!” Das sind vollkommen christliche Lehren, wie sie sich auch bei Zoroaster, Buddha und Konfuzius finden.

Das einheitliche Gottesprinzip wird immer “der Namenlose”, “der Ewige” genannt. Die Edda spricht von einem “Starken von Oben”. Man sieht, daß di e Lehre von dem Einen Gott (Monotheismus) nicht etwa eine Entdeckung der jüdisch-christlichen Religion ist,

  • 202 – sondern schon Jahrtausende vor Christi als ein Geisteserzeugnis der arischen Kultur sich erweist.

Die Arier waren von dem Gefühl und Bewußtsein durchdrungen, daß eine ewige, unnennbare Macht alles Geschehen in der Welt lenkt, in allen Gesch öpfen wirkt und väterlich für alle sorgt. Diese schöpferische Kraft ist nach Jesus (Sirach 43) Gott, nach arisch-germanischer Auffass ung der “Allvater” und nach den Lehren Christi “der Vater im Himmel”. Diese ursprünglich monistisch-pantheistische Religionsauffassung stand nicht im Widerspruch zur Wissenschaft, sondern im Einklang mit ihr. Sie trennt nicht Glauben und Wissen, sondern versöhnt beide, indem sie mit Goethe das Unerforschliche ru hig verehrt. Sie verträgt seine Glaubenssätze, bedurfte keines äu ßeren Kultus und keines Mittlers zwischen Gott und den Menschen und keiner Priesterhierarchie.

Jeder war sein eigener Priester wie Christus, und für sein Tun Gott allein verantwortlich.

Die Religion war lediglich eine Verehrung der unsichtbaren, geheimnisvollen Schöpfermacht.

Daher findet sich bei den Arie rn auch kein Bildnis eines Gottes. Das Wort der Bibel: “Du soll st dir kein Bildnis, noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, da s unter der Erde ist”, – ist eine uralte arische Forderung. Dement sprechend stand im atlantischen Tempel nach den Berichten der ägyptischen Priester zu Sais ursprünglich kein Götterbild. Dort wurden keine blutigen Opfer gebracht, es gab auch keine Priest erhierarchie. Die Asen opferten nach uralter arischer Sitte selbst. Ihr Opfer war ein Liebesmahl zum Gedächtnis hoher Asen. In der Mitte der zwölf Stühle der Asen stand lediglich ein dem “Ewigen”, “Unn ennbaren” gewidmeter heiliger Stuhl, der immer unbesetzt war, um die Unsichtbarkeit Gottes auszudrücken.

Aus den Eingangs dieses Abschnittes erwähnten anthropologischen Tatsachen ergibt sich die Geschichte der Religion auf Atlantis und die Entwicklung von dem arisch-atlantischen Christentum zum Götterglauben, Gö tzendienst und Heidentum von selbst. Mit der Ausrottung des Ariertums durch Loki und seine Parteien wurde das Niederrassentum herrschend, und seine Religion mußte naturgemäß von selbst dementsprechend sich gestalten.

Der Grundzug des Niederra ssentums ist Furcht vor Naturkräften und Geistern, ist Feigheit und Unterwürfigkeit;

Eigenschaften, die an die tieri sche Abstammung erinnern. Hiezu kommt noch seine Dumm-

  • 203 – heit. Damit ist der Boden gegebe n, auf dem ein gewissenloses Priestertum einen Priesterstaat von ungeheurer Machtfülle aufrichten konnte.

Das nach der Vertreibung der Ar ier aus Atlantis einsetzende Schreckensregiment der Priesterhier archie ließ in den atlantischen Mischlingsvölkern eine immer lauter werdende Sehnsucht nach der Herrschaft der Asen entstehen.

Das schlau berechnende Priest ertum kam nun dem seelischen Gefühl der betrogenen Menge en tgegen, indem es die Asen zu Göttern erhob und von dem Volke göttliche Verehrung derselben verlangte. Die ältesten und be deutendsten Götter der alten Kulturvölker sind nichts andere s als die Könige und Fürsten von Atlantis und Germanien. Dies sieh t man besonders auffällig an den Göttern Ägyptens, Phöniziens und Griechenlands. Schon der große Denker Bacon von Verulam (1561-1626) äußerte über die griechische Mythologie: “Die Myth ologie der Griechen, welche die ältesten griechischen Schriftste ller gewiß nicht für ihre eigene Erfindung ausgeben wollen, war gar nichts weiter als ein zarter Lufthauch, der von einem viel älteren Volke zu den Griechen herüberwehte und in ihren Liedern Nachklänge weckte, die sie dann ihrem eigenen poetischen Bedürfnisse gemäß umstimmten.” Und in der Tat ist die ganze griechische Mythologie nichts anderes als die ungereimte Erinne rung eines noch barbarischen Volkes an die weltberühmten Könige und Fürsten des hochkultivierten arisch-atlantischen Volkes, das in altersgrauer Zeit mit dem noch unkultivierten Grie chenland in Handelsbeziehungen trat. Die atlantische Staats- und Fürstengeschichte läßt sich tatsächlich einigermaßen aus der griechischen Götterlehre und Heldensage, aus Homer, Ilias und Odyssee in großen Zügen darstellen 1). Man wird auch finden, daß der Olymp der griechischen Götter nichts anderes ist als die Asenburg auf der “Insel der Seligen”.

Auch die ganze germanische Göttersage erweist sich lediglich als eine dunkle Erinnerung an atla ntische Geschichte. Und der vielbesungene Gott der angeblich jüdischen Psalmen auf seinem “werten heiligen Berge”, “zwischen den beiden Meeren” und “bei den vielen Inseln der Heiden” enthüllt sich dem nüchternen Forscher als einer der berühmten Asenkönige d es “Heiligen Landes” Atlantis, von dem man ob seiner Kulturtaten vor Jahrtausenden mit Recht rühmen konnte: Alle Lande sind seiner Ehre voll – - – (vgl. die Hymnen auf atlantische Könige, Psalm 2, 9, 11, 1 Vgl. hierüber Donelly: Atlantis. Eß lingen 1911, bei Gutzmann. S. 196-216, – Knötel: Atlantis. Leipzig 1893.

  • 204 – 18, 24, 29, 33, 45, 46, 48, 65, 68, 72 (!!), 74, 76, 87, 89, 93, 96, 97, 104, 121, 150. Die von jüdisc hen Fälschern vorgenommenen Einschiebungen und Änderungen sind unschwer zu erkennen).

Irrtümlicherweise wurde von Luther immer “Herr” mit Gott übersetzt.

So zeigen sich denn all die angeblichen “Gottheiten” im Lichte der kritischen Geschichtsbetrachtu ng lediglich als Menschen, als Menschen mit Fürstenstab und Krone auf Atlantis und in Germanien.

Die Priester aber gaben sich al s Mittler zwischen den Göttern und Menschen aus, und da man sich nach den Lehren der Priester das Wohlwollen der Götter durch Geschenke und Opfer erkaufen konnte, erhielten die Priester durch den frommen Betrug hohe Einkünfte.

So wurde die Religion Mittel zum Zweck, sie wurde für die Priester ein einträgliches Geschäft und die Stütze einer gewaltigen Machtstellung 2).

Und diese Geschäftsreligion erhielt sich Jahrtausende hindurch mit wenigen Änderungen bis heute. Die gerissenen Priester verstanden es, den Himmel immer mehr mit Göttern zu bevölkern. Je mehr Götter, desto mehr Tempel, Geschäft und Versorgungsmöglichkeit für die Priesterkinder, Priesterliche Schlauheit erfand das Märchen von den Schutzgöttern (in der römisch-katholischen Kirche Schu tzpatron genannt), von Heiligen und verehrungswürdigem Reliquien kram. Weiter verwertete das organisierte atlantische Priester tum die Furcht der Tiermenschen und Niederrassigen vor Tieren, unerklärlichen Dingen und bösen Geistern (Dämonen) dazu, die Gläu bigen erst recht in Aberglauben und Unterwürfigkeit zu erhalten. Es entstanden Götter in Tiergestalten und mit schauerli chen Fratzen, die bei den unwissenden Furcht und Grauen erregten. Die Tempel der atlantischen Kolonien in Mittelamerika, Ägypten, China, Indien und Babylonien waren voll davon. Di e Religion sank zum Tierdienst herab. Man gelangte zur Anbetung von Tieren und Heiligsprechung von solchen. Hesekiel 8, 10 schildert den Tierdienst im atlantischen Tempel, und verschiedene Psalme n, vermutlich atlantischen Ursprungs, beklagen den eingerissenen Götzendienst.

Geisterbeschwörung und Geisterkul tus verschafften den Priestern weitere Einnahmen.

Dem äußerlichen Kultus ents prachen die neugeschaffenen priesterlichen Lehren. Man machte dem Volke weis, die Seele des Menschen gehe nach dem Tode in Tierkörper und müsse eine lange Wanderung 2 Wie Moses durch Betrügereien sich zu m Millionär und Herrscher zu machen verstand, berichtet Jens Jürgens: Der Bi blische Moses als Pulver-, Sprengöl- und Dynamitfabrikant.

  • 205 – vornehmen: Gebete, Kasteiungen und Opfer der Angehörigen würden die Seelenwanderung des Verstorb enen verkürzen. Zum Schutze vor bösen Geistern empfahl man das Tragen von Amuletten. Schlaue Priester erfanden die Lehre vom Aufenthalt der Seelen im unterirdischen Feuer, das Dogma von Hölle, Tod und Teufel, von den Qualen der Verdammten im ewigen Feuer und von der Möglichkeit, die Seelen der Verstorbenen durc h Gebete und Opfer aus der Hölle zu lösen. Die katholische Kirche übernahm diese Lehre des atlantischen Priesterstaates aus der indischen und parsischen Religionslehre. Während aber die katholische Kirche die Verdammten ewig schmoren läßt, begnügte sich der parsische Religionsstifter Zoroaster mit wenigen Tagen, war also etwas menschlicher gesinnt.

Um ihre Einnahmen reicher fließen zu lassen, erfanden die Priester die Lehre von Beichte, Sündenvergebung und Ablaß. Die Einrichtung eines sakramentalen Mahles, bei dem Fleisch und Blut des Gottes genossen wurde, fand schon in Abschnitt 33 Erwähnung.

Bei der Eroberung von Mexiko und Peru fanden die Jesuiten zu ihrem größten Erstaunen diese Lehren und Einrichtungen schon vor.

Wenn nun die gleichen Sitten in den übrigen atlantischen Kolonialstaaten auch zu finden sind, so ist damit ein Beweis gegeben, daß es sich hier um Erfindungen und Einrichtungen der geld- und machthungrigen atlanti schen Priesterschaft handelte.

Wenn man die Religion der alten Kulturvölker vergleicht, so sieht man eine merkwürdige Übereinstimmung derselben im Bereiche des atlantischen Priesterstaates un d seiner durch die ganze Welt reichenden Kolonien.

Die Religion mußte natürlich im mer äußerlicher werden. Den Erfolg der Gebete suchte man in der Zahl derselben. So kam man schließlich zur Einrichtung von Gebetsmaschinen und Rosenkränzen. Das Wesen der Religion suchte man in Äußerlichkeiten: Durch Abtötung des Fleisches, Geißelung, Selbstzerfleischung, Selbsttötung, Weltflucht, Ehelosigkeit und anderen Religionsirrtum suchte man die zürnende Gottheit zu versöhnen.

Das führte zur Entstehung des Klosterwesens im alten Ägypten und Indien. Wer es am tollsten in der Selbstzerfleischung trieb, wurde zum Heiligen gestempelt, sein Skelett als Reliquie angebetet.

Im Parsismus und in der indisch en Religion gesellte sich dazu die Lehre von der Auferstehung vom Tode und der Wiederherstellung des Lebens.

Der Götzendienst entartete in der Folge grauenhaft. Die Menschenopfer wurden immer zahlre icher. In Mittelamerika wurden bei den religiösen Festen ganze Herden beklagenswerter Menschen

  • 206 – geopfert 3), in Mexiko allein jährlich etwa 20-25 .000, bei der Einweihung des großen Tempels mehr als 60.000 Menschen.

Die gräßlichen Menschenschlächtereien wurden wie die Beschneidung mittels eines Steinmessers durch die Priester vollzogen. Mit dem Opfer-Blute wurde das Volk besprengt oder wurden Türpfosten zur Kundmachung des Opfervollzuges bestrichen oder die Pfosten des Tempelei nganges und die Altäre damit besprengt. Weiter fand sich bei nach-atlantischen Indianerstämmen Amerikas, so bei den Indianern Perus, der merkwürdige Brauch, Kindern unter grausamen Martern Blut abzuzapfen, das zur Bereitung der Schaubrote verwendet wurde. Am beachtenswertesten ist die Tatsache, daß die armen beklagenswerten Opfer menschlicher Bestien im Priestergewand Kinder der “angesehensten” Familien des Landes und “ohne Fehl” sein mu ßten. Warum dies? Die teuflische Bosheit und Niedertracht des Pr iestertums hoffte auf diese Weise allmählich die letzten Spuren des arischen Blutes auf Atlantis und in den atlantischen Kolonien zu vertilgen, um über die verbleibende niederrassige gehirnlose Masse leichter regieren zu können.

Die greulichen, zum Himmel schreienden Menschenopfer des atlantischen Priesterstaates fanden nach der Niederwerfung der Arier naturgemäß Eingang in allen atlantischen Kolonien und finden sich nach vielen Gerichtsurteilen 4) noch heute bei dem aus Atlantis- Amerika stammenden Zigeunervolk der Hebräer. Des Raumes halber seien hier nur einige kurze An deutungen gemacht. Zahlreiche Bibelstellen beweisen, daß die Hebräer vor ihrer Einwanderung nach Ägypten, dann in Ägypten selbst für ihre Zwecke Menschen opferten.

Nach der Geheimsprache der Bibel und nach dem Sohar, dem Hauptbuche der jüdischen Kabbala, bedeutet “Opferlamm” Mensch.

Die Juden haben also in Ägyp ten eine Unzahl ägyptischer Kinder “ohne Fehl” geopfert, mit dem “Blut des Bundes” die Pfosten ihrer Häuser bestrichen und solch es auch in ungesäuerten Broten (Mazzes) gegessen. Moses bespre ngte auch mit dem “Blut des Bundes” das Volk wie die nachatla ntischen Priester. Menschenblut wird auch bei der Beschneidung gebraucht. Der Genuß des Blutes von geopferten Nichthebräern soll Reinigung und Kräftigung des hebräischen Blutes erzielen, dazu Erlangung eines Übergewichtes über die Feinde und Hasser der Hebräer durch Hypnose und Suggestion, Auferlegung der Pestkrankheiten auf die Feinde der Hebräer und Erweckung von Liebe 3 Siehe hierüber Gronau: Amerika. Bd. I. 4 Siehe Fußnote nächste Seite.

  • 207 – und Zuneigung des Wirtsvolkes zu den Hebräern. Das beweisen uns neben zahlreichen Bibelstellen auch noch eine Reihe unanfechtbarer Gerichtsurteile 5). Tatsächlich steht der gr ößte Teil des deutschen Volkes unter der Hypnose des Judentums.

Auch in Kanaan haben die Hebr äer für ihre Zwecke Menschen geopfert und zwar im Tempel, weshalb Jesus denselben eine “Mördergrube” nannte. Mit Vorliebe opferten sie arische Kinder, Kinder von Griechen, Goten und An gelsachsen, oft unter tagelangen Martern, weil nur das Blut der gemarterten Menschen nach hebräischer Auffassung Wert besitzt.

Zahlreiche Gerichtsurteile 1) beweisen auch, daß die fürchterlichen Menschenmorde des Judentums bis in die Gegenwart hereindauern. Das alljährliche Verschwinden zahlreicher deutscher blonder blau-äugiger Kinder, Jung frauen und Jünglinge, also des besten arischen Nachwuchses, ist zweifellos auf jenen grausigen jüdisch-atlantischen Brauch des Menschenopfers zurückzuführen. 1921 sind allein durch die Presse 250 echt deutsche Kinder als “vermißt” gemeldet worden. Die wirkliche Zahl dürfte gut das 3 und 4fache betragen.

Man sollte behördlich die Schi eber- und Schächterkreise, welche unschuldige deutsche Mä dchen in Bordelle bringen und alljährlich hunderte von deutschblütigen Kindern unter grauenvollen Martern kalten Herzens abschlac hten, kennen! Oder sind jene Verbrecher in ihrer großen ma teriellen und suggestiven Macht unangreifbar? In Wongrowitz-Posen hat jüngst (s. Leuchtturm 1922, Nr. 12) der Jude Josef Engel an seinem 21 jährigen Dienstmädchen Kath. Wenzel nach vorheriger Be täubung derselben einen Blutmord versucht und dem Mädchen Blut ab gezapft. Die arme Jungfrau starb, der Verbrecher aber wurd e gegen Erlag von 1 Million Mark Sicherheit frei gelassen!!

Für die Erlangung der Mörder des jüdischen Ministers Rathenau setzte die Reichsregier ung einen Preis von 2 Millionen Mark aus. Zu ihrer Verfolgung bot sie ein ganzes Regiment von Kriminalbeamten und Spürhunden auf. Was hat sie bisher getan zur Erlangung der Mörder der vielen Tausende angeblich verschwundener und zweifellos der indianisch-jüdischen Mordgier zum Opfer gefallener 5 Grausige Belege findet der Leser in Menge bei A. Fern: Jüdische Moral und Blutmysterien. Leipzig 1920, Hammer verlag. – Dr. theol. C. Mommert, Missionarius apostolicus in Jerusalem: Menschenopfer bei den alten Hebräern.

Leipzig 1905, bei Haberland. – “Ritual bei den alten Hebräern.” Leipzig R 1905. – Th. Fritsch: Beweismaterial gegen Jahwe. Leipzig 1912.

  • 208 – deutscher Kinder? Sind unsere Kinder vogelfrei? Gibt es hier keine Millionenpreise zur Entdeckung der Massenmörder?

Ein Vergleich führt zu folgenden wissenschaftlichen religionsgeschichtlichen Feststellungen: Bei den mittelamerikanischen Indianern und bei den Hebräern finden sich zahlreiche Sitten und Gebräuche au s der bluttriefenden grausigen heidnischen, in allen atlantischen Kolonien verbreiteten Religion des atlantischen Papismus: Beide üb en den Ritus der Beschneidung, wobei Menschenblut zur Heilung ver wendet wird. Bei beiden finden sich grausige Menschenopfer. Mit Vorliebe werden Kinder geopfert.

Menschenblut wird genossen zum Zwecke der Entsühnung, Entsündigung und Heilung. Bei beiden werden Volks- und Familienangehörige mit dem Blut der gemordeten Menschen bestrichen oder mit ihm die Pfos ten des Tempeleinganges und die Altäre besprengt. Bei beiden wird den unschuldigen beklagenswerten menschlichen Opfern das Blut unter grausamen Martern abgezapft und in Brot verbacken. Bei beiden muß das Opferlamm “ohne Fehl” sein und der höheren Rasse entstammen. Vom Opferlamm wurde auch gegessen. Verschiedene diese r greulichen Sitten finden sich auch bei etlichen Negerstämmen vo rmaliger atlantischer Kolonien Westafrikas, insbesondere auch di e zuletzt erwähnte Sitte! Ist noch ein Zweifel darüber möglich, daß die hebräische Religion eine geschichtliche Fortsetzung des bluttriefenden atlantischen Papismus ist? Darf sie noch weiterhin den Schutz des § 166 des D. R. Str. G. B. genießen und kann sie nach diesen wissenschaftlichen Feststellungen noch länger die Grundlage des Christentums in Deutschland bilden? Was sagen die deutschen Geistlichen dazu? Sie dürfen nicht schweigen, sonst werden die Steine reden; sie müssen das Judentum aus der Kirche restlos ausscheiden.

Der grasse Aberglaube, man kö nne durch Genuß des Blutes eines geopferten Menschen, be zw. durch den Op fertod eines hochstehenden Menschen (Königs oder Gottes) sich entsühnen, findet sich in allen nachatlantischen Religionen, auch im Mithraskultus, aus dem die römisc he Kirche entstand, und führte zum kirchlichen Dogma vom Sü hneopfer Christi und von der Notwendigkeit des Genusses seines Leibes und Blutes zur Vergebung der Sünden. Uralte atlantisch-indianisch-hebräische Anschauungen in unserer angeblich sittlich hochstehenden Gegenwart.

Zu einer Nichtswürdigkeit gest altete sich der Moloch- und Melkarthdienst in Phönizien und Ka rthago. In die Arme eines durch Feuer glühend gemachten Götterbildes wurden die begabtesten Kinder aus den besten Familien gelegt und “zur Ehre Gottes” lebendig ge-

  • 209 – braten. Auf diese Weise wollte die ve rbrecherische Priesterzunft, wie später das römische Papsttum durch die grauenhafte Inquisition, die Reste der arischen Bevölkerung ausrotten, damit ihr Betrugsystem nicht aufgedeckt wurde. Demselbe n Zwecke diente der greuliche Dienst der Mylitta und Astarte. Er führte zu einer grenzenlosen Unsittlichkeit und Vertierung durch Rassenmischung und damit zur gewünschten Willenlosigkeit gegenüber priesterlicher Herrschsucht.

Die zunehmende Macht der Priester ließ ihre Einnahmen immer höher schwellen. Sie äu ßerte sich in prunkvollen Tempelbauten (wie in der katholischen Kirche), in Ausstattung und Überladung derselben mit Gold un d Silber, in verschwenderischem Gebrauch von Weihrauch, in sinnfälligen Prozessionen (bei Götterprozessionen in Babylon wird die Bildsäule Thors getragen: vgl. Psalm 68, 25-27), weiter in Wallfahrten 6), in goldstrotzenden, kostbaren Priestergewändern, di e in der ganzen atlantischen Kulturwelt übereinstimmen (Hes. 44), in einer besonderen Haartracht (Tonsur) (H es. 44, 20). Daß in den mittelamerikanischen Priesterstaaten und in den Ländern der atlantischen Kulturwelt die 3 stufige Tiara – eine Abbildung der heiligen 3 stufigen Götterberge (s.

Abb. 27-29) und des poseidoni schen Dreizacks – das Haupt der Priester schmückte, beweist die Ex istenz des alten atlantischen Priesterstaates und den Zusammenhang der alten Kulturwelt.

Mit der zunehmenden Verbastard ierung und Verköterung und der damit verbundenen Verblödung der Menschen konnte es der atlantische Oberpriester schon wa gen, einen weiteren Ausbau des Priesterstaates nach vorwärts zu tu n: Er setzte sich auf den Stuhl Allvaters, nannte sich selbst Vater – Papas (Papst) und ließ sich als Stellvertreter Gottes oder wohl ga r als Gott selbst göttlich verehren (Off. Joh. 15, 14: 19, 4-17). Vor ih m beugte sich das ganze Volk wie vor Moses in tiefster Unterwürfigk eit. Die weltliche und geistliche Macht vereinigte sich in seiner Hand. Der Name Papas (Papst) für den obersten Priester erhielt sich in den heidnischen mexikanischen Kulturstaaten bis zur Eroberung von Mexiko und Peru (etwa 1500 n.

Chr.) und es braucht uns nicht verwunderlich erscheinen, daß die Jesuiten zu ihrem größten Erstaunen Einrichtungen der katholischen Kirche in den heidnischen Tempeln dort vorfanden, wie Weihrauch, Weihwasser, Weihwedel, Kreuz, Taufe, Ablaß, Beichte, Fasten, Kasteiungen heiliges Mahl 7) u. s. f. Es standen sich nur zwei wenig verschiedene Formen des al ten atlantischen Priesterstaates gegenüber. 6 Herodot gibt die Teilnehmer an ei ner Wallfahrt zur Göttin Pascht auf 700 .000 an. 7 Siehe Fußnote nächste Seite.

  • 210 – Nach den Mitteilungen der mit Ko rtez eingedrungenen Mönche brauchten diese nur die Tempel vo n Blut und Götzenbildern zu reinigen, zu Kirchen umzuwe ihen und mit Marien- und Heiligenbildern zu versehen – und die Christianisierung war fertig 8).

Eine Reihe von Priesterstaaten der alten Kulturwelt, Sumerien, Meru, Indien, Tibet, Juda und das Priesterkönigtum der Hettiter sind wohl nach dem Muster des atlantischen Priesterstaates gebildet. Die bei der Eroberung von Amerika aufgefundenen Priesterstaaten waren zweifellos Nachbildungen des atlantischen Priesterstaates. So war der Herrscher des Chibkareiches ei n Priesterkönig. Auch bei den Sumeriern gab es Priesterkönige – Patest genannt. Bei den Zapoteken mußte der König in einem groben Gewand barfuß und mit gesenkten Blicken vor dem Oberpr iester erscheinen 1) wie Kaiser Heinrich IV. vor dem Papste in Kanossa. Auch in Ägypten und anderwärts war der König nur ein Werkzeug des Papstes.

Ähnliche Machtträume verfolgten die römisch-katholischen Päpste von jeher: denn die Idee des atlantischen Priesterstaates verlangte, daß alle Welt dem Papst untertan sei, daß keine Macht neben ihm stehe, weil er das Reic h Gottes auf Erden vertrete. Wenn Kaiser Heinrich IV. und die Hohenstaufen gegen das Papsttum zu kämpfen hatten, so stritten sie ge gen die überwältigende Macht des mumifizierten atlantischen Priest er- und Räuberstaates und seine Trugideen.

Um die Idee der Weltherrschaft de s atlantischen “Gottesstaates auf Erden” durchzuführen, mußten Loki und die übrigen Vertreter des Papismus den Massen schmeicheln, mußte die demokratische Idee von der “Gleichhe it” aller Menschen und von der “Freiheit” derselben verkünden. Um die niederen Massen zur Revolution gegen die Arierherrschaft und zur Ausrottung der Aias aufzupeitschen, streuten der atlantische Papismus und seine zwei Hauptvertreter in der Gegenwart (Rom und Jerusalem) die Idee des Kommunismus unter das Volk. Besondere Vertre ter des Kommunismus sind die Jesuiten, die damit die große Ma sse für die Idee des päpstlichen Weltreiches gewinnen wollen. Ih r grauenhaftes Programm wurde durch den italienischen Minister Gioberti, einem ehemaligen Jesuiten, enthüllt 9). In dem bayerischen Kommunistenaufstand 1918/19 war mehr als ein Jesuiten geist neben Toller und Landauer tätig, und die bayerische Regierun g weiß, daß nicht nur jüdische, sondern auch klerikal-ultramontane Geldgeber dahintersteckten. Die atlantische Idee 8 Siehe Gronau: Amerika II, S. 101. 9 Gioberti: Die Jesuiten der Neuzeit. Eger, bei Jockisch, 1909.

  • 211 – des Priesterstaates ist internationa l, führt notwendigerweise zum Internationalismus und ist vollständ ig unvereinbar mit nationalen und rassischen Belangen. Noch immer war daher der atlantische Papismus der Todfeind der nation alen Staaten, insonderheit der arischen.

Da er als Parasit nur im Rassen chaos leben kann, so muß er naturgemäß bestrebt sein, die ihm gefährliche, geistig hochstehende arische Rasse um jeden Preis zu ver nichten, arische Reinzucht zu verhindern und die Rassenmischung zu fördern. Er predigt daher die wissenschaftlich unhaltbare Lehre “v on der Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz” trägt, förder t die Verheiratung der Germanen mit Negern und niederrassigem Gesindel, bevorzugt überall in Europa gegenüber den Ariern die niederen Rassen, und nimmt den Deutschen in niederrassiger Umgebu ng die Sprache weg, um sie in jener untergehen zu lassen. Folger ichtig gestattete daher Rom auf dem dritten Trientiner Konzil die Ehen der Germanen mit Negern und anderen “Untieren.” Aus dem gl eichen Bestreben heraus setzten Rom und Juda in dem von Jesu iten und Juden beherrschten Frankreich die Besetzung des Rheingebietes mit schwarzen Tiermenschen durch. Es soll dort anstelle des arischen Grundstockes der deutschen Bevölk erung ein kraftloses, entartetes Mestizengesindel entstehen, da s sich willig dem atlantischen Priesterstaat unterordnet. Das deutsche Volk soll planmäßig zur völligen Entartung gebracht werden, wie das römische und französische. “Dadurch, daß recht viel dunkles Blut in die nordischen Völker kommt, werden sie am sichersten unter die Gewalt der Kirche (des Atlantischen Papismus) gebracht” 10). Ein furchtbares Verbrechen an unserm deutschen Volk, das kaum durch Gebete allein jemals gesühnt werden kann!

Rom zeigt seine Hinneigung zum Niederrassentum schon äußerlich dadurch, daß es dessen Lieblingsfarbe rot, die Farbe des internationalen atlantischen Prie sterstaates, des internationalen Judentums, der Freimaurerei und der “Internationale” in seinen Fahnen aufweist 11).

Der atlantische Papismus gleicht einem ungeheuren, fürchterlichen, blutgierigen Polype n, der mit seinen Fangarmen alle Völker 10 Otto Hauser: Die Germanen in Europa. Dresden, Heimat- und Weltverlag. 11 Die Wesenseinheit der Genannten findet der Leser klar dargelegt bei Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deut schen Volke. Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B. – Man kann die dort erbrachten Nachweise nur mit Grauen und Entsetzen lesen.

  • 212 – umschlingt und ihnen mit sein en Saugnäpfen das Herzblut aussaugt. Jedes Volk, das in den Bereich seiner Fangarme gerät, wird von ihm zugrunde gerichte t. Noch immer waren nach dem Zeugnis der Geschichte Klerikalis mus und Judentum das Unglück der arischen Völker.

Wohl fanden sich in den vom atlantischen Papismus umklammerten Völkern Menschen ar ischen Geblüts, die sich gegen die Vergewaltigung des Geistes durch das verruchte atlantische System aufbäumten. Sie wollten Retter ihres Volkes werden, mußten aber das Wagnis, dem Volke die Wahrheit zu sagen und den greulichen Betrug aufzudecken, de r ihre Volksgenossen ins Unglück stürzte, mit dem Leben bezahlen. Unzählige Male erfüllte sich Goethes Wort: “Die Wenigen, die was davon erkannt, Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten, Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten.

Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.” (Faust I.) Unzählige Opfer arischen Geblüts hat der atlantische Papismus auf dem Gewissen. Seine Geschichte ist mit Blut und Feuer geschrieben.

In Jesus bäumte sich der arische Geist gegen die Vergewaltigung des arischen Volkes durch das atlantische Heidentum auf, und weil sein Wirken dem papistischen System den Untergang gebracht hätte, mußte er sterben. Von den anderen zahllosen Opfern der Idee des Priesterstaates seien genannt:

Savonarola, Giordano Bruno, di e Waldenser und Albigenser, Huß und Hieronymus, die Hugenotten in Frankreich, die Protestanten in Österreich usw. Mehr als eine Mi llion der besten Germanen wurden durch päpstliche Hexen- und Ketzergerichte vom Leben zum Tod befördert, Millionen Existenzen wi rtschaftlich vernichtet, angeblich “zur höheren Ehre Gottes”, in Wi rklichkeit zur Erhaltung der Macht des atlantischen Papsttums. De r ehemalige Jesuit Graf von Hoensbroech kommt am Schlusse seines Werkes: Das Papsttum in seiner sozial-kulturellen Wirksamkei t (Leipzig 1904) zu dem Urteil: “Es ist eine unbestreitbare, geschichtliche Tatsache: Die Päpste haben jahrhundertelang an der Sp itze eines Mord- und Blutsystems gestanden, das mehr Menschenlebe n geschlachtet, mehr kulturelle und soziale Verwüstung angerichtet hat als irgend ein Krieg, als irgend eine Seuche. “Im Namen Gottes” und “im Namen Christi”!” Alle Schritte des römischen Papsttums und des Weltjudentums und dessen geheimen Priesterkönigs um die Vergrößerung und Erhaltung ihrer macht sind nur ei ne Fortsetzung der Bestrebungen des

  • 213 – Oberpriesters Loki auf Atlantis zu r Ausrottung der arischen Rasse.

Diese allein steht der Weltherrschaft des Papismus entgegen, denn “aus ihr wird kommen der Heiland” aller arischen Völker und der Retter der arischen Welt vom greulichen “Untier” des atlantischen Heidentums.

Da der letzte Rest des Ariert ums in den Germanen, besonders im deutschen Volke steckt, so war das römische Papsttum seit seiner Entstehung aus dem Parsismus, Judentum und Isisgötzendienst zielbewußt bestrebt, das Deut schtum zu schädigen und zu vernichten, wo es nur konnte.

Die Ausrottung der begabtesten Völker der Welt, der Goten und Vandalen, ist das teuflische Werk des atlantischen Roms. Man lese hierüber Felix Dahn: Geschichte der Goten und seine übrigen Veröffentlichungen.

Noch immer hetzte Rom die germanischen Stämme gegeneinander: so die katholischen Franken gegen die arianischen Longobarden und Goten; die kath olischen Franken, Alemannen, Bajuwaren und Thüringer gegen die wodansgläubigen Sachsen. In Religionskriegen sollten sich die Germanen gegenseitig vernichten. In der Gegenwart sollen sie sich durch Parteikämpfe und blutige Bürgerkriege zerfleischen.

Karl der Große und Bonifazius waren die berüchtigtsten und willigsten Werkzeuge Roms in dessen Kampf gegen das deutsche Volk. Sie riefen sorbische und wendische Ansiedler nach Deutschland herein, um das deutsche Blut durch Rassenmischung zu vergiften. Gleichzeitig verwüst ete Karl der Große nach seinem Biographen Einhardt in einem 30jährigen Kriege Norddeutschland derartig, daß die Sachsen, Deutschlands bester Volksstamm, nahezu ausgerottet schienen. Deutschland hat diesen Verlust niemals verwinden können. Als die ostelb ischen Lande sich gegen die Einführung des Christentums wehrten, schickte Rom die heidnischen Polen ins Land, die wie 1921 mit Brand und Mord gegen die romfeindlichen Deutschen wüteten und das Deutschtum so ins Mark trafen, daß es blutend und zerrissen von den Fangarmen des atlantischen Polypen sich umklammern ließ 12).

Mit Hilfe des von Karl dem Großen und Rom erlassenen Reichsgesetzes “Die Kapitularien von Paderborn” – Das blutigste und scheusäligste Dokument aller Zeiten und Völker – wurde das deutsche Geistesleben gewaltsam ausgerottet, die germanische Runenschrift als Teufelswerk verboten, alles germanische Schriftwerk roh vernichtet 12 Siehe Wigalois: Der Tempel von Rethra und seine Zeit. Berlin, bei Wendlandt.

  • 214 – und das Irminen- und Armanentum schonungslos ausgerottet, soweit es nicht vor den Schergen Karls und Roms nach Norden geflohen war. Dem leichtgläubi gen, seiner geistigen Führer beraubten deutschen Kindervolke aber wurde seine glanzvolle Vergangenheit verschwiegen und ihm Rom als Schöpfer der deutschen Kultur und als Erzi eher des angeblich wüsten Barbarenvolkes, das bluttriefende indianische Volk der Hebräer als das auserwählte Volk Gottes und als Volk des Heiles gepriesen.

Die Kreuzzüge sollten dazu dienen, die besten und idealkräftigsten Männer der deutschen Nation im Sande der kleinasiatischen Wüste verdorren und unter dem Schwert der Türken verbluten zu lassen. Glei chzeitig sollte das aufstrebende Deutschland wirtschaftlich geschäd igt werden, damit der jüdischkirchliche Kapitalismus dadurch die Herrschaft erlange.

Nicht weniger Verlust fügte das Papsttum dem Deutschen Volke durch die widernatürliche Möncherei und den Zölibat zu.

Millionen der besten Volkskrä fte sollten dadurch aus dem Vermehrungsprozeß ausgeschaltet und die Züchtigung des Pöbels begünstigt werden.

Der 30jährige Krieg, der ganz Deutschland in einen Brandherd verwandelte, war für Rom ein 30jähriges Freudenfeuer. Als 1648 dem unglücklichen, gequälten, auf 4 Millionen gesunkenen deutschen Volke der langersehnte Friede verkü ndigt wurde, da protestierte das “christliche” Rom gegen denselben.

Zur Erreichung seiner Zwecke sucht Rom die Verdummung des Volkes zu fördern, wo es kann. Es verbietet seinen Gläubigen Bücher zu lesen, die es aufklären könnten, sogar die Bibel, und sucht das Schulwesen in seine Hand zu bekommen und in seinem Sinne zu leiten. 1922 suchte es zu diesem Zwecke mit Hilfe des Zentrums und der von Juden beherrschten sozialistischen Parteien ein Ausführungsgesetz zu § 146, Ab s. 2 der Reichsverfassung durchzusetzen, das die deutsche Volksschule zertrümmern und an Rom und Juda ausliefern sollte. Das bayerische Konkordat soll das Werk vollenden.

Um seine Ziele in dem 1870 erst andenen Deutschen Reiche zu verwirklichen, gründete es eine be sondere religiös-politische Partei, die Zentrumspartei, die noch immer die Bestrebungen Roms vertreten und die Belange des deutschen Volkes zertreten hat. Wer dem Papismus ergeben ist, der ist für das deutsche Volk und seine Rasse verloren, der kämpft nu r mehr für die Interessen des atlantisch-römischen Kirchenstaates. Er gleicht einem Hypnotisierten, der willenlos de m Zwange seines Auftraggebers unterworfen ist. Freilich wissen die allermeisten Mitglieder der unter religiösem Aushängeschild tätigen und von Rom

  • 215 – geheim geleiteten Zentrumspartei nicht, welchem Antichrist sie dienen. Ohne es zu wissen, werden sie gar oft zu Vaterlandsverrätern und Schändern dessen, was dem Deutschen heilig sein sollte 13).

Die atlantisch-papistisch-jüdische Religion ist in ihrem Wesen von der arischen Religion grun dverschieden. Die Religion des atlantisch-römischen Priesterstaates ist hoffnungsloser Pessimismus, ist eine Religion des Todes, der Lebensverneinung, der Geißelung, der Furcht und des Grauens, eine Religion der Katakomben und modernden Heilige ngrüfte. Kaum begonnen, soll der Mensch schon seine Vorberei tung auf den Tod und auf ein Sklavenleben im Dienste des atla ntischen Priesterstaates beginnen.

Die arisch-christliche Religion dagegen ist die Religion der Lebensbejahung, der Freude am Leben, an der Tat und am Schaffen, eine Religion der Freiheit und de r Todesverachtung. Sie faßt das Leben auf als ein Geschenk des gütigen Allvaters, das sich nach dessen unabänderlichen Naturgesetze n zu richten hat. Sie ist der Gottesdienst auf lichten heiligen Höhen gegenüber dem finsteren Totenkultus der Ägypter und Etrusk er und gegenüber dem finsteren Kultus in dem mit grauenerregenden Reliquien erfüllten Kryptas der atlantischen Priester und Kirchen.

Daß das römische Papsttum tatsäc hlich nur eine Fortsetzung des atlantischen Priestergedanken s ist, sei mit Aussprüchen von Päpsten, Bischöfen und Priestern belegt.

Der Kirchenvater Augustin lehr te, der Staat sei der Kirche untergeordnet; er habe sich ganz dem Willen der Priester zu fügen, aber auch in jeder Hinsicht. Paps t Bonifaz VIII. erklärte in seiner berüchtigten Bulle “unam sanctam”: “Ich bin der Kaiser, ich bin der Herrscher!” Der Syllabus des Paps tes Pius IX. verdammt das Wesen der modernen freiheitlichen Staatsentwicklung und stellt den Grundsatz auf: “Dem römischen Pontifex unterworfen zu sein, ist für jegliches Geschöpf zum Heile notwen dig,” Innozenz III. schrieb der Kirche die Regierung über den ganzen Erdkreis zu. Gregor IX. behauptete: “Der Papst besitzt au f der ganzen Welt die Herrschaft über Dinge und Personen.” Innocen z IV. schrieb: “Christus hat im päpstlichen Stuhle nicht nur die hohenpriesterliche, sondern auch die königliche Alleinherrschaft begründet.” Papst Paul IV. erklärte es als die Aufgabe des Papstes, Kaiser und Könige unter seine Füße zu treten. Der Papst wird mit den Worten gekrönt: “Empfange die Tiara, mit drei Kronen geziert, und wisse, daß du Vater der 13 Siehe K. v. Widdumhof: Die entdec kten Henker des deutschen Volkes.

Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B.

  • 216 – Fürsten und Könige, Herrscher des Erdkreises … bist” Der Bischof Korum von Trier schrieb 1913 in seinem Fastenhirtenbrief, daß Christus der unsichtbare Bräutiga m der Kirche, der Papst aber ihr sichtbarer Gemahl sei. Also noch mehr als Christus! Die vom Papst gesegneten Petrusblätter vom 50. August 1912 schreiben: “Der Papst hat seinesgleichen nicht auf Erde n … In dem Neuen Testament verdunkelt er jede Größe. Durch di e Salbung ist er Christus …” usw. Und am 13. Dezember. 1912: “Ein Priester, der dem Papste den Gehorsam verweigert, lädt eine viel größere Schuld auf sich, als die Christusmörder.” 1866 sprach der getaufte Jude Papst Pius IX. die gotteslästerlichen Worte: “Ich bi n der Weg, die Wahrheit und das Leben. Diejenigen, die nicht mit mir sind, sind außer dem Weg, der Wahrheit und dem Leben.” Dafür nannte ihn im gleichen Jahre der französische Kardinal Donnet “die lebendige Fleischwerdung der Autorität Christi”. 1905 stellte de r Fürstbischof von Salzburg die Priester über die Gewalten des Himmels, weil sie “über den Schöpfer der Welten selbst Gewalt ausüben” und ihn schaffen und “in ein Tabernakel verschließen können, so daß er dem Priester Gehorsam leistet (!!)” 14). Damit aber der Papst als Nachfolger Petri und Stellvertreter Christi erscheine, gr iff man zu Betrug und Fälschung wie die jüdischen Priester: Man lo g, daß Petrus Bischof in Rom gewesen sei, was ja nie der Fall war, und schob im Evangelium Matthäus gewissenlos die Stelle ein: “Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich bauen … Ich w ill dir des Himmelreiches Schlüssel geben …” Genug mit dieser kleinen Blütenlese, die man zu Tausenden vermehren könnte. Nimmt man noch dazu die Ausstellung des heiligen Rockes Jesu in Trier, de n nach dem biblischen Berichte bekanntlich die Kriegsknechte unter sich geteilt hatten, die Wallfahrten zu wundertätigen Marienbildern, die Verehrung von Knochen toter “Heiligen”, den Mari enkultus und andere heidnisch anmutende Dinge 1), so muß man als feststehend erachten:

Das römische Papsttum erscheint als die Fortsetzung des atlantisch-jüdischen Priesterstaates und seines Heidentums.

Man höre, wie berühmte Männer über das Papsttum urteilten:

Peter von Waldus und seine Anhänger brandmarken die römische 14 Vgl.: a) Citramontanus: Ultramontaner Marien- und Papstkultus. Augsburg 1913, bei Lampart. b) Prof. Dr. Langemann: Das Evangelium Jesu Christi, das römische Antichristentum und die Hohenzollern. Göttingen, Selbstverlag. c) Corvin: Pfaffenspiegel. Rudolstadt, bei Bock.

  • 217 – Kirche als “die Hure” und das Papsttum als den Menschen der Sünde, als den “Antichristen”.

John Wiclif sagt: “Was den Papst anbetrifft, so schulde ich ihm weder Nachfolge noch Dienst, de nn ich kenne ihn durch die heilige Schrift als den Antichristen, den Sohn des Verderbens, den Widersacher Gottes, und als den Gr euel der Verwüstung am heiligen Orte.” Dr. Martin Luther äußerte: “Ich bin davon überzeugt, daß das Papsttum antichristlich und der Sitz Satans ist – der Antichrist der “Heiligen Schrift”.” Nimmt man noch dazu, daß die Papstkirche für sich das Recht in Anspruch nimmt, “Ketzer (d. i. Andersgläubige) durch das Schwert auszurotten”, so muß man sagen, daß im atlantischen Papismus das Böse, Dämonische, Niederrassige, der Böse selbst verkörpert ist, wie im Hebräertum. Dazu mögen sich die deutschen Katholiken merken, daß alles, was an der Romkirche antichristlich ist, von jüdischen Priestern, Bischöfen und Päpsten in sie eingeführt wurde. (Getaufte Juden waren beispielsweise die Päpste Anaklet, Pius IX., die Bischöfe Cohn, Netter u. s. f.) So wurden di e Dogmen von der Gleichheit aller Menschen, von der Ohrenbeichte, un befleckten Empfängnis und von der Unfehlbarkeit des Papstes durc h Päpste jüdischer Rasse in den Katholizismus hineingetragen. Letzteres geschah 1870 durch den juden-blütigen Papst Pius IX. So machte das Judentum die Kirche durch Fälschungen, Lügen und Verg ewaltigung zu einem von Juden selbst verachteten Instrument des jüdisch-atlantischen Priesterstaates in dessen Kampf gegen die Germanen und zur Erreichung der jüdischen Weltherrschaft 15). Und Deutsche, sogar deutsche Geistliche, leisten ihm, befangen im Banne jener Bibelfälschungen, Henkerdienste!!! Mit Hilfe des Judenchristentums und des von dem jüdischen Papst Pius IX. eingeschobenen Unfehlbarkeitsdogmas hat das Judentum seinen Sieg über das Germanentum erreicht.

Arisches Christentum und arischer Geist sind von arischer Rasse untrennbar.

Arisch-christliches und deutsches Denken und Fühlen sind dasselbe.

Das arische Christentum ist der Wesensausdruck und die Blüte der arischen Rasse.

Der atlantische Papismus aber ist dem Ariertum nicht nur 15 Nachweise hierüber erbringt Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke und die Ernsten Bibelforscher. Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B.

  • 218 – wesensfremd, sondern todfeind, er ist Ausdruck und Verkörperung. des Niederrassentums.

Im Germ anen- und atlan tischen Papsttum stehen sich also verschiedene Rassen, Wel tanschauungen und Geist esrichtungen und die zwei Hauptentwicklungstendenzen der Natur gegenüber: Das Gottmenschentum und Menschentum der Bibel; “die Heiligen Gottes” und die Mensch entiere; das Rei ch des Ariers Ch ristus und das atlantische Heidentum; das arisch-christliche Reich des Geistes un d das j üdisch-mammonistisch-weltliche Rei ch des atlantischen Papsttums; das alt -germanische Zeichen Gottes und das Zeic hen des großen Tieres (des Niederrassentums) Schlange und Drache.

36. Abschnitt

Der Untergang der Aias auf Atlantis und Deutschland im Weltkriege. Eine Wiederholung arisch-atlantischer Geschichte.

Bei rassengemischten Körpern ringen beständig die Erbmassen der höheren und niederen Art um die Herrsc haft. Bald gewinnt die eine, bal d di e andere di e Oberh and. Ist das niederrassig e Bl ut schwach beig emischt, so siegt di e edl ere Rasse, i m an deren Fall e erhält di e niedere Rasse das Ü bergewicht. Das niederrassige Bl ut wirkt auf das edlerer Art vergiftend und zersetzend. Der Körper sucht es deshalb durch Krankheiten auszuscheiden und zwar meist in den Siebenjahrkreisen, also in den Ja hren am stärksten, die durch sieben teilbar sin d. Mit z unehmendem Alter schlägt bei stär kerer Beimischung niederrassigen Blutes die mindere Art durch und der in der Jug end noch die Farbe un d die Form en der höheren Rasse zeigende Körper trägt im Alter die Züge des Niederrassentums.

Vermischt sich eine edelrassige Familie in mehreren Geschlechtserfolgen mit Niederrassi gen, so sinkt sie zur minderen Art herab.

Genau so, wie es im Leben hoch rassiger Familien ist, ist es auch in dem ein es edelrassigen Volkes, da dieses aus den einzelnen Zellen der Fami lien zusammengese tzt ist. Kleine Beimengungen schlechten Blutes werden anfangs noch aufg esogen und ausgeschieden. W enn aber die Beimengun gen sich häufen un d größer werden, dann treten im Vol kskörper Erkrankungen ei n, die man Revolutionen, im Einzelkörper Fieber nennt. Diese nehmen an Häufigkeit und Stärke und

  • 219 – in Verkürzung ihrer Zwischenzeit en in dem Maße zu, in dem die Durchsetzung mit niedergeartetem Blute statthatte. Das geschieht mit naturgesetzlicher Notwendigkeit und Regelmäßigkeit in Perioden von 7 mal 70 = 490 Jahren (500) und 7 mal 21 = 147 (150) Jahren.

Das sind die wahren Ursachen und treibenden Kräfte der von Stromer-Reichenbach, Oswald Spengler und Kemmerich 1) aus der Geschichte berechneten und vorausbestimmten Ereignisse.

Die Geschichte eines ursprüng lich rassisch höherstehenden und durch Rassenmischung zugrunde gegangenen Volkes wird also bei einem anderen ebenfalls durch Rassenkreuzung sich verschlechternden Volke in ähnlicher Weise sich wiederholen müssen. So erklärt sich, daß die vorhin genannten drei Geschichtsforscher mit ziemliche r Sicherheit von geschichtlichen Ereignissen bei europäischen Völkern auf die kommenden Ereignisse bei uns schließen können.

Aus diesen Gesichtspunkten heraus erklärt sich der Tod vieler arischer Kulturen und der Sieg des Niederrassentums auf Atlantis.

Die Niederwerfung und Ausrottung der Aias war nur möglich, als das edle Rassenblut der Aias bereits verdorben und durchsetzt war, als die Arier an Zahl sich verringert hatten und das Niederrassentum – mit arischem Blut durchtränkt – zu größerer Kraftleistung gegenüber den Aias befähigt war. Es bedurfte nur der zielbewußten Führung der Revolutionäre durch die Priester, um Asgard zu Fall zu bringen und die Asen zu vernichten. Revolutionen sind Rassenkämpfe 2).

Nun ist auch schon bei oberfl ächlicher Vergleichung eine merkwürdige Ähnlichkeit der Ereignisse auf Atlantis und der des Welt- 1 1. Stromer-Reichenbach: Deutsche, verzaget nicht! Ludwigshafen am Bodensee, bei Lotzky. 2. Oswald Spengler: Untergang d es Abendlandes. München 1918, bei Beck. – Soll das Ziel der Schrift sein, des Deutschen Kraft zu lähmen und ihm seine geplante Vernichtung durch den at lantischen Papismus als “Naturgesetz” erscheinen zu lassen? Das wäre ein echtes Jesuitenstück, eine Kriegslist des atlantischen Papismus in seinem Kampfe gegen das deutsche Volk. In Wahrheit können wir unser Schicksal uns zum Heile wenden, wenn wir nach dem entdeckten Geheimnis der Bibel (s. Abschnitt 37) handeln. 3. Kemmerich: Kausalgesetz der We ltgeschichte. Ludwigshafen am Bodensee, bei Lotzky. 2 Kramer: Die Revolution als Rassenkampf. Leipzig, bei Kramer.

  • 220 – krieges festzustellen. Man braucht nur anstelle der Aias die Deutschen sich zu denken. Wie in den Städten auf Atlantis und in seinen Kolonien hatte sich auch in den großen deutschen Städten durch zunehmende Rassenvermischung ein vaterlandsloser Pöbel, eine niederrassige Unterschichte herausgebildet, zum Teil durch den Zustrom von Ostjuden, Polen, Polacken, Tschechen, Slovaken, Italienern, Negern und Mongolen in den Industriezentren und Hafenstädten. Das Mischlingstum wurde durch arisches Blut gestärkt, wurde sich seiner Mach t bewußt und strebte nach der Herrschaft im Staate.

Auf Atlantis übernahm die Führung des Niederrassentums das organisierte atlantische Priestertum, im Weltkriege Juda und Rom im geheimen Verein. Beide Kriege waren vom atlantischen Papismus von langer Hand vorbereitet, wie auch die von Rom-Juda im Geheimen betriebene, von Bismarck erkannte und durch den siegreichen Krieg 1870/71 verhinderte Einkreisung und Vernichtung Deutschlands.

Jener schloß Bündnisse mit den Fe inden der Asen (Deutschland) in der ganzen Welt, mit allen Tyranne n, “Drachen” und “großen Tieren” und machte die Ruhmsucht der eitlen Franzosen und Italiener, den Krämergeist der englischen Heuc hler, das Ausdehnungsbestreben des Panslavismus und den Haß des Tiermenschentums gegen die arische Rasse seinen Weltherrschaftsplänen dienstbar.

Das in allen Farben – rot, gelb, schwarz, fahl – schillernde Niederrassentum wird aus den vier Winden der Erde zur Niederwerfung der arischen De utschen geholt. Auch die Wanen (Mischlinge, Slaven, Romanen und Juden) stellen Hilfstruppen. Auch Heere aus Togarma werden gegen die Deutschen aufgeboten (Engländer, Deutschamerikaner, Kanadier), weil man der Kraft der Wanen und der schwarzen, roten und gelben Untiere zu wenig traute. Auch hier erschien die Mi tgardschlange: Eine ungeheure englisch-französische Flotte blockierte wie bei Atlantis die deutschen Küsten.

Wie auf Atlantis, so verlästerte man auch hier die arischen Führer: Die jüdische und römisch-klerikale Presse konnte sich in der Verunglimpfung und Schlechtmachung deutscher Fürsten, vorab der Hohenzollern, des deutschen Volk es, seines Heeres und seiner prächtigen Soldaten und Feldhe rrn nicht genug tun. Wer das Zeichen der Aias, das arische Hake nkreuz, trug, wurde beschimpft und mißhandelt.

Vertreter des papistischen Syst ems machten dem Volk wie auf Atlantis vor, es handle sich nu r um Niederwerfung von Monarchie und Militarismus und um Aufric htung der wahren Demokratie (Volksherrschaft). Auch in Deutschland findet Loki (Rom-Juda) einen blinden Hödur, der sich zur Niederwerfung der arischen Macht

  • 221 – gebrauchen läßt: Betörte deutsche Volksgenossen, so den Jesuitenkaiser Karl von Österreich, die JesuitenschüIerin Zita und Abgeordnete des deutschen Volkes . Sie leisteten Rom und Juda bewußt und unbewußt willige Schergendienste bei der Vernichtung ihres Volkes und seiner Kultur und wurden zum Judas an ihm.

Die von Juda und Rom jahr elang im internationalen Phrasennebel von Freiheit, Gleichheit, Demokratie und Kommunismus erzogenen Volkssch ichten sehen ihr Heil in der Zerstörung der Monarchie und des Militarismus. Die Monarchie wird gestürzt und die seine Zukunft gewährleistende Wehrkraft zerstört.

Keine Gleichheit, sondern größere wirtschaftliche Ungleichheit der verschiedenen Volksschichten, größere Verarmung weitester Kreise und riesiges Anwachsen des jüdisch-jesuitischen Großkapitals.

Keine Freiheit, sondern drückend e Herrschaft des atlantischen Priesterstaates Rom-Juda. Juden un d Jesuitengenossen sitzen auf dem Stuhle der Asen und lenken Pa rteien und Staat ganz zu ihrem Vorteil, verkaufen Deutschland auf Abbruch an das Wanen- und Niederrassentum und richten im ge heimen Einverständnis mit der Entente Kriegführung, Friedens chluß und Kriegsentschädigung (Hungerblockade, Teuerung, Besetzung deutscher Städte mit Menschentieren, Entwaffnung des deutschen Volkes, Sanktionen, Reparationen, Steuerpläne, Valutastand, Zerreißung Deutschlands u.s.f.) so ein, daß das deutsche Volk zugrunde gehen muß.

Auch hier will der “Drache” die führenden Arier in den feurigen Pfuhl werfen: Der atlantische Pr iesterstaat verlangt durch den weltlichen Arm der jüdisch-römisch-at lantischen Kirche, d. h. durch die Entente, die Auslieferung vo n Fürsten und Heerführern und von tausenden der besten deutschen Helden und Männer als sogenannte Kriegsverbrecher. Ein Ketzerbrand un d Ketzergericht im Großen, zu dem die Ermordung der Münchener Geißeln einen Anfang bildete, sollte die Ausrottung des geistess tarken deutschen Volkes zuweg bringen, weil es den Weltherr schaftsplänen des Papst- und Judentums im Wege steht. Der Weltkrieg sollte am deutschen Volke vollenden, was der von den Jesuiten angestiftete 30jährige und 70er Krieg nicht fertig brachten 3).

Das sollte jetzt nachgerade jeder wissen, daß Rom und Juda im Geheimen zusammenarbeiten und zur Ausrottung des deutschen Volkes den Weltkrieg heraufbesch woren haben, das deutsche Volk um den Sieg brachten und sein jetziges Elend verschulden. 3 Gioberti: Die Jesuiten der Neuzeit. Eger 1919, bei Jokisch.

  • 222 – Bezüglich des Judentums kö nnen wir uns den Nachweis ersparen. Es genügt, hier auf die bereits erschienene, sehr umfangreiche, beweiskräftige, wissenschaftliche Literatur zu verweisen 4) und auf das öffentliche Bekenntnis des französischen Oberrabbiners in der Pariser Haup tsynagoge 1919: Überall in der Propaganda gegen Deutschland hat der jüdische Patriotismus die Palme davongetragen. Was allein der weltumspannende Judenverein geleistet habe, könne er nur an deuten. “Bis zu einem gewissen Punkte ist der Weltkrieg ein jüdischer Sieg gegen den modernen Nebukadnezar (Deutschland). Mit Deutschland ist Israels erbarmungsloser Todfeind ans Kreu z geschlagen.” Also: “Ans Kreuz will uns das Judentum schlage!” Me rken wir uns diese Worte dieses Vertreters des arierfeindlichen at lantisch-jüdischen Priesterstaates bis zum Tage der Abrechnung.

Hinsichtlich der Blutschuld des anderen atlantischen Kompagnons sind einige Hinweise notwendig.

Das wichtigste Werkzeug des atlantischen Papsttums zur Erreichung seiner Weltherrschaf tspläne ist der von dem Juden Lainez zum zweitenmale und zwar als Kampforden für das Judentum unter dem Deckmantel der Religion gegründete Jesuitenorden, eine Art Freimaurerorden in religiös-kirchlichem Gewande, ein reißender Wolf im Schafskleide. Sein Ziel is t die Eroberung der politischen und wirtschaftlichen Macht in der ganzen Welt und die Beherrschung derselben durch den römischen Papst (der bekanntlich nach Windhorsts Reichstagsrede vom 15. Mai 1872 nur eine Puppe in seiner Hand ist) und damit für das Judentum 5). Nach außen hin gibt sich der 4 Es sei hier insbesondere auf das kleine, aber inhaltsreiche Werk von Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deut schen Volke – Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B. – verwiesen. Es bringt urkundliche Nachweise über die schwere Blutschuld Judas und seiner Hilfstruppen (Jesuitismus, Freimaurertum usw.), enthält die von langer Hand zur Vernichtung des deutschen Volkes vorbereiteten jüdischen Verbrecherpläne und zeigt, wie das Judentum heute in Deutschland versucht, mit gewaltigen Geldmitteln den Sinn des gläubigen deutschen Volkes durch Mißbrauch der Religion und durch kecke Bibelfälschungen für seine Zwecke zu formen. 5 Aufsehenerregende Tatsachen hierüber brachte Ahlwardt in seiner Broschüre:

Mehr Licht … …, die wegen ihres Inhaltes von Juden und Jesuiten aufgekauft wurde, weil sie – die Wahrheit sagte, welche durch die tatsächlichen Ereignisse bewiesen wurde. Dresden 1910, Freideutscher Verlag. – Siehe ferner: K. v.

Widdumhoff: Die entdeckten Henker des deutschen Volkes. Das blutige Komödienspiel um Bayern und Reich, um Hitler und Ludendorff. – Müller:

Ultramodernes Schuldbuch. Dr. Hoffmann: Rom, Juda und wir.

  • 223 – Jesuitismus als eine religiöse Einrichtung, in Wirklichkeit aber ist er nach den Enthüllungen des italienischen Ministers Gioberti 6), eines ehemaligen römischen Jesuiten, und nach Windthorst ein organisiertes Raub- und Verbrech ersystem. Aus dem Programm der Jesuiten von Chiari 1849 seien nachstehend einige Sätze angeführt: “Wir erstreben die Priesterherrschaft über die ganze Welt” (Seite 128) und die Vernichtung der Ketzer (156). Die Welt soll ein Priesterstaat werden und der Papst – aber einer aus unserer Fabrik – dessen einziger Abt (126). Der kommunistische Jesuitenstaat Paraguay war eine kleine Probe unseres Systems (129). Durch Verbindung der Religion mit Po litik werden wir das ganze Menschengeschlecht unterjochen. Im Beichtstuhl muß unser oberster Grundsatz gelehrt werden : “man muß Gott (d. i. seinem päpstlichen Stellvertreter) mehr ge horchen als der Regierung” (184).

Wir wollen die Weltherrschaft erzwingen, ehe die Aufklärung sich weiter verbreitet, die Dummheit und Sinnlichkeit der Völker macht sie zu Werkzeugen unseres Sieges (129). Das göttliche Instrument unserer Macht ist der Beichtstuhl.

Die große Masse wollen wir durc h Phrasen von Freiheit, Recht und Menschenwürde (192) und da durch einfangen, daß wir der Freiheit scheinbar ungeheure Zu geständnisse machen, bürgerliche und politische Gleichheit, Freiheit des Kultus, des Unterrichts (!) und Vergesellschaftlichung (Sozialisie rung) predigen, und den Massen vorspiegeln (siehe kommunistischer Jesuitenstaat Paraguay), sie erlangten dadurch den Himmel au f Erden (182). (Man vergleiche damit das gleichlautende sozialistische, kommunistische und bolschewistische Programm!) Den Großen aber, Bürgern und Bauern, Abgeordneten und auch den Protestanten werden wir in Revolutionszeiten den Gedanken beibringen, daß Ordnung nur wieder herzustellen sei, wenn der allmächtigen Kirche die Leitung des Volkes überlassen werde, weil diese allein die Macht dazu habe, und daß man das Volk wieder in Dummheit einwickeln müsse (142), daß deshalb das ganze Schulwesen verkirchlicht und dem Volke die Bibel, “die kriechende Schlange, aus deren Augen Feuer sprüht”, vorenthalten werden müsse.

Wir müssen den aufrührerischen Geist der Zeit selbst nähren, mit Staatsumwälzungen drohen oder sie herbeiführen, die Fürstenmacht zertrümmern (!) und auf ihren Trümmern das Gebäude der 6 Gioberti: Die Jesuiten der Neuzeit. Eger 1909, bei Jokisch. – P. Ph. Martens:

  • 224 – Kirchenherrschaft aufführen. “Wir allein verstehen eine Revolution zu machen, gegen die alle Revo lutionen der Vergangenheit nur Kinderspiele sein werden” (144) . (1918-1922?) “Bischöfe und Geistliche müssen in die Glut blas en – - – bis zu dem Tage, wo wir uns nicht mehr in Geheimnisse zu hüllen haben” (171, 184).

Wir wollen die Katholiken mit dem bittersten Haß gegen die Protestanten erfüllen und diesen bis zum Tage des offenen Kampfes verbergen lassen (Schlesien, Posen, Reichslande), aber sorgsam verbergen, “was die Kirche eigentlich ist und bezweckt” (191).

Soviel von den Enthüllungen de s Ministers Gioberti, die von den Jesuiten nicht bestritten werden konnten. Dazu sei bemerkt, daß die fähigsten Köpfe des Jesuitenordens im Freimaurerorden tätig sind, der wie jener unter Leitung der jüdischen Weltregierung steht und für Judas Zwecke tätig ist, wa s nur die höchsten Grade dieser Orden (Juden!) wissen. Auch die sozialistischen und kommunistischen Parteien werden vom Jesuitismus mit aller Macht unterstützt, wie aus der Gleichheit ihrer Ziele hervorgeht (s. hierüber H. Lienhardt: Ein Riesenverbrec hen am deutschen Volke, und Ahlwardt: Mehr Licht, Dresden 1910, Seite 75). Die Wesensgleichheit und die Zusammenarbeit von Ju dentum und Bolsc hewismus und Jesuitismus wird neben Lienhardt durch die Tatsache blitzartig bewiesen, daß die bolschewistisch e russische Judenregierung die griechisch-katholische Kirche ausplündern und ihre Geistlichkeit ermorden ließ und dem römischen Jesuitismus, dem Hauptwerkzeug des Judentums zur Erreichung de r Weltherrschaft, das russische Volk in Genua 1922 auslieferte zur Verewigung der Judenherrschaft, denn diese und die Jesuitenherrschaft sind ein und dasselbe.

Das Hauptziel der Jesuiten, das sie seit drei Jahrhunderten mit bewundernswerter Geschicklichkeit verfolgen, ist die Niederwerfung der deutschen Fürstenmacht und die Vernichtung des deutschen Volkes, weil seine Intelligenz ihnen im Wege steht. Im Siebenjährigen Krieg versandte der Papst (der nur ein Werkzeug der Jesuiten ist) einen heimlichen Erlaß, nach welc hem die katholischen Geistlichen in Preußen den zehnten Teil ihre r Einkünfte an Österreich zur Fortsetzung des Krieges gegen Fr iedrich einzahlen sollten. Der katholische Klerus mußte die Baue rn in Preußen gegen den Staat aufhetzen und die Soldaten zum Deser tieren verleiten. So sollte das protestantische Norddeutschland zerstört werden 7).

Bekannt ist, daß der Siebziger Krieg von den Beichtvätern der Kaiserin Eugenie angezettelt wurde. Bayerische Zentrumsabgeordnete mußten die Mittel zum Kriege gegen Frankreich verweigern und 7 Siehe Fußnote nächste Seite.

  • 225 – katholische Geistliche hetzten die Bauern auf, nicht an dem Kriege teilzunehmen 8).

Auf römisches Anstiften sollte Bismarck durch den Belgier Duchesse ermordet werden gegen einen Judaslohn, den der Erzbischof von Paris auszahlen sollte 1).

Der deutsche Katholikentag in Olmütz stellte unter römischer Leitung das Ziel auf: Die B eseitigung der Herrschaft der Hohenzollern und die Zertrümmerun g Preußens in Einzelstaaten.

Die Generalversammlung des deutschen Katholikenvereins von 1874 erklärte den Militarismus für un vereinbar mit der Freiheit und Wohlfahrt des deutschen Volk es. (Und wer hat an der Zertrümmerung der deutschen We hrmacht 1918/19 bis 1921 am eifrigsten mitgearbeitet?) Die Früchte dieser landesverräte rischen jesuitischen Saat zeigten sich im Weltkrieg und in den Revolutionsjahren 1918/19.

Der französische Sozialistenfüh rer Professor Jaures sagte am 30. Juli 1914 wenige Stunden vor seinem gewaltsamen Tode: “Dieser Krieg wird ein Krieg der Jesuiten sein”, und der französische Abgeordnete Jean Blum machte im Juli 1919 in der französischen Deputiertenkammer die Enthüllung: Der Krieg sei durch die Jesuitenparteien am Wiener Hof beschlossen worden; der Vatikan erwarte für seine Haltung im Weltkrieg die Unterzeichnung eines zweiten Konkordates für Frankreich.

In der Tat wäre der Weltkrieg von Österreich zu verhindern gewesen, aber Rom wollte, wie das berühmt gewordene Rittertelegramm beweist, den Krieg, um seine Macht zu erweitern, und so wußten die unter jesuitischem Einfluß stehenden österreichischen Minister Berchtol d und Bilinski die Einigung mit Serbien zu verhindern; Deutschland sollte mit allen Mitteln in den vernichtenden Blutstrudel gezoge n werden. Jesuitisch erzogene Geistliche und Offiziere wurden Spione für die Entente und Verräter ihres Vaterlandes zur Ehre Gottes, d. i. zum Vorteil der römischkatholischen Papstkirche. Rühmend erkannte der französische Minister Pichon nach der Niederwerfung Deutschlands 9) die Dienste der katholischen Geistlichkeit in Elsaß-Lothringen an, die sie Frankreich hiebei leistete, und der Papst beglückwünschte als heimlicher Bundesgenosse Frankr eichs dieses 1918 zu seinem herrlichen Siege über Deutschland (!!). 8 Vgl. Prof. Langemann: Das Evangelium Jesu Christi, das römische Antichristentum und die Hohenzollern. Gött ingen, Selbstverlag. – Höchst wichtige Enthüllungen bringt auch K. v. Widdumhoff: Die entdeckten schwarzen Henker des deutschen Volkes. 9 Gotthilf: Die größte Geheimmacht der Welt. Leipzig, Sternverlag.

  • 226 – 1914/15 arbeiteten der römische Klerikalismus und seine geistlichen Hilfstruppen mit allen Mitteln darauf hin, daß Italien dem deutschen Verbündeten treulos und heimtückisch den Dolch in den Rücken stieß und 1917 Rumänien uns verriet. Katholische Geistliche waren es, die die österreichischen Polen, Tschechen und Slavonier zum militärischen Verrat aufhetzten und die Kraft unseres österreichischen Verbündeten zerbrachen. (S. Jörz: Der Vatikan etc., Wien). 1916 verlangte die deutsche Zentrumspartei auf Kommando Roms die Zulassung der Jesuiten in Deutschland, die Aufrichtung eines katholischen Königreich es Polen und die Ausstattung desselben mit einer Militärmach t und drohte für den Fall der Nichterfüllung ihres vaterlandsverräterischen Wunsches mit der Nichtbewilligung weiterer Mittel zur Kriegführung.

Nach dem teuflisch schlauen Plan des Jesuiten sollte Polen so organisiert werden, daß es mit deutschen Gewehren und Kanonen gegen Deutschland marschieren konnte, was 1921 tatsächlich geschah bei dem Raub Oberschlesien s seitens der Polen. 1921 sollte das in Olmütz 1850 aufgestellte Programm erfüllt werden.

Bezeichnend ist, daß in den ob erschlesischen Polenaufständen katholische Geistliche Hetzer und Anführer polnischer Verbrecherbanden waren.

Der amerikanische Admiral Sims stellte in verschiedenen Veröffentlichungen fest, daß die Entente 1917 den Weltkrieg unbedingt verloren hätte, wenn De utschland den völkerrechtlich zugelassenen Tauchbootkrieg rücksi chtslos fortgesetzt hätte. Wer aber hinderte Deutschland daran? Nicht der Feind, sondern Rom und Juda. Sie ließen durch Zent rum und Sozialdemokratie den Tauchbootkrieg als unmenschlich und barbarisch hinstellen, zwangen die Reichsregierung zur Aufgabe desselben und brachten dadurch Deutschland um den Sieg. Als trotzdem dem deutschen Volke derselbe winkte, da ließ der Jesuitismus alle Minen springen.

Der von jesuitischen Beichtvätern beratene österreichische Kaiser Karl läßt dem französischen Präsidenten Poineare durch den Jesuitenzögling Prinz Sixtus von Parma einen Brief übermitteln, in welchem er den Frieden und Übergabe der deutschen Provinzen Elsaß-Lothringen an Frankreich anbot und erklärte, Deutschland zum Frieden zwingen zu wollen. Es ist natürlich nicht Zufall, daß der damalige deutsche Zentrumsführer, der getaufte Jude Erzberger, der Sohn eines Juden Herzberger, damals in Wien anwesend war und daß ihm Jesuiten die Kenntnisse de r Absichten und den Brief Kaiser Karls verschafften. Es ist auch ke in Zufall, sondern ein Wink von Rom, wenn er, gestützt auf diese Kenntnis der Sachlage in Österreich die Lage Deutschlands öffentlich als recht düster hinstellte und

  • 227 – mit der Zentrumspartei die Friedensresolution von 1917 herbeiführte, die dem deutschen Volke den Willen zum Sieg nahm und der Entente ein willkommenes Mittel war, ihre Völker zur Fortsetzung des Krieges aufzupeitschen.

Das Jahr 1918 brachte eine erhöhte Tätigkeit des Jesuitismus.

Die Kaiserin Zita, ein blindes Werkzeug ihrer jesuitischen Beichtväter, verriet den Italienern die Stellung der Österreicher an der Piavefront. Die Folge war de r Zusammenbruch Österreichs, der den Deutschlands nach sich zog.

Wie geschickt Rom und unsere Gegner im Geheimen zusammenwirkten, zeigen folgende Tatsachen: Nach dem Programm des deutschen Katholikentages in Olmütz 1850 sollten die Hohenzollern beseitigt werden. Ist es nun nicht bezeichnend, daß unsere Feinde die Entfernu ng der Hohenzollern als Friedensbedingung verlangten und daß der freimaurerische Zentrumsprinz Max von Baden vom Kaiser unter Hinweis darauf und auf die angebliche Volksstimmung dessen Abdankung verlangte und den gar nicht erfolgten Thronverzi cht vorzeitig verkündigte, so daß die Front zusammenbrach? Warum hat Prinz Max von Baden nach einer unwidersprochenen Mitteilung des “Hamburger Tageblattes” vom 3. 6. 22. dem deutschen Vo lke jene Havasdepesche vom 5.

November 1918 vorenthalten, die de m deutschen Volke sagen sollte, daß man in Frankreich den Friedensschluß nicht mehr von der Abdankung der Hohenzollern abhängig mache?! Welchen Anlaß hatte jener jesuitisch erzogene Pr inz, seinen Kaiser zu verraten und selbst nicht vor einer Urkundenfälschung zurückzuschrecken?

Welchen jüdisch-jesuitisch-freimauerischen Schurkereien Hohenzollern und Deutschland am 9. November 1918 zum Opfer fiel, ist von Kronprinz Wilhelm von Preußen enthüllt worden. Man wird nach dessen Darlegungen den Eind ruck nicht los, daß die beiden Freimaurer General Gröner und Prinz Max von Baden als Hochverräter nach bestimmten Plänen und Weisungen gehandelt haben.

Ist es Zufall, daß die Entente di e Bedingung stellte, daß nie mehr ein Hohenzoller zur Regierung gelangen dürfe?

Warum verlangte die Entente die Auslieferung der tüchtigsten und deutschgesinntesten Männer, nicht aber die Erzbergers, der noch 1914 dasselbe politische Prog ramm aufstellte, wie der vor das Ententegericht geforderte altdeutsche Verleger Lehmann von München?

Warum unterzeichneten Erzberge r und die Zentrumspartei die schmählichen Waffenstillstandsbed ingungen so rasch und ohne Widerrede, obwohl die Entente eingestandenermaßen nur die Hälfte der

  • 228 – Erfüllung ihrer Forderung erwartet e? Die Tatsache, daß Erzberger die Waffenstillstandsbedingungen lächelnd unterzeichnete, läßt bis zur Gewißheit vermuten, daß ih m Roms Interessen tausendmal höher standen, als die des Deut schen Vaterlandes. Und Roms Interessen verlangten die sofortige Unterzeichnung der Waffenstillstandsbedingungen, damit das deutsche Volk wehr- und ehrlos wurde und sich willig den ihm den langsamen Würgetod bringenden Friedensbedingungen fügte.

Warum sagte Erzberger auf den Friedensverhandlungen, Deutschland könne mehr leiste n, als es wirklich kann? Warum wirkte Erzberger, wie General Wirsberger nachwies, auf Herabsetzung der deutsch en Heeresstärke auf 100 .000 Mann?

Warum gefährdete er damit die Sicherheit des deutschen Vaterlandes? War Erzberger, dem die Romkirche ein Ehrengrab gab, das politische Werkzeug des Jesu itismus und des Vatikans? Warum förderte das Zentrum die Entwaffn ung des deutschen Volkes? Sollte Deutschland auf den Befehl der J esuiten hin geschwächt werden, um eine leichte Beute der katholischen Franzosen, Polen und Tschechen werden zu können? Warum priesen gleichzeitig die Polen den Papst als ihren größten Wohltäter? Warum wollte Erzberger die Bildung einer selbständigen Provin z Oberschlesien fördern? Um sie nach dem Willen des Vatikans den Polen in die Hände zu spielen?

Warum forderte der deut sche jesuitische Graf Oppersdorf den Raub Oberschlesiens mit allen Mitteln? Warum gebrauchte er die Ausrede:

Das katholische Oberschlesien sei besser bei dem katholischen Polen, als bei dem protestantischen Preußen aufgehoben?

Warum hat das von Rom komm andierte deutsche Zentrum 1922 in Oberschlesien die deutsc he Einheitsfront zertrümmert? Um so nach den Plänen seiner geheimen römischen Leiter die Lage des Deutschtums in dem beim Reiche verbliebenen Oberschlesien gegenüber dem Ansturm der Polen unhaltbar zu machen und ganz Oberschlesien gemäß dem jesuitischen Olmützer Programm von 1850 dem polnischen Niederrassen tum in die Hände zu spielen!

Warum schloß die christlich-sozial e Partei in Österreich (das österreichische Zentrum) 1922 den Vertrag von Lana, der 7 Millionen Deutsche der Tschechisierung prei sgibt? Warum mußte es gerade ein Zentrumsabgeordneter sein, de r kürzlich die Abtrennung des protestantischen Memellandes an da s katholisch-slavische Litauen empfahl? Wirkt er wie so viele im Solde des Atlantischen Papismus für die Zerreißung Deutschlands und für die rassische Zerstörung des deutschen Volkes gemäß den Pl änen Rom-Judas? Stehen solch traurigen Leuten nicht die Interessen des

  • 229 – Atlantischen Papismus und dami t des Niederrassentums höher als das eigene Vaterland, als die Zukunft von Weib und Kind?

Welcher Triumph für die zerstörende Erzi ehungstätigkeit der teuflischen atlantischen Mißgeburt, als der Zentrums-Reichskanzler.

Fehrenbach erklärte: “Wenn ich das Wort völkisch höre, wird mir schon übel”, – wir, die wir zu sammenarbeiten müssen mit der Sozialdemokratie, können den Antisemitismus und “das blöde Ariertum” nicht verstehen – und wenn der Reichstagsabgeordnete Crispien 1921 unter dem Beif all der USP-Versammlung das öffentliche Bekenntnis ablegen durf te: “Wir kennen kein Vaterland, das man Deutschland heißt!” Die deutschfeindlichen Bestrebungen des Papsttums und seiner jüdisch-jesuitischen Helfersh elfer treten immer unverhüllter zutage. Als der amerikanische Senat den Friedensschluß von Versailles nicht unterzeichnen wo llte, wurde auf Betreiben der Jesuiten der belgische Kardinal Me rrier nach Amerika gesandt, um dort einen starken Einfluß zur Un terzeichnung des Schandvertrages von Versailles auszuüben.

Was halte Erzberger auf Re ichskosten mit 28 Mill.

Reichsgeldern so oft mit Abgesandten Roms zu verhandeln? Warum unterstützte er mit diesem Gelde römisch gesinnte Blätter? Die zahlreichen Besuche Erzbergers im Kollegium Romanum, dem Hauptsitz der jüdischen Geschäftsfiliale “Jesuitenorden”, während des Weltkrieges und bis kurz vor seinem Tode und seine zahlreichen Konferenzen in Brieg am Simplo n mit dem Jesuitengeneral Graf Lodachowsky bekräftigen den Verd acht, daß der Jesuitismus und das Judentum sich seiner Person als Werkzeug zur Vernichtung des deutschen Volkes bedienten, wi e Loki des Hödur zur Ermordung Baldurs.

Wie kommt es ferner, daß in den katholischen Provinzen Bayerns gewisse katholische Ge istliche und Zentrumsgrößen während und nach dem Kriege die Bauern aufforderten, keine Lebensmittel für die Norddeutschen abzuliefern und den Haß der Bevölkerung gegen die Preußen aufz ustacheln suchten, daß gerade katholische Geistliche Träger des Partikularismus in Bayern waren, daß der von den Jesuiten beeinflußt e König Ludwig III. (Prinz Georg ist selbst Jesuit) den Gedanken eines Separatfriedens verfolgte? Daß der Jesuitismus das Ziel im Auge h a t , B a y e r n 1 9 2 2 v o m R e i c h e loszutrennen und mit den Alpenländern zu vereinen und dabei mit Frankreich unter einer Decke zusammenarbeitet?

Sieht man hier nicht sonnenklar die ultramontane Absicht, die deutschen Stämme zu trennen un d eine Vernichtung Deutschlands herbeizuführen?

  • 230 – Und was soll es bedeuten, wenn das Zentrum in Hannover die englisch-welfischen Bestrebungen auf Errichtung eines selbständigen Königreiches Hannover unter der Herrschaft des katholischen Engländers Herzog von Cumberland unterstützt und ein bayrischer Zentrumsminister ihm hiezu Glückwünsche schickt?

Wenn der Jesuitenpater Benedikt von Quaichheim 1919 mit der Trikolore im Knopfloch und auf einem französischen Militärauto in der Pfalz herumreiste und zum Ab fall von Deutschland aufforderte?

Was soll es ferner besagen, wenn gerade aktive deutschländische römisch-katholische Priester sich zu Führern der Sonderbestrebungen am Rhein machen und den französischen Plänen landesverräterisch in die Hände arbeiten? 10) Wenn ferner Papst Benedikt am 7. April 1919 versicherte, er sei von Herzen französisch gesinnt und bedaure es, Franzose nur von Herzen zu sein; er fühle sich eins mit der französischen Nation, beglückwünsche sie zu ihren Erfolgen im Weltkrieg und wünsche ihr Vermehrung ihres Ruhmes und ihres Glückes 11). Warum unterschrieb das Zentrum so eilig wider besseres Wissen das Schuldbekenntnis Deutschlands im Versailler Friedensvertrag und warum lieferte es damit, nach den Worten Lloyd Georges, der Entente den Vorwand zur Versklavung Deutschlands? Wie kommt es, daß die Zentrumspapstpartei, die sich heuchlerisch als Hauptstütze des Thrones bezeichnete, 1918 mit derselben Umsturzpartei, deren anscheinend er Hauptgegner sie war, zur Niederwerfung der Hohenzollern und des Militarismus sich verband, und Erzberger und Scheidemann 1918 Arm in Arm kaum zum Segen Deutschlands in die Regierung eintraten; daß der Zentrums- Reichskanzler Fehrenbach die Anfr age des Reichstagsabgeordneten Werner über die Kohn-Joffesche Verschwörung unerwidert ließ? 1912 wurde von geistlicher Se ite auf dem Katholikentag in Aachen unter tosendem Beifall erklärt: “… weil wir Katholiken sind, darum sind wir kaisertreu!” 1917 verkündigten sämtliche Erzbischöfe und Bischöfe Deutschl ands in einem Hirtenbrief, sie würden stets bereit sein, den Thron gegen äußere und innere Feinde, gegen Mächte des Umsturzes zu sch ützen. 1919 empfahl die Partei der Bischöfe und Päpste dem deutsch en Volk die Republik als die beste Staatsform, und in der Festpr edigt zum Rochusfest zu Bingen 1919 erklärte der Franziskaner Schwanitz: “Der Papst jener Preußenreligion (der protestantische Kaiser) ist weggefegt. Gott hat alles wohlgemacht!” Und der Papst Benedikt XV. übersendet dem Reichs- 10 Nachweise siehe: “Deutschland und der Vatikan.” Berlin 1921, S. 17. 11 “Osservatore Romano” Nr. 97 vom 7. April 1919.

  • 231 – präsidenten Ebert am 2. April 19 19 Gruß und Segen und verspricht ihm die päpstliche Mithilfe!!! Das Zentrum aber, das bisher von allen Kanzeln als Hort der Königs- und Kaisertreue, als Stütze und Retter des Thrones und als angeblicher Todfeind der roten Umsturzparteien gefeiert wurde, wirft nach E rreichung des Umsturzzieles die heuchlerische Maske ab und zieht Arm in Arm mit der bisher nur heimlich an Kaisergräbern geküßten roten Milchschwester in den Kampf gegen die deutschen Interessen.

Zeigt sich hier nicht unwiderleglich, wie der atlantische Papismus durch seine Juden- und Papstparteien Deutschland die Revolution machen ließ, um gemäß dem Jesuitenprogramm von Chiari nach Vertreibung der Fü rsten das zu Boden getretene Deutschland in seinem Sinne zu beherrschen?

Auch die Abtrennung der katholischen Provinzen Preußens vom protestantischen Kern Deut schlands und die Vernichtung protestantischer deutscher Gebietst eile führte der Jesuitismus im Verein mit dem Jesuitenzögling General Foch zielbewußt durch. Im Auftrage Roms verlangte letzterer, bezw. die Entente, die Zurückziehung der Eisernen Division Ehrhardt aus dem Baltenlande. Die deutsche Zent rumspartei sorg te sofort für Durchführung des Befehls und bald zeigte sich die von Rom gewünschte Wirkung: Die pr otestantische Bevölkerung der Baltenlande, ein prächtiger St amm der Arier, wurde von den Bolschewisten bis auf wenige Reste ermordet, das Baltenland selbst aber dem katholischen Litauen und damit dem Romanismus und Slavismus ausgeliefert. Ein ähnliches Stück teuflischer Bosheit leistete Rom-Juda bezüglich Ob erschlesiens, und 1925/26 soll Deutschland nach jüdisch-römisch en Plänen Kriegsschauplatz und seine arische Bevölkerung durc h französische und jüdischbolschewistische Heere ausgerottet werden. Im Reichstag drohte die römische Zentrumspartei 1919 mit einer Zerreißung Deutschlands, wenn ihm seine, bezw. Roms Wünsche in Bezug auf Konfessionsschulen nicht erfüllt würden. Als 1920/21 unsere deutschen Brüder in Österreich ihre Rettung nur in einem Anschluß an das deutsche Mutterland erblic kten und dies nachdrücklichst forderten, wurde der selbe durch die unter jesuitischem Einfluß stehende Wiener Regierung und chri stlich-soziale Partei verhindert, ebenso der Anschluß des deutschen Burgenlandes in Ungarn an Österreich durch die karlistischen Jesuitengenossen. Auch die Ungarnreise des Exkaisers Karl zu Ostern und Herbst 1921 sollte nach jesuitischem Plane diesem Zwecke dienen.

Man sieht, wie überall Rom dem Belangen des deutschen Volkes verbrecherisch in den Weg tritt. Wer darüber noch nicht klar ist, den

  • 232 – wird folgendes sehend machen: Als die Entente 1917 zu erliegen drohte, da stellte Rom durch se ine ihm ergebene Partei zur Schonung seiner Entente-Henkersk nechte die Forderung auf: Keine Annexion, keine Kriegsentschädigung. Als aber das deutsche Volk durch römisch-jüdische Hinterlist niedergeworfen war, als ihm Provinz um Provinz entrissen, als das deutsche Tirol von Italien, Deutschböhmen und Südschlesien von den Tschechen, Elsaß- Lothringen von Frankreich, Posen , Schlesien und Ostpreußen von Polen, Eupen von Belgien, Nordschleswig von den Dänen, Memelland von den Litauern annektiert wurd e, und als dem durch Entbehrung und Hunger leistungsunfähig gewordenen deutschen Volke ungeheuerliche Kriegsentschädigun gen auferlegt wurden, da hörte man von jenem Rufe Roms: “Keine Annexion, keine Kriegsentschädigung!” nichts mehr, da herrschte im Gegenteil im Vatikan eitel Freude über die en dlich gelungene Zertrümmerung des deutschen Reiches und die Niederwerfung der Ketzer, und Zentrumsblätter mußten dies gelungene Verbrechen als ein Gottesgericht hinstellen.

Das Blatt der päpstlichen Staatsk anzlei “Civilta Cattolica” vom 4. April 1919 bekannte offenherzig , “daß die fachlichen Anliegen des Katholizismus (das ist der Jesuiten, des Judentums und des Papsttums) den Papst keineswegs einen Sieg Deutschlands wünschen ließen und daß er nicht ohne Schrecken an die endgültigen Siege Deutschlands denk en könne (!!)…” Papst Benedikt versprach, als Statthalter Christi (!!) allen Einfluß geltend zu machen, damit die Beschlüsse (des Versailler Schandfriedens, der Deutschlands Elend verschuldete) überall von Katholiken gerne angenommen und treu befolgt würden 12) und am 7. Oktober 1919 schreibt er an den französischen Kardinal Amette: Von Frankreich möge sich Gottes Gnade über die ganze Welt ergießen; was menschliche Klugheit auf der Vers ailler Konferenz begonnen, möge göttliche Liebe veredeln und voll enden: Perpoliat atque pericica 13).

Und diesem deutschfeindlichen Pa psttum, dem stillen Verbündeten und Helfershelfer unserer Henker, schenkten die deutschen Katholiken im Weltkrieg 17 Milli onen Mark an Gaben! Armes, irregeleitetes deutsches Volk!

Als deutsche Schrappnells die von französischen und englischen Granaten weit mehr als von deutschen beschädigte Kirche von Reims trafen, da schrie der atlantische Papismus laut auf über die angebliche 12 “Osservatore Romano” Nr. 325 vom 5. Dezember 1918. 13 “Acta Apostolicae Sedis” Nr. 12 vom 3. November 1919.

  • 233 – Barbarei der Deutschen gegenüber diesem Heiligtum. Sein Geschrei fand ein Echo in der ganzen Welt und brachte diese gegen die “Hunnen und Barbaren” auf. Als aber durch die Hungerblockade der Entente Millionen von deutschen Kindern dem Siechtum überantwortet wurden und die im besetzten Gebiete absichtlich verwendeten Negerbestien Hunderttausende von deutschen Kindern, Mädchen und Frauen um Ehre, Gesundheit und Leben brachten, da hörte man in Rom keine Stimme de r Mißbilligung. Man freute sich im Gegenteil über den gelungenen Plan, durch die mit der Entente im Geheimen vereinbarte Besetzung Westdeutschlands mit schwarzen und gelben Tiermensch en das deutsche Volk planmäßig vertieren und damit allmählich au s einen Zustand verbringen zu können, in welchem es die Herrschaft Juda-Roms und sein Heidentum und seine Zwingherrschaft williger ertrüge.

Sehr zu denken geben uns die Spartakisten- und Kommunistenaufstände in Deutschland. Ist es nicht höchst verdächtig, daß jene gerade in bayerischen Bischofstädten ausbrachen und daß diese Aufstände, wie die bayerische Staatsregierung recht gut weiß, zum Teil mit ultramontanem Gelde gemacht wurden, daß die Spartakisten den ultramontanen Geldgebern kein Haar krümmten, dagegen deutschgesinnte Personen erschossen? Daß ferner eine Ze ntrumszeitung durch die Blume erklärte, der Kommunismus sei de m Zentrum recht, wenn er unter kirchlicher Leitung stehe?

Ist es nicht recht merkwürdig, daß das gut katholische, als Hort der Königstreue vom Klerus stets hoch gepriesene Bayern unter allen deutschen Ländern am erst en seinen Thron umstürzte und einen betrügerischen Juden und Urkundenfälscher als Präsidenten erkor?

Ist es nicht höchst verdächtig, daß die Partei der Bischöfe und Jesuiten (das Zentrum) immer unverhüllter ihre Deutschfeindlichkeit und ihre Hinneigung nach li nks zu den internationalen Sozialdemokraten gemäß dem J esuitenprogramm von Chiari bekundet und Arm in Arm mit diesem gehend, die Versklavung Deutschlands betreibt? Wird nicht die Wesenseinheit von Juda und Rom und deren geheimes Zusammenarbeiten für die Ziele des internationalen Judentums dadurc h bewiesen, daß die von ihnen geleiteten Parteien ein Gesetz beschlossen, das angeblich zum Schutze der Republik bestimmt ist, in Wirklichkeit aber dem Schutze des Judentums und seiner Willk ürherrschaft dienen und die Ausrottung aller deutsch-völkisch Gesinnten, die Unterdrückung der nationalen Organisationen und Be strebungen und die Vertreibung der früheren Herrschergeschlechte r aus Deutschland ermöglichen kann? Sieht man nicht, wie sich sichtbar erfüllt, was

  • 234 – schon in den siebziger Jahren das Jesuitenblatt “Germania” drohte – das Zentrum werde zur Erreichung seiner Ziele, d. i. der des jüdischen Jesuitismus, mit der roten Revolution zusammengehen?

Sagt das nicht alles, daß die Zentrumspartei skrupellos Stück um Stück des deutschen Mutterbodens opfert gemäß dem Programm des Olmützer Katholikentages?

Sieht man hier nicht deutlich, wie das Jesuitenprogramm von Chiari Zug um Zug erfüllt werden soll und wie ein wohlorganisiertes Verbrechersystem (der Jesu itismus und der Judaismus) gewissenlose oder ahnungslose Zentrumsabgeordnete und das unwissende Volk für seine Zwecke mißbraucht unter dem Vorgeben, es handle sich um “Religion”? Das kann nachgerade jeder Blinde mit Händen greifen, daß das Christ entum der römischen Papstkirche vom wahren arischen Christentum himmelweit entfernt ist, daß es mit diesem nur den Namen gemein hat und nur weltliche Ziele verfolgt, daß der atlantisch-römis che Priesterstaat der leibhaftige Antichrist und der Todfeind des Ariertums ist und betrügerischerweise unter dem Deckmantel der Religion rein weltliche und mammonistische Ziele verfolgt, daß das kirchliche Christentum, wie der jüdisch-englische Minister D’Israeli ganz richtig sagte, ein “Judentum für das Volk” sei.

Papsttum, Jesuitismus, Klerik alismus und Ultramontanismus, Freimaurerei, Sekriererei, sozialistisches und ultramontanes Parteiwesen sind für den Geschichtskenner ein und dasselbe: wohlorganisiertes Judentum, das unter dem Deckmantel einer für seine Zwecke gefälschten Religion und Geschichte und unter einem Schwall von Phrasen dem Großteil des deutschen Volkes die Augen blendet und dieses dazu verführt, sich selbst zu ermorden. Wer urkundliche Belege hiefür haben w ill, der lese das kleine Werk von Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke und K. v.

Widdumhoff: Die entdeckten Henker des deutschen Volkes. Beide im Großdeutschen Verlag Weißenburg i. V. erschienen. Das Judentum sieht sich bereits nahe am Ziele seiner Wünsche: Der Reichspräsident Ebert war Mitglied der vom Judentum kommandierten sozialdemokratischen Partei und eifrigster Zentrumskatholik, der sehr fleißig zur Beichte ging. Der Atlantische Papismus wird dabei wohl seine Wünsche geltend gemacht haben. – Seit dem Revolutionsverbrechen von 1918 gibt es in Deutschland von Max von Baden bis Marx meist ultramontane, d. i. dem jesuitischjüdischen Verbrechersystem bewußt oder unbewußt nahestehende Reichskanzler und meist ultramontane und jüdische Reichsminister, also

  • 235 – solche nach dem Wunsche des Atlantischen Papismus. So ist es verständlich, wenn Deutschland entsprechend den Zielen desselben als ein falsch gesteuertes Schiff dem Riff zutreibt, an dem es nach dem Willen Rom-Judas unfehlbar zerschellen muß, wenn nicht ein deutschgesinnter Diktator das Steuer ergreift.

Zielsicher und planmäßig verfolgt der Atlantische Papismus die Ermordung des deutschen Volkes und seiner Kultur. Entwaffnet und wehrlos gemacht, von inneren, bisher nicht erkannten Feinden zersetzt, läßt jenes fatalistisch da s ihm zugedachte Schicksal über sich ergehen: Abtrennung der Randprovinzen und Auslieferung derselben an das Niederrassentu m, Ausplünderung des deutschen Volkes, Vernichtung der deutschen Volksschule und damit der deutschen Eigenkultur durch das neue Reichsschulgesetz, und durch das bayerische Konkordat, Internationalisierung des deutschen Volkes, Bolschewisier ung, Bürgerkrieg, Besetzung Deutschlands mit russisch-chinesischen Söldnerheeren des kommenden jüdischen Diktators und Ausrottung der Arier wie auf Atlantis.

Es ist tief bedauerlich, daß un sere Akademien, die ein Hort der deutschen Freiheit sein sollten, nicht öffentlich gegen die Verbrecher- Pläne Juda-Roms Stellung nehmen. Wo bleibt der Geist Fichtes? Ist die Erforschung der Kultur der Pa pua-Negertiere wichtiger als die Erhaltung der deutschen Kultur und des deutschen Volkes?

Nicht minder bedauerlich ist, da ß die deutsche Geistlichkeit, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, weiterhin im Dienste des atlantischen Papismus und damit an der Vernichtung unseres Volkes und der christlichen Kirche arbeitet, statt pflichtgemäß einen Abwehrkampf des wahren Christentums und des Deutschtums zu entfesseln. Die Zukunft wird, wenn nicht alle Deutsch und wahrhaft religiös gesinnten Kreise zum entscheidenden Abwehrkampfe sich aufraffen, den vollständigen Sieg des atlantischen Papismus und seines Heidentums und damit des Niederrassentums über das Arier- und Christentum bringen, das nach teuflischen, wohldurchdachten Plänen Judas in einem Meere von Märtyrerblut “am großen Tag von Hermagedon” erstickt werden soll 14). 14 Siehe Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke.

Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B.

37. Abschnitt

Das erschlossene Geheimnis der Heiligen Schrift, die wahre Lehre des Germanenkönigs Jesus und Deutschlands Auferstehung.

Wenn man die Bibel nach den von christlichen ehrwürdigen Kirchenvätern gegebenen Erläuterungen 1) und nach den von den Theologen Lagarde und Jörg v. Lanz-Liebenfels hergestellten Geheimschlüsseln 2) liest, so findet man, daß dies kostbarste “Buch aller Bücher” in seiner wirklichen Be deutung gleich ist der Esoterik (Geheimlehre) der ägyptischen, römischen, chaldäischen, assyrischen, babylonischen, kranischen, indischen und atlantischen Initiierten und der der Armanen, Brahmanen, Templeisen, also mit der der ariogermanischen Pri esterschaften. Altes und Neues Testament und Christentum sind somit arisches Geistesgut, abgesehen von Zutaten und Fälschungen.

Das in Gleichnissen und Alle gorien versteckte, für uns Deutsche hochwichtige und unsere Auferstehung verbürgende Geheimnis der Bibel ist in kurzen Zügen folgendes 3): “Im Anfang war das Wort und da s Wort war bei Gott und Gott war das Wort” (Evang. Joh. 1). Das “Wort” aber ist nach Offenb. Joh.:

Christus, nach der griechischen Üb ersetzung: Der “Kyrios” = Logos, d. i. nach den gotischen Übersetzu ng des Bischof Ulfilas “Frauja” = der allgermanische Fro, = der Gott der artreinen Liebe, der Stammesgott der Arier, de r Genius der Germanen 4), ihr Stammesahne und der Gründer der Stadt Goslar 5).

Dieser Logos ist das Prinzip der Zeugung, Erhaltung und Weltregierung, die ununterbrochen schöpferisch tätige Weltenergie, der strahlende Äther der modernen Wissenschaft, der “im Anfang” war. In ihm leben, weben und sind wir. 1 Vgl. die Bibelkommentare des Philo, Josephus, Origenes, Hieronymus und Augustinus. 2 Lanz-Liebenfels: Die griechischen und lateinischen Bibelversionen. Leipzig 1908/09.

Lagarde: Onomastica sacra, Göttingen 1870. (Eine Art Lexikon der bibl.

Geheimsprache, zusammengestellt aus alten Quellen.) 3 Die nachfolgenden Ausführungen sind zum Teil Abhandlungen des gelehrten Theologen Lanz-Liebenfels entnommen und entsprechen den Anschauungen der alten Kirchenväter. 4 Lanz-Liebenfels: Ostara-Bücherei, Nr. 83, S. 10. 5 Siehe Beta: Die Erde und unsere Ahnen.

  • 237 – Durch s eine Verdi chtung e ntstanden die We ltkörper und das pflanzliche und t ierische Leben, au ch auf unserer Erde, zuerst in niederen, dann in immer höheren und willkommeneren Formen. “Und das Wort ward Fleisch un d wohnete unter uns, und wi r sahen seine Herrlichkeit, eine He rrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade un d Wahrheit” (Evang. Joh. 1), d. i. aus den tierischen Wesen en twickelte sich allmählich der Vormensch, das höch ste Wesen der Erde, der Gottmensch, ausgestattet mit elektro-m agnetischen Kräften, die wi r nicht mehr besitzen. Dank seiner Ausstattung erhielt der Ahne der Menschen als der best e T eil der Sch öpfung i m Sekundär un d T ertiär die Vorherrschaft. Die Vormensch en wurden in der ganzen urchristlichen und alten Literatur “Götter”, Erstlinge, Erstgeborene, “Protoplasten”, Sterne, Himmel und zuletzt und am häufigsten “Engel” (= Angelois = Angeln = Weiße) genannt. Diese Engel, erinnernd an die mit Händen ausgestatteten fliegenden Saurier der T ertiärzeit, w aren den Menschen nahestehende Wesen.

Ihre Nachkommen, in Mos. 1, 6 Göttersöhn e genannt (Kinder Gottes), vermisch ten sich geschlechtlich mit men schenähnlichen Tieren ( Mos. 6, 1-5) und erzeugten mit ihnen halbmenschliche, halbtierische Ungeheuer, Giganten und Rie sen. Dadurch wurde die Tiermenschenrasse hinaufgezüchte t un d ein gefährlic her Fein d der weißen arischen Gottmenschenrasse, da ihr das zugeflossene arische Blut wertvolle

  • 238 – Waffen gegen die auf den Tod verha ßten Gottmenschenrasse bot, die sich umgekehrt durch den Zufluß des Tierblutes körperlich und geistig verschlechterte.

Das war der Sündenfall der Bibel, der dem Gottmenschen die Erbsünde brachte, d. i. Vererbungsübel und den Fluch der Rassenmischung 6) (I. Mos. 3).

Die Menschentiere (Abb. 86) sind die Ahnen der schwarzen, braunen, roten und gelben Menschenrasse; die Germanen 7) die Nachkommen der Gottmenschen (O ff. Joh.); die Mischlingsrassen (Slaven, Mittelländer, Juden) sind ein Mittelding zwischen Gott- und Tiermenschen.

Gott setzte nach I. Mos. 3 ew ige Feindschaft zwischen der arischen Gottmenschenrasse einer seits und den Mischlingen und Niederrassigen andererseits. Wie letztere im Weltkrieg den Rest der kulturschöpferischen arisch-germanischen Gottmenschenrasse unter Führung Alljudas in grausam tierischer Weise schändeten und auszurotten versuchten, haben wir in erschreckendem Ausmaße erfahren müssen.

Das größte Verbrechen begehen die Arier (Germanen) nach der Bibel dadurch, daß sie sich mit den Niederrassigen geschlechtlich vermischen, diese dadurch in ihrem Kampf mit der arischen Rasse stärken und umgekehrt durch Aufnahme minderwertigen Blutes ihre Art vertieren und schwächen. Das ist die Sünde wider Gott und den heiligen Geist Gottes, der die Kron e seiner Schöpfung nicht in dem tierischen Schmutz versinken lassen will.

Der Kampf der Rassen begann na ch ihrer Entstehung. Kain erschlägt seinen Bruder Abel, d. h. das Tiermenschentum fällt über das Geschlecht der durch Zuchtwahl auserwählten arischen Gottmenschenrasse her und sucht es auszurotten; dieses bekommt aber Ersatz.

Gott sah zornig, daß diese Adamsmenschen (tierische Udumumenschen) den arischen Götte rsöhnen ähnlicher wurden (I.

Mos. 3, 22). Es reute ihn, daß er die schwarzen, braunen, roten und gelben Bestien schuf, d. i. durc h Mischungsehen entstehen ließ.

Durch geologische Vorgänge wurde ein Teil derselben (Untergang von Lemurien, Atlantis.) vernichtet.

Wessen Geschlecht wieder gottähnlich werden will, der muß sich 6 Über den “Fluch der Rassenmischung” wird eine besondere Abhandlung erscheinen. 7 Reste derselben sind die Deutschen in aller Welt (einschließlich der Deutschschweizer und Deutschösterreicher), die Deutschbalten, Dänen, Schweden, Norweger und Holländer. Die Engländer sind schon zu Mischlingen geworden.

  • 239 – der Sünde enthalten, d. i. der Vermischung mit dem Heidentum (Niederrassentum), muß Rassenreinzucht treiben. Zu dem kommt wieder das Licht der Welt, der Logos, Kyrios, d. i. Frauja = Fro, der Germanenahne, und “er gibt ihm wieder Macht, ein Gotteskind zu heißen” (Evang. Joh. 1, 12), dem verheißt er auch Gnade und alles Gute bis ins tausendste Glied (2. Mo s. 19, 5-6; 20, 6). Die aber Gott und sein Rassengesetz 8) hassen, d. i. nicht befolgen und sich mit den “Tieren” und “Heiden” vermischen , deren Sünden bestraft er an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied (2. Mos. 20, 5). Wer schon Mischlingskinder in den Rheinlanden gesehen hat, dem wird der Fluch und das Schandmal der Rassenmischung augenfällig geworden sein.

Vielleicht sollte das kultische Mahl (Abendmahl) der alten Arier eine ständige Mahnung sein, im Befolgen des “Alten Bundesgesetzes” nicht zu erlahmen.

Immer wieder predigt die Bibe l den Segen der Reinzucht und knüpft daran hohe Verheißungen, während sie die Rassenvermischung mit schweren Strafen bedroht (2. Mos. 20, 5-6;

Jos. 23, 5 ff., insbesondere 12-16; 5. Mos. 28, 9 ff.). Sie verlangt sogar die schonungslose Ausrottung der Udumu-Abkömmlinge durch den kommenden Führer (Heiland) des Ariergeschlechtes. Nach Ignatius Übersetzung spricht Gott: “Ich will Euch bewahren vor menschlichen Tieren.” Den Ariern (Japhet) verheißt er, daß sie bei Rassenreinzucht wohnen sollen in den Hütten Sems und die niederen Menschenrassen (Ham) ihre Knechte sein werden.

Durch die sündhafte Vermengung mit den Tiermenschen (I.

Mos. 3) hat sich der Gottmensch (= das Ariertum) selbst ans Kreuz geschlagen und sich viel Leid zugefügt, ist in die Hölle gefahren, d. h. ist unter die Niederrassigen geko mmen. Erlösung und Entsühnung erlangt er exoterisch durch den Trank aus dem Gralskelch, aus dem Kelch des Herrn (Fraujas), d. i. nach der Geheimsprache der Bibel durch Rassenreinzucht und Aufnahme göttlichen arischen Blutes. Er ist zum königlichen und Priesteramt berufen, soll die arische Menschheit durch artreine Li ebe vom Teufel, d. i. vom Tiermenschentum erlösen und zu r Göttlichkeit und Heiligkeit zurückführen (Off. Joh. 17, 14). “Die Idee der reinen (artreinen) Liebe und ihrer vergottenden 8 d. i. die uralten arischen Rassengesetze . Die bekanntesten sind die des Manu (= Mannus = Jesus?), die von ihrer Zweckmäßigkeit von der modernen Rassenforschung schon längst bestätigt sind, dann die sächsischen. ripuarischen, langobardischen und gotischen Rassengesetze.

  • 240 – Kraft war der Hauptinhalt aller antiken Mysterien, Religionen, Philosophien und Poesien.” 9) Das Kapitel 13 im 1. Korintherbrief des Paulus ist in dem Sinne zu verstehen.

Dem durch Rassenmischung verde rbten und unter die “Tiere und Heiden” zerstreuten heiligen Volke Gottes wird am Ende der Tage, wenn die Not am höchsten ist, ein Führer und Heiland (Helios, Baldur, Christos) erstehen, der sein Volk weiden und das gefährliche Tiermenschentum ausrotten wird (s. Hes. 34, 25 und Abschnitt 32).

Er ist der Siegfried der deutschen Sage (der St. Georg der Kirche), der den Drachen (das Niederrassentum) erschlägt. “Hagar” (Bild für Niederrassentum) soll ausgetrieben werden und das arische Erbe nicht erlangen.

Die alten christlichen initiierten Kirchenväter und die Urchristen betrachteten den “Logos” (= das Wort) (s. Off. Joh. 19, 11) als den Repräsentanten der weißen arischen Rasse, der die anderen Rassen besiegen und ausrotten wird und muß, um jene zu erhalten.

Maria aber, die “Mutter Gottes”, die Freya der Germanen, “die Mutter der reinen Liebe und heiligen Hoffnung”, war ihnen, wie unseren germanischen Vorfahren Freia, das Sinnbild des rassenreinen, blauäugigen und goldblonden, keuschen, arischen Idealweibes. Als solches wurd e Maria noch im mer von allen Künstlern unbewußt dargestellt. Si e soll die Mutter des Logos, des Gottmenschen, d. i. die Mutter eines reingezüchteten Ariergeschlechtes werden, ist daru m Jungfrau, unbefleckt von der Berührung mit Niederrassigen, und soll vom heiligen Geist 10) empfangen, d. i. ein zukünftig reines arisch-germanisches Gottmenschentum uns schenken.

Wird der ariochristliche Marien- und Freyakultus so, also esoterisch und als rassengeschichtliches und rassenmetaphysisches Symbol betrachtet, so ist er zweifellos von einer tiefen Ethik und Ästhetik. Mit ihm hat der Protestan tismus sehr viel Sinnvolles und Schönes verloren.

Die Arier sollen in einer “Gemeinde der Heiligen” und in einer ariochristlichen Kirche (Johanneskirche, Auslese!) vereinigt werden.

Wie stellte sich nun Jesus zu diesen wichtigsten Bibelgeheimnissen und -forderungen?

Er kennt sie und will dasselbe. 9 Lanz-Liebenfels: Ostara-Bücherei, Nr. 10, S. 11. 10 Bei den christlichen Mystikern wird die Dreieinigkeit gedeutet als “Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft” des arischen Geschlechtes oder als “Vergehen, Sein und Werden”.

  • 241 – Nach Evang. Joh. 2, 24-25 waren ihm die Rassenprobleme gar wohl bekannt.

Er predigt die Keuschheit, d. i. die geschlechtliche Enthaltsamkeit, die artreine Li ebe und die Enthaltung von der Vermischung, und bezeichnet es schon als Sünde und Ehebruch, ein Weib nur des Begehrens (der Sinnlichkeit) wegen anzusehen (Matth. 5, 28). Die artreine Liebe predigt auch sein Lieblingsjünger (1. Joh. 4).

Er selbst gebietet, nur den germanischen Artgenossen zu lieben. Niemals hat er gesagt: “Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!” In Wahrheit sagte er: “Liebe Deinen Volksgenossen, wie Dich selbst!” Denn Das Wort “Rhea” im Ur text heißt nicht “Der Nächste”, sondern “der Volksgenosse” (Artgenosse).

Er preist diejenigen selig, die reinen Herzens sind (Matth. 5, 8), d. h. das Laster der Rassenmischung abgetan haben und nach den Rassengesetzen leben wollen. Sie werd en “Gott schauen”, d. h. eins sein mit dem arischen Gott und von göttlicher Art in ihren Nachkommen. Die Arier nennt er Gotteskinder, und die Gotteskindschaft kann nur von dem er halten werden, der sich nicht mit Teufelskindern vermischt, so ndern wieder mit Gotteskindern.

Diese sollen vollkommen sein, wie ihr Vater im Himmel (Matth. 5, 48), d. i. wie das Ariergeschlecht der Vergangenheit. “Gott” ist nach Christus demn ach die reine, lichte, asische Edelmenschenart; “das Reich Gottes” aber das Reich der Arier.

Jesus will von den Niederrassigen nichts wissen; er nennt sie Kinder der Finsternis und der Bosheit, die Juden Kinder des Teufels, d. i. der Tiermenschen (Evang. Joh. 8, 44). Keiner der Niederrassigen soll sein Abendmahl schmecken (Eva ng. Luk. 14), und zur Hochzeit sollen nur die fünf klugen, das Artgesetz befolgenden Jungfrauen zugelassen werden (Matth. 25).

Er sagt selbst, er sei nur zu den (in den damaligen Völkerbrei) “verlorenen Schafen” vom Hause Israel gesandt, d. i. zu den auserwählten blonden Ariern (Evang. Matth. 15, 24-26). Er wollte auch nicht haben, daß man den Go tteskindern ihr Brot nehme und vor die Hunde werfe, d. i. der Arier soll nur seinen Artgenossen Gutes tun. Er bezeichnet es als einen Fehler, die ganze Welt zu gewinnen und dabei an seiner Seele (Rasse) Schaden zu nehmen, d. i. sein reines Ariertum zu verlieren; niemals könne er dies wieder z u r ü c k k a u f e n ( M a t t h . 1 6 , 2 6 ) . E s i s t a l s o S ü n d e , i m Niederrassentum durch Blutmischung seine Art aufgehen zu lassen.

Das Niederrassentum bezeichnet er (Evang. Matth. 13) als menschliches Unkraut, vom Teufel, d. i, vom Tiermenschen gesät; es

  • 242 – soll am Tag des Gerichts, d. i, wenn die Sünden des Niederrassentums zum Himmel schreien werden, der schonungslosen Vernichtung anheimfallen. Gott wird dazu seine Schnitter, die Engel = Angelois, d. i. die Germanen, nehmen. Unter der menschlichen Gesellschaft sind nur wenige (die auserwählten Arier), die in das Reich Gottes kommen werden (Matth. 22, 14).

Im Weltgericht, d. h. in der Scheidung der arischen Menschheit von den Tiermenschen, die nach großer Vermischung und großen Weltereignissen kommen wird, werden die Gerechten (= Arier) in das Reich Gottes kommen, d. h. artrei n gezüchtet werden und sich in rein arischen Staaten vereinigen; das Niederrassentum wird mit ewigem Feuer verbrannt, d. i. vo n den Ariern ausgerottet werden (Matth. 25, 51; 2. Petri 4).

Und dieses ewige Feuer, d. i. den schonungslosen Ausrottungskrieg gegen das Niederrassentum, wollte Jesus je eher, je lieber haben. Er sagt: “Ich bi n gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon” (Luk. 12, 49). “Meint ihr, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht” (Luk. 12, 51). (Zwietracht zwischen der arisch-christliche n Rasse und dem Niederrassentum.) “Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekomm en, Frieden zu senden, sondern das Schwert” (Matth. 10, 34). – Das Schwert wider die “Untiere” und “Heiden” und “Kinder des Teufel s”, also gegen das uns Deutsche würgende Niederrassentum ringsum und in der ganzen Welt.

Jesus will also in dem notwen dig gegen die Nichtarier zu führenden Ausrottungskrieg unser Heerführer und Mitstreiter sein.

Wie kann es nun sein, wird der Leser fragen, daß Jesus, der sich mit so rücksichtsloser Ent schiedenheit auf den Boden arischgermanischer Rassenpolitik stellt und den Vernichtungskampf gegen die “Heiden” und “Untiere” und de n sittlich berechtigten Kampf ums Dasein predigt, zu gleicher Zeit lehren kann und mag: “So Dich jemand auf den rechten Backen schlägt, so biete ihm den Linken dar – und so jemand mit Dir rechten will und Deinen Rock nehmen, so gib ihm auch den Mantel” (Evang. Matth. 5, 29-30).

Diese orientalische, ungermanische Ohrfeigen- und Sklavenmoral paßt doch in gar ke iner Weise zu den sonstigen auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebauten rassenhygienischen und rassenpolitischen Lehren Jesu! Gewiß nicht!

  • 243 – nachgewiesenen unglaublichen jüdischen Bibelfälschungen noch behaupten und glauben wollen, daß es sich hier um tatsächliche Worte Christi handelt, die übrigens die “streitbare” Kirche selbst noch selten befolgt hat? Entweder hat er diese Sätze überhaupt nicht gesagt, oder sie müssen lauten: So Dich jemand auf den rechten Backen schlägt, so biete ihm den linken nicht auch noch dar – und so … . ., so gib ihm nicht auch noch den Mantel.

Warum aber nun diese Fälschung? Diese ist ein überaus geschickter Schachzug des Judent ums bei seinem Bestreben, die christlich-germanischen Völker auszubeuten und zu beherrschen.

Wenn das Niederrassentum ringsum unter jüdischer Führung die Deutschen auf der ganzen Welt verfolgt, schindet, quält, wenn es das auf listige Weise wehrlos gemachte deutsche Volk dem Hungertod ausliefert, beschimpft und bespeit, mit Füßen tritt und knechtet, dann soll die Kirche als Werkze ug des Judentums dem deutschen Michel zurufen: “Christus befiehlt Dir, dem Feinde zu verzeihen und ihm in christlicher Demut auch noch die linke Backe hinzuhalten und auch noch den Mantel zu geben.” Jesus ist in der Anwendung des alten Rassenbundesgesetzes so streng und schonungslos, daß er verlangt, die artreinen Volksgenossen (“die den Willen des Vaters im Himmel tun”) der eigenen Mutter und den eigenen Br üdern vorzuziehen (Matth. 12, 49-50), falls diese nicht arisch gesinnt sind. Das ist rücksichtslose Rassenpolitik.

Die Sünde wider den Geist, d. i. die durch Rassenmischung begangenen Sünden wider das künftige Geschlecht, kann dem arischen Menschen nie vergeben werden, weil er zum Verbrecher wird an seinen Nachkommen und an seinem Volke.

Wie die moderne Anthropologie war Jesus sich der naturwissenschaftlichen Tatsache bewußt, daß der arische (gute) Mensch Gutes aus seinem Herzen hervorbringt, der Mischling und Tiermensch dagegen Böses (Matth. 12, 35) 11). Ihm war der den alten Weisen wohlbekannte anthropologi sche Fundamentalsatz klar, daß mit Hochzüchtung der arischen Art dieser alles Wünschenswerte von selbst zufalle, d. i, Tugend, Glück, Wohlstand, Gesundheit, Weisheit, Gottseligkeit. Daher seine Gleichnis se vom Schatz im Acker, von der köstlichen Perle u. s. f. (Evang. Matth. 13).

Jesus wußte wie die modernen Anthropologen, daß für die 11 Eine wissenschaftliche Begründung diese r naturgesetzlichen Tatsache lieferte Dr. Woltmann in seinem prächtigen Werk e: Politische Anthropologie. Jena 1903, bei Dietrichs.

  • 244 – Zugehörigkeit zur arischen Völkergemeinde entscheidend sei der auf dem arischen Christentum beruhend e Geist und Wille. Darum sagt er, es werden nur die ins Himme lreich (Reich der arischen Gottmenschen) kommen, die den Willen ihres Vaters im Himmel tun wollen, das ist durch arisch-germanische Rassenzucht und edle Lebensführung zum arischen Gottmenschen aufsteigen wollen (Matth. 7, 21). Zur arischen Geme inde der Heiligen gehören also Deutsche, Germanen und Arier unter anderen Völkern, sofern sie zum Weltbund der Germanen gehö ren und ihren Blutbund halten wollen. Deutsch und arisch und christlich gesinnt sein, ist also ein und dasselbe. Deutschtum und Germanentum ist Christentum, alles andere nichtarisch und Heiden tum. Deutschtum und wahres, Rassenzucht und Rassenpolitik trei bendes Christentum sind kein Gegensatz, sondern wesenseins.

Nun verstehen wir die herzinni gen Wünsche des Vaterunsers, das wir künftig mit anderer Andacht beten wollen.

Vater (Theos, Tius, Zius) im Hi mmel (Vater der Heimat)! Dein Name sei uns allen heilig (als der des Stammesvaters unseres Volkes). Dein Reich (das rassenreine Germanenreich) komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel (in der Heimat), also auch auf Erden (in der ganzen Welt). Unser täglich Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld (Rassenschande), wie wir vergeben unseren Schuldigern – und führe uns nich t in Versuchung (bezüglich der Rassenmischung), sondern erlö se uns von dem Übel (des Niederrassentums); denn Dir gehört das Reich der Welt und die Stärke und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Bei den anthropologischen und rassenzüchterischen Ideen Jesu ist nun verständlich, was er mit dem Ausspruch meinte, daß er nicht gekommen sei, das Gesetz und die Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen (Matth. 5, 7) . Er wollte haben, daß die schon längst verworfenen alten Rassengesetze der Arier von diesen mit aller Schärfe erfüllt würden.

Er hat uns “von dem Fluche des Gesetzes”, der auf der Rassenmischung lastet, erlöst, indem er unter Hintansetzung seiner Person und seines Lebens uns die wahren Wege wies, so daß wir die Kindheit Gottes, das blutreine Ariertum erhalten können.

Nach dem “Ende der Tage”, na ch schrecklichen Ereignissen, die der Kampf der Rassen mit sich bringen wird (Weltkrieg), kommt das Reich Gottes, d. i. die Zeit der Herrschaft der arischen Menschheit und die Reinzüchtung derselben.

Es ist interessant, die Gleichnisse Jesus vom Sämann und vom

  • 245 – Unkraut unter dem Weizen, vom Reic he Gottes und seine Rede über das Weltgericht auf seine rassenpolitischen Anschauungen hin zu prüfen.

Ihn selbst hat der arische Ahne als seinen Sohn, d. i. als reinen Arier in die Welt geschickt, um die Werke des Teufels (der Menschentierrassen) zu zerstören (1, Joh. 3, 8); denn verflucht ist jedermann, der am “Holze” hängt, d. h. der sich mit Niederrassigen vermischt (Gal. 3, 13).

Davon zeugen drei im Himmel (A rierreich): Der Vater, der Sohn und der heilige Geist, und diese drei sind eines, d. h. von der Wahrheit und Notwendigkeit der christlich-arischen Gesinnung und Rassenzucht sprechen: Die Vergangenheit der arischen Rasse (Vater), ihre Gegenwart (Sohn) und die Zukunft (heiliger Geist). (Deutung von dem kath. Priester La nz-Liebenfels: Ostararbücherei, Nr. 78, S. 4. und Nr. 82, S. 9 und von den ariochristlichen Mystikern.) Schon aus den vorstehenden wenigen Stichproben ist zu ersehen, was das Alte und Neue Te stament eigentlich bedeuten und wie großartig und erhaben die wirklic he Lehre Jesu Christi ist. Die modernen Anthropologen und Rassen forscher müssen an Jesu ganz auf wissenschaftlicher Grundlage ruhenden Lehre ihre helle Freude haben. Sie läßt seinen gewaltigen Geist ersehen, der alle menschlichen Erkenntnisse umfaßt e. – Wäre sie so armselig auszulegen, wie dies noch heute allgemein geschieht, dann hätten ihn die Hebräer nicht verfolgt. Weil sie aber fürchteten, er werde die arische Rassenlehre der germanisch en Bevölkerung vermitteln und sie zum Befreiungskampf gegen die hebräischen Mischlinge aufrufen, darum mußte er sterben 12).

Wer nach dem angegebenen Ge heimschlüssel Jesu dessen wirkliche (esoterische) Lehre durchf orscht, so z. B. die prächtigen Episteln St. Johanni, der wird zu dem Schlusse kommen, daß sie und damit die wahrhaft christliche Religion eine erhabene arische Rassenkultreligion ist, die durch Reinzüchtung des arischen Blutes den heroiden Menschen zur Gottä hnlichkeit und Gotteskindschaft bringen soll. Die Bibel steht sonst im scharfem Gegensatz zur jetzigen Theologie und Pädagogik, die beide die irrige materialistische Meinung vertreten, 12 Es sei hier zum Vergleich daran eri nnert, wie ängstlich das Judentum und seine Helfershelfer in Presse und Parlament den Rassegedanken bekämpfen. Das Judentum weiß, daß es verloren ist, wenn die Rassenzuchtlehre Christi im Volke bekannt wird. Eine Reihe von Vorkämpfern für den völkischen und Rassezuchtgedanken wurde deshalb aus dem Wege geräumt; dem berühmten Anthropologen Lopouge in Frankreich von der dortigen jüdisch-jesuitischen Regierung eine weitere Veröffentlichung seiner Forschungen untersagt.

  • 246 – die Tugend sei lehrbar, der Me nsch könne durch “Lehre” ins “Himmelreich” kommen. Bibel und Rassenkunde dagegen sagen, der Mensch müsse gut “gezüchtet” werden.

Die Bibel enthält uralte arische Weisheit, die von den Anthropologen und Rasseforschern er st in den letzten Jahrzehnten wieder mühsam entdeckt wurd e. Sie kennt die ungeheuren politischen und wirtschaftlichen Vorteile und moralisch religiösen Wirkungen der Rassenreinzucht und will aus der Religion ein rassen-hygienisches Institut zum Wohle des arisch-germanischen (deutschen) Volkes machen, dem die Welt verheißen ist (5. Mos. 7 und 28), wenn es die arischen Rassengesetze hält und die “Menschentiere” schonungslos ausrottet.

Das ist das Hauptgeheimnis der Bibel.

Wäre die Bibel nicht ein rassenhygienisches und rassenpolitisches Buch und das Hohelied auf den arischen Gottmenschen, so hätten die rass estolzen Goten das Christentum nicht angenommen. Es ist bedeutsam, daß die Bibelübersetzung des Ulfilas später von christlichen Pr iestern absichtlich verstümmelt wurde, um den eigentlichen Sinn der Bibel nicht erkennen zu lassen.

Niemand hat das Geheimnis der Bibel eher begriffen, als das mit schlauem Geschäftsgeist ausgestattete Judentum, das im geheimen die in der arischen Bibel geforderte Rassenzucht in der schärfsten Weise durchführte und dadurch die Weltherrschaft erlangte, uns Arier aber durc h Geschichtsfälschungen, durch Einflüsterung falscher Ideen von Gleichheit aller Menschen, Völkerversöhnung, Völkerverbrüderung, Internationalisierung und durch Unterdrückung d es rassischen und völkischen Bewußtseins zu seinen Sklaven macht. Während es uns so unser kostbares Erbe stahl, betrog es uns fortgesetzt, indem es die Bibel fälschte und durch die Presse und die in seinem Banne liegende christliche Kirche uns seit 2000 Jahren einredet, daß alle Menschen gleich und unsere Nächsten seien, daß wir alle Menschen, auch die Tiermenschen und Hebräer, wie uns selbst lieben sollen, damit letztere ungestört ihre Raub- und Weltherrschaftspläne verfolgen können.

Die jüdischen Führer sind sich der ungeheueren Tragweite der Rassenpolitik gar wohl bewußt. Einem ihrer bedeutendsten Männer, dem englischen Ministerpräsidente n D’Israeli, entschlüpfte das wichtige, wissenschaftlich einwandfre ie Geständnis: “Die Rasse ist der Schlüssel zur Weltgeschichte!” Den jüdischen Rabbinern ist di e wahre Bedeutung der Bibel und ihre Geheimsprache gar gut bekannt. In ihren Geheimschriften

  • 247 – insbesondere im Talmud, ist viel davon zu finden. Im Talmud werden wir Arier als “Tiere” (Tiermenschen), Schweine (Boches!) bezeichnet, während doch in den arischen Sc hriften die Hebräer damit gemeint sind und Jesus sie ausdrücklich al s Kinder des Teufels bezeichnet, d. i. als Nachkommen der Tiermenschen. Darum gehörten sie auch in Indien zu den Parias, d. i. Ausgestoßenen und Unreinen, mit denen die Arier jede Berührung mieden.

Aus den geheimen Schriften der Arier haben sie auch deren Kenntnis der okkulten Kräfte (Mag ie) sich angeeignet und diese geschäftlich verwertet. Ist es nicht auffallend, daß das deutsche Volk förmlich hypnotisiert war, als es 1918 die Waffen wegwarf, sich wehr- und willenlos dem Feinde überlieferte und seit Jahren tut, was ihm sein jüdischer Hypnotiseur befiehlt! Das ist die in der Bibel verdammte und den Juden in der “Kabbala” gelehrte schwarze Magie, während die Arier nur die weiße Magie anwenden, d. i. die Kenntnis der okkulten Kräfte zum Wohle der arischen Menschheit (siehe die Krankenheilungen Jesu!). “Die alte Schlange” lebt so mit nur durch Täuschen und Betrügen anderer Völker. Alle arisch-germanischen Staatengründungen sind an ihr zu grunde gegangen. Nun ist sie bis zum Kern des Germanentums (bis zur “Arierwiege”) selbst vorgedrungen, um es durch seine ni ederrassigen Henkerscharen zu vernichten. Der Weltkrieg sollte ei n gewaltiger Germanenprogrom, eine Bartholomäusnacht größte n Stiles für das Germanen- und Deutschtum werden. Wehe ihm, wenn jene Bibelfälschungen und der Betrug an uns Ariern erkannt wird und damit die Quelle allen Leides für das deutsche Volk! Die Schlange wird ihrem im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen angedeut eten Schicksal nicht entrinnen!

Schlotternd vor Angst fürcht et sie die Aufdeckung des Bibelgeheimnisses, denn dann ist ihr Untergang besiegelt. Heulend und zähneklappernd wird sie nach Christi Wort in die ewige Pein gestoßen werden.

Wie die Kirche zu dem göttlichen Geheimnis der biblischen Rassenethik und Rassenpolitik steht, haben wir bereits in vorhergehenden Abschnitten angedeutet. Hier noch einiges:

Den ersten Christen und den Kirchenvätern war die Geheimsprache der Bibel wohl bekannt, auch ihr rassenhygienischer und rassenzüchterischer Zwec k. In Nr. 82 und 83 der Ostarabücherei bringt der Theolo ge Lanz-Liebenfels Übersetzungen von herrlichen lateinischen christlichen Dichtungen aus den 7 ersten Jahrhunderten n. Chr., die klipp un d klar auf dem Boden biblischer Ariosophie (Germanenweisheit) stehen. Auch die lange Reihe der deutschen Mystiker

  • 248 – kannte mehr oder weniger den geheimen Sinn der Bibel, ebenso der Templer-, Benediktiner- und Cist ercienser-Orden. Im Laufe der Jahrhunderte aber traten anstelle der germanischen Führer in der Kirche Niederrassige, vielfach Juden. Es ist klar, daß sie mit Rücksicht auf sich den wahren Inha lt der Bibel, insbesondere ihren rassenpolitischen, verheimlichten. Damit wurde die Kirche immer äußerlicher und die reine Lehr e immer mehr zum Dogmen- und Formelkram, zum blinden Werkzeug des die Geheimnisse der Bibel den Germanen versteckenden, aber selbst benützenden Judentums.

Arische Geisteshelden, die dem Vo lke die Wahrheit sagten, wurden grausam verbrannt. Die Kirche verjudete und durch sie das deutsche Volk 13). Aus guten Gründen nannte D’Isra eli die “christliche Kirche” ein “Judentum für das Volk” und der jüdische Dichter Heine die protestantische Kirche “die hebräische Wiedergeburt.” Und was machte die Kirche aus der herrlichen, Kunst, Wissenschaft, Lebensführung, Gemüts- und Willensbildung umfassenden uralten arischen Rassenkult-Religion?

Einen “Dogmen- und Formelkram”, den Christus selbst aufs schärfste verurteilt, und eine scholastische Dogmenphilosophie.

Geschichtliche Tatsachen im es oterischen Gewande und jüdische Schmutzereien wurden zu theologi schen Dogmen, zu Offenbarungen und Weissagungen. Ehrgeizige Scho lastiker verdrehten das gesunde religiöse Fühlen und Denken zum Wahnwitz. Man hält die Fabeln, Allegorien, Wortspiele und Märchen in der Bibel für Wahrheit und Geschichte des jüdischen Volkes, nimmt die Wörter ohne Rücksicht auf ihre okkulte Bedeutung dem Wo rtlaute nach, streitet sich zum Schaden des deutschen Volkes (s. Religionsgespräch von Marburg!) um Worte und zersplittert das Chri stentum in Hunderte von Sekten, während der Jude als Wissender hohnlachend zusieht, die Christen durch Dogmen hintereinander hetzt und sie zu seinen Sklaven macht. “Bei den Strenggläubigen verschiedener Konfessionen ist Religion Buchstaben-Anbetung, ge istloser Glaube an Denk- und Sprechformeln geworden; mit einem unerbittlichen Eifertum verfolgen, lästern und verdammen sie jeden Andersgläubigen und haben dabei Glauben und Sitte nur auf den Lippen und nicht im Herzen”, schreibt der Theologe Lanz -Liebenfels. Man gibt dem Volke nur die Spreu, statt den Weizen, nimmt das Bibelwort nur äußerlich (exoterisch) und unterdrückt die Wahrheit (Esoterik) als Ketzerei. 13 Der evangelische Hauptpastor Andersen weist dies nach in seinem Werke: Der deutsche Heiland. München 1921, Deutscher Volksverlag.

  • 249 – Und wie steht die Kirche, die ka tholische und protestantische, zur Rassenethik und Rassenpolitik Christi?

Sie pflegt das Rassenminderwertige, statt die “zum Heile berufene” arische Rasse; unterstützt den Betrug, daß das Judentum das Volk des Heils sei, und schützt es bei jeder Gelegenheit zum Schaden des deutschen Volkes; verbreitet die uns Ariern schä dlichen jüdischen Fälschungen der Bibel und erfüllt das deutsche Volk mit jüdischem Geist und mit jüdischer Gesinnung; begünstigt Ehen mit Niederrassigen, sogar mit Negertieren, entgegen den scharfen Verboten der Bibel, und stärkt damit das Niederrassentum in seinem Kampf gegen die “Heiligen Gottes”; sucht Nichtarier, besonders Ju den, durch die Taufe in die Kirche aufzunehmen, die doch bloß eine Gemeinde von “Heiligen” (= Ariogermanen) sein sollte, und förd ert dadurch die Verbastardierung des arischen Edelblutes; stärkt durch Mission das Niederrassentum in seinem Vernichtungskampf gegen die Arierwelt; findet kein Wort der Entrüstu ng und keine Tat der Abwehr, wenn durch “die Schwarze Schmach” Tierblut in das Deutsche Volk fließt; predigt die Lüge der Gleichheit der Menschen und Seelen und wirkt damit international statt national; stellt den Weltkrieg als Strafe Gottes für das deutsche Volk hin, obwohl er nichts ist als eine Unternehmung des Niederrassentums, insbesondere des Judentums, zur Ausrottung des Restes der Germanen; predigt Schonung und Duldung des Niederrassentums und Liebe zu demselben, statt das deutsche Volk zum gottgewollten Befreiungs- und Vernichtungskampf gegen es aufzurufen und wie die mittelalterlichen deutschen Bischöfe mit dem Schwert in der Hand sein Führer zu sein; sucht das Schulwesen konfessionell, d. i. ganz im jüdischinternationalen Sinne zu gestalten; gibt dem heiligen Volke Gottes Pr iester aus den “Kindern der Finsternis” (Juden, Inder, Polen, Tschechen, Italiener und Franzosen), statt aus den “Kindern des Lichts”.

So handelt die Kirche gegen das “Gesetz, des alten Bundes”, d. i. gegen die uralten arischen Rassengesetze, gegen die Gebote Christi und gegen das Wohl der arischen Rasse und wird der Bundesgenosse und Anführer d es Niederrassentums in seinem Kampfe gegen die

  • 250 – “Gemeinde der Heiligen”, und so wird ungewollt und unbewußt mancher edle deutschblütige Geis tliche der größte Feind des Deutschtums und seines Vaterlandes.

Wohl muß man den allermeisten Geistlichen zubilligen, “daß sie nicht wissen, was sie tun”, daß auch sie in falschen Vorstellungen aufgezogen und be fangen sind. Wir müssen aber verlangen, daß sie nunmehr gemäß den Auslegungen der Kirchenväter die heilige Schrift nach ihrem wahren Sinne lehren und die Kirche ausgestalten zu dem, was sie nach dem Willen Jesu sein soll: zu einem Tempel arischer Weisheit, arischer Lebensführung und arisch-christlicher Rassenkultreligion und damit in engster Verbindung mit Staat und Schule als Staatskirche zum wichtigsten Kulturfaktor des Germanentums. Die Kirche in Deutschland wird in den nächsten Jahren zur Erkenntnis gedrängt werden, daß die wahrheitsgemäße Auslegung der Bibel und ihr Anschluß an die machtvoll emporflammende völkisch e Bewegung ihr einzige Rettung sein wird. Wenn die deutsche Geistlichkeit künftig nicht die Wahrheit lehrt, macht sie sich mitschuldig an dem 2000jährigen Verbrechen an unserem Volke und an seiner Versklavung.

Völkerschicksale werden durch leitende Ideen beeinflußt.

Solche haben im Laufe einer viel tausendjährigen Kulturgeschichte Millionen von Menschen in den Kampf um schlechte und gute Ideale getrieben, haben Reiche gegründet, Reiche zerstört, Länder verwüstet und erblühen gemacht, Völker versklavt und befreit, Welten versinken und entstehen lassen.

Mit dem Rufe “Allah ist groß” wälzten sich die Scharen des Halbmondes unter dem suggestiven Einfluß der Lehren Muhameds aus Arabiens Glutwüsten bis ins Herz von Europa. Ein falsches Ideal trieb Millionen Kreuzfahrer und Pi lgrime in das Morgenland, sie fanden in den Wüsten Kleinasi ens ein sicheres Grab. Der Ruf “Freiheit” trieb Hunderttausende wackerer deutscher Männer in der Varusschlacht und in den Befreiungskriegen 1813 den Welschen entgegen. Falsche Ideen von Völker versöhnung, Völkerverbrüderung, Völkerbund, Menschengleichheit, Verständigungsfrieden, Internationalisierung haben dem deutschen Volke nach kluger Berechnung ihrer verbrecherischen Urheber das sittliche und politische Rückgrat gebrochen, ihm den Dolch in den Rücken gestoßen, es in Not und Elend g estürzt, um den Untergang dieses einst größten und ältesten aller Kult urvölker der Welt zu vollenden.

Richtige Gedanken sollen es zur politischen

  • 251 – Freiheit, zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit, zur Erlangung alter Tugend und Sitte führen.

Die in dem vorliegenden Buch e niedergelegten Ideen und geschichtlichen Tatsachen müssen für die Gestaltung der inner- und außenpolitischen Verhältnisse d es deutschen Volkes von größter Tragweite werden.

Da die Lehre, Jesus sei ein Judensprößling und die Hebräer das auserwählte Volk Gottes und das Volk des Heils, als grobe Geschäftsfälschung sich erweist, so zerfällt damit der heilige geheimnisvolle Schimmer, mit dem das Hebräertum sich zu umkleiden verstand, zu Staub zu sammen. Die 1900 Jahre lang schillernde Seifenblase ist geplatzt.

Die Kirche darf und kann sich nicht mehr schützend vor ein Volk stellen, das uns durch seine Geschichtsfälschungen so schwer geschädigt hat und nunmehr von Wissenschaft und Staat als eine uns seit Jahrtausenden feindliche Rasse (s. Abschnitt 28) und als Fremdkörper in unserem Reiche angesehen werden muß.

Die Besorgnis gewisser theologi scher Kreise, daß nun ob der vorliegenden Entdeckungen alles zusammenbrechen müsse, Kirche, Zucht und Sitte, religiöses Lebe n und Idealismus, ist gänzlich unbegründet. Kann denn die Wahrheit gefährlich wirken? Für gewisse Betrügergesellschaften gewi ß! Nicht aber für das deutsche Volk, das nach den Weisungen seines hohen Ahnen Jesus die Wahrheit suchen soll. Wer aus de r Wahrheit ist, der höret seine Stimme! Irrtum und Lüge habe n jetzt lange genug die Welt beherrscht und die Germanenwelt zu ihrem Schaden in die Irre geführt, entzweit, rassisch entartet und wirtschaftlich und sittlich geschädigt.

Die Kirche darf ohne jede Beso rgnis sein, wenn sie ehrlich die Wahrheit suchen und lehren will.

Die uns in ihrem Sinne nun klare Bibel bleibt, soweit sie von hebräischen Fälschungen und Zutaten gereinigt ist, für uns ein ehrwürdiges Erbteil unserer germanischen Ahnen.

Die Person des erhabenen Jesus ist für uns Germanen nicht abgetan, sondern gewinnt vielmehr für uns eine Bedeutung wie noch nie seit 1900 Jahren. Jesus und seine Lehren werden in der Tat ein Zentrum der kommenden germanisch en Kulturbestrebungen bilden in politischer, rassischer, sozialer und ethischer Beziehung.

Mit der Erkenntnis Jesus als eines vorgeschichtlichen Germanenkönigs fallen freilich all die orientalisch-hebräischer Denkungsweise entsprungenen Dogmen aller Art, damit fällt aber auch die unselige konfessionelle Ze rsplitterung, die seit Beginn der christlichen Kirche

  • 252 – so viel Leid und Unheil unter uns brachte, und die beklagenswerte Erscheinung einer konfessionellen politischen Partei, die einer auswärtigen Macht dient entgegen den Belangen des Vaterlandes.

Das politische Rom wird in Deutschland seine Rolle für ewig ausgespielt haben. Niemand wird mehr der roten Fahne des Niederrassentums folgen, sondern nur mehr der Kreuzesfahne des Germanen Jesus.

Jesus, der größte Geist und Held germanischer Vorzeit, kehrt auf größten Umwegen in seine germ anische Heimat zurück. Er wird in der Folge auf allen Gebieten des politischen, sozialen und sittlichen Lebens unser Führer und He lfer sein. Sofern die Kirche in Wahrheit eine christliche wird, al so nicht mehr vom Juden Jesus, sondern vom Germanen Jesus pred igt, wird sie im Kulturleben unseres Volkes eine Hauptrolle sp ielen, freilich nicht mehr als internationale, sondern als nationale Kirche “der Heiligen Gottes” und “des Lammes” der Offenbarun g. Ich sehe in der kommenden germanischen Reichskirche einen der wichtigsten Kulturfaktoren der Zukunft. Ideen sind es, die den tiefsten Grund des Germanentums aufregen und dieses seinem göttlichen Ziele näher bringen können.

Die konfessionelle Trennung wird verschwindelt. Eine Kirche wird alle germanischen Volksg enossen umfassen. Ein Teil ihres Kultus kann ruhig bleiben. Die Taufe zur Aufnahme in den Bund der Germanen, wie ehedem, das Abendmahl als germanisches Liebesmahl der germanischen Artgenossen und zum Gedächtnis unseres hohen Ahnen Jesus. Freilich darf sie fortan durch die Taufe nur mehr Germanen in die Kirche und damit in den Germanenbund aufnehmen.

Fortan gibt es keinen konf essionellen Hader mehr in sogenannten gemischten Ehen. Die Wahrheit bringt Einigkeit und Friede, wie in der Familie, so im ganzen Volke.

Auch der unselige, zermürbende und Kräfte verzehrende Streit um die Schule wird schwinden. Die Folgen der Entdeckung der Wahrheit wird sein eine wahrhaft christliche, alle germanischen Artgenossen umfassende Einheitss chule, die als Staatsschule mit der germanisch-christlichen Kirche eng verbunden zusammenarbeitet zum Heile des Vaterlandes.

Können nun Kirche, Wissenschaft und Staat an den entdeckten geschichtlichen Tatsachen und den daraus entspringenden Problemen aller A rt, die für das deutsche Volk von der fundamentalsten Bedeutung sind, achtlos vorübergehen?

Kann die Kirche die Verantwortung auf sich laden, zu den nichtswürdigen Geschichtsfälschungen des Judentumes zu schweigen und diese weiterhin als Wahrheit zu lehren? Als Wahrheit und

  • 253 – göttliche Offenbarung, was Lüge und Betrug ist? Will sie einen gemeinschädlichen Betrug am Volke des Lammes nach den Enthüllungen dieses Buches weiterhin dulden und unterstützen?

Will sie damit die Wahrheitssucher und Freunde ihres Volkes und Vaterlandes aus einer weiterhin der Verherrlichung unseres hebräischen Todfeindes dienenden Kirche gewaltsam hinaustreiben? Will die Kirche mit einer allenfallsigen Aufrechterhaltung eines 2000 jährigen Betruges sich selbst einer Katastrophe entgegentreiben? Dann hätte sie ihr Schicksal wohlverdient, das am meisten wi r beklagen, weil wir sie als Führer des rassisch erwachten Germanentums im Kampfe gegen seine Todfeinde sehen möchten.

Die Zeiten der beschaulichen Ruhe für die Kirche sind dahin.

Sie muß zu den Problemen, die di e Zeit gebracht hat, Stellung nehmen. Sie muß umlernen. In dem entbrennenden Kampfe der Geister gibt es nur eine Möglichkeit: Entweder sich auf Seite des Germanenkönigs Jesus und seines Ze ichens zu stellen oder auf die Seite des großen Tieres der Offenb arung und des Sowjetsternes. Hie Kreuz – hie Stern, hie Lamm – hie Schlange. “Wer nicht für mich ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet!” Auch die Wissenschaft muß zu dem Germanenproblem Stellung nehmen. Zu lange scho n sind wir falschen Göttern nachgelaufen, haben unsere Kraft im Erforschen des Hellenismus und Romanismus erschöpft, Kultur und Sitte anderer Völker studiert und die Geschichte unseres eigenen Volkes in unverzeihlicher Weise vernachlässigt. Ist das nicht ein Verbrechen an unserem eigenen Volke? Ist das nicht eine Kultursc hande? Darf es so weitergehen?

Darf die Wissenschaft, deren höchste Ehre darin bestand, der Wahrheit zu dienen, so schwerwie gende Fragen außer Acht lassen?

Darf sie länger schweigen zu dem größten weltgeschichtlichen Betrug, der unser Volk bewußt ins Verderben geführt hat?

Und der Staat selbst? Darf dieser weiterhin die Aufrechterhaltung eines Betruges, der unser Volk aufs Unseligste zersplittert, entzweit und entnervt, dulden – darf er zugeben, daß in Kirche und Schule weiterhin Ge schichtsfälschungen als Wahrheit gelehrt werden und dadurch der Bestand des Reiches gefährdet wird?

Er hat das große politische Inte resse an der Verbreitung der Wahrheit; denn sie wird das Volk einig machen, seine Feinde erkennen lassen und zur Einigung und damit zur Freiheit führen.

Mit dem Rufe “Gott will es!” zi ehe das deutsche Volk in den Kampf gegen den Ring der niedergeborenen Räuber und Erpresser rings um uns. Bei ihrer Bekämpfung können wir uns nunmehr auf

  • 254 – die Bibel und auf Jesus berufen. Eine Sünde ist es nicht, die “Heiden” zu vertilgen, sondern sie leben zu lassen. Tausendfach haben die Kinder der Hölle den Tod verdient wegen ihrer Verbrechen am deutschen Volke. Sie werden uns bald zum Entscheidungs- und Vernichtungs kampfe zwingen, wenn wir ihnen nicht zuvorkommen. – Am 4. August 1921 sprach auf dem Negerkongreß in New-York der Ne gerpräsident Harwey “im Namen von 400 Millionen Negern” die denkwürdigen Worte, daß die “Weißen” im nächsten Krieg – einem Rassekrieg – von den farbigen Völkern vernichtet würden. Der sieghafte Glaube, d. i. der Glaube an ein Ideal und das willensstarke Ringen darnach kann Berge versetzen und das unmöglich Erscheinende möglich machen.

Der Weltkrieg ist ein Kampf um Ideen. Der internationalen Idee setzen wir die arisch-christliche und nationale Idee entgegen. Für germanisch-deutsches Christentum und deutsches Volkstum wollen wir in den Entscheidungskampf zwischen dem arischen Gott- und dem heidnischen Tiermenschen ziehen, letzteren vernichten und dann als die Japhetiten der Bibel nach den Worten derselben “wohnen in den Hütten Sems und Hams”, d. i. ihr Land mit deutschen und arischen Volksg enossen besiedeln. Weg mit dem erdichteten, gefälschten, erlogenen Worte “Liebet eure Feinde”, d. i. die uns vernichtenden “Tiere”! Unser Leitstern sei das ihre Bekämpfung fordernde Rassengeset z des “Alten Bundes” und das Evangelium Jesu, d. i. die froh e Botschaft von der Erhaltung und Vergöttlichung des Ariertums durch artreine Liebe.

Unter dem Heerzeichen des uralten arisch-christlichen Kreuzes werden wir siegen und in einem si ch erweiternden Großdeutschland und Großgermanien durch arische Rassenzucht zu einer neuen Kulturblüte von nie geahnter Sc hönheit gelangen, geachtet und gefürchtet von den Heiden des Erdballs, und nach der Erlösungsidee aufsteigen zur Gotteskindschaft.

Wieder muß durch die deutschen Gaue Körners unvergeßliches Lied erklingen:

Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht!

Du sollst den Stahl in Feindes Herzen tauchen, Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, Die Saat ist reif; ihr Schnitter zaudert nicht!

Das höchste Heil, das letzte liegt im Schwerte!

Drück dir den Speer ins treue Herz hinein, Der Freiheit eine Gasse! Wasch die Erde, Dein deutsches Land mit deinem Blute rein!

  • 255 – Der Himmel hilft, die Hölle muß uns weichen!

Drauf, wackres Volk! Drauf, ruft die Freiheit, drauf!

Hoch schlägt dein Herz, hoch wachsen deine Eichen, Was kümmern dich die Hügel deiner Leichen, Hoch pflanze du die Freiheitsfahne auf! – Doch stehst du dann, mein Volk, bekränzt vom Glücke, In deiner Vorzeit heil’gem Siegerglanz, Vergiß die teuren Toten nicht und schmücke Auch unsre Urne mit dem Eichenkranz!

38. Abschnitt

Thesen, Erkenntnisse und ihre Anwendung. a) Was wir nun wissen.

Die letzten Rätsel der Bibel sind gelöst. Was 2000 Jahre lang unseren Blick trübte, ist als Nebelschleier verflogen.

Die Bibel ruht auf arisch-ger manischer Grundlage. Ihre wertvollsten Teile sind von jüdisc hen Priestern gefälscht worden, damit ihr Volk als “Heiliges”, “Auser wähltes Volk Gottes” erscheine, durch diesen Schwindel die Welt herrschaft erhalte und in der Erreichung dieses Zieles durch das irregeführte Ariertum nicht gehindert werde.

Die Berichte über Weltschöpfung, Paradies, Sündenfall und Sintflut sind urgermanisch. Die angeblich prophetischen Teile der Bibel (Die Propheten und die Offe nbarung Johannes) sind für die Zwecke des Judentums zurecht gestutzte und mit mancherlei Zutaten versehene Berichte über At lantis und Baldur und über die Geschichte der Arier. Die Psalmen entstammen bis auf etliche teils der arisch-atlantischen, teils der germanischen Literatur. Die Bücher Josua, Hiob, Richter, Könige, Ruth, Jesus, Sirach, Weisheit und Prediger Salomonis sind zum größ ten Teil Literaturerzeugnisse der von den Juden unterworfenen und zugrunde gerichteten Germanen in Kanaan. Die Evangelien wiederum sind so vollkommen ein Ausdruck arischen Geistes und aris chen religiösen Empfindens, daß sie im schroffsten Gegensatz zum Judentum stehen und von diesem immer abgelehnt wurden. Indianisch-hebräisch und aus dem atlantischen Heidentum stammend sind die mosaischen Blutgesetze und Menschenopfer.

Jüdische Priester und Schriftgelehrte haben aus arischer Geschichte und Sage eine Geschichte des Judentums zusammengedichtet, um dieses anstelle der Arier als das “Auserwählte, Heilige Volk Gottes” erscheinen zu lassen.

  • 256 – Die Bibel strotzt von unerhörten jüdischen Fälschungen.

Das Fürwahrhalten derselben hat die Deutschen und die Germanenwelt ins Elend gebracht.

Das Judenvolk, ursprünglich ein verachtetes indisches Pariavolk, eine Art Zigeuner, hat sich durch die Fälschung der Bibel zum Herrenvolk der Erde gemacht und uns zu seinen Sklaven.

Das Wichtigste aus den gefälschten arischen Schriften, die alten arischen Rassenzüchtungsgesetze, “das Gesetz des alten Bundes”, haben die Juden für sich behalten und angewendet, uns dagegen verheimlicht oder als lächerlich hingestellt.

Durch strenge Befolgung der arischen Rassenzüchtungsgesetze haben sie die Weltherrschaft erlangt; uns Germanen aber durch ihre gewissenlosen Geschichtsfälschungen um unser Erbe gebracht, wie Jakob den Esau.

Die Bibel darf nicht wörtlich genommen werden. In Märchen, Fabeln und Parabeln ist ein gehe imer Sinn versteckt, der alten Kirchenvätern wohl bekannt war, uns aber sorgfältig verheimlicht wird.

Die Kirche zwingt uns, den Wortlaut der Bibel und die jüdischen Bibelfälschungen und Schmutzereien für Offenbarung Gottes und für Wahrheit zu nehmen.

Sie verlangt von uns, die jüdischen Literaturdiebe, Geschichtsfälscher und Betrüger als “Auserwähltes, Heiliges Volk Gottes” anzusehen und unter uns zu dulden.

Sie macht sich dadurch unbe wußt mitschuldig an einem Betrug am deutschen Volke und an seiner Verjudung und Versklavung.

So wird sie zu einer Einric htung des Judentums zu dessen Verherrlichung und Schutz und wirkt dem Wohle des deutschen Volkes entgegen.

Die christliche Religion wird so nach den Worten des jüdischenglischen Ministers D’Israeli “J udentum für das Volk”, entgegen dem Willen Christi.

Der verborgene Inhalt der Bibel is t eine Geschichte der arischgermanischen Rasse, das Hohelied derselben, und zeigt uns auch die rassenethischen, rassenhygienis chen und rassenpolitischen Bedingungen für ihre Erhaltung und Ausbreitung.

Dieser höchstentwickelten Menschenrasse, als dem auserwählten, heiligen Volke Gottes, ist die Welt verheißen. Die Arier (die Germanen) sind nach der Bibel die Kinder Gottes, die anderen Rassen werden von der Bibel als “Tiere”, “Untiere”, “Drachen” bezeichnet.

Die arische Rasse soll nach dem Willen der Bibel die sie bedrängenden Nieder- und Mischlingsrassen ausrotten und die Welt

  • 257 – besiedeln. Die Kirche dagegen verlangt die Schonung des Niederrassentums und seine Förderung.

Die Bibel verlangt scharfe Abso nderung der arischen Rasse vom Niederrassentum, ihre Hö herzüchtung und dadurch ihre Vergöttlichung. Die Kirche da gegen fördert dem Willen Gottes entgegen die Rassenmischung und das Rassenchaos im Interesse des Judentums, indem sie die Allerweltsnächstenliebe, die wahllose Rassenvermischung und die artfremde Liebe predigt, welche Lehren notwendigerweise den rassischen Tod des Germanentums zur Folge haben müssen.

Die Bibel verlangt mit naturgesetzlicher Notwendigkeit die Differenzierung der Arten, damit also auch den völkischen und Rassegedanken. Die Kirche dagegen wirkt durch ihre internationalen Ideen dem Rassegedanken entgegen, ist somit unvölkisch statt völkisch, international statt national, und kann in ihrer jetzigen Verfassung und ihren unbiblischen Anschauungen nicht den wahren Interessen des deutschen Volkes dienen.

Jesus war kein Jude, sondern ein Germane. Seine wahren Lehren hat er ebenfalls wie die ar ischen Weisen des Altertums in Gleichnissen, Fabeln und Parabeln versteckt.

Neben arischer Weisheit und Moral lehrt er die uralten arischen Rassengesetze in schärfster Ausprägung; er ist nicht gekommen, die aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Er ist ein Hauptvertreter der arisch-biblischen Rassenethik, Rassenmoral, Rassenzucht und Rassenpolitik und fordert die Ausrottung des Niederrassentums.

Die Kirche hat diesbezüglich sei ne Lehren nicht oder falsch verstanden und gelehrt, ihren ei gentlichen Sinn verheimlicht und sich dadurch mitschuldig gemacht am Untergang des Germanentums.

Das wahre Christentum steht nicht im Gegensatz zur Wissenschaft und zu den Lebensbedürfnissen des deutschen Volkes.

Es fußt im Gegenteil auf den klar erkannten Lebensnotwendigkeiten der arisch-germanischen Rasse, auf unabänderlichen Naturgesetzen, auf Anthropologie, Rassenkunde, Rassenethik und Rassenpolitik, also auf einer sehr hohen modernen Stufe der Naturerkenntnis, und muß daher bestimmend und richtunggebend auf die innere und äußere Staatspolitik wirken. Der Staat muß durch und durch arischchristlich werden.

Die christliche Kirche aber wird, wenn sie sich entjudet und sich in der von uns geforderten Weise umgestaltet, zu einem überaus hochwichtigen Kulturfaktor der deutschen Zukunft. Es ist selbstverständlich, daß sie in diese m Falle Staatskirche zu sein hat, mit reichen Mitteln

  • 258 – ausgestattet werden und in engster Verbindung mit Wissenschaft, Kunst und Schule stehen muß.

Die wahren Lehren Christi werden dem deutschen Volke Rettung und Erlösung aus Not und Tod bringen.

Jesus ist der gewaltigste Vorkämpfer der arischen Rasse. Von Rom-Juda ist er bis heute ans Kreuz geschlagen.

Sein unsterbliches Werk harrt erst der Auferstehung in einem artreinen Deutsch- und Germanentum.

Er ist in Wahrheit unser Heiland und Erretter in tiefster Not.

Mit der Predigt seiner wahren Lehre werden die konfessionellen Gegensätze verschwinden und wird in Deutschland eine wahrhaft christliche Weltanschauung herrschen, die im Einklang mit den Lehren der Wissenschaft steht. Ein Gott und Ein Glaube im germanisch-christlichen Deutschland wird die erfreuliche Folge sein.

Wahrhaft deutsch und christlich gesinnt sein, ist deshalb kein Widerspruch, sondern ein und dasselbe.

Das deutsche Volk ist mit unseren nordischen Brüdern zusammen der letzte Rest der Aias, d. i. der arischen Rasse.

Geht diese in den gegenwärtigen und kommenden Kämpfen des Weltkrieges zugrunde, dann ist es mit der Menschheitsweltkultur für alle Zeiten vorbei, denn die arische Rasse allein ist Schöpfer und Träger der Kultur überhaupt. Die übrig bleibenden Völker werden wegen mangelnder Befruchtung du rch arisches Blut nach den Mendelschen Vererbungsregeln wieder in Tierheit zurücksinken.

Mischlinge (Slaven, Romanen, Mittelländer, Juden) und niedere Rassen (Mongolen, Neger, Roth äute) sind die Todfeinde des Ariertums, die grimmigsten un ter ihnen die Mischlinge. Diese Feindschaft beruht auf naturgesetzlichen Voraussetzungen und liegt in dem verschiedenen Blute und in der ungleichen Körper- und Gehirnkonstruktion begründet und in einer daraus hervorgehenden gegenseitigen (polaren) Abstoßung.

Alle den obigen Feststellungen entgegengesetzten Behauptungen von Gleichheit aller Menschen, alle angeblichen Bemühungen zur Versöhnung de r Rassen und Völker sind naturwidrig, Irrtum oder Schwindel und wissentlicher Betrug zu dem Zweck, die arische Rasse einzusch läfern, sie ihrer Tatkraft und Waffen zu berauben, damit sie um so sicherer in die Würgnetze des atlantischen Papismus komme und sich wehrlos abschlachten lasse.

Im Weltkrieg ist das ganze Niederrassen- und Mischlingstum unter Führung von Rom und Juda wie auf Atlantis planmäßig gereinigt worden, um die Reste der arischen Rasse zu vernichten.

  • 259 – Letzteres ist das instinktive letzte und höchste Daseinsziel der Todfeinde der Germanen. Sie werden es erreichen, wenn die Ariogermanen nicht noch rechtzeitig erwachen und gegen jene zusammenstehen.

Der Kopf des niederrassigen Untiers und der Führer des Mischlings- und Niederrassentums is t der atlantische Priesterstaat, d. i. seine Fortsetzung: Der von einem Priesterkönig geheim geleitete Weltjudenstaat und das politische Rom.

Auch die verjudete protestantische Kirche ist mit ein Werkzeug des Judentums zu dessen Verherrlichung und dient unbewußt dessen verbrecherischen politischen Zielen.

Juda und Rom sind mit dem Kapitalismus aufs engste verbunden, sind gleichen Wesens mit demselben.

Die auf den jüdischen Bibelfälschungen ruhende jüdischrömische Kirche ist eine Schöpfun g des Judentums zur Erreichung seiner Weltherrschaftspläne.

Wenn der jüdische Priesterst aat sein Weltherrschaftsziel erreicht hat, dann wird er nach seinen klar ausgesprochenen Zielen die Kirche vernichten, die jüdisc he Religion als Weltreligion und einen Juden als König des jüdischen Weltreiches einsetzen 1).

Juda und Rom verfolgen im engen Bündnis dasselbe geheime Ziel: Aufrichtung eines weltumspannenden Priesterstaates. Als Voraussetzung hiezu brauchen si e den sich der Sklavenpeitsche Roms und Judas stumpfsinnig unte rwerfenden Herdentiermenschen und die Verköterung der Menschheit. Sie müssen notwendigerweise die arisch-germanische Rasse ausrotte n, da diese allein als Träger des Selbständigkeitsgedankens und als Hüterin germanischchristlicher Ideale sich nicht in das klerikale und jüdische Sklavenjoch spannen läßt und allein imstande ist, die teuflische List des atlantischen Papismus zu du rchschauen und seine Netze zu zerreißen.

In Verfolgung dieses Zieles wurde daher von Rom und Juda der Weltkrieg von langer Hand vorberei tet. Derselbe ist das ureigenste Werk Judas und Roms. Der Weltkrieg sollte für die Arier (man denke an Rußland, Ungarn und Münche n) eine Bartholomäusnacht und ein Ketzergericht größten Stiles werden.

Die Besetzung Deutschlands mit Schwarzen ist Fortsetzung jener 1 Siehe Döllinger: Baldur und Bibel, Kap, 11. – Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke. Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B.

  • 260 – Bartholomäusnacht. Das deutsche Vo lk soll planmäßig bastardiert und in ein leicht zu beherrschendes tierisches Mestizienvolk verwandelt werden.

Rom und Juda sind also der Arier geschworene, unversöhnliche Todfeinde.

Sie müssen es sein, weil sie sonst ihre höllischen Ziele nicht erreichen können.

Nach der Vernichtung des deutschen Volkes kommt die der nordischen Staaten mit unerbittlicher Folgerichtigkeit. Aber unsere arischen Brüder im Norden erkennen den Feind so wenig wie wir.

Der national-christliche Gedanke ist unvereinbar mit dem jüdisch-römischen Internationalismus.

Beide sind der Ausdruck verschiedener Entwicklungstendenzen: Jener drängt zur gottgewollten Differenzierung der Arten un d damit zu den höchsten Daseinsformen, zum Gottmenschen , zur Höherorganisierung eines Volkes, befindet sich also im Eink lang mit Natur und Gott; – dieser führt dagegen nach bestimmten Naturgesetzen zur allgemeinen Verbastardierung, zum Rassenchaos, zu niederen Lebensformen, zum Herdentiermenschen, zur körperlichen, geistigen und sittlichen Degeneration. Beide stehen sich gegenüber wie gut und böse, Himmel und Hölle, Gott und Teufel.

Rom und Juda sind giftige Sc hlinggewächse, die nur auf dem Sumpfboden des Internationalis mus gedeihen können. Beider Ursprung, Dasein und Zukunft ruht auf dem Täuschen und Zerstören arisch-germanischer Völker.

Beide haben daher das zähe Bestreben, den völkischen und rassischen Gedanken in unserem Volke zu ersticken, dessen Rassenreserven zu zerstören und die große Volksmasse mit folgenden internationalen Schlagwörtern zu betören:

Gleichheit aller Menschen (damit man die Hebräer nicht als besondere Rasse erkennt); allgemeine Brüderlichkeit (der schöpferisch tätige Germane soll nur für das Lumpengesindel der We lt, d. i. für seine angeblichen “lieben Brüder”, arbeiten. Siehe die Sachleistungen, Reparationen und anderen Kriegstribute);

Humanität (d. i. Pflege des Rassenkehrichts);

Völkerbund (Herrschaft des Ni ederrassentums unter jüdischrömischer Führung);

Menschheitsverbrüderung (Herbe iführung einer ekelhaften, gesinnungslosen Mischrasse über die ganze Erde hin, damit in

  • 261 – dem entstehenden Rassenchaos der internationale, jüdisch-römischatlantische Priesterstaat parasitär ungestört leben kann);

Schiedsgerichte (bei denen die Deutschen durch die Mehrheit des Niederrassentums planmäßig unterdrückt werden können);

Abrüstung (“Die Waffen nieder”, “kein Krieg mehr”, damit das Ariertum ständig wehrlos in de n Klauen des niederrassigen “Untieres”, bezw. des atlantisch-r ömisch-jüdischen Priesterstaates bleibt);

Menschheitsziele (d. i. Ziele des Niederrassentums);

Kommunismus (um die groß en Massen gegen die wohlhabenden Arier aufzupeitschen , ihren Neid und ihre Habsucht zu entflammen und sie zum Massenmorde an den Ariern zu bringen, damit deren Gut in die unersättlichen Taschen Judas fließe).

Der atlantisch-römisch-jüdisch e Priesterstaat hat sich zur Ausführung seiner Pläne besondere Werkzeuge geschaffen:

Das Judentum den von ihm gegründeten Freimaurerorden 2) und die von Juden geleiteten demokratischen, liberalen und sozialdemokratischen Parteien . Für diese werden betörte Volksgenossen mit den vorher genannten nichtswürdigen Phrasen eingefangen, ihre Führer meist abgeschmiert.

Werkzeug und Schutztruppe des klerikalen Roms sind die verschiedenen religiösen Orden un d die Partei des Zentrums, in Österreich die “christlich-soziale” Partei. Die Mitglieder der letzteren werden gekötert durch den Hinwei s auf die angeblich gefährdete Religion.

Juda-Rom sucht auch das gesamte Schulwesen in seine Hand zu bringen, um das Volk für seine Zwecke verdummen zu können (s. § 146, 2 der RV., den Reichsschulgesetzentwurf hiezu und das bayerische Konkordat).

Beide Vertreter der Id ee des internationalen weltbeherrschenden Priesterstaat es suchen sich der Presse zu bemächtigen, um mit Hilfe derselben dem Volke das Rassengefühl aus dem Herzen zu reißen un d es zum Internationalismus zu erziehen.

Die genannten politischen Partei en arbeiten – von Juden und Römlingen insgeheim gelenkt und von den meisten Abgeordneten nicht erkannt – am Untergange Deutschlands.

Sie stimmen für die Wehrlosmachung desselben, für Rüstungsbeschränkung, Völkerversöhnung usw., kurz für alles, was die Ausbreitung des atlantisch en Papismus fördert und dem Deutschtum schadet. 2 Die Symbole und Rituale dieses Ordens entstammen zum großen Teil den atlantisch-ägyptischen Initiierte nlogen, den Mysterienkulten der vorderasiatischen Religionen des Altertums und dem Judentum.

  • 262 – In der Öffentlichkeit aber müssen sie sich nach den Weisungen der geheimen Leitung zum Schein bekämpfen, damit der deutsche Michel sie und ihre eigentlichen Ziele nicht erkennt. Gar manche ihrer Führer sind durch jüdisch-röm isches Geld bestochen, machen aus der Politik ein Geschäft und zertreten gewissenlos die Interessen des Vaterlandes. b) Was nun tun?

Wer nicht am Morde seines Va terlandes und Volkes sich mitschuldig machen, wer nicht Werk zeug Roms und Judas sein will, der trete sofort aus den vom atlantischen Papismus geleiteten Parteien und Orden aus! An die St elle der jetzigen Volksvertretung muß die Ständevertretung gesetzt werd en. Alle Stände sollen sich in einer Werkgemeinschaft einigen. Wer in den Rom und Juda dienstbaren Einrichtungen bleibt, versündigt sich an seinem Vaterlande. Das Wohl desselben und die Zukunft der arischen Rasse und damit die unserer Kinder muß ihm über alles stehen.

Heraus mit der Juden- und Rompresse aus den deutschchristlichen Häusern!

Unsere Parole sei: Los von Rom, los von Juda! Los von Rom und Juda bedeutet aber nicht Re ligions- und Kirchenfeindschaft, sondern im Gegenteil Hinstreb en zu Jesus und einer den Bedürfnissen der arischen Ra sse entsprechenden deutsch – christlichen Religion und deutsc h-christlichen Volkskirche als Zentralpunkt einer rassisch und völkisch scharf ausgeprägten Kultur! Nicht weg von der Religion, sondern hin zu ihr, – aber weg von dem in der Kirche noch mumifizierten atlantisch-ägyptischorientalischen Heidentum und weg von dem jüdisch-römischatlantischen Klerikalismus zum arischen freien Christentum und zu seiner Rassenethik und Rassenpolitik! Notwendig ist die sofortige Aufhebung aller römischen Orden, des Freimaurertums und des Zölibates.

Wir fordern von den Ge istlichen aller Konfessionen, daß sie die Kirche umgestalten zu einer deut sch-christlich-nationalen Kirche, frei von Juden- und Heidentum, zu einem Zentralpunkt deutschchristlicher Kultur und arischer Rassenpflege, wie es die altgermanische Volkskirche war. Weig ert sich die Geistlichkeit, die Wahrheit zu sagen und macht sie sich dadurch weiter mitschuldig an dem gewissenlosen jüdischen Weltbetrug, so wird sie das Schicksal ereilen, welches ihr das Juden-

  • 263 – tum durch den Bibelbolschewism us der von ihm geschobenen “Internationalen Ernsten Bibelforscher” bereiten will und wird 3).

Für die Schulen aller Gattungen verlangen wir: Aus dem Religionsunterricht und aus den Unterrichtsbüchern ist alles Jüdische und alle Judengeschichte zu entfernen. Der Religionsunterricht hat ein christlicher zu sein, d. h. sich nur auf die Lehren Christi zu beziehen. Das Alte Testament hat völlig auszuscheiden 4). Deutsch-christlicher Religionsunterricht im Sinne dieses Buches ist in sämtliche n Schulen Pflichtfach. Nicht- Deutschblütige bezw. Nichtger manen sind aus den Schulen auszuschließen. In den oberen Klassen sämtlicher Schulen ist Rassenkunde, Rassenmoral und Rassenhygiene im Sinne der alten arisch-germanische Rassengesetze und der Bibel und die Geschichte der Arier zu lehren.

Heidentum und Priesterherrsch aft sind Wesenseigenschaften des Niederrassentums. Mit der arischen Rasse dagegen sind höhere Religion, arisches Christentum und die von den Ariern Luther und Christus gepredigte Freiheit eines Christenmenschen eng verknüpft.

Rassenmischung bedeutet allmähliche Verringerung der edelsten Menschenarten und Vertie rung der Menschheit. Pflege der arischen Rasse dagegen führt zu deren Veredelung, zum schmalen Weg, zur Gottähnlichkeit und zum Einswerden mit Gott. Wir müssen also die uns in der Bibel gebotenen arischen Rassengesetze folgerichtig anwenden und bewußt e Rassenpflege und Rassenzucht treiben. Die Rassenpflege ist also eine der wichtigsten religiösen Angelegenheiten.

Glaube niemand, die religiöse Frage sei Nebensache für den Wiederaufbau der Arierwelt. Sie ist gleichzeitig eine Kultur- und Rassenfrage und eine ernste Lebens frage für das deutsche Volk. Nur das arische Christentum wird uns scharf trennen vom Niederrassenund Heidentum und mit dem diese vertretenden internationalen Juden- und Papsttum. Es wird das deutsche Volk mit völkischen und rassischen Idealen erfüllen, eine neue christlich-germanische Kultur schaffen, rassische Ho chzucht ermöglichen und die Ausschaltung des Mischlings- und Niederrassentums bringen. Das wissen die Führer unserer Feinde, sie fürchten zitternd die Entdeckung der Bibelfälschungen und 3 Nachweise siehe Hans Lienhardt: Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke.

Großdeutscher Verlag Weißenburg i. B. 4 Diese Forderungen stellt auch Hauptpa stor Andersen von Flensburg auf in seinem Werke: Der deutsche Heiland. Mü nchen 1921, Deutscher Volksverlag. – Ebenso Oberpfarrer Katzer in Libau i. S.: “Das A. Testament im christlichen Religionsunterrichte.” 1893.

  • 264 – suchen die Herrschaft des atlantis chen Papismus mit allen Mitteln der Lügen und Täuschung zu erhalten.

Was uns die von Juden gefälschte Bibel lehrt, sei uns Regel und Richtschnur:

Schonungsloser Kampf gegen das uns ringsum bedrängende Niederrassen- und Mischlingstum nach den Forderungen der Propheten, der Offenbarung Joha nnes und des Evangelismus! Kein Mitleid mehr mit den uns Deutschen das Herzblut aussaugenden niederrassigen Völkern!

Die gereinigte arische Bibel au f dem Herzen und das deutsche Schwert in der Hand wollen wir die “Drachen” und “Untiere” vernichten und unser gestohlenes Erbe uns wieder holen.

Deutschland darf nie zu ei nem reinen Industrie- und Handelsstaat werden, denn der damit verknüpfte Mammonismus fördert Niederrassentum und Papismus.

Zusammenholung der Reste der arischen Bevölkerung in einem zu errichtenden und durch das Schwert ständig zu erweiternden pan-germanischen Staatenbunde nach dem Willen der arischen Bibel.

Gegenüber dem tausendjährigen Ansturm des Heiden- und Niederrassentums ist keine Zeit me hr zu verlieren. Sorge jeder in seinem Kreis für Aufklärung des Volkes durch die Verbreitung dieser Schrift. “Die Wahrheit wird uns fr ei machen!” sagt uns Jesus, und sie wird uns eine neue Erde und einen neuen Himmel erstehen lassen, in welchem arische Gerechtigkeit wohnet. Und so wird die Lösung des Bibelrätsels zur Wahr heit und zu einem glänzenden Aufstieg des deutschen Volkes führen.

Wir gestatten uns, die verehrlichen Leser ergebenst darauf aufmerksam zu machen, daß die gewaltigen Enthüllungen in Atlantis, Edda und Bibel noch we sentlich ergänzt werden durch die nachfolgend verzeichneten, in unserem Verlage erschienenen Bücher und daß es sich empfiehlt auch diese zu lesen, wenn man die Wahrheit völlig wissen und die Ereignisse kennen lernen will, welche der atlantische Papismus und seine Helfershelfer nach sorgsam vorbereiteten Plänen zur Vernichtung unseres Volkes noch herbeiführen wird.

Großdeutscher Verlag Weißenburg i. Bay.

Seite 2, Zeile 21 muß es heißen Tius und Zius.

Seite 24, Zeile 4 muß es heißen 50.000 Jahre.

Seite 182, Zeile 5 von unten muß es heißen Jesus.

Dem Leser werden nachfolgend verzeichnete Bücher dringend empfohlen:

Weltbewegende Enthüllungen über die Bibel von Frdr. Döllinger.

Etwa 200 Seiten. Viele Abbildungen.

Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke und die Ernsten Bibelforscher.

Der Biblische Moses als Pulver-, Sprengöl- und Dynamitfabrikant.

Die Aufdeckung eines 2500 jährigen Weltbetruges von Jens Jürgens. 32 Seiten.

Die Ausplünderung des deutschen Volkes Von Friedr. Döllinger.

Der Sterne Bahn und Wesen. 500 Seiten mit 90 Abbildungen und 6 Tafeln, Ganzl. Mk. 10.- R. Voigtländers Verlag, Leipzig 1924.

In einwandfreier, wissenschaftlich unwiderleglicher Weise wird das Unzulängliche des bisherigen Welt bildes aufgezeigt. Nachdem so der Blick des Lesers für die Widersprüche der bisherigen Lehrmeinungen geschärft ist, entwickelt der Verfasser ein hinreißendes Bild der in ihrer Geschlossenheit unerreichten Welteislehre des Wiener Ingenieurs Hans Hörbiger. Dieses wahrhaft deutsche Weltbild, das erstmalig mit der Irrlehre des Fr anzosen Laplace, der sogenannten Nebularhypothese, grundsätzlich br icht, bedeutet für jeden Leser geradezu eine Offenbarung.

Vorstoß in den Weltenraum eine technische Möglichkeit!

Soeben erschienen im R. Oldenburgs Verlag, München. 96 Seiten mit 35 Abbildungen. Preis Mk. 2.- Ein epochemachendes Buch über die Eroberung des Weltalls, Deutscher Geist schon am Werke, die Versuche bereits im Gang!

Eine Anleitung der Freunde der Himmelsbeobachtung. 100 Seiten mit 100 Abbildungen. Preis Mk. 1,20 Verlag Tyrolia, München.

Ein Sternbüchlein für jedermann. 52 Seiten mit 46 Abbildungen im Text. Preis Mk. 1.- Verlagsanstalt Tyrolia, München.

Die Werke sind sämtlich zu beziehen durch den Großdeutschen Verlag Weißenburg i. B.

Milliardenwerte aus den Sternen. 32 Seiten mit 4 Abbildungen und 1 Tafel, Preis Mk. -.50 Verlag Tyrolia, München.

Eine Schrift über die aus der Welteislehre zu erwartenden wirtschaftlichen Ergebnisse inbezu g auf die Erschließung neuer Kohlenlager, Erdölfelder und Salzfundstätten.

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Ein Buch über die Gefahren, welc he unserer Erde und dem Leben auf ihn aus der Natur ihres Innern, dem Luftkreise um sie her und auf ihrem Fluge durch die Sternenräume sowie durch die Eingriffe kosmischer Kräfte von außen he r drohen. Wertvolle Ausblicke ergeben sich aus dem Schöpfungs- und Sintflutberichte der Bibel, uralte Sagen der Naturvölker. Insbesonders die Apokalypse Johannis findet eine ganz unerwartete, neuartige, natürliche Deutung.

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Ein Werk, das sich mit den Fragen von Zeit und Raum, Körper und Geist usf. befaßt. In der Erkenntni s von der Dreifaltigkeit alles Seienden findet es seinen Abschluß.

Die Werke sind sämtlich zu beziehen durch den Großdeutschen Verlag Weißenburg i. B.

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Published: 11 Oct 2026 | Updated: | Report Mistakes

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A million years of human history, with the focus on the last 26,000 years.

I spent years cross-referencing the Akashic Records, ancient chronicles, and the most recent discoveries to create this.

This is not another dry schoolbook timeline.

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